Extremismus
Abzug der US-Truppen aus dem Irak: Der lange Schatten des Iran
Von Kirsten Tenhafen, Mideast Freedom Forum Berlin Nach dem Abzug der US-Truppen wird der Iran seine Bemühungen um die Ausdehnung seines Einflussbereichs im Irak weiter intensivieren. Sollte er damit erfolgreich sein, könnte das demokratische Modell im Irak vor dem Scheitern stehen. Um dieses Ziel zu erreichen, agiert Teheran auf allen zur Verfügung stehenden Ebenen. Auf politischer... »
Ahmadinejad: Israel eine Verschwörung des Kapitals
Zum jährlichen Qods-Tag hat der iranische Präsident Ahmadinejad eine Rede gehalten, die ich im folgenden auszugsweise dokumentiere, und zwar in deutscher Übersetzung auf Grundlage der persischsprachigen Paraphrase der amtlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA. — Das zionistische Regime, so Ahmadinejad, ist eine Verschwörung und ein Wegbereiter für die Herrschaft kulturloser Kapitalisten und seine Parole ist die... »
Warum Utøya?
Zwischen dem Schock angesichts der mehr als neunzig Todesopfer einerseits und der Erleichterung andererseits, dass es keine radikalen Muslime waren, die mit dem Doppelanschlag eine antiislamische Stimmung hätten anheizen können, scheint irgendwie die Frage ausser Blick geraten zu sein, warum ein rechtsextremer Muslim- und Migrantenhasser sich ausgerechnet Jugendliche eines Sommercamps auf Utøya zum Ziel... »
Freunde der Flotille
Wenn ein Udo Steinbach sich für etwas engagiert, dann muss damit gerechnet werden, dass die reaktionärsten Kräfte mit an Bord sind. Auch die zweite Gaza-Flotille, die Israels Recht, Waffentransporte nach Gaza zu unterbinden, in Abrede stellt, zählt auf Unterstützung von den feinsten und edelsten Menschenfreunden, die der Nahe Osten hergibt: Another prominent figure is German-based... »
Schöner emanzipieren mit Khomeini
Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass auf der Rednerliste einer Tagung der iranischen Botschaft in Berlin anlässlich des 22. Todestages von Khomeini auch der Name Udo Steinbach zu finden war. Diese Wahl war gut getroffen. Denn Steinbach ist ein Meister der Äquidistanz (”der Holocaust wird scheußlicherweise sowohl von Seiten Ahmadinejads wie auch von Seiten Israels instrumentalisiert”)... »
Letztes Aufbäumen
Es war einmal ein anerkannter Nahostexperte, der hatte ein Buch über den Islamismus geschrieben. Darin behauptete er, dass dieser schon längst längst im Niedergang sei. Forscherpech: Als das Buch erschien, dauerte es nur noch ein Jahr bis zu den Anschlägen von 9/11, vier Jahre bis zu den Anschlägen von Madrid und fünf bis zum... »
Recht und Gerechtigkeit
Dass die kürzlich von Israel aufgebrachten iranischen Waffenlieferungen die Hamas in die Lage versetzt hätten, Israel in nie dagewesener Weise zu bedrohen, lässt die Kontrolle über den Gazastreifen als unumgänglich erscheinen. Dennoch verfallen die westlichen Medien gelegentlich in eine gewisse Einseitigkeit, wenn es um die Art der Bedrohung geht, kritisiert Melody Sucharewicz in einem... »
Kein Grund zur Besorgnis – es war nur ein Einzeltäter
Als Ende letzten Jahres unser damaliger Innenminister Thomas de Maizière verkündete, dass konkrete Hinweise auf geplante Terroranschläge vorlegen, war die Aufregung groß. Quer durch alle Medien war dies die Top-Nachricht und unsere ganze Aufmerksamkeit galt über Wochen dem Terror. Dies, obwohl eigentlich jedem hätte klar sein müssen, Deutschland ist schon länger im Visier der... »
Muslime wollen koptische Kirchen bewachen
Wie die Welt berichtet, haben die drei größten muslimischen Verbände in den Niederlanden angeboten, die Kopten vor islamistischem Terror zu beschützen, indem sie deren Gotteshäuser bewachen wollen. Das ist weitaus mehr als eine Distanzierung von den Verbrechen al-Qaidas. Die christlichen Kirchen sollten darüber nachdenken, ob sie sich diesem Angebot anschließen, um damit ebenfalls Solidarität... »
Ende der politischen Korrektheit?
Der Anschlag von Stockholm hat offenbart, dass es Schweden an einer nationalen Strategie gegen islamistischen Extremismus mangelt, meint Tore Bjørgo, Professor an der Polizieuniversität Oslo, gegenüber “Dagens Nyheter”. Er führt dies darauf zurück, dass man entsprechende Probleme anders als in Dänemark und Norwegen lange verleugnet habe. Das ist nicht ganz richtig insofern, es diverse... »
