Explodierende Mittelschichten

Sunday, August 3, 2008
By Michael Kreutz

Eines aber ist gewiss: Anders als es populären Mythen erzählen, nehmen weltweit Ungleichheit und Armut ab. Der Anteil der bürgerlichen Mitte hat zwischen 1960 und 2007 von 25 auf 29 Prozent zugenommen; 2050 wird der bei 37 Prozent liegen. Die Zahl der Menschen, die jährlich weniger als 500 Dollar zur Verfügung hat, geht deutlich zurück: von 30 Prozent im Jahr 1960 auf 10 Prozent in den neunziger Jahren und fünf Prozent im Jahr 2000. 2045 werden weniger als ein Prozent der Menschheit ein solch geringes Einkommen haben.

schreibt Rainer Hank auf dem Blog “Wirtschaftliche Freiheit”. Allen Unkenrufen zum Trotz: Nie war die Welt so wohlhabend wie heute, nie war sie so wenig ungleich.

Dass das nicht das Ergebnis staatlicher Intervention und Sozialklempnerei ist, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Ein gutes Beispiel ist übrigens Vietnam, von dem auf diesem Blog schon einmal die Rede war: Duncan Currie weist auf American.com darauf hin, dass einem Bericht von Weltbank und IWF zufolge die dortige Armutsrate von 58% im Jahre 1993 auf 16% 2006 gefallen ist.


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