Tag Archive
Nur über den Seeweg
Ereignisse mit Toten und Verletzten sind immer entsetzlich. Warum musste es dazu kommen auf einem der Schiffe der Flotte mit Hilfsgütern für Gaza? Lieferungen von Hilfsgütern sind grundsätzlich etwas Gutes. Dass der Gaza-Streifen wegen der Abriegelung durch Ägypten und Israel auf Hilfe von außen angewiesen ist, kann keiner bestreiten. In wie weit die Versorgung... »
Gazas Wirtschaft
Nach Tipps zu Restaurants, Hotels und zur Freizeitgestaltung in Gaza komme ich heute zur wirtschaftlichen Lage im Gaza-Streifen. Dies nicht um die Situation der Palästinenser schön zu reden, welche unter den Konsequenzen u.a. aus dem suicide bombing in Israel und dem Beschuss mit Raken auf Israel durch Terroristen unter ihnen, nämlich die... »
Kein Schutz hinter dem Schleier
Islamisten und ihre westlichen Apologeten behaupten gern, dass die muslimische Frau unter ihrem Schleier geschützt sei, allerdings haben mich persönliche Erfahrungsberichte von Frauen schon längst vom Gegenteil überzeugt. Auf Qantara.de gibt es einen interessanten Bericht über sexuelle Gewalt und darüber, wie sich die Problematik in Ägypten darstellt. So (…) wurde das Problem von den meisten... »
Gaza Blues
Mauern sind nicht gut. Mauern sind nicht schön. Dennoch gibt es sie. Manchmal einfach aus einer hässlichen Notwendigkeit heraus. Vor allem eine Mauer ist es, die zahlreiche Herzen in der ganzen Welt zum Erweichen bringt. Dabei dient die Sicherheitsmauer zwischen Israel und dem Westjordanland einem guten Zweck, nämlich Selbstmordattentäter von ihrem Tun abzuhalten. Von anderen Mauern... »
Mittel gegen Langeweile
Im traditionellen Islam darf ein Mann vier Frauen haben. Warum gilt nicht auch der umgekehrte Fall? Die saudische Journalistin Nadine al-Badeir, die sich schon seit längerem für die Monogamie einsetzt, fragt nun polemisch in der ägyptischen “Al-Masry Al-Youm”, warum eine Frau nicht vier Männer haben dürfe. Der Schutz der materiellen Güter der Gesellschaft, so al-Badeir,... »
Rentierstaat und Fußballkrawall
Vor fast vier Wochen habe ich auf Ibn Kafkas Synopse zu den Krawallen im Zusammenhang zwischen den beiden entscheidenden WM-Qualifikationsspielen zwischen Ägypten und Algerien hingewiesen. Dort war von vielen Übergriffen auf die algerische Telekommunikationsfirma Djezzy die Rede, einer Tochter der ägyptischen Orascom. Zufall? Der Nordafrika Blog “Aqoul” berichtet, dass die algerische staatliche Ölgesellschaft und ein... »
Minarettverbot: Glied in einer langen Kette
Isam al-Aryan, ein vergleichsweise gemäßigtes Mitglied der Führung der ägyptischen Muslimbrüder, erklärt am 5.12. in “al-Hayat” das Schweizer Minarettverbot zum Teil eines systematischen Angriffs auf den Islam, der vor drei, vier Jahrzehnten begonnen und nach dem Zerfall des Warschauer Paktes an Schärfe gewonnen habe. Vorausgegangen seien: Salman Rushdies “The Satanic Verses” Nachdem Fall der Berliner Mauer... »
Vom Spielfeld zum Schlachtfeld?
Berichte über den “Fußballkrieg” zwischen Ägypten und Algerien hat Ibn Kafka zusammengestellt. In hiesigen Medien wurde allenfalls über die Belagerung der algerischen Botschaft in Kairo berichtet. In beiden Ländern war es jedoch schon in den Tagen davor zu Übergriffen auf Individuen oder Firmen aus dem anderen Land gekommen. Nur ein Beispiel: Un groupe d’Egyptiens travaillant... »
Gemeinsame Interessen
Die Affinität der Architektur Le Corbusiers zum Totalitarismus ist nicht zu übersehen. Dass er für Stalin um die Gunst Stalins bemüht war, ist bekannt. Völlig verdrängt wurde hingegen, wie aktiv er während des Zweiten Weltkriegs um die Gunst der Vichy-Regierung. Erst letztes Jahr hat dies der Kunsthistoriker Nicholas Fox Weber ausführlich dargestellt. Die Weltwoche... »
Sauerei
In Kairo wird die Müllbeseitigung von armen Kopten betrieben, die den Abfall der einzelnen Haushalte abholten. Glas und Metall werden wiederverwertet, die Essensabfälle verfütterten sie an ihre Schweine. Verfütterten. Im Mai nämlich kam die ägyptische Regierung auf die geniale Idee, eben diese Schweine zu keulen, um der Schweinegrippe vorzubeugen. Man darf getrost annehmen, dass... »

