Die Freiheit zur Selbstbeschränkung als Kultur der Zukunft

Saturday, September 6, 2008
Von Michael Kreutz

(…) da haben wir die Frage gestellt nach der Unfreiheit der Zukunft: nicht im Sinne eines permanenten Kampfes gegen die neue Sklaverei – Herr Schäuble hört uns ab und so weiter –, sondern dazu, wie die Kultur der Zukunft eine Freiheit zur Selbstbeschränkung einbauen muss, wenn sie die Herausforderungen des Klimawandels meistern will.

meint ein deutscher Politikwissenschaftler in der FAZ. Die Herausforderungen des Klimawandels bestehen demnach nicht darin, dessen Folgen abzumildern, umzukehren oder gar für die Menschheit nutzbar zu machen. Nein, sie sollen nichts weiter als Anlass zur Selbstbeschränkung sein, die dann natürlich in allen möglichen Erscheinungsformen politisch ausbuchstabiert und reguliert werden muss. Der Klimawandel wird so zum gesellschaftlichen Katalysator, wie das für denselben Autor vor fünfzehn Jahren noch ganz ähnlich die Islamisierungsproblematik war.[1]


  1. “Eine gewisse Islamisierung des Abendlandes, das nach dem Tod Gottes den Glauben an sich selbst verloren hat, kann nicht nur den modernen Muslimen aufhelfen, sondern auch Europa nachhelfen” zit. nach Claus Leggewie: Alhambra – Der Islam im Westen, Hamburg 1993, aus dem Klappentext
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