Faire Bedingungen

By Michael Kreutz · September 28, 2006

Hier ist etwas für die Freunde des Dialogs: Vor einigen Monaten hatten wir berichtet, warum der Imam der Al-Aqsa-Moschee von Jerusalem, Scheich Yousef Abu Sneina, Angst vor Make-Up hat. In Gaza hat jetzt ein Imam der Djihadiyya Salafiyya-Gruppe, Scheich Abu Saker, die Papstworte zum Anlass genommen, noch eins draufzusetzen:

Der Tag wird bald kommen, an dem die grüne Fahne von ‘La Illah Illah Allah’ (Es gibt keinen Gott außer Allah) und ‘Mohammed Rasul Allah’ (Mohammed ist der Prophet Allahs) im Vatikan und in der ganzen Welt gehisst wird, und in den Festungen derjenigen, die den Islam zerstören wollen, weil sie wissen, dass diese Religion sie dazu verpflichtet, mit der Wahrheit konfrontiert zu werden, dass der Islam Allahs Lieblingsreligion ist. Und bis sie sich dem Islam anschließen, ist die Hölle ihre letzte Station.

(…) Seht die westliche Gesellschaft und Kultur an. Seht, was freier Sex eurer westlichen Welt bringt, und seht dann die Zelle der Familie im Islam. Selbst unsere Probleme im Islam kommen, wenn ein Teil der islamischen Bevölkerung eure Lebensart nachahmen will.

Scheich Abu Saker sieht den Islam nicht als Quelle der Gewalt und er ruft auch nicht zur Gewalt auf. Für ihn kommt einfach alles Gute aus dem Islam, und alles Schlechte aus dem Westen. Auch der Papst werde bald erkennen, dass die Zukunft dem Islam gehört.

Ich denke, das sind gute Voraussetzungen für einen Dialog mit einem wie Drewermann.

(Dank an A.B.G.Sh.)

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