Tag Archive
Die Pakistanis und die Taliban
Al-Jazeera hat bei Gallup eine Umfrage zur politischen Situation in Pakistan in Auftrag gegeben. Danach befürworten 41 % das militärische Vorgehen gegen die Pakistan, nur 24 % lehnen es ab. Besonders aufschlussreich ist die Aufgliederung nach politischen Präferenzen und Muttersprache. Mehr als die Hälfte der Anhänger der Pakistan Peoples Party befürworten die Bekämpfung der... »
Mehrheit der Pakistanis unterstützt den Kampf gegen die Taliban
Allerdings nur dann, wenn Pakistan ihn führt, zeigt eine Umfrage: However, this does not bring with it a shift in attitudes toward the US. A large majority continue to have an unfavourable view of the US government. Almost two-thirds say they do not have confidence in Obama. An overwhelming majority opposes US drone attacks in... »
Rede von Kairo: Marokkanische Islamisten
Die marokkanische islamistische Zeitung “at-Tajdid” referierte vorgestern Stellungnahmen von Vertretern unterschiedlicher islamistischer Strömungen zur Rede von Obama. Saadedine Othmani ist der Chef der Parti de la justice et du développement, die manchmal mit der türkischen AKP verglichen wird, obwohl sie viel eindeutiger islamistische Positionen einnimmt. Er meint, dass es zwischen taktischen Äußerungen und Stellungnahmen zu... »
Reaktionen auf Obamas Rede: Türkei
Die eigentliche Zielgruppe der “Rede von Kairo” seien die sogenannten moderaten Islamisten, etwas die AKP, gewesen, meint der französische Nahostexperte Gilles Kepel im Chat von “Le Monde”. Ein Grund sich anzuschauen, wie Obamas Ansprache in diesem Milieu aufgenommen wurde. In der Türkei ist das Bild uneinheitlich. In “Zaman” meint der “Neue islamische Intellektuelle” Ali Bulaç,... »
Rede von Kairo: Arabische Reaktionen
Gamal Hashmat, Mitglied im Führungsgremium der Muslimbrüder und Abgeordneter, erklärte (nach einem Bericht in “az-Zamān”, Irak), dass die Rede einen neuen Geist und einen neuen Stil gebracht habe, aber nicht Neues. Sie reflektiere die amerikanische Sicht auf die Region. Ziel sei es, amerikanische Werte zu verbreiten und die Gemeinschaft zu hypnotisieren. Die Massaker der... »
Schwaches Echo
In Pakistan hält sich das Interesse an der vielbejubelten “Rede” von Barack Obama eher in Grenzen. Die säkulare “Dawn” äußert sich eher positiv, zweifelt aber, dass Obama dass Misstrauen der islamischen Welt wird überwinden können. Die “islamische” “Nation” meint zwar “A refreshing address”, moniert, wenn Obama den Koran mit den Worten zitiere, dass... »
Doppelstrategie
Zwei auf den ersten Blick widersprüchliche Signale der türkischen Regierung. Dieser Tage traf sich Erdoğan mit dem proiranischen irakischen Schiitenführer Muqtada Sadr. Letzte Woche fand auch eine Kabinettsumbildung statt, bei der mit Nimet Çubukçu erstmals eine Frau an die Spitze des Erziehungsministeriums berufen wurde. Erdoğan sucht Ruhe an der Kulturkampffront, meint der “Radikal”-Kommentator Türker... »
“The fundamental standards of science” (Update)
Gilbert Burnham behauptete 2006 in einer Studie in “Lancet”, der Irak-Krieg habe 650 000 Tote gefordert. Damals wurde dies von den Medien gerne aufgegriffen. Mittlerweise wurde der Autor von der American Association for Public Opinion Research aufgefordert, Datenmaterial und Befragungsmethode offenzulegen. Er weigert sich: It said it wanted to know the wording of questions asked... »
Selbstaufgabe: ja oder nein?
Der pakistanische Intellektuelle I.A. Rahman schreibt in “Dawn”, dass Pakistan keine andere Wahl mehr habe, als entlang der afghanischen Grenze “Sharia Zone” zuzulassen. Die müsse sich dann darauf konzentrieren, das Übergreifen der Taliban auf den Punjab zu verhindern. Er geht jedoch von der Annahme aus, die Taliban seien die einzigen Akteure in der Region: If fighting... »
Zwei Kommentare zur türkischen Geopolitik
In “Milliyet” kritisiert Hasan Cemal Erdoğans Äußerungen zum Gaza-Krieg als völlig überzogen, obwohl er selbst die israelische Politk ablehnt. Der Ministerpräsident habe jedoch Wasser auf die Mühlen der Antisemiten gelenkt und zudem durch seine Einseitigkeit die Türkei ins diplomatische Aus manövriert. In “Sabah” nimmt sich Emre Aköz die “eurasische” Orientierung der so genannten Ergenekon-Verschwörung vor.... »
