Ein paar tausend plus zwei oder drei
Ahmadi-Nejad bleibt sich treu. Wie vor einiger Zeit berichtet, treiben die antikapitalistischen Töne des iranischen Präsidenten das Kapital ins Ausland. Und während noch der glücklose Direktor des Hamburger Orient-Instituts, Udo Steinbach, mit seiner verklärenden Rundum-Analyse, derzufolge Ahmadi-Nejads radikale Äusserungen mit dessen Unerfahrenheit zu erklären seien, wieder einmal danebenliegt, macht Ahmadi-Nejad deutlich, wes Geistes Kind er wirklich ist (vielleicht, damit es auch der letzte deutsche Islamwissenschaftler kapiert): “Würde es uns gestattet, zwei oder drei Personen hinzurichten, so wären die Probleme an der Teheraner Börse gelöst”, so seine Worte auf einer Kabinettssitzung.
Nicht auszuschliessen, dass Irans Diktator Khamenei seinem Kettenhund auch das erlaubt. Als Sicherheitsoffizier der Islamischen Revolutionären Garden jedenfalls war Ahmadi-Nejad mitverantwortlich für die Ermordung mehrerer tausend Dissidenten in Teherans berüchtigtem Evin-Gefängnis.
Da kommt es auf zwei oder drei Tote zusätzlich auch nicht mehr an.
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