Hisbollah bleibt militant
Die Hisbollah blüht und gedeiht. Als Israel unter Barak im Mai 2000 in einer einzigen Nacht seine Truppen aus dem Südlibanon abzog, da blieben der Hisbollah nur noch die Schebaa-Farmen, um ihre eigene Militanz zu rechtfertigen. Die Schebaa-Farmen gehören nach Ansichtder UN und Israels zu Syrien und werden nicht von der Hisbollah kontrolliert. Natürlich dürfte jedem klar sein, dass eine Gruppe wie die Hisbollah immer einen Grund finden wird, ihre Bewaffnung beizubehalten. Wenig überraschend ist daher, was ein hochrangiger Funktionär der Gruppe, der libanesische Abgeordnete Raad, auf der liberalen arabischen Nachrichtenseite “Middle East Transparent” der Öffentlichkeit mitzuteilen hat: Dass die Hisbollah ihre Waffen auf keinen Fall niederlegen wird, selbst dann nicht, wenn Israel sich von den Shebaa-Farmen komplett zurückziehen sollte. Schliesslich seien die Waffen “ein Element der Stärke, das nicht aufgegeben werden kann.”
Na also. Wer etwas anderes erwartet hat, ist selbst schuld.
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[...] ichnen sich meist kollektiv nur als “der Widerstand”. — Siehe auch: • Hisbollah bleibt militant, 2. Februar 2006.
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