Neue geheime Atomanlage bei Nischabur
Der amerikanische Investigationsjournalist Kenneth Timmerman hat aufgedeckt, dass die iranischen Revolutionären Garden heimlich daran arbeiten, eine unterirdische Uranreicherungsanlage im Osten des Iran zu errichten. Sie soll sich in der Nähe von Nischabur (bei Mashad) befinden und im Oktober dieses Jahres ihren Betrieb aufnehmen. Überirdisch gibt es eine landwirtschaftliche Anlage, die – wie auch schon in Natanz – zur Tarnung dient.
Timmerman beruft sich auf den ehemaligen Militäranalysten der iranischen Armee, Homayoun Moghaddam, der heute im Exil lebt. Seinen Angaben zufolge sollen in den letzten sieben Monaten 85 Wissenschaftler und Techniker aus Weissrussland und der Ukraine neben 850 aus dem Iran an der Anlage arbeiten. Deren Zweck ist die Produktion von waffenfähigem Plutonium, mit der mindestens neun Nuklearwaffen pro Jahr hergestellt werden sollen.
Wenn die Angaben stimmen, dann ist in Nischabur auch neuere Technologie im Einsatz, von der man bislang annahm, dass der Iran sie noch nicht besitze. Paul Leventhal, Gründer des Nuclear Control Institute (Washington), warnt davor, dass die vermeintliche technologische Rückständigkeit des Iran ein Täuschungsmanöver sein könnte, unter dessen Schutzschirm fortgeschrittenere Technologie zur Anwendung kommt.
(Dank an M. Rambod)
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[...] earwaffen unterhält, berichtet der “Telegraph”. Leser des Transatlantic Forum wussten schon vor zwei Monaten von diesem Verdacht und sind [...]