Islam und Homosexualität passen zusammen
Das meint zumindest der junge Marokkaner Samir Bergachi, über den die niederländische Zeitung “Trouw” berichtet. Den Ist-Zustand beschreibt er damit freilich nicht. Er lebt und studiert in Madrid, weil er als Homosexueller in Marokko nicht hätte frei leben können. Die Probleme fingen schon in der Familie an: “Mein Vater ist homophob und ein Antisemit wie die meisten Marokkaner”. 5000 Männer sind seit der Unabhängigkeit zu Haftstrafen verurteilt worden, häufig werden Schwule Opfer von Polizeiwillkür.
Dass dies für immer so bleiben müsse, meint er wie gesagt nicht, schließlich sei in Marokko ja auch die Polygynie verboten worden (so weit kommt es noch mit dem neuen Familienrecht, mag da mancher denken). In Madrid hat er die Vereinigung Kif-Kif[1] gegründet. Auf seinem Blog gaymaroc.net informiert er auf Arabisch über Übergriffe auf Homosexuelle aber auch Intitiativen für deren Rechte.
Manche Meldung ist etwas off-topic, aber trotzdem interessant: So ist Bier das nach Tee am zweithäufigsten konsumierte Getränk in Marokko.
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