Ahmadi-Nejad in Damaskus
War Asad das erste Staatsoberhaupt, das Ahmadi-Nejad zu dessen neuem Amt als Ministerpräsident beglückwünschte, so stattet letzterer ihm nun einen Besuch ab. Denn Parias der internationalen Politik binden sich gerne aneinander, wenn der Druck von aussen stärker wird: Während Syrien im Verdacht steht, Drahtzieher des Anschlags auf Hariri gewesen zu sein und der Iran zum Missfallen der Welt sein Atomprogramm verfolgt, haben beide auch gemeinsame Interessen im Libanon. Denn dort treibt die vom Iran finanzierte Hisbollah ihr Unwesen, aber auch palästinensische Gruppen, die mit Damaskus verbunden sind.
Der iranische Investigationsjournalist Nourizade weist darauf hin, dass es im Libanon Kreise um Saad al-Hariri, den Drusenführer Walid Djumblat, sowie maronitische als auch sunnitische Gruppen und die Kräfte der libanesischen Linken waren, die in der Vergangenheit die Hisbollah verteidigt und ihre Entwaffnung abgelehnt hatten.
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NACHTRAG:
Neues von der Achse Damaskus-Teheran: Für den jüngsten Sprengstoffanschlag in Tel Aviv macht der israelische Verteidigungsminister Mofaz Syrien verantwortlich, die Tat geplant und Iran, diese finanziert zu haben.
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Vielleicht inspiziert Ahmadi-Nejad ja in Damaskus auch nur einige der Foltergefängnisse, um dort ein paar Plätze einzukaufen. Wenn die CIA dorthin outsourcet, dann müssen die Folterungen da ja von bester Qualität sein.
Vielen Dank für Ihren konstruktiven, fundierten und rhetorisch geschliffenen Beitrag!
[...] eutz
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