Hanson über Anti-Anti-Amerikanismus

Tuesday, June 14, 2005
Von Michael Kreutz

Victor Davis Hanson, bekannter neokonservativer Vordenker in den USA, fragt nach den Ursachen des Anti-Amerikanismus in Europa und warum diese Haltung einen Anti-Anti-Amerikanismus gerade bei vielen Menschen im Nahen Osten hervorruft.

In “Diese Stimmen kann man nicht zum verstummen bringen” schreibt die Londoner exiliranische Kayhan angesichts der bevorstehenden Wahlen im Iran:

“Durch die Stimmen von Hunderten von Intellektuellen, politischen Aktivisten und namhaften Kulturschaffenden, die in einer öffentlichen Erklärung ihre Nicht-Teilnahme an den Wahlen bekundeten, bringen sie [die Menschen] eine andere Stimme zum Ausdruck und erklären die Strukturen der Macht zum Hindernis für jegliche Form von demokratischem Wandel, wozu auch freie Wahlen gehören. Solche Worte, klar und mutig vorgetragen, finden ihren Widerpart in Gestalt des geistlichen “Führers”, der Manifestation des Systems.”

Unterstützung für diese Haltung wird wohl kaum aus Europa kommen: “An Iranian knows that the U.S., not Germany or Belgium, wishes him to be free and is more likely to take the risks to see it happen”, resümiert Victor Hanson.

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One Response to “Hanson über Anti-Anti-Amerikanismus”

  1. [...] arauffolgenden Tag veröffentlicht und behandelte einen Text von Victor Davis Hanson über Anti-Anti-Amerikanismus. Damit wird schon glei [...]

    #3476

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