Osteuropa als Zugpferd der EU
Ganz Europa wird von der Globalisierung überrollt. Ganz Europa? Nein, ein von unbeugsamen Staatsinterventionisten regiertes Deutschland und ein ebensolches Frankreich hören nicht auf, der Weltwirtschaft Widerstand zu leisten. Dass es in Europa auch anders geht, zeigt das Beispiel Mittel-/Osteuropa, in den Worten der FAZ:
Getragen vom Außenhandel und vom Konsum, sind die Länder in Mittel-, Ost- und Südosteuropa weiterhin von einem robusten Aufschwung geprägt. Das auf die Reformländer dieser Region spezialisierte Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) sagt für die neuen Mitgliedsländer im kommenden Jahr eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 4,6 nach 4,4 Prozent in diesem Jahr voraus. Damit wächst deren Wirtschaft nach wie vor doppelt so stark wie die Volkswirtschaften im Euro-Raum.
Westeuropa ist schon längst nicht mehr der Nabel der Welt (wenn es das jemals war):
Wegen der attraktiven Aussichten bleibt Osteuropa auch ein Magnet für ausländische Direktinvestitionen. Ihr Zufluß hat in den neuen EU-Staaten im vergangenen Jahr nach vorläufigen Berechnungen einen neuen Höchststand mit 26 Milliarden Euro nach 21 Milliarden Euro im Jahr davor erreicht.
Und wer hierzulande lamentiert, dass Liberalismus immer nur den Reichen nütze, erhält hier die x-te Gelgenheit, sich von der Realität eines besseren belehren zu lassen:
Erstmals seit dem Zusammenbruch des Kommunismus gibt es in der Region auch positive Arbeitsmarktaussichten. Wie es heißt, steigt die Beschäftigung in den meisten Ländern, und die Erwerbslosigkeit sinkt.
In der Slowakei, daran sei hier noch einmal erinnert, hat man auch positive Erfahrungen mit der Flat Tax gemacht: Eineinhalb Jahre nach dessen Einführung sank die Arbeitslosenquote um 7,5 Prozentpunkte.
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