Noch eine Entschuldigung in der Türkei
Der Chef der pro-kurdischen Demokratischen Gesellschaftspartei, dessen Vorfahren den Nachnamen Türk verpasst bekamen, als selbige 1935 eingeführt wurden, hat sich bei den syrischen Christen entschuldigt. Mit Blick darauf, dass 1915 nicht nur Armenier sondern auch syrische Christen verfolgt wurden, sagte er:
An der Ermordung dieses Reichtums (an Kulturen ?) hatten auch wir, die Kurden unsere Finger mit im Spiel. Wenn wir heute einen Armenier oder Süryani sehen, die wir heute als Brüder betrachten, empfinden wir Scham.
An sich zu begrüßen, langfristig wäre es aber sinnvoll, wenn eine nicht gerade PKK-ferne Partei die jüngere Vergangenheit ebenfalls aufarbeiten würde (1, 2)
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