State of denial II
Mehr von der “Hamas, Hamas, Joden aan het …“-Demo in Amsterdam hier.
Die Schura Hamburg…
… hat zu einer Pro-Hamas-Demo in Hamburg aufgerufen, berichtet Per Hinrichs. Wir erinnern uns: 1, 2, 3.
“Gaza ist der Spiegel des Kapitalismus und der liberalen Demokratie”

Die paramilitärische Gruppe der iranischen Basidj hat angesichts der Ereignisse im Gazaastreifen angekündigt, eine Brigade von Selbstmordattentätern in die “besetzten Gebiete” zu entsenden, wo sie “Aktionen gegen den zionistischen Feind” ausführen werden. Das iranische Regime selbst spricht davon, dass im Gazastreifen “und in Palästina” (= Israel) ein “wahrer Holocaust” im Gange sei.
Gaza, so heisst es in der Verlautbarung, sei der Spiegel der kapitalistischen Ordnung, der liberalen Demokratie und des Zionismus. Womit immerhin eingestanden wird, dass der Hass der Islamisten sich nicht auf Israel beschränkt.

Unteres Bild: “Palästina gebührt der Sieg, Israel die Vernichtung.”
(Dank an Nasrin)
Hispanophobie - Islamophobie
Den einzig originellen Beitrag zur Debatte über die “Antisemitismus-Islamophobie” Tagung am Zentrum für Antisemitismus forschung hat Hannes Stein geliefert:
Doch nun mein Gedankenexeperiment, das eher ein böser Science-fiction-Roman ist. Ich bitte schon im Voraus meine katholischen Freunde um Verzeihung, wenn ich ihre religiösen Gefühle verletze.
Also: Angenommen, in Lateinamerika hätte sich—ausgelöst etwa durch die Gebietsverluste, die Mexiko im Krieg von 1846 gegen die USA erlitten hat—eine besonders rabiate Form der Marienverehrung herausgebildet, die rüde antisemitisch ist, deren extremste Anhänger sich das Recht vorbehalten, Abtreibungskliniken dem Erdboden gleichzumachen und Selbstmordanschläge auf protestantische Gottesdienste verüben.
Nehmen wir ferner an, dass die Anhänger jenes katholischen Marienkultes die USA fundamental ablehnen, da es sich hier ja eindeutig um einen Staat handelt, der auf einer protestantisch-jüdisch-freimaurerischen Verschwörung basiert. [...]
Aber immerhin 37 Prozent der jungen Leute bekennen sich prinzipiell zum “Marianismus”. Und eine Minderheit innerhalb dieser Minderheit—13 Prozent der Jugend—erklärt offen, dass sie die Terroristen bewundert.
Gewiss würde der Ku-Klux-Klan sich dann in seiner rassistischen und antikatholischen Weltanschauung bestätigt fühlen. Vermutlich gäbe es Gegenterror. Finstere Hillibillies mit Schrotflinten würden völlig unschuldige Mexikaner überfallen. Aber wäre der “Marianismus” nicht trotzdem eine echte Gefahr? (Und was würde die katholische Kirche dazu sagen?)
Ja, dann hätten wir in der Tat ein Problem, dies ändert aber an folgenden Sachverhalten nichts[1]:
- Dass Hispanophobie ohne Marianismus existiert, was u.a. dazu führte, dass die Hispanics jetzt wieder ganz überwiegend die Demokraten wählen (1, 2).
- Dass der führende Ideologe der Hispanophobie, Mekka und Medina mit Atombomben ausradieren will.
- Dass eben dieser führende Ideologe in Deutschland in der einschlägigen Pöbelecke gefeiert wird, obwohl es deren Betreibern angeblich nur um Islamkritik, nicht um Rassismus geht.
- http://www.pi-news.net/index.php?s=Tancredo ⇧
Quasi-Religion für Quasi-Denker
Was ist ebenso verwerflich wie die Tatsache, dass die Attentäter von Mumbai ihre Opfer selektierten? Die grossartige Caroline Glick nimmt in der Jerusalem Post dazu kein Blatt vor den Mund (Hervorhebungen von mir, MK):
In the aftermath of the Mumbai massacres, it is hard to imagine that there is anything as pernicious as the jihadists who sought out and murdered non-Muslims with such cruelty. But there is. Their multicultural apologists, who enable them to continue to kill by preventing their victims from fighting back, are just as evil. (…)
The jihadists in Mumbai, like their counterparts from Gaza to Baghdad to Guantanamo Bay, have been defended, and their acts and motivations have been explained away, by their allies and loyal apologists: Western multiculturalists. Multiculturalism is a quasi-religion predicated on both moral relativism and a basic belief in the inherent avarice of the West - particularly of the US and Israel. Multiculturalists assert that Westerners - or, in the case of India, Hindus - are to blame for all acts of violence carried out against them by non-Westerners.
Der Artikel lohnt die Leküre in voller Länge!
Gerechtigkeit?
Was für eine Gerechtigkeit? Glaubt noch irgendjemand, dass es den Terroristen von Mumbai darum ging? Um Anerkennung und Chancengleichheit? Die Leichen der von den Terroristen getöteten Geiseln wiesen erhebliche Spuren von Folter auf, berichteten zwei Ärzte. Dabei gingen die Folterer unterschiedlich nach der Nationalität ihrer Opfer vor:
The other doctor, who had also conducted the post-mortem of the victims, said: “Of all the bodies, the Israeli victims bore the maximum torture marks. It was clear that they were killed on the 26th itself. It was obvious that they were tied up and tortured before they were killed. It was so bad that I do not want to go over the details even in my head again,” he said.
Corroborating the doctors’ claims about torture was the information that the Intelligence Bureau had about the terror plan. “During his interrogation, Ajmal Kamal said they were specifically asked to target the foreigners, especially the Israelis,” an IB source said.
(Hier gefunden.)
Pakistan Connection?
Während in den hiesigen Medien noch spekuliert wird, melden indische Zeitungen und TV-Stationen, dass bei der Fahndung nach den Urhebern des Terrors in Bombay mittlerweile Angehörige der pakistanischen jihad-Organisation Lashkar-i Tayyiba festgenommen wurden (The Hindu, Indian Express, Zee TV, Hindustan Times, IBN). Den Berichten zufolge seien sie am Mittwoch von Bord eines pakistanischen Schiffes gegangen und nach Bombay gerudert, was etwas abenteuerlich klingt. Nach einem Bericht von Zee TV gibt es Hinweise auf lokale Helfer. Verwiesen wird hierbei auf den Anruf eines Praktikannten in der Küche des Taj Mahal, der vor seiner Ermordung einen Kollegen unter den Terroristen erkannt haben will.
Nicht nur Pakistan wird mittlerweile von indischen Regierungskreisen mit den Überfällen in Verbindung gebracht, sondern auch Großbritannien.
But a Foreign Office spokeswoman said the department was “not aware of anything giving any credence to those reports at the moment”.
Aus dem geschriebenen Text lässt sich leider nicht entschließen, wieviel Emphase auf den letzten beiden Worten lag. Dass es da ein Problem gibt, ist schließlich bekannt.
— Update 29.11.2008 —
Berichte über eine Beteiligung von Hotelpersonal wurden mittlerweile dementiert.



























