Teheran-Konferenz träumt von “Israels Ende”
Während uns deutsche Iranexperten noch erklären, warum das Regime in Teheran gar nichts gegen Israel, sondern nur etwas gegen die israelische Besatzung habe[1], ist das Regime selbst wieder einen Schritt voraus und freut sich schon auf das “Ende Israels”, weshalb man zu einer grossen Konferenz mit internationalen Gästen geladen hat.
Nun, angesichts der Tatsache, dass die Machthaber in Teheran zu Recht eine samtene Revolution fürchten, ist es vielleicht sogar verständlich, dass sie wieder einmal in die propagandistische Offensive gehen. Des Ajatollahs Pfeifen im Wald, gewissermassen. In nicht allzuferner Zukunft wird man sich auf Teheraner Konferenzen die Frage stellen, warum das Mullahregime nicht schon viel früher hinweggefegt wurde. Und Israel wird wieder diplomatische Beziehungen mit dem Iran unterhalten.
- Als ob die Bezeichnung eshghalgar-e qods “Besatzer Jerusalems” nicht etwa eine Metonymie wäre! ⇧
