Volksaufstand im Iran (11)
Frische Links, Folge 11
Leben in der Diktatur. “Wer nun solche Phänomene wie die hohe Anzahl an Schönheitsoperationen im Iran als oberflächlich und amerikanisiert belächelt hat, sollte spätestens jetzt begreifen, dass dies Elemente waren und sind, die nicht mit dem herrschenden Regime konform gehen und damit eine Form von Widerstand darstellen.” taz
Staatsgewalt I. Statistiken über die jüngsten Opfer des Regimes. International Campaign für Human Rights in Iran
Bassidjis schiessen vom Dach auf die Menge:
Staatsgewalt II. “Jede Nacht kommen die Bassij mit Hizbullah-Flaggen.” Menschen aus dem Iran melden sich zu Wort. FAZ
Solidarität. Deutsche 68er unterstützen iranischen Protest. taz
Informationskrieg. Ahmadi-Nejad und die Medien. Tehran Bureau
Tod dem Diktator. Historischer Moment auf dem Baharestan-Platz, Teheran. Rooz (Per.) (s. dazu 2. Video unten)
Unbelehrbar. “Das Regime hat noch eine Basis bei den ärmeren Schichten in den Städten und in der Provinz.” Sagt wer? NRZ (Hintergrundinfo)
Bassidjis und Polizei gegen das iranische Volk:
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Besonders lesenxwert in der TAZ auch Jan Feddersen:
Sehr schön, lesenswert.
Danny Postel weist übrigens in seinem Buch “Reading Legtimitation Crisis in Iran” (70) mit Bezug auf Afary/Anderson auf ein hübsches Paradoxon im Denken von Foucault hin: “The notion that Iranians think with one mind was quintessential orientalism.”
Von Feddersen bin ich zwar schwachsinniges gewöhnt, aber euer Foucault-Bashing ist übertrieben.
Und übrigens:
“Ich ziehe es vor, wie einst Horkheimer die naive und etwas fiebrige Frage zu stellen, ob diese Revolution denn wirklich so wünschenswert sei.
Michel Foucault, Analyltik der Macht, a.a.O., S. 176