Tag Archive

Amrum-Algier und zurück

By Martin Riexinger

Das Zweite Fernsehprogramm von Danmarks Radio eine Dokumentation “Weiße Sklaven” über europäische Seeleute, die im 18. Jahrhundert im Mittelmeer und im Atlantik von nordafrikanischen Piraten gefangen genommen und versklavt wurden. Für Marokko und die lose zum Osmanischen Reich gehörenden Staaten Algier, Tunis und Tripolis waren diese Gefangenen ein nicht unerheblicher Wirtschaftsfaktor. Ein großer Teil... »

Gitmo statt Algerien

By Michael Kreutz

Guantanamo halte ich zwar für einen Fehler, insofern als ein Gefängnis, das weitgehend intransparent operiert, einer Demokratie nicht gut zu Gesicht steht – mag die Errichtung spezieller Gefängnisse zur Bekämpfung des Terrorismus auch sonst gerechtfertigt sein. Dass aber sechs Insassen aus Algerien lieber in Gitmo bleiben als in ihr Heimatland zurückkehren wollen, sagt einiges darüber,... »

Rentierstaat und Fußballkrawall

By Martin Riexinger

Vor fast vier Wochen habe ich auf Ibn Kafkas Synopse zu den Krawallen im Zusammenhang zwischen den beiden entscheidenden WM-Qualifikationsspielen zwischen Ägypten und Algerien hingewiesen. Dort war von vielen Übergriffen auf die algerische Telekommunikationsfirma Djezzy die Rede, einer Tochter der ägyptischen Orascom. Zufall? Der Nordafrika Blog “Aqoul” berichtet, dass die algerische staatliche Ölgesellschaft und ein... »

Der algerische Boulevard

By Martin Riexinger

Während in den USA und Europa vom Zeitungssterben die rede ist, floriert das Geschäft in Algerien, allerdings auf inhaltlich niedrigem Niveau. Der Aufstieg der arabischsprachigen Boulevardzeitungen wird im Blog “Algerian Review” geschildert und analysiert. »

Vom Spielfeld zum Schlachtfeld?

By Martin Riexinger

Berichte über den “Fußballkrieg” zwischen Ägypten und Algerien hat Ibn Kafka zusammengestellt. In hiesigen Medien wurde allenfalls über die Belagerung der algerischen Botschaft in Kairo berichtet. In beiden Ländern war es jedoch schon in den Tagen davor zu Übergriffen auf Individuen oder Firmen aus dem anderen Land gekommen. Nur ein Beispiel: Un groupe d’Egyptiens travaillant... »

Die algerischen Muslimbrüder

By Martin Riexinger

Neben der wichtigsten islamistischen Partei, der Front islamique du Salut (FIS), bestand in Algerien eine Filiale der Muslimbruderschaft. Sie wurde nach dem Putsch 1992 nicht verboten und ist heute als Hamas aktiv. Der Name ist einerseits Reminiszenz an die palästinensische Hamas, andererseits Akronym für harakat mujtama’ as-silm, “Bewegung für eine Gesellschaft des Friedens”. Friede,... »

Internet & Opposition in Algerien

By Martin Riexinger

Die NYT berichtet über ein neues Gesetz gegen Cyberkriminalität in Algerien. Die Blogger des Landes fürchten dem Artikel zufolge um ihren Freiraum. Im höchst lesenwerten Nordwestafrikablog “The Moor next door” wird die bedeutung des Internets in der algerischen Politik jedoch weitgehend relativiert: As the article states, internet penetration in Algeria is strikingly low. Mass mobilization... »

Heimliche Partnerschaft?

By Martin Riexinger

Der israelische Militärattaché in Washington hatte jüngst zum Abschiedscocktail geladen, weil er sein Amt als stellvertretender Stabschef der israelischen Armee antreten wird. Wer kommt zu dieser Veranstaltung? Seine Kollegen aus Marokko und Ägypten. Der marokkanische Blogger Ibn Kafka ist darob so empört, dass er dankenswerter Weise detailliert Berichte darüber auflistet, auf welchen ökonomischen, sicherheitspolitischen und... »

Die wahren Hintergründe

By Martin Riexinger

der Aftonbladet-Ritualmord-Krise zwischen Schweden und Israel deckt İbrahim Karagül, Kommentator der AKP-nahen Zeitung “Yeni Şafak” auf. nein die Israelis handeln nicht nur mit Organen erschossener Palästinenser. Es müsse doch auffallen, das diese Auseinandersetzung mit den mysteriösen Vorfällen um das Frachtschiff Arctic Sea koinzidiert. Das Schiff habe ja bekanntlich kein Holz für Algerien geladen... »

Randale in Chinatown

By Martin Riexinger

In Algerien ist China nicht allein Rohstoffinteressent. Ganze Infrastrukturpojekte sind an chinesische Firmen vergeben worden. Diese greifen jedoch nicht auf algerische Arbeitskräfte zurück, sondern bringen ihre Belegschaft gleich mit, weswegen in manchen algerischen Städten “Chinatowns” mit chinesischen Läden entstanden sind. In letzter Zeit scheinen sich Konflikte zwischen Algeriern und Chinesen zu häufen, berichtet Maghreb Politics... »

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