<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>TRANSATLANTIC FORUM &#187; Martin Riexinger</title>
	<atom:link href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/author/m-riexinger/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.transatlantic-forum.org</link>
	<description>Liberty and Democracy in East and West.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 19:54:07 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Islamistisch-rechtspopulistische Gemeinsamkeit</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/11913/islamistisch-rechtspopulistische-gemeinsamkeit/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/11913/islamistisch-rechtspopulistische-gemeinsamkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 17:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne/Antimoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Neoirrationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Dansk Folkeparti]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Hizb at-Tahrir]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime im Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtspopulismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=11913</guid>
		<description><![CDATA[Am Donnerstag (15.9.) wird in Dänemark der neue Folketing gewählt. In Kopenhagen begleitet den Wahlkampf eine Kampagne zur Einschüchterung muslimischer Politiker und Wähler. So wurden der linkssozialistischen Politikerin Özlem &#199;eki&#231; die Hälfte ihrer Wahlplakate gestohlen. Jene der sozialdemokratischen Kandidatin Yıldız Akdoğan wurden mit Aufklebern zugekleistert, auf denen zu lesen ist: &#8220;Gott steht zu Gesetze zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag (15.9.) wird in Dänemark der neue Folketing gewählt. In Kopenhagen begleitet den Wahlkampf eine Kampagne zur Einschüchterung muslimischer Politiker und Wähler. So wurden der linkssozialistischen Politikerin Özlem &Ccedil;eki&ccedil; die Hälfte ihrer Wahlplakate <a href="http://jp.dk/indland/indland_politik/article2542293.ece">gestohlen</a>. Jene der sozialdemokratischen Kandidatin Yıldız Akdoğan wurden mit Aufklebern <a href="http://politiken.dk/politik/ECE1373423/haervaerk-mod-valgplakater-demokrati-er-hykleri/">zugekleistert</a>, auf denen zu lesen ist: &#8220;Gott steht zu Gesetze zu erlassen &#8211; Demokratie ist Heuchelei &#8211; zur Hölle mit Heuchelei&#8221;, der linkssozialisische Kandidat Kamal Qureshi wurde gar <a href="http://politiken.dk/politik/ECE1376193/sf-ordfoerer-overfaldet-under-ramadan-fest/">physisch bedrängt</a>, als er anlässlich des Festes zum Ende des Ramadans Glückwunschkarten verteilte.</p>
<p>Muslimische Politiker machen die international agierende islamistische Organisation Hizb at-Tahrir (Befreiungspartei) für diese Kampagne verantwortlich. Sie bestreitet jedoch hinter diesen Aktionen zu stehen. &#8220;Unsere Organisation ist dafür bekannt, Argumente statt Gewalt zu gebrauchen&#8221; <a href="http://politiken.dk/politik/ECE1388834/hizb-ut-tahrir-vi-har-ikke-taenkt-os-at-staa-og-true-til-ikke-at-stemme/">sagte</a> Chadi Freigeh, der Medienbeauftragte für Skandinavien, der Zeitung &#8220;Politiken&#8221;. Tatsächlich verkündet die Hizb at-Tahrir jedoch, dass wer sich an der Wahl beteilige, sich zu westlichen Werten bekenne. Daneben werben jedoch auch Salafisten aktiv für einen Wahlboykott. Gegenüber dem Boulevardblatt &#8220;Ekstra Bladet&#8221; <a href="http://ekstrabladet.dk/nyheder/politik/danskpolitik/article1614391.ece">offenbarte</a> sich einer von ihnen als Fan von Pia Kjærsgaard, der Führerin der rechtspopulistischen Dänischen Volkspartei: &#8220;Sie sagt Demokratie und Islam passen nicht zusammen, Sie hat recht, die Dänische Volkspartei hat recht, genauso ist es.&#8221;<br />
________________________<br />
Nachtrag 15.09.2011</p>
<p>Vor einem Wahllokal in Kopenhagen versuchten heute tatsächlich einige junge Muslime, Wähler von der Stimmabgabe <a href="http://politiken.dk/politik/ECE1394031/unge-muslimer-skraemmer-folk-fra-at-stemme/">abzuhalten</a>.<br />
________________________<br />
Nachtrag 13.09.2011</p>
<p>Einen recht fehlerhaften <a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/nur-idioten-fuerchten-den-islam-nicht/4602100.html">Artikel</a> zu Pia Kjærsgaard gibt es heute im &#8220;Tagesspiegel&#8221;. Die Frage, ob sie attraktiv ist, ist wohl Geschmackssache, doch ist sie 1972 nicht der Dänischen Volkspartei beigetreten, sondern der Fortschrittspartei. Diese Partei war in der Tat eine Partei von Steuerrebellen. Kjærsgaard führte  1995 die Riege derer an, die sich von der Fortschrittspartei absetzten, um die Dänische Volkspartei zu gründen. Die Dänische Volkspartei richtete sich dann im Gegensatz zur Fortschrittspartei sozialstaatlich aus, und profilierte sich als Verteidiger von Renterninteressen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/11913/islamistisch-rechtspopulistische-gemeinsamkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dinge gibt&#8217;s</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/10925/dinge-gibts/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/10925/dinge-gibts/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 20:07:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Bush]]></category>
		<category><![CDATA[Condoleeza Rice]]></category>
		<category><![CDATA[Neokonservative]]></category>
		<category><![CDATA[TAZ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10925</guid>
		<description><![CDATA[Dennoch: Wer sich heute über die Unterstützung des Westens für einen Mubarak oder einen Ben Ali &#8211; die neben Saddam Hussein trotz allem wie Klosterschüler anmuten &#8211; empört, sei daran erinnert, dass es die damalige US-Außenministerin Condoleezza Rice war, die die schärfste Kritik formulierte, die sich Mubarak jemals in aller Öffentlichkeit anhören musste. 
&#8220;Wo Bush [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Dennoch: Wer sich heute über die Unterstützung des Westens für einen Mubarak oder einen Ben Ali &#8211; die neben Saddam Hussein trotz allem wie Klosterschüler anmuten &#8211; empört, sei daran erinnert, dass es die damalige US-Außenministerin Condoleezza Rice war, die die schärfste Kritik formulierte, die sich Mubarak jemals in aller Öffentlichkeit anhören musste. </p></blockquote>
<p>&#8220;Wo Bush recht hatte&#8221;</p>
<p>KOMMENTAR VON DENIZ YÜCEL</p>
<p><a href="http://taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/wo-bush-recht-hatte/">in der TAZ</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/10925/dinge-gibts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ägypten und El Salvador</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/10916/agypten-und-el-salvador/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/10916/agypten-und-el-salvador/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 18:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Bush]]></category>
		<category><![CDATA[El Salvador]]></category>
		<category><![CDATA[Neokonservative]]></category>
		<category><![CDATA[Ronald Reagan]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10916</guid>
		<description><![CDATA[Der hunderste Geburtstag von Ronald Reagan wurde kaum beachtet. Die Krise in Ägypten trägt hierzu sicher bei (auch wenn der Hauptgrund ist, dass es manchem peinlich sein dürfte, jemanden zu würdigen, den man seinerzeit als gefährlich und grenzdebil abgetan hat).
In Amerika ist das etwas anders. John Podhoretz erinnert im Blog von &#8220;Commentary&#8221; daran, dass Reagans [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der hunderste Geburtstag von Ronald Reagan wurde kaum beachtet. Die Krise in Ägypten trägt hierzu sicher bei (auch wenn der Hauptgrund ist, dass es manchem peinlich sein dürfte, jemanden zu würdigen, den man seinerzeit als gefährlich und grenzdebil abgetan hat).</p>
<p>In Amerika ist das etwas anders. John Podhoretz <a href="http://www.commentarymagazine.com/blogs/jpodhoretz/388810#more-388810">erinnert</a> im Blog von &#8220;Commentary&#8221; daran, dass Reagans Außenpolitik nicht allein seine Standhaftigkeit gegenüber dem Kommunismus charakterisierte, sondern auch ein neuer Umgang mit unappetitlichen Verbündeten:</p>
<blockquote><p>The plain fact of the matter is that this has been the “neoconservative” view for nearly three decades now — since the decision was made during the effort to save El Salvador from Soviet- and Cuban-aligned guerrilla forces to simultaneously push for elections there. That was a controversial choice then; people on the liberal left considered the El Salvador democratization policy mere window dressing for alignment with right-wing thugs, and realist conservatives considered it a display of ludicrous sentimentality.</p>
<p>The 1982 election in El Salvador was a turning point, however, a moment when the people of that country made it clear that they wanted a way out of the binary choice of a junta or a Castro-ite state. It had been Jeane Kirkpatrick’s argument in her great 1979 COMMENTARY article that, when there is a binary choice between authoritarians and totalitarians, it is not only prudent but moral to choose the former, in part because authoritarian societies can change and evolve.</p>
<p>But what if there are choices that go beyond the binary? That was, in effect, what the democratization strategy was all about. It complemented Kirkpatrick’s argument in one sense because it was predicated on the notion that authoritarian regimes could be pushed toward change. But it also superseded it, since it suggested that the citizens of these nations could and would play a vital role not only in creating the change but also in implementing it.</p></blockquote>
<p>George Bush wurde dafür gescholten, dass er versuchte diese Politik auf die Konfrontation mit dem Islamismus zu übertragen. Ob dies möglich ist, darüber lässt sich ebenso streiten wie über die Frage, ob Bush diesen Ansatz durch eigene Fehler unwirksam gemacht hat. Der diesen Tagen offenbar gewordene moralische <strong>und</strong> praktische Bankrott der &#8220;politique arabe&#8221; der EU wie auch Obamas Unterwürfigkeit gegenüber Diktatorenlegt es nah, <a href="http://www.politico.com/blogs/laurarozen/0111/They_told_us_Former_officials_scholars_warned_of_coming_instability_in_Egypt.html?showall">über den bösen Neokonservatismus noch einmal nachzudenken</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/10916/agypten-und-el-salvador/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unvorstellbar</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/10900/unvorstellbar/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/10900/unvorstellbar/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 20:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Libyen & Maghreb]]></category>
		<category><![CDATA[Linke Schwärmereien]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mark LeVine]]></category>
		<category><![CDATA[Opposition]]></category>
		<category><![CDATA[Postkolonialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ronald Reagan]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10900</guid>
		<description><![CDATA[Can we imagine that President Reagan, for whom Obama has declared his admiration, refusing to take sides as young people began dismantling the Iron Curtain? Indeed, even when freedom seemed a distant dream, Reagan went to Berlin and challenged Gorbachev to &#8220;tear down this wall!&#8221;
Dass sich ein böser Neocon so äu&#223;ert könnte man sich ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Can we imagine that President Reagan, for whom Obama has declared his admiration, refusing to take sides as young people began dismantling the Iron Curtain? Indeed, even when freedom seemed a distant dream, Reagan went to Berlin and challenged Gorbachev to &#8220;tear down this wall!&#8221;</p></blockquote>
<p>Dass sich ein böser Neocon so äu&szlig;ert könnte man sich ja vorstellen, aber dass ein Vertreter des linksakademischen Mainstream wie Mark LeVine[<a href="#footnote-1-10900" id="footnote-link-1-10900" title="See the footnote.">1</a>]  mit <a href="http://english.aljazeera.net/indepth/opinion/2011/01/20111167156465567.html">solchen Worten</a> seiner Enttäuschung über die Politik des Heilands in Sachen Tunesien Ausdruck verleiht, überrascht positiv.</p>
<p>Liest man den Artikel zuende, muss man allerdings feststellen, dass LeVine sich von anderen Klischees nicht trennen will.</p>
<blockquote><p>
Indeed, the problem with most post-colonial nationalisms &#8211; whether that of the first generation of independence leaders or of the leaders who replaced (often by overthrowing) them &#8211; is precisely that they have always remained infected with the virus of greed, corruption and violence so entrenched by decades of European colonial rule. Tunisia&#8217;s nascent revolution will only succeed if it can finally repair the damage caused by French rule and the post-independence regime that in so many ways continued to serve European and American &#8211; rather than Tunisian &#8211; interests.</p></blockquote>
<p>Vom Altruismus im heilen, vormodernen Tunesien zeugt, wie dort im frühen 19. Jahrhundert in Tunesien Steuern eingetrieben wurden[<a href="#footnote-2-10900" id="footnote-link-2-10900" title="See the footnote.">2</a>]:</p>
<blockquote><p>Die Hauptfunktion der Truppen bestand darin, zweimal im Jahr Steuerexpeditionen in den Süden zu unternehmen. Ihr Befehlshaber war im allgemeinen der Kronprinz, und die Truppen bewegten sich mit mehr Pomp als Effizienz durch die Stammesterritorien, deren Qāʾids die Steuern präsentieren mu&szlig;ten. Vornweg marschierten die Marabuts, und die türkische Musikkapelle, gefolgt von der Infanterie, der Kavallerie und den verbündeten Stammestruppen. Im Tro&szlig; waren neben unzähligen Hofbeamten auch Jagdhunde und -falken, Handwerker sowie Lasttiere mit Koranen, Sänften, Ehrengewändern, Geschenken, Zelten und Vergügungsgütern. Wo immer die mehreren tausend Teilnehmer der Kavalkade (<em>maḥalla</em>) ihre Zelte aufschlugen, mu&szlig;ten die steuerzahlenden Gastgeber ein Festgelage geben &#8211; eine von den Stämmen gefürchtete Zusatzsteuer. Von der persönlichen Bereicherung der Teilnehmer abgesehen kam bei diesen Kampagnen nicht viel heraus. Ein guter Teil der Steuern wurde auf der Tournee verbraucht, und am Ende langten nur etwa ein Drittel der Einnahmen in Tunis an.</p></blockquote>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-10900">Seine Projekt über Hevy Metal in der islamischen Welt ist hochinteressant: http://www.meaning.org/hmi_book.html  <a href="#footnote-link-1-10900">⇧</a></li><li id="footnote-2-10900">Peter von Sivers: &#8220;Nordafrika in der Neuzeit&#8221; in: Ulrich Haarmann (Hg.): <em>Geschichte der arabischen Welt</em>, München 1991, S. 502-590, dort S. 542f.  <a href="#footnote-link-2-10900">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/10900/unvorstellbar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ende der politischen Korrektheit?</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10760/ende-der-politischen-korrektheit/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10760/ende-der-politischen-korrektheit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 21:09:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Korrektheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10760</guid>
		<description><![CDATA[Der Anschlag von Stockholm hat offenbart, dass es Schweden an einer nationalen Strategie gegen islamistischen Extremismus mangelt, meint Tore Bjørgo, Professor an der Polizieuniversität Oslo, gegenüber &#8220;Dagens Nyheter&#8221;. Er führt dies darauf zurück, dass man entsprechende Probleme anders als in Dänemark und Norwegen lange verleugnet habe. Das ist nicht ganz richtig insofern, es diverse Studien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Anschlag von Stockholm hat offenbart, dass es Schweden an einer nationalen Strategie gegen islamistischen Extremismus mangelt, <a href="http://www.dn.se/nyheter/sverige/svensk-plan-saknas-mot-extremister-1.1226620">meint</a> Tore Bjørgo, Professor an der Polizieuniversität Oslo, gegenüber &#8220;Dagens Nyheter&#8221;. Er führt dies darauf zurück, dass man entsprechende Probleme anders als in Dänemark und Norwegen lange verleugnet habe. Das ist nicht ganz richtig insofern, es diverse Studien gibt die das Problem benennen. Doch während in Dänemark viele Ressourcen zur Entradikalisierung durch lokale Intitativen eingesetzt werden, fehlen derartige Programme in Schweden, wo der Fokus einseitig auf Neonazis liege.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10760/ende-der-politischen-korrektheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Keine Satellitenschüsseln in Vollsmose</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10671/keine-satellitenschusseln-in-vollsmose/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10671/keine-satellitenschusseln-in-vollsmose/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 17:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Dansk Folkeparti]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Flemming Rose]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Liberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime im Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Naser Khader]]></category>
		<category><![CDATA[Pia Kjærsgaard]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtspopulismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10671</guid>
		<description><![CDATA[Vollsmose ist ein Plattenbauviertel in Odense, der drittgrö&#223;ten Stadt Dänmarks. In den dänischen Medien erscheint dieser Stadtteil als Inbegriff der von Arbeitslosigkeit, Verwahrlosung, Gewalt und Radikalisierung gekennzeichneten &#8220;Ghettos&#8221;[1]. Die Regierung hat dieser Tage den sogenannten Ghettoplan vorgelegt, der vorwiegend sozial- und baupolitische Ma&#223;nahmen zur Aufwertung der entsprechenden Quartiere enthält. So sollen die am schlimmsten heruntergekommenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vollsmose ist ein Plattenbauviertel in Odense, der drittgrö&szlig;ten Stadt Dänmarks. In den dänischen Medien erscheint dieser Stadtteil als Inbegriff der von Arbeitslosigkeit, Verwahrlosung, Gewalt und Radikalisierung gekennzeichneten &#8220;Ghettos&#8221;[<a href="#footnote-1-10671" id="footnote-link-1-10671" title="See the footnote.">1</a>]. Die Regierung hat dieser Tage den sogenannten Ghettoplan vorgelegt, der vorwiegend sozial- und baupolitische Ma&szlig;nahmen zur Aufwertung der entsprechenden Quartiere enthält. So sollen die am schlimmsten heruntergekommenen Wohnblöcke <a href="http://www.nordschleswiger.dk/SEEEMS/19708.asp?artid=26135">abgerissen</a> und Wohnungen in diesen Bezirken <a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article10551446/Daenemark-will-Normalverdiener-in-Ghettos-ansiedeln.html">verstärkt Normalverdienern zugewiesen werden</a>.  Darüber hinaus soll die Polizei verstärkt Präsenz zeigen.</p>
<p>Der Dänischen Volkspartei (DF) gehen diese Ma&szlig;nahmen der von ihr gestützten Regierung jedoch nicht weit genug oder besser noch in die falsche Richtung. In einem Interview mit der konservativen Tageszeitung &#8220;Berlingske Tidende&#8221; <a href="http://www.berlingske.dk/kommentarer/har-loekke-afblaest-vaerdikampen">wirft</a> Parteichefin Pia Kjærsgaard dem Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen vor, er habe den &#8220;Wertekampf&#8221; seines Vorgängers Anders Fogh Raasmussen  &#8220;abgeblasen&#8221;. Mit dem Ghettoplan doktere er allein an den Symptomen herum, anstatt westliche Werte unter muslimischen Einwanderern durchzusetzen. So gehe es nicht an, dass Stadtteilen wie Vollsmose mit Sattelitenschüsseln vollgepflastert werden. Sie sollten daher entfernt werden, ebenso sollten Fernsehsender, die &#8220;mittelöstliche Werte&#8221; vermitteln wie al-Jazeera und al-Arabiya verboten werden.<br />
Eine derartige Gesinnungskontrolle geht selbst der in Einwanderungsfragen nicht eben zartbesaiteten &#8220;Jyllands Posten&#8221; <a href="http://jp.dk/opinion/leder/article2229913.ece">zu weit</a>. In einem Editorial, der unverkennbar die Handschrift des für die Publikation der Muhammadkarikaturen verantwortlichen <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10320/neuabdruck-der-muhammadkarikaturen/">Flemming Rose</a> trägt, wird ihr Ansinnen westliche Werte mit Eingriffen in die Meinungs- und Eigentumsfreiheit zu verteidigen für absurd erklärt. Die Regierungsparteien Venstre (Rechtsliberale) und Konservative zeigen sich <a href="http://politiken.dk/politik/ECE1097661/regeringen-skyder-df-forbud-mod-paraboler-ned/">peinlich berührt</a> und erklären das Ansinnen für illiberal. Etwaige gefährliche Tendenzen in arabischen Fernsehsendern müssten statt mit Verboten argumentativ bekämpft werden, meint etwa <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/7122/burkaverbot-in-danemark/">Naser Khader</a>, ein konservativer Abgeordneter syrisch-palästinensischer Herkunft. Jacob Mchangama vom liberalen Think Tank CEPOS <a href="http://politiken.dk/politik/ECE1097653/cepos-pia-k-glemmer-ytringsfrihed/">hebt</a> den Kontrast zur Forderung der DF, den <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10615/rassismusparagraph-behalten/">Rassismusparagaphen</a> abzuschaffen hervor, weil er gegen die Meinungsfreiheit verstö&szlig;t.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-10671">Ein <a href="http://www.berlingske.dk/danmark/danmarks-29-ghettoer">Ghetto</a> ist nach der offiziellen Definition der dänischen Regierung ein Stadtteil, der zwei der drei folgenden Kriterien erfüllt: über 50% Einwanderer und deren Nachfahren, über 40% vom Arbeitsmarkt angehängt, mehr als 270 wegen verbrechen verurteilte pro 10 000 Einwohner.  <a href="#footnote-link-1-10671">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10671/keine-satellitenschusseln-in-vollsmose/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Moschee für Kirche: Nicht in Dänemark</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10653/moschee-fur-kirche-nicht-in-danemark/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10653/moschee-fur-kirche-nicht-in-danemark/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 17:07:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen & Mächte]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Saudi-Arabien]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Dansk Folkeparti]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Moschee]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime im Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10653</guid>
		<description><![CDATA[korrigiert 23.20.2010
Der Norwegens sozialdemokratischer Au&#223;enminister Jonas Gahr Støre hat diese Woche die Fianzierung des Baus einer Moschee in Tromsø durch Saudi-Arabien untersagt. Der Grund war, dass diese Moschee von Saudi-Arabien finanziert wurde, das selbst Nichtmuslimen nicht erlaubt Gotteshäuser zu errichten  (hier mehr zum aus Australien stammenden Gründer).
In Dänemark wurde diese Ma&#223;nahme sogleich von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>korrigiert 23.20.2010</p>
<p>Der Norwegens sozialdemokratischer Au&szlig;enminister Jonas Gahr Støre hat diese Woche die Fianzierung des Baus einer Moschee in Tromsø durch Saudi-Arabien <a href="http://www.vg.no/nyheter/innenriks/artikkel.php?artid=10041746">untersagt</a><del datetime="2010-10-23T17:09:31+00:00">. Der Grund war, dass diese Moschee von Saudi-Arabien finanziert wurde, das selbst Nichtmuslimen nicht erlaubt Gotteshäuser zu errichten </del> (<a href="http://www.jihadica.com/an-ex-jihadi-in-the-arctic/">hier</a> mehr zum aus Australien stammenden Gründer).</p>
<p>In Dänemark wurde diese Ma&szlig;nahme sogleich von der Dänischen Volkspartei  <a href="http://www.kristeligt-dagblad.dk/artikel/385128:Danmark--Grundlov-hindrer-stop-for-udenlandske-penge-til-moskeer?all=1">begrü&szlig;t</a>, die fordert, man soll hierzulande ähnlich verfahren. Keine Chance, meint der Verwaltungsrechtler Jens Elo Rytter. Ein solches Vorgehen, stünde im Widerspruch zum Grundgesetz und der Europäischen Menschrechtskonvention, solange die Gelder nicht nachweislich aus illegalem Wege erworben wurden oder gar mit terroristischen Aktivitäten im Zusammenhang stehen.</p>
<p>In Dänemark war es Anfang des Jahres zum Streit gekommen, weil der linke Kopenhagener Stadtrat den Bau einer wesentlich von Iran finanzierten Moschee genehmigt hatte (<a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/7399/moscheestreit-in-kopenhagen/">I</a>, <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9387/moschee-in-kopenhagen-ii/">II</a>).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10653/moschee-fur-kirche-nicht-in-danemark/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Druck auf Nobelpreiskomitee?</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10635/druck-auf-nobelpreiskomitee/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10635/druck-auf-nobelpreiskomitee/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Oct 2010 17:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Liu Xiaobo]]></category>
		<category><![CDATA[Nobelpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10635</guid>
		<description><![CDATA[Nach der Vergabe des Firiedensnobelpreises an den chinesischen Dissidenten Lu Xiaobo hat Norwegens sozialdemokratischer Außenminister Støre pflichtgemäß gratuliert. Wie ehrlich dies gemeint war, ist nun umstritten. Laut einem Bericht der norwegischen Zeitung Aftenposten soll Støre den Vorsitzenden des Nobelkomitees Jagland bei der Eröffnung der UN-Vollversammlung vor der versammelten norwegischen Delegation beiseite genommen haben, um ihn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Vergabe des Firiedensnobelpreises an den chinesischen Dissidenten Lu Xiaobo hat Norwegens sozialdemokratischer Außenminister Støre pflichtgemäß gratuliert. Wie ehrlich dies gemeint war, ist nun umstritten. Laut einem <a href="http://www.aftenposten.no/nyheter/iriks/article3859267.ece">Bericht</a> der norwegischen Zeitung Aftenposten soll Støre den Vorsitzenden des Nobelkomitees Jagland bei der Eröffnung der UN-Vollversammlung vor der versammelten norwegischen Delegation beiseite genommen haben, um ihn auf die möglichen Konsequenzen der Vergabe des Friednesnobelpreises an einen chinesischen Dissidenten zu warnen. Der außenpolitische Sprecher der Konservativen Sanner <a href="http://www.aftenposten.no/nyheter/iriks/article3859582.ece">wirft ihm deswegen vor</a>, das Nobelpreiskomitee gezielt unter Druck gesetzt zu haben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10635/druck-auf-nobelpreiskomitee/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Eine Reihe grundlegender Menschenrechte&#8221;</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10627/eine-reihe-grundlegender-menschenrechte/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10627/eine-reihe-grundlegender-menschenrechte/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 20:26:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ole Sohn]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Socialistik Folkeparti]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialdemokratie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10627</guid>
		<description><![CDATA[Ole Sohn, Fraktionsvorsitzender und Finanzexperte von Dänemarks zweitgrö&#223;ter Oppositionpartei (Socialistisk Folkeparti) sitzt in der Klemme. Journalisten des Boulevardblattes B.T. haben im Bundesarchiv zu Berlin einen Brief gefunden, in dem er als damaliger Vorsitzender der Dänischen Kommunistischen Partei, der DDR-Führung anlässlich des vierzigsten Jahrestages der Republikgründung huldigte. Er bescheinigt dem Regime, eine Reihe grundlegende Menschenrechte verwirklicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ole Sohn, Fraktionsvorsitzender und Finanzexperte von Dänemarks zweitgrö&szlig;ter Oppositionpartei (Socialistisk Folkeparti) sitzt in der Klemme. Journalisten des Boulevardblattes B.T. haben im Bundesarchiv zu Berlin einen Brief gefunden, in dem er als damaliger Vorsitzender der Dänischen Kommunistischen Partei, der DDR-Führung anlässlich des vierzigsten Jahrestages der Republikgründung huldigte. Er <a href="http://www.bt.dk/politik/ole-sohn-kan-blive-en-belastning-oppositionen">bescheinigt</a> dem Regime, eine Reihe grundlegende Menschenrechte verwirklicht zu haben, und nennt die Politik der DDR eine Quelle der Inspiration für die DKP. Der Brief <a href="http://politiken.dk/politik/article1084920.ece">widerspricht seinen Aussagen</a>, wonach er in den letzten Jahren vor dem Mauerfall auf Distanz zur DDR gegangen sei.</p>
<p>Wird er damit zur Belastung für die linke Opposition? Schwer zu sagen, im Nachbarland Schweden allerdings hat nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit der Linkspartei, deren Chef Lars Ohly sich ganz ähnlich äu&szlig;erte, die Sozialdemokraten bei der letzten Wahl <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10499/schadliche-bundnispolitik/">erheblich Stimmen gekostet</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10627/eine-reihe-grundlegender-menschenrechte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erstickt</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10620/erstickt/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10620/erstickt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 11:34:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Libyen & Maghreb]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Mohammed VI.]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10620</guid>
		<description><![CDATA[Zu Monatsbeginn musste &#8220;Nichane&#8221;, das einzige arabischsprachige Nachrichtenmagazin Marokkos, sein Erscheinen einstellen. Grund hierfür ist ein Anzeigenboykott, der einsetzte, nachdem &#8220;TelQuel&#8221;, die ältere französischsprachige &#8220;Schwester&#8221; von &#8220;Nichane&#8221;, eine Umfrage über die Beliebtheit des Königs publizieren wollte. Durchgesetzt werden konnte dieser Boykott, da die königliche Familie Hauptaktionär der Holding Royal ONA/SNI ist, die weite Teile der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Monatsbeginn musste &#8220;Nichane&#8221;, das einzige arabischsprachige Nachrichtenmagazin Marokkos, <a href="http://www.rue89.com/2010/10/04/maroc-le-magazine-arabophone-nichane-meurt-etouffe-169379">sein Erscheinen einstellen</a>. Grund hierfür ist ein Anzeigenboykott, der einsetzte, nachdem &#8220;TelQuel&#8221;, die ältere französischsprachige &#8220;Schwester&#8221; von &#8220;Nichane&#8221;, eine <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/6986/die-verbotene-umfrage/">Umfrage über die Beliebtheit des Königs publizieren</a> wollte. Durchgesetzt werden konnte dieser Boykott, da die königliche Familie Hauptaktionär der Holding Royal ONA/SNI ist, die weite Teile der marokkanischen Wirtschaft kontrolliert.</p>
<p>Das sind die Zustände, in einem Land, dass in der arabischen Welt in punkto Pressefreiheit noch zu den Klassenbesten gehört&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10620/erstickt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rassismusparagraph behalten</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10615/rassismusparagraph-behalten/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10615/rassismusparagraph-behalten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 11:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10615</guid>
		<description><![CDATA[§ 226b des Dänischen Strafgesetzbuches verbietet, jemanden &#8220;wegen der Rasse, Hautfarbe, nationaler oder ethnischer Herkunft, des Glaubens oder sexuellen Orientierung zu verhöhnen oder zu erniedrigen&#8221;. nach einer Umfrage für &#8220;Jyllands Posten&#8221; will eine gro&#223;e Mehrheit der Dänen (68,7 %) diesen sog. Rassismusparagraphen behalten. Dabei sind die Unterschiede zwischen den Parteien überraschend gering. Sie ist mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 226b des Dänischen Strafgesetzbuches verbietet, jemanden &#8220;wegen der Rasse, Hautfarbe, nationaler oder ethnischer Herkunft, des Glaubens oder sexuellen Orientierung zu verhöhnen oder zu erniedrigen&#8221;. nach einer <a href="http://jp.dk/indland/indland_politik/article2211538.ece">Umfrage</a> für &#8220;Jyllands Posten&#8221; will eine gro&szlig;e Mehrheit der Dänen (68,7 %) diesen sog. Rassismusparagraphen behalten. Dabei sind die Unterschiede zwischen den Parteien überraschend gering. Sie ist mit 82,4 % bei den Linksbürgerlichen (Radikale Venstre) am höchsten und mit 57,4 % bei den Wählern der Konservativen am niedrigsten. Die Wähler der Dänischen Volkspartei, welche die Abschaffung dieses Gesetzes fordert, akzeptieren es zu 65,4 %.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10615/rassismusparagraph-behalten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wieder Anschlag auf Sufi-Schrein in Pakistan</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10577/wieder-anschlag-auf-sufi-schrein-in-pakistan/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10577/wieder-anschlag-auf-sufi-schrein-in-pakistan/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 15:14:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Südasien]]></category>
		<category><![CDATA[Welt des Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Karachi]]></category>
		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Sufismus]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10577</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem im Juli dieses Jahres das berühmte Grabmal von Ali Huwiri (Data Ganj Bakhsh) in Lahore angegriffen wurde (37), haben Selbstmordattentäter nun das bekannteste Sufi-Heiligtum in Pakistans grö&#223;ter Stadt Karachi, den Schrein von Abdullah Shah Ghazi, angegriffen. &#8220;Dawn&#8221; meldet zum gegenwärtigen Zeitpunkt acht Tote. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem im Juli dieses Jahres das berühmte Grabmal von Ali Huwiri (Data Ganj Bakhsh) in Lahore <a href="http://www.dawn.com/wps/wcm/connect/dawn-content-library/dawn/the-newspaper/editorial/21-data-darbar-attack-370-sk-08">angegriffen wurde</a> (37), haben Selbstmordattentäter nun das bekannteste Sufi-Heiligtum in Pakistans grö&szlig;ter Stadt Karachi, den Schrein von Abdullah Shah Ghazi, angegriffen. &#8220;Dawn&#8221; <a href="http://www.dawn.com/wps/wcm/connect/dawn-content-library/dawn/news/pakistan/44-two-explosions-abdullah-shah-ghazi-karachi-fa-01">meldet</a> zum gegenwärtigen Zeitpunkt acht Tote. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10577/wieder-anschlag-auf-sufi-schrein-in-pakistan/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

