Old Media
Zurück von der zionistischen Weltverschwörung, wollte ich eigentlich auf Rudolf Willenborgs FAZ-Artikel vom Montag verweisen. Dort widerlegt er die Behauptung, der für seinen Widerstand gegen die Euthanasie berühmte Bischof von Münster, der spätere Kardinal Galen, habe in seinen Bistumsblättern nazifreundliche Propaganda verbreitet. Dieser in linken Zirkeln verbreitete Mythos war zuletzt von Uta Ranke Heinemann aufgewärmt worden. Er ist integraler Teil eines Geschichtsbild, mit dem die Politik Adenauers, die sich auf die vergleichsweise wenig belastete katholische Kirche stützte, delegitimiert werden soll. So weit so gut.
Kurios ist jedoch, dass der Autor beklagt, dass diese irrige Vorstellung durch das Internet weite Verbreitung findet. Wieso wird dann solch eine zentrale Klarstellung nur auf Papier publiziert?
–––
http://www.lehrer-online.de/dyn/501723.htm
Da arbeitet sich ein evangelischer Religionslehrer an Galen ab und beeinflusst seine Schüler entsprechend.
[...] ersönlicher Diffamierung dabei gegriffen wurde, stellte die FAZ vor zwei Monaten in einem leider nicht online verfügbaren Beitrag über Kardinal Galen dar.
[...]