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	<title>Comments on: Mittel gegen Langeweile</title>
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	<description>Liberty and Democracy in East and West.</description>
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		<title>By: Serdar Güneş</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/8656/mittel-gegen-langeweile/comment-page-1/#comment-52812</link>
		<dc:creator>Serdar Güneş</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 09:00:22 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;Der Schutz der materiellen Güter der Gesellschaft, so al-Badeir, geschah auf Kosten der natürlichen Leidenschaft zwischen Mann und Frau. Deren Gründungsväter haben vergessen, dass zum Sex auch Gefühle gehören, wofür es aber weder ein Gesetz noch eine Verordnung gab. Sex in der Institution Ehe werde daher zu einer routinemässigen Pflicht, ein täglicher ehelicher Brauch mit dem alleinigen Zweck, Kinder in die Welt zu setzen und die Virilität zu bestätigen – alles, ausser körperlichem und ehelichem Genuss!&lt;/i&gt;

Ich finde die Frage doch etwas naiv. Denn von dem gesellschaftlichen Hintergrund her, hat ja der Islam ja die Mehrehe ja gar nicht eingeführt! Er hat eine bestehende Praxis eingeschränkt. Wobei ich bewußt nicht Koran sage, sondern Islam. Denn die Einschränkung auf Vier ist eine nachträgliche, die durch die Fiqh vorgenommen wurde. Im Koran gibt es diese Einschränkung nicht. Vom arabischen Orginal her, verstehe ich nämlich diese Passage als Aufzählung und nicht als Einschränkung.

Das Geschlechterbild im Koran ist eindeutig patriarchal geprägt. Daher lässt sich diese Frage auch leicht bekantworten. Hinzukommen noch nachträgliche Einschränkungen u. Diskriminierungen der Frau im Verlauf des Islam durch die islamischen Juristen.

Sowohl das koranische als auch das traditionell-islamische Verständnis ist meiner Meinung nach zu großen Teilen überholt. Ich sehe das sowieso eher als Fingerzeig.

&lt;i&gt;Das ägyptische Parlament bereitet eine Klage gegen die Autorin vor. Und einige muslimische Kleriker, denen sogleich der Kamm schwoll, haben den Text bereits als “hetzerisch” und “anti-islamisch” verurteilt.&lt;/i&gt;

Tja Meddeb hat nicht umsonst &quot;Die Krankheit des Islam&quot; geschrieben. Echt traurig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Der Schutz der materiellen Güter der Gesellschaft, so al-Badeir, geschah auf Kosten der natürlichen Leidenschaft zwischen Mann und Frau. Deren Gründungsväter haben vergessen, dass zum Sex auch Gefühle gehören, wofür es aber weder ein Gesetz noch eine Verordnung gab. Sex in der Institution Ehe werde daher zu einer routinemässigen Pflicht, ein täglicher ehelicher Brauch mit dem alleinigen Zweck, Kinder in die Welt zu setzen und die Virilität zu bestätigen – alles, ausser körperlichem und ehelichem Genuss!</i></p>
<p>Ich finde die Frage doch etwas naiv. Denn von dem gesellschaftlichen Hintergrund her, hat ja der Islam ja die Mehrehe ja gar nicht eingeführt! Er hat eine bestehende Praxis eingeschränkt. Wobei ich bewußt nicht Koran sage, sondern Islam. Denn die Einschränkung auf Vier ist eine nachträgliche, die durch die Fiqh vorgenommen wurde. Im Koran gibt es diese Einschränkung nicht. Vom arabischen Orginal her, verstehe ich nämlich diese Passage als Aufzählung und nicht als Einschränkung.</p>
<p>Das Geschlechterbild im Koran ist eindeutig patriarchal geprägt. Daher lässt sich diese Frage auch leicht bekantworten. Hinzukommen noch nachträgliche Einschränkungen u. Diskriminierungen der Frau im Verlauf des Islam durch die islamischen Juristen.</p>
<p>Sowohl das koranische als auch das traditionell-islamische Verständnis ist meiner Meinung nach zu großen Teilen überholt. Ich sehe das sowieso eher als Fingerzeig.</p>
<p><i>Das ägyptische Parlament bereitet eine Klage gegen die Autorin vor. Und einige muslimische Kleriker, denen sogleich der Kamm schwoll, haben den Text bereits als “hetzerisch” und “anti-islamisch” verurteilt.</i></p>
<p>Tja Meddeb hat nicht umsonst &#8220;Die Krankheit des Islam&#8221; geschrieben. Echt traurig.</p>
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