Wir brauchen Taten
Im Krisengebiet Darfur kann man Berichterstatter mit der Lupe suchen, während die höchste Reporterdichte weltweit im Nahen Osten zu finden ist.
Während gern Vergleiche zwischen dem Gazastreifen und Ghettos gezogen werden, scheint ein tatsächlich stattfindender Völkermord nur auf geringe Beachtung zu stoßen.
Ein Auszug aus der Rede von UN-Watch zu Darfur vor dem UN-Menschenrechtsrat:
Wir brauchen nicht noch mehr Berichte. Die Zeit läuft uns davon. Wir brauchen Taten. Unsere humanitäre Lage ist lebensgefährlich. Unsere Sicherheitslage verschlechtert sich tagtäglich. Die Dschandschawid (…) töten und vergewaltigen uns. Die unschuldigen Zivilisten von Darfur suchen verzweifelt nach Schutz. Wir brauchen Taten, und zwar jetzt. Im Namen von UN Watch und aller Opfer bitte ich das Gremium heute dringend: Bitte hören Sie damit auf, Resolutionen anzunehmen, die den Sudan für seine so genannte „Kooperation“ zu loben. Bitte schließen Sie die unabhängigen Sudan-Experten nicht aus. Bitte unternehmen Sie etwas, um die schrecklichen Kriegsverbrechen zu beenden. An alle, die die sich offen gegen den Völkermord aussprechen: Gott segne Sie und gebe uns Frieden. Vielen Dank, Herr Präsident
Mehr davon bei Castollux.
–––Ähnliche Beiträge:





































Wer ist das Volk, dass dort völkergemordet wird? Wer sind die unschuldigen Zivilisten? Sind wir moralisch verpflichtet, uns um die Frauen und Kinder derjenigen zu kümmern, die sich gegenseitig massakrieren? Gibt es nicht bereits eine afrikanische Eingreiftruppe, die zum Schutz der unschuldigen Zivilisten dort stationiert ist?
Nicht, dass ich falsch verstanden werde, aber offensichtlich will weder die Afrikansiche Union, noch die sudanesische Regierung, noch die Rebellenorganisationen, dass die Weltgemeinschaft etwas anders tut, als gelegentlich etwas Essen, Wasser und Medizin vorbei zu bringen und an sonsten beim Kämpfen nicht zu stören.
Wir brauchen Taten, bitte tun Sie etwas.
Ja, was denn? Geld spenden? Den sudanesischen Präsidenten erschießen? Kolonialverwaltung einrichten, weil es die Wilden allein nicht können? Den Landstrich ethnisch säubern und alle Menschen, die dort leben nach Europa umsiedeln? Mach doch mal jemand einen konkreten Vorschlag, wie Taten aussehen könnten! Nur billige Resulutionen machen ist arm. Noch viel ärmer ist es, Taten zu fordern und nicht zu sagen, was für Taten das sein sollen.