Ein Volk von Dissidenten
Und noch eine Umfrage: CFPD USA teilt mit (via WorldNetDaily), dass zwei Drittel der iranischen Bevölkerung mit einer “samtenen Revolution” in ihrem Land sympathisieren, folglich als Dissidenten betrachtet werden können. Damit kommt die Umfrage (durchgeführt von Studenten im Landesinneren) in etwa zu demselben Ergebnis wie die kürzlich von “Terror Free Tomorrow” publizierte:
Through both surveys, what comes out loud and clear is the fact that the people of Iran neither approve of their government’s policies nor of its structure. Indeed in the CFPD poll 67 percent said they would support a ‘Velvet Revolution’ for the removal of the regime and 58 percent went as far as saying that they would support a foreign military action for the purpose of changing the regime.
so Said Jabbari vom CFPD USA. Man lese und staune: 58% würden sogar eine ausländische Militärintervention befürworten, um endlich dieses verhasste Regime loszuwerden! (Aber das ist ja Bellizismus! höre ich da einige rufen…) Bemerkenswert auch dies:
Being proud and nationalistic, Iranians overwhelmingly want to have access to nuclear technology, including military nuclear technology. But a plurality does not want the current regime to have the nuclear bomb and does not trust its pronouncements to the effect that it is not pursuing such technology.
So etwas hatten wir eigentlich immer vermutet. Jetzt spricht auch diese Umfrage dafür. Es wird Zeit, dass auch all die Nahostexperten (und andere, die als solche gehandelt werden), diese Tatsachen anerkennen – oder sich zumindest mit ihnen abfinden. Begrabt Eure naiven Träume von einem Dialog mit dem Mullah-Regime oder eine Reform desselben. Respekt bei der Bevölkerung gewinnt Ihr damit nicht.
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Siehe auch:
• “Niemand im Iran mag dieses Mullah-Regime”, 14. April 2007,
• Schutz-Schildbürger, 4. April 2006.


Das sind tatsächlich interessante Umfragen, die für eine härtere Gangart gegenüber Teheran sprechen. Eine interessante Diskussion findet sich momentan bei der Atlantic Community: K. Sadjadpour vom Carnegie Endowment spricht sich für gemäßigt-multilateralen Druck aus, während Dirk Niebel (FDP) einen kompromissloseren Ansatz befürwortet. Mehr dazu hier
und hier