Bastionen der “Academic Left”…
… sind Amerikas Eliteuniversitäten. Deshalb meint man dort, wer gegen Bush ist, ist gut, und lädt Herrn Ahmadinejad ein. Dass man es in diesen Kreisen mit Antidemokraten hält, ist jedoch nicht neu, wie der Geschichtsprofessor einer Provinzuniversität aufgedeckt hat:
Inviting Iranian president Mahmoud Ahmadinejad to speak “is like inviting Hitler in the 1930s,” an Israeli official has said, in response to the invitations extended to the Iranian leader by the Council on Foreign Relations and Columbia University. Those invitations followed, by less than two weeks, Harvard University’s hosting of a speech by one of Ahmadinejad’s defenders, former Iranian president Mohammad Khatami.
The Israeli official’s remark was closer to the truth than he realized. Although neither Columbia nor Harvard invited Adolf Hitler to speak in the 1930s, they did the next worst thing —they welcomed senior officials of the Hitler regime.
Thanks to recent groundbreaking research by Prof. Stephen Norwood of the University of Oklahoma, the shameful details of this Ivy League flirtation with the Nazis is a secret no longer. Perhaps it makes their recent invitations to Iranian officials seem less surprising.
In May 1934, the Harvard administration played host to Nazi Germany’s U.S. ambassador, Hans Luther. He visited Harvard’s Germanic Museum and Widener Library. The following month, Harvard president James Conant rolled out the red carpet for Hitler’s foreign press chief, Ernst “Putzi” Hanfstangl. A graduate of the class of 1909, Hanfstangl came for the June 1934 commencement and his 25-year class reunion. He had been a close ally of Hitler’s since the early 1920s, and in his new position was responsible for spreading Nazi propaganda abroad.
President Conant received the Nazi official at a tea for the Class of ‘09 in his home. The student newspaper, The Harvard Crimson, even urged the administration to award Hanfstangl an honorary degree “as a mark of honor appropriate to his high position in the government of a friendly country.”
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Hier gefunden.
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Nicht Bastionen der “Academic Left” sondern Bastions of Privilege allgemein, rechts und links.
Ausserdem haben Harvard und Georgetown ja auch Milliarden an Dollar von Saudi Arabien angenommen. Andere Unis sicherlich auch.
Ich hatte mir überlegt das einzubauen, ist ja immerhin ein interessanter Sachverhalt, dass dort wo der Vorrang ererbten Geldes verteidigt wird, linke ideologie gepflegt wird. Dann habe ich davon aber Abstand genommen, weil ich schlicht nicht genug darüber weiß.
Aber vielleicht könnt Ihr ja die Frage beantworten…
Was das saudische Geld angeht: Je nachdem woher es kommt, wird ein hoher Grad von Freiheit bei dessen Verwendung zugestanden. Jüngst war ich selbst auf einem Kongress, der von einer teilweise saudisch finanzierten Institution ausgerichtet wurde, von 22 Teilnehmern waren drei Israelis und einer ein Ex-Wahhabit.
Die meisten sind gar nicht so links. Einige Linke sind nur lauter bzw. werden stärker wahrgenommen als die grosse Masse.
Bei Deiner Konferenz: Hat irgendjemand deutliche Kritik an den Saudis ausgesprochen?
Interessant, dass Christian Buck (German Ministry of the Interior) auch auf der Konferenz sprach.
> Die meisten sind gar nicht so links.
ich denke in den Humanities schon. Bei Wirtschaft und Jura kann ich das nicht beurteilen. Naturwissenschaftler, speziell Biologen, sind in Amerika wohl weniger konservativ als in Europa, was offenkundig mit der uneindeutigen Haltung der Republikaner zum kreationismus zu tun hat.
> Bei Deiner Konferenz: Hat irgendjemand deutliche Kritik an den Saudis ausgesprochen?
Nein, das war aber auch nicht das Thema. Es wurde jedoch die eine oder andere Unnettigkeit über das islamische Recht als solches zur Sprache gebracht.
Yusuf Kazi, der Ex-Wahhabit, hat jedoch über die Probleme des saudischen Staates im Umgang mit radikalen Wahhabiten gesprochen.