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	<title>TRANSATLANTIC FORUM &#187; Zukunftsfragen</title>
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	<description>Liberty and Democracy in East and West.</description>
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		<title>Subventioniert in den Niedergang</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 18:39:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Gespräch mit der FAZ erklärt der griechische Finanzminister Michalis Chrisochoidis, was den Niedergang Griechenlands massgeblich verursacht hat: Subventionen.
&#8220;Während wir mit der einen Hand das Geld der EU nahmen, haben wir nicht mit der anderen Hand in (&#8230;) Technologien investiert. Alles ging in den Konsum. Das Ergebnis war, dass jene, die etwas produzierten, ihre Betriebe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gespräch mit der FAZ <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/griechischer-wirtschaftsminister-die-gesellschaft-ist-reifer-als-ihr-system-11642768.html" target="_blank">erklärt</a> der griechische Finanzminister Michalis Chrisochoidis, was den Niedergang Griechenlands massgeblich verursacht hat: Subventionen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Während wir mit der einen Hand das Geld der EU nahmen, haben wir nicht mit der anderen Hand in (&#8230;) Technologien investiert. Alles ging in den Konsum. Das Ergebnis war, dass jene, die etwas produzierten, ihre Betriebe schlossen und Importfirmen gründeten, weil sich damit mehr verdienen ließ.&#8221;[<a href="#footnote-1-12391" id="footnote-link-1-12391" title="See the footnote.">1</a>]</p></blockquote>
<p>Dass Subventionen eher schaden als nutzen, ist keine gar so neue Erkenntnis – Beispiele dafür gibt es <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2007/1498/shikwati-entwicklungshilfe/" target="_blank">zur Genüge</a>. Mittlerweile sollen mehr als einhundert Milliarden Euro an Griechenland geflossen sein.</p>
<p>Während auf der Nehmerseite die Freude über die Almosen-Standleitung <a href="http://www.dimokratianews.gr/sites/default/files/protoselida/prwtoselido09022012.jpg" target="_blank">alle Grenzen sprengt</a>[<a href="#footnote-2-12391" id="footnote-link-2-12391" title="See the footnote.">2</a>], übt sich die  EU-Kommission in Beschwichtigung. Paternalismus ist so.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-12391">&#8221;Die Gesellschaft ist reifer als ihr System&#8221;, FAZ, Donnerstag, 9. Februar 2012, Nr. 34, S. 9.  <a href="#footnote-link-1-12391">⇧</a></li><li id="footnote-2-12391">Die Schlagzeile lautet schlicht und simpel &#8220;Dachau!&#8221;  <a href="#footnote-link-2-12391">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Iran muss Israel bis 2014 angreifen&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 22:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem machte eine Äusserung des iranischen Revolutionsführers Khamenei Furore, der wieder einmal gegen Israel hetzte. In diesem Zusammenhang war von einer neuen Doktrin die Rede, die die Zerstörung Israels religiös rechtfertigen soll. Diese Doktrin stammt von Alireza Forghani, der zu den strategischen Beratern Khameneis gehört und der seine Doktrin auf der Webpräsenz von Alef [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem machte eine Äusserung des iranischen Revolutionsführers Khamenei Furore, der wieder einmal gegen Israel <a href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-2097252/Kill-Jews-annihilate-Israel-Irans-supreme-leader-lays-legal-religious-justification-attack.html" target="_blank">hetzte</a>. In diesem Zusammenhang war von einer neuen Doktrin die Rede, die die Zerstörung Israels religiös rechtfertigen soll. Diese Doktrin stammt von Alireza Forghani, der zu den strategischen Beratern Khameneis gehört und der seine Doktrin auf der Webpräsenz von Alef <a href="http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://www.alef.ir/vdcepw8zwjh8ewi.b9bj.html?142262" target="_blank">näher ausführt</a>.</p>
<p>Der Text hat es in sich, die üblichen IRI-Versteher werden es nicht leicht haben, hier einen Übersetzungsfehler anzuprangern. Unumwunden erklärt Forughani, der sich darin auf Khomeini beruft, dass die Vernichtung Israels (nā-budi)[<a href="#footnote-1-12383" id="footnote-link-1-12383" title="See the footnote.">1</a>] eine Notwendigkeit sei. Zum wiederholten Male wird Israel als &#8220;Krebsgeschwulst&#8221; (ġodde-ye sarṭānī) bezeichnet, gegen die sich jeder Muslim rüsten müsse.</p>
<p>Die Doktrin basiert demnach auf zwei Achsen, die beide einen Angriff (ḥamle) auf Israel begründen: eine religionsgesetzliche und eine politische. Der Angriff müsse gleich zu Israels &#8220;definitiver Zerstörung&#8221; (enhedām-e qaṭʿī), zu seiner &#8220;absoluten Vernichtung&#8221; (nā-budi-ye moṭlaq) führen. Und das Szenario wird noch gesteigert: &#8220;Das israelische Volk muss verschwinden&#8221; (mardom-e Esrāʾīl az beyn berawand) wird dort gefordert. Und weil die Vernichtung eine absolute sein muss, gelte es, auch die Infrastruktur des Landes dem Erdboden gleichzumachen.</p>
<p>Forughani betreibt übrigens sein eigenes Weblog, auf dem er seine Gewaltphantasien weiter ausbreitet. Sein Blog ist mehrsprachig, auf Englisch schreibt er ebenfalls ganz <a href="http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://alireza-forghani.blogfa.com/" target="_blank">unmissverständlich</a>:</p>
<blockquote><p>In order to attack Iran, Israel needs western and US assistance, permission and coordination. In the current situation and passiveness of US and west, Iran should wipe out Israel. Considering unique characteristics of Mr. Ahmadinejhad&#8217;s administration and Islamic awakening of region&#8217;s countries which are influenced by the policies of Iranian regime and 10th administration, Iran must attack Israel before 2014 and end of the work of current administration.</p></blockquote>
<p>Soll nur im Westen keiner sagen, dass er nichts davon gewusst habe.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-12383">Das persische nā-budi kann zwar auch &#8220;Nicht-Sein&#8221; bedeuten, doch macht dies in diesem Kontext keinen Sinn; das &#8220;Glossary of Islamic Technical Terms&#8221; (Farhang-e eṣṭelāḥāt-e ʿolūm-o tamaddon-e eslāmī, 1991) kennt überhaupt nur eine einzige Bedeutung: annihilation.  <a href="#footnote-link-1-12383">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Doppeltes Spiel</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12219/doppeltes-spiel-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 17:42:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Annäherung von Hamas-Führer Mashaal an Präsident Abbas auf Grundlage einer gewaltfreien Politik ist Wasser auf die Mühlen mancher Versöhnungsschwärmer. Die Rolle des Störenfrieds wird daher wieder einmal der israelischen Regierung zugewiesen:
Die Regierung in Jerusalem sieht die Hamas weiterhin als  Terrororganisation und verstärkte in den vergangenen Tagen die  Luftangriffe auf militante Palästinenser im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Annäherung von Hamas-Führer Mashaal an Präsident Abbas auf Grundlage einer gewaltfreien Politik ist Wasser auf die Mühlen mancher Versöhnungsschwärmer. Die Rolle des Störenfrieds wird daher wieder einmal der israelischen Regierung <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/hamas154.html" target="_blank">zugewiesen</a>:</p>
<blockquote><p>Die Regierung in Jerusalem sieht die Hamas weiterhin als  Terrororganisation und verstärkte in den vergangenen Tagen die  Luftangriffe auf militante Palästinenser im Gazasstreifen. Mehrere  Vertreter der israelischen Armee kündigten in dieser Woche eine groß  angelegte Militäroperation gegen den Gazastreifen an.</p></blockquote>
<p>Bei der Tagesschau mag das der eine oder andere töricht und verblüffend finden, aber die Einschätzung der israelischen Streitkräfte, dass die Hamas an einem grösseren Konflikt derzeit wohl nicht interessiert ist, gibt noch längst nicht Anlass zur Hoffnung, dass hier eine islamistische Regierung &#8220;<a href="http://www.haaretz.com/print-edition/opinion/israel-needs-to-listen-to-hamas-and-take-notice-1.404256#.Tvw6Ss0ElzE.facebook" target="_blank">eine legitime politische Partei</a>&#8221; werden könnte. Vielmehr droht der Gazastreifen zu einem Aufmarschgebiet für Terroristen zu werden, die über den Sinai kommen, so eine <a href="http://www.jpost.com/LandedPages/PrintArticle.aspx?id=251346" target="_blank">Analyse</a> der Jerusalem Post (JPost):</p>
<blockquote><p><span id="lblBody">Hamas’s main concern is the stability of its rule in Gaza,  challenged today by Islamic Jihad, which receives more Iranian support and  funding than Hamas, as well as from the direction of Mahmoud Abbas whose  unilateral moves at the UN caused Hamas to feel left behind. That is why it is  moving forward with the efforts to reach a reconciliation agreement with Fatah,  even though it will likely not last for long.</span></p>
<p>Where Hamas does operate or  turn a blind eye to others is in Egypt, which is turning into one the IDF’s  greatest concerns for 2012. A visit to the Israeli-Egyptian border on Wednesday  clarified just how concerned Israel is. Bulldozers work there 24 hours a day,  seven days a week, clearing mounds of sand to be able to lay cement and erect a  six-meter fence.</p></blockquote>
<p><span>Die israelischen Streitkräfte schätzen, dass der Waffenschmuggel in den Gazastreifen allein in diesem Jahr um 15 bis 20 Prozent zugenommen hat. Kaum vorstellbar, dass dies ohne Billigung der Hamas vonstatten geht. Naheliegend ist, dass die Hamas ein doppeltes Spiel treibt: Sie duldet Aggressionen gegen Israel, bekennt sich aber nicht zu deren Urheberschaft, um keine grössere Militäraktion von israelischer Seite zu provozieren. </span></p>
<p><span>Die Analyse zur Situation in Gaza wurde von der JPost entsprechend übertitelt: &#8220;</span><span id="lblTitle">A boiling pot waiting to explode.&#8221;</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Grün-rote Disziplinierungsmassnahmen</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12215/disziplinierungsmassnahmen/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 21:24:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Niederlage um den Bau von Stuttgart 21 plagt die grün-rote Landesregierung von Baden-Württemberg eine weitere Sorge: Wie lässt sich die Verspargelung der Landschaft mit Windrädern durchsetzen, wenn Subventionen nur die Windradbetreiber glücklich machen?
Die FAZ berichtet in ihrer heutigen Ausgabe von einem Fallbeispiel, das es in sich hat: Das Fünf-Sterne-Hotel in Bad Peterstal-Griesbach, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Niederlage um den Bau von Stuttgart 21 plagt die grün-rote Landesregierung von Baden-Württemberg eine weitere Sorge: Wie lässt sich die Verspargelung der Landschaft mit Windrädern durchsetzen, wenn Subventionen nur die Windradbetreiber glücklich machen?</p>
<p>Die FAZ berichtet in ihrer heutigen Ausgabe von einem <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/erneuerbare-energie-der-wind-der-wind-ein-schwieriges-kind-11581794.html" target="_blank">Fallbeispiel</a>, das es in sich hat: Das Fünf-Sterne-Hotel in Bad Peterstal-Griesbach, das sogar Gäste aus Frankreich und der Schweiz anzieht. Dessen Betreiber befürchtet Einbussen angesichts des geplanten Baus von Windrädern – doch der grüne Landesminister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, sieht keinen Konflikt zwischen Tourismus und Windennergie, bzw. kann sich &#8220;nicht zu jedem Einzelkonflikt äussern&#8221;.</p>
<p>Die Einzelkonflikte jedenfalls dürften bald der Vergangenheit angehören, zumindest juristisch, plant die Landesregierung laut FAZ doch bereits die nächsten Disziplinierungsmassnahmen der Bevölkerung:</p>
<blockquote><p>Damit in jedem Jahr hundert zusätzliche Windräder gebaut werden können,  will die Landesregierung den meist CDU-dominierten Regionalverbänden die  Zuständigkeit entziehen.</p></blockquote>
<p>In der Sprache der Regierung klingt das freilich <a href="http://www.baden-wuerttemberg.de/de/Meldungen/256763.html" target="_blank">ganz anders</a>: &#8220;Durch die anstehende Novelle des Landesplanungsgesetzes bekommen die  Regionalverbände (&#8230;) die Chance, an entscheidender Stelle die  Energiewende mitzugestalten und sie durch die kluge Ausweisung neuer  Vorranggebiete für Windkraftanlagen zu steuern.&#8221;</p>
<p>Wie nett.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dissidenz und Opposition</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12208/dissidenz-und-opposition/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 19:53:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Weltreisende in Sachen Frieden, Jürgen Todenhöfer, spricht gerne mit der Opposition, wenn er in islamische Länder fährt. &#8220;Assad&#8221;, so sein abschliessendes Plädoyer angesichts der Ereignisse in Syrien, &#8220;muss einen fairen Dialog mit der innersyrischen und der Exil-Opposition beginnen&#8221;.
Man kann getrost davon ausgehen, dass die meisten Menschen in den Diktaturen des Nahen Ostens mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Weltreisende in Sachen Frieden, Jürgen Todenhöfer, spricht gerne mit der Opposition, wenn er in islamische Länder fährt. &#8220;Assad&#8221;, so sein abschliessendes <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12165/nach-dem-postkolonialismus/" target="_blank">Plädoyer</a> angesichts der Ereignisse in Syrien, &#8220;muss einen fairen Dialog mit der innersyrischen und der Exil-Opposition beginnen&#8221;.</p>
<p>Man kann getrost davon ausgehen, dass die meisten Menschen in den Diktaturen des Nahen Ostens mit der Opposition wenig anzufangen wissen. Von dem jeweiligen Regime haben sie nicht viel zu erwarten und wäre es anders, gingen sie nicht auf die Strasse. Auch gäbe es schon längst freie Wählen. Nicht mit der Opposition, mit den Regimegegnern solle Todenhöfer sich besser unterhalten.</p>
<p>Was es mit der syrischen &#8220;Opposition&#8221; auf sich, zeigt zum Beispiel ein <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/syrien980.html" target="_blank">Beitrag</a> der ARD.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Fukushima ist Völkermord&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 20:26:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das was mich in diesem Jahr besonders traurig gemacht hat, zu dem, was Sie hier karikiert haben, kommt natürlich Fukushima dazu, das ist Völkermord, und ich bin gottfroh, das ist eine der Freuden, dass die Bundesrepublik aussteigen wird aus der Kernenergie. Ich bin gottfroh darüber, trauere natürlich um die Verstrahlung, sinnlose Verstrahlung von Menschen wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das was mich in diesem Jahr besonders traurig gemacht hat, zu dem, was Sie hier karikiert haben, kommt natürlich Fukushima dazu, das ist Völkermord, und ich bin gottfroh, das ist eine der Freuden, dass die Bundesrepublik aussteigen wird aus der Kernenergie. Ich bin gottfroh darüber, trauere natürlich um die Verstrahlung, sinnlose Verstrahlung von Menschen wieder (&#8230;).</p></blockquote>
<p>Die (ansonsten sehr von mir geschätzte) deutsche Schauspielerin Renan Demirkan beim Sonntags-Stammtisch, 18.11. (<a href="http://mediathek-video.br.de/B7Mediathek.html?bccode=both" target="_blank">BR, ab ca. 00:50:30</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nach dem Postkolonialismus</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 20:29:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Todenhöfer mal wieder. Natürlich war der oberste Feindbildbekämpfer Deutschlands auch in Syrien unterwegs. In seinem Bericht für die FAZ, in welchem das Personalpronomen der 1. Person Singular wieder eine tragende Rolle spielt, erklärt er seinen Lesern, warum der Westen – der! Westen – wieder einmal von allem keine Ahnung hat.
Todenhöfer hat mit Assad persönlich gesprochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Todenhöfer mal wieder. Natürlich war der oberste Feindbildbekämpfer Deutschlands auch in Syrien unterwegs. In seinem <a href="http://fazarchiv.faz.net/document/showSingleDoc/FAZT__FD1201112123331634?KO=&amp;timeFilter=&amp;dosearch=new&amp;crxdefs=&amp;sext=0&amp;NN=&amp;BC=&amp;q=++Innere+Sicherheit&amp;sorting=&amp;CO=&amp;submitSearch=Suchen&amp;maxHits=&amp;CN=&amp;&amp;toggleFilter=&amp;annr=287&amp;highlight=%5CF%3A*%5C.%3Asicherheit++%5C.%3Ainnere++%5CF%3A_%5C.%3Asicherheit++%5C.%3Ainnere++%5C" target="_blank">Bericht</a> für die FAZ, in welchem das Personalpronomen der 1. Person Singular wieder eine tragende Rolle spielt, erklärt er seinen Lesern, warum der Westen – der! Westen – wieder einmal von allem keine Ahnung hat.</p>
<p>Todenhöfer hat mit Assad persönlich gesprochen und offenbar einen positiven Eindruck gewonnen. So weiss er, dass die Mehrheit der Syrer immer noch an ihren Diktator glaubt und lediglich das System ablehnt. Noch ist es also nicht zu spät für Assad. Dass die syrische Regierung von einem Clansystem beherrscht wird und wie auch in anderen arabischen Ländern die Vetternwirtschaft in Syrien systemisch bedingt ist, hat Assad seinem deutschen Gesprächspartner allerdings verschwiegen.</p>
<p>Dafür hat Todenhöfer erfahren, dass auf den Strassen von Damaskus, Homas und Hama &#8220;Guerrillakommandos&#8221; unterwegs sind, die den demokratischen Protestlern die &#8220;Revolution&#8221; (welche Revolution?) gestohlen haben. Weil sich westliche Aussenpolitiker aber weigern, &#8220;durch kluge Verhandlungen&#8221; die Probleme zu entschärfen, muss Assad weiter Gurerrillakämpfer töten, wenn er noch Gelegenheit bekommen soll, der Empfehlung des Problemlösers aus Deutschland Folge zu leisten, &#8220;sich relativ kurzfristig freien Präsidentschaftswahlen&#8221; zu stellen.</p>
<p>Denn in Damaskus &#8220;stehen die Türen für derartige Gespräche sperrangelweit offen&#8221;, ist Todenhöfer überzeugt. Eine Ausnhame gibt es nur für die syrischen Oppositionellen im In- und Ausland: Mit denen müsse Assad &#8220;einen fairen Dialog&#8221; beginnen, sich selbst &#8220;vom jetzigen System trennen&#8221;. So offen sind die Türen in Damaskus dann doch nicht.</p>
<p>Der schönste Satz in Todenhöfers Suada gegen den Westen aber lautet: &#8220;Der Westen sollte nach Jahrhunderten des Kolonialismus und Postkolonialismus endlich zum Freund und Partner der arabischen Welt werden.&#8221; – Nach dem Postkolonialismus, der also offenbar genauso verdammenswert ist wie der Kolonialismus (irgendowher müssen die &#8220;Jahrhunderte&#8221; ja kommen), bricht nun also ein neues Zeitalter an: das des Dialogs und der Sülze.</p>
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		<title>&#8220;Mutter-Theresa-Gehabe&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 11:46:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Deutschen, behauptet Jürgen Todenhöfer, betrieben in Afghanistan ein &#8220;Terrorzuchtprogramm&#8220;, während die Taliban immerhin &#8220;für Sicherheit gesorgt&#8221; hätten. Mit solchen Sätzen kommt der ehemalige Medienmanager und Buchautor in den Medien gross heraus. Wie die Ordnung der Taliban aussah, muss das Publikum des Menschenfreundes ja nicht wissen (s. hier, hier oder hier). Doch bleibt die Popularität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutschen, behauptet Jürgen Todenhöfer, betrieben in Afghanistan ein &#8220;<a href="http://www.taz.de/!47314/" target="_blank">Terrorzuchtprogramm</a>&#8220;, während die Taliban immerhin &#8220;<a href="http://www.cicero.de/berliner-republik/der-afghanistankrieg-ist-ein-terrorzuchtprogramm/41591" target="_blank">für Sicherheit gesorgt</a>&#8221; hätten. Mit solchen Sätzen kommt der ehemalige Medienmanager und Buchautor in den Medien gross heraus. Wie die Ordnung der Taliban aussah, muss das Publikum des Menschenfreundes ja nicht wissen (s. <a href="http://www.rp-online.de/panorama/afghanische-taliban-haengen-drei-maenner-wegen-raubmordes-1.2061290" target="_blank">hier</a>, <a href="http://www.bz-berlin.de/aktuell/welt/taliban-richten-schwangere-afghanin-hin-article944163.html" target="_blank">hier</a> oder <a href="http://www.salon.com/2001/10/02/fatima/" target="_blank">hier</a>). Doch bleibt die Popularität Todenhöfers, der gerne mit dem <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/juergen-todenhoefer-wir-haben-in-afghanistan-nichts-zu-suchen-1.686305-3" target="_blank">Bau eines Waisenhauses</a> in Afghanistan renommiert, ungebrochen.</p>
<p>Zu denen, die das längst nicht mehr hören können, gehört Reinhard Erös, ehemaliger Oberstabsarzt der Bundeswehr und Gründer der &#8220;Kinderhilfe Afghanistan&#8221;, über den die Badische Zeitung von einer Veranstaltung in Offenburg <a href="http://www.badische-zeitung.de/offenburg/finale-mit-einem-antipoden-todenhoefers--52588001.html" target="_blank">berichtet</a>, wie sehr ihm Todenhöfer mittlerweile ein rotes Tuch sein muss. Dann zieht Erös vom Leder</p>
<blockquote><p>(&#8230;) gegen Scheinheiligkeit, Selbstdarstellung,  &#8220;Mutter-Theresa-Gehabe&#8221; oder die für &#8220;die Möglichkeiten eines  Multimillionärs&#8221; eher bescheidene Einrichtung eines Waisenhauses in  Kundus. &#8220;Wir haben ausschließlich mit privaten Spenden allein drei  Waisenhäuser in den besonders gefährdeten Ostprovinzen Afghanistans  gebaut. 600 Schulen in Deutschland unterstützen uns.&#8221; Dazu kommt die  Einrichtung von Schulen, Mutter-Kind-Kliniken oder Solaranlagen.  Reinhard Erös versteht nicht, warum die Medien Jürgen Todenhöfer auf den  Leim gehen und ihn immer zu Talkshows einladen würden. Da sei doch der  alte Peter Scholl-Latour noch seriöser. In Afghanistan kenne er, Erös,  niemanden, der die Tätigkeit Todenhöfers als hilfreich empfinden würde.</p></blockquote>
<p>Lediglich ein einer Hinsicht scheint Erös mit seinem Antipoden einer Meinung zu sein: Die Ansicht, westliche Truppen sorgten für Stabilität in Afghanistan, hält auch er für einen <a href="http://www.badische-zeitung.de/offenburg/das-mantra-zu-afghanistan-ist-schlicht-unwahr--52659370.html" target="_blank">Irrtum</a>.</p>
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		<title>Einwanderung in den Sozialstaat?</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 10:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Migrant in der sozialen Hängematte ist ein beliebtes Schreckgespenst von Globalisierungsskeptikern und Anhängern einer Glaubensgemeinschaft, die Europa vor allem als verlorenes Paradies imaginiert. Auch Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin warnt vor einer massiven Zuwanderung in das deutsche Sozialsystem.
Abgesehen davon, dass es immer einen Missbrauch des Sozialstaats geben wird – was ist dran an der Behauptung, Migranten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Migrant in der sozialen Hängematte ist ein beliebtes Schreckgespenst von Globalisierungsskeptikern und Anhängern einer Glaubensgemeinschaft, die Europa vor allem als verlorenes Paradies imaginiert. Auch Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin <a href="http://kurier.at/nachrichten/4154805.php" target="_blank">warnt</a> vor einer massiven Zuwanderung in das deutsche Sozialsystem.</p>
<p>Abgesehen davon, dass es immer einen Missbrauch des Sozialstaats geben wird – was ist dran an der Behauptung, Migranten kämen vor allem nach Deutschland, um sich in die soziale Hängematte zu legen? Die Antwort: Eher wenig. Die These als solche ist alles andere als gesichert.</p>
<p>Die Studie einer Gruppe von Ökonomen (&#8221;Unemployment Benefits and Immigration: Evidence from the EU&#8221;) jedenfalls gelangt zu dem Ergebnis, dass selbst Migranten von ausserhalb der EU kaum wegen zu erwartender sozialer Leistungen ihr Land verlassen:</p>
<blockquote><p>While the OLS[<a href="#footnote-1-12089" id="footnote-link-1-12089" title="See the footnote.">1</a>] analysis revealed the presence of a moderate correlation between social welfare spending and immigration from non-EU origins, the IV [instrumental variables] and GMM [generalized method of moments] estimates indicate that the causal effect is smaller and statistically insignificant, thereby rejecting the welfare magnet hypothesis. (..)</p>
<p>Although the results are robust across specifications, it is important to point out potential limitations of the analysis. On the one hand, the absence of information detailing the country of origin, especially for immigration from outside the EU, might be confounding the existence of welfare magnet effects.</p></blockquote>
<p>Das ganze Papier gibt es zum Download <a href="http://ftp.iza.org/dp6075.pdf" target="_blank">hier</a>.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-12089"><em>ordinary least squares</em>, ein Begriff aus der Ökonometrie.  <a href="#footnote-link-1-12089">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Eine Posse (2)</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 11:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was treiben eigentlich die ganzen Zeltlagerprotestierer vor der Londoner St. Paul&#8217;s Kathedrale? Vertreiben sie sich die Zeit im Zelt mit dem Verfassen politischer Pamphlete? Gehen sie die Stellenanzeigen durch? Tauschen sie Emails mit ihren Kollegen in New York und Berlin aus?
Weit gefehlt: Wie britische Medien berichten, zeigen Aufnahmen mit der Wärmekamera, dasss …. an die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was treiben eigentlich die ganzen Zeltlagerprotestierer vor der Londoner St. Paul&#8217;s Kathedrale? Vertreiben sie sich die Zeit im Zelt mit dem Verfassen politischer Pamphlete? Gehen sie die Stellenanzeigen durch? Tauschen sie Emails mit ihren Kollegen in New York und Berlin aus?</p>
<p>Weit gefehlt: Wie britische Medien berichten, zeigen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8ZTiBqJEOMI" target="_blank">Aufnahmen mit der Wärmekamera</a>, dasss …. an die neunzig Prozent der Zelte leer sind! Die meisten der Protestierer ziehen die wohlige Wärme einer Wohnung der Übernachtung auf der Strasse vor. Wie schon die unbemannte Raumfahrt gezeigt hat, braucht Fortschritt keine Besatzung.</p>
<p>Treffender freilich könnte die Metaphorik gar nicht sein: Die antikapitalistische Rhetorik ist genauso leer wie die Zelte ihrer Verfechter.</p>
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		<title>Von Libyen nach Syrien</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 20:33:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum hat die Nato in Libyen, nicht aber in Syrien eingegriffen? Was auch immer der Grund sein mag: zumindest auf politischer Ebene hat die Welt Syrien nicht vergessen. So hat die Türkei den aus dissidenten Exil-Syrern bestehenden Syrischen Nationalrat in Ankara beherbergt &#8211; und Frankreich signalisiert mittlerweile, dass sie diesen möglicherweise offiziell anerkennen werde, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum hat die Nato in Libyen, nicht aber in Syrien eingegriffen? Was auch immer der Grund sein mag: zumindest auf politischer Ebene hat die Welt Syrien nicht vergessen. So hat die Türkei den aus dissidenten Exil-Syrern bestehenden Syrischen Nationalrat in Ankara beherbergt &#8211; und Frankreich signalisiert mittlerweile, dass sie diesen möglicherweise offiziell anerkennen werde, wie die englischsprachige Ausgabe der saudischen &#8220;Asharq alawsat&#8221; <a href="http://www.asharq-e.com/news.asp?section=1&amp;id=26938" target="_blank">weiss</a>.</p>
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		<title>Helden und Bestien</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 20:06:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[War doch klar, dass Sigmar Gabriel &#38; Genossen auf den fahrenden Zug aufspringen würden. Zerschlagt die Banken! heisst das Motto, man hat schon immer gewusst, wer am Euro&#8211;Griechenland-Stabilitäts-Desaster die Schuld trägt.
Nur nicht die Politik. Die tritt allein als rettender Held ihrer selbstgeschaffenen Krisen auf, weswegen Interventionen in den Markt nur zu immer neuen Interventionen führen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>War doch klar, dass Sigmar Gabriel &amp; Genossen auf den fahrenden Zug aufspringen würden. <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,792010,00.html" target="_blank">Zerschlagt die Banken!</a> heisst das Motto, man hat schon immer gewusst, wer am Euro&#8211;Griechenland-Stabilitäts-Desaster die Schuld trägt.</p>
<p>Nur nicht die Politik. Die tritt allein als rettender Held ihrer selbstgeschaffenen Krisen auf, weswegen Interventionen in den Markt nur zu immer neuen Interventionen führen. In Wirklichkeit jedoch ist die Misere keine des Marktes, wie<a href="http://www.wiwo.de/blogs/chefsache/2011/10/15/knurrende-bestie/" target="_blank"></a> &#8220;Wirtschaftswoche&#8221;-Chefredakteur Roland Tichy <a href="http://www.wiwo.de/blogs/chefsache/2011/10/15/knurrende-bestie/" target="_blank">schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Der mediterrane Boom der vergangenen zehn Jahre ist auf Pump gebaut,  dieses Schuldengebirge die Ursache der Krise. Mitschuld tragen die  Finanzmärkte, weil sie den “Pumpkapitalismus” (&#8230;) mit Krediten versorgen, und ihre Ratingagenturen, weil sie  wieder zu spät vor diesem Irrsinn gewarnt haben. Die Märkte haben das  Treiben der Politik unterstützt, statt zu bremsen. Die Politik hat die  Finanzmärkte erst zu dieser Bestie herangefüttert.</p></blockquote>
<p>Ein einsamer Rufer in der <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2007/1609/trittin-sichtbare-hand/" target="_blank">Wüste</a>.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/beruf_kapitalismuskritiker" target="_blank">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/beruf_kapitalismuskritiker</a></p>
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