Tag Archive
“Mutter-Theresa-Gehabe”
Die Deutschen, behauptet Jürgen Todenhöfer, betrieben in Afghanistan ein “Terrorzuchtprogramm“, während die Taliban immerhin “für Sicherheit gesorgt” hätten. Mit solchen Sätzen kommt der ehemalige Medienmanager und Buchautor in den Medien gross heraus. Wie die Ordnung der Taliban aussah, muss das Publikum des Menschenfreundes ja nicht wissen (s. hier, hier oder hier). Doch bleibt die... »
Mütter ohne Blumen
Morgenpostkolumne, 9. Mai 2010 Natürlich bekam sie jedes Jahr zum Muttertag von ihrem Sohn Blumen, Pralinen und eine herzliche Umarmung, aus Dankbarkeit und Zuneigung heraus. Sie hingen beide sehr aneinander. Er wusste, wie sehr ihn seine Mutter liebte und was sie alles in seinem Leben für ihn getan hatte. Er wusste auch, wie viel eigene... »
“Der Antiamerikanismus in Deutschland ist mir suspekt”
Der in Deutschland lebende afghanische Philosoph Masoud Rahel erklärt in einem überaus lesenswerten Gespräch mit der FAS, was ihn an der deutschen Debatte über Afghanistan stört. Den Deutschen rät er, sich darüber klarzuwerden, dass die Taliban vor allem die Kinder der von den Sowjets vertriebenen Flüchtlinge seien, die in den Koranschulen des... »
Hartz IV für Taliban?
Morgenpostkolumne 31. Januar 2010 Lange hatte ich sie nicht gesehen. Sie saßen dicht aneinander geschmiegt im Café in der Altmarkt-Galerie. Ihr Sohn saß glücklich dazwischen. Seinem Vater kam alles hier so unwirklich vor, wie mir sein momentaner Einsatzort: Afghanistan. Verständlich, bei dem, was er erzählt. Tag und Nacht lebt er in der Welt des Krieges, des... »
Die Hazara starten durch
KABUL, Afghanistan — For much of this country’s history, the Hazara were typically servants, cleaners, porters and little else, a largely Shiite minority sidelined for generations, and in some instances massacred, by Pashtun rulers. But increasingly they are people like Mustafa, a teenager who has traveled a rough road but whose future now looks as... »
Rede von Kairo: Arabische Reaktionen
Gamal Hashmat, Mitglied im Führungsgremium der Muslimbrüder und Abgeordneter, erklärte (nach einem Bericht in “az-Zamān”, Irak), dass die Rede einen neuen Geist und einen neuen Stil gebracht habe, aber nicht Neues. Sie reflektiere die amerikanische Sicht auf die Region. Ziel sei es, amerikanische Werte zu verbreiten und die Gemeinschaft zu hypnotisieren. Die Massaker der... »
Streit um Heeresimam
Eine denkwürdige Koinzidenz. Vor zwei Wochen fiel in Afghanistan mit Azdine Chadli erstmals ein muslimischer Soldat der niederländischen Armee. Kurz darauf wurden, was natürlich schon länger geplant war, die beiden ersten Armeeimame ernannt. Um beide tobt seit dem ein geftiger Streit. Suad Aydın gehört der Milli Görüş an, Ali Eddaoudi blogt, und äußert sich... »
Obama-Kater
in Indien. »
Selbstaufgabe: ja oder nein?
Der pakistanische Intellektuelle I.A. Rahman schreibt in “Dawn”, dass Pakistan keine andere Wahl mehr habe, als entlang der afghanischen Grenze “Sharia Zone” zuzulassen. Die müsse sich dann darauf konzentrieren, das Übergreifen der Taliban auf den Punjab zu verhindern. Er geht jedoch von der Annahme aus, die Taliban seien die einzigen Akteure in der Region: If fighting... »
No peace without a negotiated settlement that includes the Taliban
meint Scott Ritter zur Ernennung Richard Holbrookes zum Sondergesandten für Afghanistan und Pakistan durch Hilary Clinton: To accomplish this, leadership is required which recognizes the Taliban as a force of moderation, and not extremism. Holbrooke does not have a record which indicates he would be willing to consider direct negotiations with the Taliban. Wie deren “moderation”... »

