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	<title>TRANSATLANTIC FORUM &#187; Michael Kreutz</title>
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	<description>Liberty and Democracy in East and West.</description>
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		<title>&#8220;Iran muss Israel bis 2014 angreifen&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 22:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem machte eine Äusserung des iranischen Revolutionsführers Khamenei Furore, der wieder einmal gegen Israel hetzte. In diesem Zusammenhang war von einer neuen Doktrin die Rede, die die Zerstörung Israels religiös rechtfertigen soll. Diese Doktrin stammt von Alireza Forghani, der zu den strategischen Beratern Khameneis gehört und der seine Doktrin auf der Webpräsenz von Alef [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem machte eine Äusserung des iranischen Revolutionsführers Khamenei Furore, der wieder einmal gegen Israel <a href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-2097252/Kill-Jews-annihilate-Israel-Irans-supreme-leader-lays-legal-religious-justification-attack.html" target="_blank">hetzte</a>. In diesem Zusammenhang war von einer neuen Doktrin die Rede, die die Zerstörung Israels religiös rechtfertigen soll. Diese Doktrin stammt von Alireza Forghani, der zu den strategischen Beratern Khameneis gehört und der seine Doktrin auf der Webpräsenz von Alef <a href="http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://www.alef.ir/vdcepw8zwjh8ewi.b9bj.html?142262" target="_blank">näher ausführt</a>.</p>
<p>Der Text hat es in sich, die üblichen IRI-Versteher werden es nicht leicht haben, hier einen Übersetzungsfehler anzuprangern. Unumwunden erklärt Forughani, der sich darin auf Khomeini beruft, dass die Vernichtung Israels (nā-budi)[<a href="#footnote-1-12383" id="footnote-link-1-12383" title="See the footnote.">1</a>] eine Notwendigkeit sei. Zum wiederholten Male wird Israel als &#8220;Krebsgeschwulst&#8221; (ġodde-ye sarṭānī) bezeichnet, gegen die sich jeder Muslim rüsten müsse.</p>
<p>Die Doktrin basiert demnach auf zwei Achsen, die beide einen Angriff (ḥamle) auf Israel begründen: eine religionsgesetzliche und eine politische. Der Angriff müsse gleich zu Israels &#8220;definitiver Zerstörung&#8221; (enhedām-e qaṭʿī), zu seiner &#8220;absoluten Vernichtung&#8221; (nā-budi-ye moṭlaq) führen. Und das Szenario wird noch gesteigert: &#8220;Das israelische Volk muss verschwinden&#8221; (mardom-e Esrāʾīl az beyn berawand) wird dort gefordert. Und weil die Vernichtung eine absolute sein muss, gelte es, auch die Infrastruktur des Landes dem Erdboden gleichzumachen.</p>
<p>Forughani betreibt übrigens sein eigenes Weblog, auf dem er seine Gewaltphantasien weiter ausbreitet. Sein Blog ist mehrsprachig, auf Englisch schreibt er ebenfalls ganz <a href="http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://alireza-forghani.blogfa.com/" target="_blank">unmissverständlich</a>:</p>
<blockquote><p>In order to attack Iran, Israel needs western and US assistance, permission and coordination. In the current situation and passiveness of US and west, Iran should wipe out Israel. Considering unique characteristics of Mr. Ahmadinejhad&#8217;s administration and Islamic awakening of region&#8217;s countries which are influenced by the policies of Iranian regime and 10th administration, Iran must attack Israel before 2014 and end of the work of current administration.</p></blockquote>
<p>Soll nur im Westen keiner sagen, dass er nichts davon gewusst habe.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-12383">Das persische nā-budi kann zwar auch &#8220;Nicht-Sein&#8221; bedeuten, doch macht dies in diesem Kontext keinen Sinn; das &#8220;Glossary of Islamic Technical Terms&#8221; (Farhang-e eṣṭelāḥāt-e ʿolūm-o tamaddon-e eslāmī, 1991) kennt überhaupt nur eine einzige Bedeutung: annihilation.  <a href="#footnote-link-1-12383">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Indigniert</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 08:35:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Tollhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Blick auf den Westen]]></category>
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		<category><![CDATA[Kritik des Paternalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
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		<category><![CDATA[Westliche Intellektuelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war abzusehen. Kaum war ein weiterer iranischer Atomwissenschaftler Opfer eines Attentats geworden, melden sich westliche Intellektuelle indigniert zu Wort. Die zum Ausdruck gebrachte Empörung gilt freilich nicht den Menschenrechtsverletzungen des Teheraner Regimes, sondern den Attentaten, deren Urheber selbstredend im Westen gesucht werden.
This isn&#8217;t complicated; there are no shades of grey here. Do we  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war abzusehen. Kaum war ein weiterer iranischer Atomwissenschaftler Opfer eines Attentats geworden, melden sich westliche Intellektuelle indigniert zu Wort. Die zum Ausdruck gebrachte Empörung gilt freilich nicht den Menschenrechtsverletzungen des Teheraner Regimes, sondern den Attentaten, deren Urheber selbstredend im Westen gesucht werden.</p>
<blockquote><p>This isn&#8217;t complicated; there are no shades of grey here. Do we  disapprove of car bombings and drive-by shootings, or not? Do we  consistently condemn state-sponsored, extrajudicial killings as acts of  pure terror, no matter where in the world, or on whose orders, they  occur? Or do we shrug our shoulders, turn a blind eye and continue our  descent into lawless barbarism?</p></blockquote>
<p>&#8230; so ein <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2012/jan/16/iran-scientists-state-sponsored-murder" target="_blank">Kommentator</a> im linken &#8220;Guardian&#8221;. Das Gerede von der gesetzlosen Barbarei ist freilich im Zusammenhang mit legalen und extralegalen Tötungen durch Schergen der Islamischen Republik selten zu hören. Denselben Intellektuellen, die verstummen, wenn es um die Repression und die Willkürjustiz in Iran geht, schwillt der Kamm, wenn es einen Handlanger ebenjenes Staates trifft. Sogleich wird eine Petition formuliert, unter deren <a href="http://www.juancole.com/2012/01/petition-against-the-murder-of-iranian-scientists.html" target="_blank">Unterzeichnern</a> sich wieder die üblichen Verdächtigen finden.</p>
<p>Dass der getötete Atomwissenschaftler Ahmadi-Roushan nicht nur treusorgender Familienvater war, wie das Foto im &#8220;Guardian&#8221; zeigt, sondern offenbar auch ein <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2012/12328/nachdenken-ueber-die-endlosung/" target="_blank">glühender Amerika- und Israelhasser</a>, dessen berufliche Tätigkeit mit guter Wahrscheinlichkeit darin bestand, genau diejenigen technischen Voraussetzungen zu schaffen, die seine Vernichtungswünsche (“Wenn wir es nicht tun, wer soll es sonst machen?”) real werden lassen könnten, wird noch nicht einmal erwähnt. Nun muss die Heiligenlegende, die die Agentur FARS verbreitet, nicht unbedingt stimmen, doch ernstnehmen sollte man sie in jedem Fall. Was man von den Petitionsstellern nicht behaupten kann.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nachdenken über die Endlösung</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 19:24:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antiamerikanismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Der kürzlich bei einem Attentat in Iran ums Leben gekommene Mostafa Ahmadi-Roushan war nicht nur als Wissenschaftler am Atomprogramm des Iran beteiligt und einer der ersten, denen die Urananreicherung gelang. Er war auch damit beschäftig, sich über die Vernichtung Amerikas und Israels Gedanken zu machen.
Das jedenfalls berichtet die halbstaatliche Nachrichtenagentur FARS, die sich auf Informationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der kürzlich bei einem <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/anschlag_auf_atomwissenschafter_in_iran_1.14271031.html" target="_blank">Attentat</a> in Iran ums Leben gekommene Mostafa Ahmadi-Roushan war nicht nur als Wissenschaftler am Atomprogramm des Iran beteiligt und einer der ersten, denen die Urananreicherung gelang. Er war auch damit beschäftig, sich über die <a href="http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://www.farsnews.com/newstext.php?nn=13901022000551" target="_blank">Vernichtung Amerikas und Israels</a> Gedanken zu machen.</p>
<p>Das jedenfalls berichtet die halbstaatliche Nachrichtenagentur FARS, die sich auf Informationen aus dem Umfeld Ahmadi-Roushans bezieht. Dessen Freundeskreis soll demnach allein aus Hisbollahis und Basidjis bestanden haben; er selbst, der als Idealist galt, habe immer wieder davon gesprochen, dass &#8220;wir daran arbeiten müssen, dass Amerika und Israel vernichtet werden&#8221;.[<a href="#footnote-1-12328" id="footnote-link-1-12328" title="See the footnote.">1</a>] Denn: &#8220;Wenn wir es nicht tun, wer soll es sonst machen?&#8221;[<a href="#footnote-2-12328" id="footnote-link-2-12328" title="See the footnote.">2</a>]</p>
<p>Fragt sich nur, wie westliche Iraninterpreten diese Äusserungen wieder in eine Friedensbotschaft umdeuten werden.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-12328">So die wörtliche Übersetzung von<em> bāyad kārī konīm ke Āmrikā ve-Esrāʾīl nā-būd šawand</em>. Man kann auch übersetzen: &#8220;wir müssen daran arbeiten, Amerika und Israel zu vernichten.&#8221;  <a href="#footnote-link-1-12328">⇧</a></li><li id="footnote-2-12328">Wörtllich: &#8220;&#8230; wer sonst soll es zu Ende bringen?&#8221; Auf Pers.: <em>mī-goft agar mā nabāšīm če kasī īn kār-rā anǧām dehad?</em>&#8220;  <a href="#footnote-link-2-12328">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Hamas bleibt sich treu</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 01:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn es um die Chancen auf einen Frieden in Nahost geht und darum, sich auf vemeintlich veränderte Begebenheiten einzustellen, dann werden in der westlichen Berichterstattung die Rollen gerne schnell verteilt: Die Hamas geschmeidig wie ein Panther – die israelische Regierung steif wie ein Regenschirm. So glaubt ein Kommentator der &#8220;Tagesschau&#8221;:
Nun bewegt sich sogar die islamistische Hamas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12291" class="wp-caption alignleft" style="width: 396px"><img class="size-full wp-image-12291   " title="Barhoum_Hamas" src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/uploads/2012/12/Barhoum_Hamas.jpg" alt="Die Hamas dementiert." width="386" height="244" /><p class="wp-caption-text">Hamas: &quot;Frustration der Besatzer&quot;.</p></div>
<p>Wenn es um die Chancen auf einen Frieden in Nahost geht und darum, sich auf vemeintlich veränderte Begebenheiten einzustellen, dann werden in der westlichen Berichterstattung die Rollen gerne schnell verteilt: Die Hamas geschmeidig wie ein Panther – die israelische Regierung steif wie ein Regenschirm. So <a href="http://www.tagesschau.de/kommentar/netanjahu234.html" target="_blank">glaubt</a> ein Kommentator der &#8220;Tagesschau&#8221;:</p>
<blockquote><p>Nun bewegt sich sogar die islamistische Hamas auf Israel zu. Der ehemalige Hardliner Chalid Maschaal, Chef des Politbüros, hat unüberhörbar deutlich dem bewaffneten Kampf gegen Israel abgeschworen. Diese neue Milde ist das Ergebnis des Umbruchs in Syrien und des innerpalästinensischen Versöhnungsprozesses.</p></blockquote>
<p>Pustekuchen. Von Khaled Abu Toameh <a href="http://www.hudson-ny.org/2713/hamas-changed" target="_blank">kann man lernen</a>, was es mit der jüngsten Taktik der Hamas auf sich hat, auf einen &#8220;Volkskampf&#8221; umzuschwenken:</p>
<blockquote><p>On the contrary, Mashaal and other Hamas leaders have made it clear  that the armed struggle remains their most important strategy in the  fight against Israel. And they have also made it clear that they will  never recognize Israel&#8217;s right to exist even though they are prepared to  accept, for now, a Palestinian state in the pre-1967 lines.</p>
<p>But these statements are being ignored by <em>Haaretz</em> and other Western media outlets, which continue to insist that Hamas has changed.</p></blockquote>
<p>Dass die Hamas sich keinen Deut geändert hat, zeigt schon ein Blick auf aktuelle Pressemitteilungen der Organisation. In einer <a href="http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://www.hamasinfo.net/ar/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s72vbwvEwjOf4wRomUKi8mliIJzAXTH1hc1teVD2w1OAhXR821ghZ3ORDYMiIREEiy0zQI8PVSBtAXZHXeehwIIH0z3bqg8ue95k28nZ4hQho%3d" target="_blank">Mitteilung noch vom 27.12.</a> (&#8221;&#8230; Jihad und Märtyrertum sind unser Weg zum Sieg&#8221;)[<a href="#footnote-1-12274" id="footnote-link-1-12274" title="See the footnote.">1</a>] werden programmatisch Forderungen an die Arabische Welt aufgelistet. Unter Punkt 5 heisst es:</p>
<blockquote><p>Wir rufen unsere Arabisch-Islamische Gemeinschaft dazu auf, die Standhaftigkeit und heldenhaften Widerstand unseres Volkes weiterhin zu unterstützen, Jerusalem, die al-Aksa und die heiligen Stätten zu beschützen, sich des palästinensischen Problems anzunehmen, Palästina zu befreien und dem verbrecherischen zionistischen Feind standzuhalten.</p></blockquote>
<p>So also klingt die Sprache der Versöhnung! Nicht zum ersten Mal muss die Terrororganisation, die nie etwas anders als die Vernichtung Israels gewollt hat, westliche Gerüchte dementieren, sie sei auf Versöhnungskurs. (Wir erinnern uns an <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2006/648/die-hamas-wird-weissgewaschen/" target="_blank">diese</a> Geschichte oder auch an <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2006/911/ap-deif-korrektur/" target="_blank">jene</a>.)</p>
<p>Hamas-Sprecher Barhoum <a href="http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://www.hamasinfo.net/ar/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7hKiBOmn5edjfGz4hgxzSUqgrVsKyeLGHJ2XPumWkgrkvVEAJm%2f6CMYOBvHmCYb%2bCcvbyb7enGfoaz5tYuDOqYyu9JA%2fFhAzRENqIjpD%2fkZ8%3d" target="_blank">sagt es ganz unmissverständlich</a>, damit es auch der letzte Korrespondent versteht: Behauptungen der Besatzungsmacht[<a href="#footnote-2-12274" id="footnote-link-2-12274" title="See the footnote.">2</a>], Mashaal habe zu einem Waffenstillstand aufgerufen und zu einer Suspendierung der &#8220;Operationen&#8221;, seien &#8220;nichtig und keiner Antwort würdig&#8221;. Solche Äusserungen spiegelten nur die &#8220;Frustration&#8221; der &#8220;zionistischen Besatzerregierung&#8221; angesichts der Stärkung des palästinensischen Widerstands um sie herum wieder.</p>
<p>Die Hamas bleibt sich treu.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-12274">Erschienen kurz vor dem <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12219/doppeltes-spiel-2/" target="_blank">Artikel in der Ha&#8217;aretz</a>.  <a href="#footnote-link-1-12274">⇧</a></li><li id="footnote-2-12274">Die Zeitung Ha&#8217;aretz wird namentlich genannt: &#8220;Die zionistische Zeitung Ha&#8217;aretz hat behauptet, dass Mashaal Anweisung an die Qassam-Brigaden gegeben habe, gegenwärtig jegliche militärische Aktion aus dem Westjordanland oder dem Gazastreifen heraus gegen &#8216;Israel&#8217; zur Gänze einzustellen. So ihr Anspruch.&#8221;  <a href="#footnote-link-2-12274">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Zum Jahreswechsel</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12248/zum-jahreswechsel/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 23:01:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Transatlantisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Allen Leserinnen und Lesern einen erstklassigen Jahreswechsel – man sieht sich im neuen Jahr 2012! 


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12261" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.pixelio.de/"><img class="size-full wp-image-12261 " title="557322_web_R_by_Lizzy Tewordt_pixelio.de" src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/uploads/2011/12/557322_web_R_by_Lizzy-Tewordt_pixelio.de_.jpg" alt="557322_web_R_by_Lizzy Tewordt_pixelio.de" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: © Lizzy Tewordt  / PIXELIO.de</p></div>
<p>Allen Leserinnen und Lesern einen erstklassigen Jahreswechsel – man sieht sich im neuen Jahr 2012! <span style="color: #ffffff;"><br />
</span><br />
<em><a href="http://www.pixelio.de/" target="_blank"></a></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die Zukunft der Arabellion</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 19:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arabische Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Blick auf den Westen]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass Demokratie, die politische Organisationsform freier Gesellschaften schlechthin, durchaus die Mittel hat, Freiheit grundsätzlich einzuschränken, ist eine Gefahr, die nicht nur der grosse liberale Ideenhistoriker Isaiah Berlin gesehen hat.[1] Die Vordenker westlicher Demokratie haben aus gutem Grund die Rechtsstaatlichkeit vor die Demokratie gesetzt und vor die Rechtssaatlichkeit die Befreiung des Individuums.
Die Rebellionen in einzelnen arabischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Demokratie, die politische Organisationsform freier Gesellschaften schlechthin, durchaus die Mittel hat, Freiheit grundsätzlich einzuschränken, ist eine Gefahr, die nicht nur der grosse liberale Ideenhistoriker Isaiah Berlin gesehen hat.[<a href="#footnote-1-12226" id="footnote-link-1-12226" title="See the footnote.">1</a>] Die Vordenker westlicher Demokratie haben aus gutem Grund die Rechtsstaatlichkeit vor die Demokratie gesetzt und vor die Rechtssaatlichkeit die Befreiung des Individuums.</p>
<p>Die Rebellionen in einzelnen arabischen Ländern werden also nicht allein dann mehr Freiheit bringen, wenn der jeweilige Diktator gestürzt ist, sondern erst, wenn die Freiheit nicht zugunsten einen höheren Ziels neuen autoritären Strukturen zum Opfer fällt. Wenn also die syrische Feminisitin Rana Kabbani zur Zukunft ihres Landes <a href="http://www.freitag.de/alltag/1151-hinter-die-barrikade" target="_blank">meint</a>:</p>
<blockquote><p>Wenn ich als Feministin gefragt werde, ob ich von einer islamistischen  Partei regiert werden möchte, lautet meine Antwort: Wenn eine solche  Partei ihre Macht an den Wahlurnen erhalten hat, ist das die legitime  Wahl des syrischen Volkes.</p></blockquote>
<p>&#8230; dann ist das wenig geeignet, mit Optimismus auf Syrien zu blicken. Berlin hatte die Opferung individueller Freiheit auf dem Alter der Kollektivismen, die eine höhere Form der Freiheit versprechen, als &#8220;positive&#8221; Freiheit bezeichnet. Dieser setzte er die &#8220;negative Freiheit&#8221; gegenüber, die allein echte Freiheit ist.</p>
<p>Der Unterschied zwischen Verfechtern der negativen und positiven Freiheit erklärte er so: Erstere wollen Autorität als solche eindämmen; letztere sie selber ausüben.[<a href="#footnote-2-12226" id="footnote-link-2-12226" title="See the footnote.">2</a>] In Ägypten kann man sehen, welche <a href="http://www.almasryalyoum.com/en/node/573361" target="_blank">Auswüchse</a> der Sturz einer Diktatur eben auch zeitigen kann.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-12226">»Democracy may disarm a given oligarchy, a given privileged individual  or set of individuals, but it can still crush individuals as  mercilessly as any previous ruler.« Isaiah Berlin, ›Two Concepts of  Liberty‹, in: Four Essays on Liberty, London/ Oxford/ New York 1969,  163-4.  <a href="#footnote-link-1-12226">⇧</a></li><li id="footnote-2-12226">Ebd., 166.  <a href="#footnote-link-2-12226">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Doppeltes Spiel</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 17:42:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Annäherung von Hamas-Führer Mashaal an Präsident Abbas auf Grundlage einer gewaltfreien Politik ist Wasser auf die Mühlen mancher Versöhnungsschwärmer. Die Rolle des Störenfrieds wird daher wieder einmal der israelischen Regierung zugewiesen:
Die Regierung in Jerusalem sieht die Hamas weiterhin als  Terrororganisation und verstärkte in den vergangenen Tagen die  Luftangriffe auf militante Palästinenser im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Annäherung von Hamas-Führer Mashaal an Präsident Abbas auf Grundlage einer gewaltfreien Politik ist Wasser auf die Mühlen mancher Versöhnungsschwärmer. Die Rolle des Störenfrieds wird daher wieder einmal der israelischen Regierung <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/hamas154.html" target="_blank">zugewiesen</a>:</p>
<blockquote><p>Die Regierung in Jerusalem sieht die Hamas weiterhin als  Terrororganisation und verstärkte in den vergangenen Tagen die  Luftangriffe auf militante Palästinenser im Gazasstreifen. Mehrere  Vertreter der israelischen Armee kündigten in dieser Woche eine groß  angelegte Militäroperation gegen den Gazastreifen an.</p></blockquote>
<p>Bei der Tagesschau mag das der eine oder andere töricht und verblüffend finden, aber die Einschätzung der israelischen Streitkräfte, dass die Hamas an einem grösseren Konflikt derzeit wohl nicht interessiert ist, gibt noch längst nicht Anlass zur Hoffnung, dass hier eine islamistische Regierung &#8220;<a href="http://www.haaretz.com/print-edition/opinion/israel-needs-to-listen-to-hamas-and-take-notice-1.404256#.Tvw6Ss0ElzE.facebook" target="_blank">eine legitime politische Partei</a>&#8221; werden könnte. Vielmehr droht der Gazastreifen zu einem Aufmarschgebiet für Terroristen zu werden, die über den Sinai kommen, so eine <a href="http://www.jpost.com/LandedPages/PrintArticle.aspx?id=251346" target="_blank">Analyse</a> der Jerusalem Post (JPost):</p>
<blockquote><p><span id="lblBody">Hamas’s main concern is the stability of its rule in Gaza,  challenged today by Islamic Jihad, which receives more Iranian support and  funding than Hamas, as well as from the direction of Mahmoud Abbas whose  unilateral moves at the UN caused Hamas to feel left behind. That is why it is  moving forward with the efforts to reach a reconciliation agreement with Fatah,  even though it will likely not last for long.</span></p>
<p>Where Hamas does operate or  turn a blind eye to others is in Egypt, which is turning into one the IDF’s  greatest concerns for 2012. A visit to the Israeli-Egyptian border on Wednesday  clarified just how concerned Israel is. Bulldozers work there 24 hours a day,  seven days a week, clearing mounds of sand to be able to lay cement and erect a  six-meter fence.</p></blockquote>
<p><span>Die israelischen Streitkräfte schätzen, dass der Waffenschmuggel in den Gazastreifen allein in diesem Jahr um 15 bis 20 Prozent zugenommen hat. Kaum vorstellbar, dass dies ohne Billigung der Hamas vonstatten geht. Naheliegend ist, dass die Hamas ein doppeltes Spiel treibt: Sie duldet Aggressionen gegen Israel, bekennt sich aber nicht zu deren Urheberschaft, um keine grössere Militäraktion von israelischer Seite zu provozieren. </span></p>
<p><span>Die Analyse zur Situation in Gaza wurde von der JPost entsprechend übertitelt: &#8220;</span><span id="lblTitle">A boiling pot waiting to explode.&#8221;</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Grün-rote Disziplinierungsmassnahmen</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12215/disziplinierungsmassnahmen/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 21:24:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Niederlage um den Bau von Stuttgart 21 plagt die grün-rote Landesregierung von Baden-Württemberg eine weitere Sorge: Wie lässt sich die Verspargelung der Landschaft mit Windrädern durchsetzen, wenn Subventionen nur die Windradbetreiber glücklich machen?
Die FAZ berichtet in ihrer heutigen Ausgabe von einem Fallbeispiel, das es in sich hat: Das Fünf-Sterne-Hotel in Bad Peterstal-Griesbach, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Niederlage um den Bau von Stuttgart 21 plagt die grün-rote Landesregierung von Baden-Württemberg eine weitere Sorge: Wie lässt sich die Verspargelung der Landschaft mit Windrädern durchsetzen, wenn Subventionen nur die Windradbetreiber glücklich machen?</p>
<p>Die FAZ berichtet in ihrer heutigen Ausgabe von einem <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/erneuerbare-energie-der-wind-der-wind-ein-schwieriges-kind-11581794.html" target="_blank">Fallbeispiel</a>, das es in sich hat: Das Fünf-Sterne-Hotel in Bad Peterstal-Griesbach, das sogar Gäste aus Frankreich und der Schweiz anzieht. Dessen Betreiber befürchtet Einbussen angesichts des geplanten Baus von Windrädern – doch der grüne Landesminister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, sieht keinen Konflikt zwischen Tourismus und Windennergie, bzw. kann sich &#8220;nicht zu jedem Einzelkonflikt äussern&#8221;.</p>
<p>Die Einzelkonflikte jedenfalls dürften bald der Vergangenheit angehören, zumindest juristisch, plant die Landesregierung laut FAZ doch bereits die nächsten Disziplinierungsmassnahmen der Bevölkerung:</p>
<blockquote><p>Damit in jedem Jahr hundert zusätzliche Windräder gebaut werden können,  will die Landesregierung den meist CDU-dominierten Regionalverbänden die  Zuständigkeit entziehen.</p></blockquote>
<p>In der Sprache der Regierung klingt das freilich <a href="http://www.baden-wuerttemberg.de/de/Meldungen/256763.html" target="_blank">ganz anders</a>: &#8220;Durch die anstehende Novelle des Landesplanungsgesetzes bekommen die  Regionalverbände (&#8230;) die Chance, an entscheidender Stelle die  Energiewende mitzugestalten und sie durch die kluge Ausweisung neuer  Vorranggebiete für Windkraftanlagen zu steuern.&#8221;</p>
<p>Wie nett.</p>
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		<title>Von der Mönchszelle in die Gefängniszelle</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 20:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hellas]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Vatopedi]]></category>

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		<description><![CDATA[In Griechenland hat die Finanzkrise längst auch die Kirche erfasst. Im Mittelpunkt steht der Verkauf eines Seegrundstücks, das bereits in byzantinischer Zeit dem Athoskloster übereignet, vom neugriechischen Staat allerdings zum Naturschutzgebiet erklärt worden war. Offenbar durch einen Fehler der Verwaltung hatten jedoch die Mönche, die den Eigentumsanspruch anscheinend dokumentieren konnten, den See 1998 zurückerhalten.
Einige Mönche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Griechenland hat die Finanzkrise längst auch die Kirche erfasst. Im Mittelpunkt steht der Verkauf eines Seegrundstücks, das bereits in byzantinischer Zeit dem Athoskloster übereignet, vom neugriechischen Staat allerdings zum Naturschutzgebiet erklärt worden war. Offenbar durch einen Fehler der Verwaltung hatten jedoch die Mönche, die den Eigentumsanspruch anscheinend dokumentieren konnten, den See 1998 zurückerhalten.</p>
<p>Einige Mönche unter Abt Efraim vom <a href="http://www.mountathos.gr/active.aspx?mode=el{bd411147-5023-4059-9fe0-465e1657a77a}View" target="_blank">Vatopedi</a>-Kloster (gehört zum Athos) fanden danach, so der Verdacht, einen Weg, das Seegrundstück gegen Regierungsobjekte einzutauschen und schienen selbst auf einmal <a href="http://www.cicero.de/weltbuehne/geschaeftst%C3%BCchtige-moenche-vom-berg-athos-unheilige-heilige/47631?print" target="_blank">zu Immobilienhaien zu mutieren</a>:</p>
<blockquote><p>Sie überredeten die Regierung zu einem ungewöhnlichen Schritt: In den  Bebauungsplänen wurden etliche nichtgewerbliche Anwesen zu gewerblichen  umgewidmet. Neben den Grundstücken, die sie bei dem Tausch erhalten  hatten – und die vom griechischen Parlament schlussendlich auf eine  Milliarde Euro geschätzt wurden –, erwarben die Mönche ohne jede Hilfe  zu 100 Prozent fremdfinanzierte gewerbliche Immobilien in Athen und  entwickelten diese.</p></blockquote>
<p>Nun wurde Abt Efraim vorläufig <a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article13787854/Immobilien-Abt-muss-in-Hochsicherheitstrakt.html" target="_blank">festgenommen</a>. Das dürfte in der neueren Geschichte Griechenlands wohl ein einmaliger Akt sein. Die griechische Staatsanwaltschaft jedenfalls zeigt sich <a href="http://www.tanea.gr/ellada/article/?aid=4683214" target="_blank">zuversichtlich</a>, dem Abt erhebliche kriminelle Energie nachweisen zu können. Dass dieser womöglich gute Kontakte in Regierungskreise nutzte, macht die Sache nicht weniger pikant.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dissidenz und Opposition</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12208/dissidenz-und-opposition/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 19:53:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Weltreisende in Sachen Frieden, Jürgen Todenhöfer, spricht gerne mit der Opposition, wenn er in islamische Länder fährt. &#8220;Assad&#8221;, so sein abschliessendes Plädoyer angesichts der Ereignisse in Syrien, &#8220;muss einen fairen Dialog mit der innersyrischen und der Exil-Opposition beginnen&#8221;.
Man kann getrost davon ausgehen, dass die meisten Menschen in den Diktaturen des Nahen Ostens mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Weltreisende in Sachen Frieden, Jürgen Todenhöfer, spricht gerne mit der Opposition, wenn er in islamische Länder fährt. &#8220;Assad&#8221;, so sein abschliessendes <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12165/nach-dem-postkolonialismus/" target="_blank">Plädoyer</a> angesichts der Ereignisse in Syrien, &#8220;muss einen fairen Dialog mit der innersyrischen und der Exil-Opposition beginnen&#8221;.</p>
<p>Man kann getrost davon ausgehen, dass die meisten Menschen in den Diktaturen des Nahen Ostens mit der Opposition wenig anzufangen wissen. Von dem jeweiligen Regime haben sie nicht viel zu erwarten und wäre es anders, gingen sie nicht auf die Strasse. Auch gäbe es schon längst freie Wählen. Nicht mit der Opposition, mit den Regimegegnern solle Todenhöfer sich besser unterhalten.</p>
<p>Was es mit der syrischen &#8220;Opposition&#8221; auf sich, zeigt zum Beispiel ein <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/syrien980.html" target="_blank">Beitrag</a> der ARD.</p>
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		<title>&#8220;Fukushima ist Völkermord&#8221;</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12192/fukushima-ist-volkermord/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 20:26:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das was mich in diesem Jahr besonders traurig gemacht hat, zu dem, was Sie hier karikiert haben, kommt natürlich Fukushima dazu, das ist Völkermord, und ich bin gottfroh, das ist eine der Freuden, dass die Bundesrepublik aussteigen wird aus der Kernenergie. Ich bin gottfroh darüber, trauere natürlich um die Verstrahlung, sinnlose Verstrahlung von Menschen wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das was mich in diesem Jahr besonders traurig gemacht hat, zu dem, was Sie hier karikiert haben, kommt natürlich Fukushima dazu, das ist Völkermord, und ich bin gottfroh, das ist eine der Freuden, dass die Bundesrepublik aussteigen wird aus der Kernenergie. Ich bin gottfroh darüber, trauere natürlich um die Verstrahlung, sinnlose Verstrahlung von Menschen wieder (&#8230;).</p></blockquote>
<p>Die (ansonsten sehr von mir geschätzte) deutsche Schauspielerin Renan Demirkan beim Sonntags-Stammtisch, 18.11. (<a href="http://mediathek-video.br.de/B7Mediathek.html?bccode=both" target="_blank">BR, ab ca. 00:50:30</a>)</p>
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		<title>Nach dem Postkolonialismus</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 20:29:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Todenhöfer mal wieder. Natürlich war der oberste Feindbildbekämpfer Deutschlands auch in Syrien unterwegs. In seinem Bericht für die FAZ, in welchem das Personalpronomen der 1. Person Singular wieder eine tragende Rolle spielt, erklärt er seinen Lesern, warum der Westen – der! Westen – wieder einmal von allem keine Ahnung hat.
Todenhöfer hat mit Assad persönlich gesprochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Todenhöfer mal wieder. Natürlich war der oberste Feindbildbekämpfer Deutschlands auch in Syrien unterwegs. In seinem <a href="http://fazarchiv.faz.net/document/showSingleDoc/FAZT__FD1201112123331634?KO=&amp;timeFilter=&amp;dosearch=new&amp;crxdefs=&amp;sext=0&amp;NN=&amp;BC=&amp;q=++Innere+Sicherheit&amp;sorting=&amp;CO=&amp;submitSearch=Suchen&amp;maxHits=&amp;CN=&amp;&amp;toggleFilter=&amp;annr=287&amp;highlight=%5CF%3A*%5C.%3Asicherheit++%5C.%3Ainnere++%5CF%3A_%5C.%3Asicherheit++%5C.%3Ainnere++%5C" target="_blank">Bericht</a> für die FAZ, in welchem das Personalpronomen der 1. Person Singular wieder eine tragende Rolle spielt, erklärt er seinen Lesern, warum der Westen – der! Westen – wieder einmal von allem keine Ahnung hat.</p>
<p>Todenhöfer hat mit Assad persönlich gesprochen und offenbar einen positiven Eindruck gewonnen. So weiss er, dass die Mehrheit der Syrer immer noch an ihren Diktator glaubt und lediglich das System ablehnt. Noch ist es also nicht zu spät für Assad. Dass die syrische Regierung von einem Clansystem beherrscht wird und wie auch in anderen arabischen Ländern die Vetternwirtschaft in Syrien systemisch bedingt ist, hat Assad seinem deutschen Gesprächspartner allerdings verschwiegen.</p>
<p>Dafür hat Todenhöfer erfahren, dass auf den Strassen von Damaskus, Homas und Hama &#8220;Guerrillakommandos&#8221; unterwegs sind, die den demokratischen Protestlern die &#8220;Revolution&#8221; (welche Revolution?) gestohlen haben. Weil sich westliche Aussenpolitiker aber weigern, &#8220;durch kluge Verhandlungen&#8221; die Probleme zu entschärfen, muss Assad weiter Gurerrillakämpfer töten, wenn er noch Gelegenheit bekommen soll, der Empfehlung des Problemlösers aus Deutschland Folge zu leisten, &#8220;sich relativ kurzfristig freien Präsidentschaftswahlen&#8221; zu stellen.</p>
<p>Denn in Damaskus &#8220;stehen die Türen für derartige Gespräche sperrangelweit offen&#8221;, ist Todenhöfer überzeugt. Eine Ausnhame gibt es nur für die syrischen Oppositionellen im In- und Ausland: Mit denen müsse Assad &#8220;einen fairen Dialog&#8221; beginnen, sich selbst &#8220;vom jetzigen System trennen&#8221;. So offen sind die Türen in Damaskus dann doch nicht.</p>
<p>Der schönste Satz in Todenhöfers Suada gegen den Westen aber lautet: &#8220;Der Westen sollte nach Jahrhunderten des Kolonialismus und Postkolonialismus endlich zum Freund und Partner der arabischen Welt werden.&#8221; – Nach dem Postkolonialismus, der also offenbar genauso verdammenswert ist wie der Kolonialismus (irgendowher müssen die &#8220;Jahrhunderte&#8221; ja kommen), bricht nun also ein neues Zeitalter an: das des Dialogs und der Sülze.</p>
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