Verstärkt Bioenergie den Klimawandel?
Die Herstellung von Biokraftstoffen könnte mehr klimaschädliche Gase freisetzen als bislang angenommen. Lachgas, das durch Düngung freigesetzt wird, und die indirekte Landnutzung, so Forscher des Marine Biological Laboratory in Massachusetts, seien Faktoren, die bislang vernachlässigt wurden.
Wenn Wälder oder andere Pflanzen für Bioenergie gerodet werden, müsse demnach der dabei frei werdende Kohlenstoff auch als Emission berechnet werden. Anderenfalls werde der Einsatz von Bioenergie das Treibhausgas-Problem nur noch verschärfen.
In Klimamodellen Berücksichtigung finden solle daher vor allem die indirekte Landnutzung, so die Forscher: “Die hohen Treibhausgasemissionen durch die indirekte Landnutzung sind unbeabsichtigte Folgen der Klimapolitik und verstärken den Klimawandel eher, als ihn zu beheben”, heisst es.
Da müssen einige an ihrem Vierzigjahresplan wohl noch ein wenig nachjustieren.
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