Die Achse der Clowns (2)
Wenn der bolivianische Präsident und Gernegross Evo Morales seinen iranischen Kumpel Napoleon Ahmadi-Nejad im Nachbartrakt des gemeinsamen Irrenhauses aufsuchen möchte, dann ergibt sich folgendes Szenario:
Morales ist sich (…) treu geblieben. Die grosse Weltreise (…) verläuft wie der Wahlkampf: chaotisch und improvisiert. Fast von Minute zu Minute wird der Reiseplan geändert. Einer spontanen Eingebung folgend, beschloss Morales, einen Abstecher nach Iran und Indien einzulegen. Der Besuch beim iranischen Präsidenten Ahmadineschad war wohl hauptsächlich dazu gedacht, die Vereinigten Staaten noch ein bisschen mehr als schon mit der Aufwartung bei Fidel Castro zu ärgern. Doch aus der Iran-Visite ist nichts geworden, weil Morales in einem Flugzeug reist, das ihm sein politischer Ziehvater, der venezolanische Präsident Hugo Chávez, zur Verfügung stellte. Dieses Flugzeug hat, wie es hiess, ausgerechnet ein amerikanisches Kennzeichen und darf deshalb nicht in den iranischen Luftraum fliegen. (FAZ, 11. Jan. 2006, S. 5: Morales’ Weltreise in Lederjacke und Wollpulli/ Von Josef Oehrlein.)
Wenn das nicht irre ist.
–––

War es nicht so, dass übermässiger Koks-Genuss Löcher in Hirn und Nasenscheidewand frisst?