Die Türkei sprengt die Skala, …
… wenn es um einen Vergleich der wissenschaftlichen Publikationstätigkeit in der islamischen Welt geht, und das obwohl ihre Bildungseinrichtungen in internationalem Maßstab betrachtet auch nicht gerade glänzen. Zusammen mit anderen islamischen Ländern, deren Einkommen nach weltweitem Maßstab zur oberen Mitte gehören, gibt sie für Wissenschaft immerhin in etwa so viel aus, wie vergleichbare nichtislamische Länder. Vernichtend muss das Urteil über die reichen Golfstaaten ausfallen, deren Wissenschaftsetat nur einen Bruchteil von dem wohlhabender nichtislamischer Länder ausmacht.
Zum Artikel hier, zum gesamten “Nature”-Dossier “Islam and Science” dort.
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Wissenschaftler aus islamischen Ländern leisten überdurchschnittlich nur außerhalb der islamischen Ländern. Da allerdings nicht zu knapp. Man findet ihre Spuren nicht nur in den USA und den europäischen und angelsächsischen Ländern. Selbst in Japan fand ich bei meiner Arbeit Veröffentlichungen dort arbeitender Muslime. Einige muslimische Wissenschaftler, vor allem in den USA, gehören zur Spitzengruppe in ihren Fachgebieten. Einen Chemiker aus Jordanien ist wahrscheinlich schon jetzt Kandidat für den Nobelpreis in Chemie. Vielleicht wird er geehrt, wenn er 60 ist.
Solange die islamischen Länder weiterhin ihre wissenschaftlichen Nachwuchs keine Perspektive bilden, werden weiterhin über die Hälfte der Absolventen auswandern. Geldmangel kann eigentlich nicht das Problem sein.
> werden weiterhin über die Hälfte der Absolventen auswandern.
Bzw. wohlhabende Eltern ihre Kinder zum Studium ins Ausland schicken.
[...] rochen cool: Scientific creativity occurs in freedom and democracy, brother. Siehe auch: Die Türkei sprengt die Skala, 14.11.2006
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By Martin Riexinger
… dass die Türkei im Wissenschaftsbetrieb nicht ganz so schlecht dasteht wie der Rest der islami [...]