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	<title>TRANSATLANTIC FORUM &#187; Armenier</title>
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	<description>Liberty and Democracy in East and West.</description>
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		<title>Armenier um Verzeihung bitten ist erlaubt</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 08:46:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Strafgerichtshof in Ankara hat eine Klage gegen die vor etwas einem Jahr von Baskın Oran gestartete Internetunterschriftenkampagne &#8220;Ich bitte die Armener um Verzeihung&#8221; abgewiesen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Strafgerichtshof in Ankara hat eine Klage gegen die vor etwas einem Jahr von Baskın Oran gestartete <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/3603/entschuldigung-armenier/">Internetunterschriftenkampagne</a> &#8220;Ich bitte die Armener um Verzeihung&#8221; <a href="http://www.radikal.com.tr/Radikal.aspx?aType=RadikalDetay&#038;ArticleID=975238&#038;Date=18.01.2010&#038;CategoryID=77">abgewiesen</a>.</p>
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		<title>Fußballdiplomatie mit Vorgeschichte</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 18:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 14.10. treffen in Bursa die tükische und die armenische Fußballnationalmannschaft zu einem WM-Qualifikationspiel aufeinander. Sportlich ist für die Türkei wohl nichts zu retten, die Armenier waren eh chancenlos.
Viel ergiebiger war das Hinspiel in Eriwan, dass die sogenannte &#8220;Fußballdiplomatie&#8221; einläutete, die zum gestern unterzeichneten Vertrag zur Normalisierungen der Beziehungen führte.
Ayşe Hür, die Kolumnistin für historische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 14.10. treffen in Bursa die tükische und die armenische Fußballnationalmannschaft zu einem <a href="http://www.11freunde.de/newsticker/124304">WM-Qualifikationspiel</a> aufeinander. Sportlich ist für die Türkei wohl <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/wm/wm-quali/wm-qualifikation-europa/2008-09/13/833865/letzte-10-spiele_tuerkei_armenien.html">nichts zu retten</a>, die Armenier waren eh chancenlos.</p>
<p>Viel ergiebiger war das Hinspiel in Eriwan, dass die sogenannte &#8220;<a href="http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E9782D42242B9417396690737A09325D5~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Fußballdiplomatie</a>&#8221; einläutete, die zum gestern unterzeichneten Vertrag zur <a href="http://www.welt.de/politik/article4803006/Tuerkei-und-Armenien-beenden-ihre-Feindschaft.html">Normalisierungen der Beziehungen</a> führte.</p>
<p>Ayşe Hür, die Kolumnistin für historische Themen der Zeitung &#8220;Taraf&#8221;, <a href="http://taraf.com.tr/makale/7875.htm">nimmt dies zum Anlass</a>, darauf hinzuweisen, dass die historische türkisch-armenische Fußballbegegnung eine Vorgeschichte hat, denn die Entstehung des türksichen Fußballs ist mit der Auseinandersetzung der Türken mit den Nichtmuslimen im Osmanischen Reich verknüpft.</p>
<p>Die Geschichte des Fubballs im Osmanischen Reich beginnt in den 1870er Jahren, Türken hatten daran zunächst aber keinen Anteil. Sport betrieben Griechen, Armenier und Juden, die meisten Muslime einschließlich Sultan Abdülhamit II. hielten dies für ungläubigen Unfug. Als erst 1901 der erste türkische Fußballverein gegründet wurde, hatten Armenier in ganz Anatolien bereits einhundert Klubs ins Leben gerufen. Die Vereine der Nichtmuslime in Istanbul spielten seit 1904 sonntags in der &#8220;Constantinople Football League&#8221;, 1912 gab es schließlich so viele türkische Vereine, dass sie eine eigene Liga gründen konnten, die freitags spielte.</p>
<p>In İzmir war die Entwicklung des türkischen Fußballs von Beginn an nationalistisch geprägt. Benannte sich der erste Klub, Karşıyaka, schlicht nach dem Stadtviertel, in dem er angesiedelt war, legte sich der zweite, Altay, die Urheimat der Türken als Namen zu. Beide traten allerdings bewusst mit dem Ziel auf, &#8220;Griechen, Armeniern und Engländern mit nationaler Gesinnung entgegenzutreten&#8221;. Während der Besatzung Istanbuls durch Briten und Franzosen (<em>mütareke</em>), wurden Fußballspiele zwischen den Teams der Besatzungsmächte und Türken, bzw. zwischen türkischen und griechischen Mannschaften zu Ersatzschlachten. </p>
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		<title>&#8220;Ein alter Friedhof&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 17:55:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Nähe der südostanatolischen Stadt Van wurden bei Bauarbeiten zehn Skelette entdeckt. Vermutlich ein alter Friedhof, behaupten die Behörden. Kugeln in einigen Schädeln und Spuren von Schlägen deuten aber eher in das Jahr 1915&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Nähe der südostanatolischen Stadt Van wurden bei Bauarbeiten zehn Skelette <a href="http://www.radikal.com.tr/Default.aspx?aType=RadikalDetay&#038;ArticleID=943408&#038;Date=03.07.2009&#038;CategoryID=77">entdeckt</a>. Vermutlich ein alter Friedhof, behaupten die Behörden. Kugeln in einigen Schädeln und Spuren von Schlägen deuten aber eher in das Jahr 1915&#8230;</p>
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		<title>Verrat am Türkentum?</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 17:31:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Delegation von AKP-Mitgliedern aus der Grenzprovinz Iğdır hat für drei Tage das Nachbarland Armenien besucht. Ziel ihrer Reise war, für die Öffnung der Grenze und wirtschaftliche Zusammenarbeit zu werben. Dem Chef der Delegation zufolge seien sie durchweg freundlich aufgenommen worden, auch wenn sie nie verhehlt haben, dass sie Türken seien. Ganz nonchalant erzählt Herr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Delegation von AKP-Mitgliedern aus der Grenzprovinz Iğdır hat für drei Tage das Nachbarland Armenien <a href="http://www.milliyet.com.tr/Siyaset/SonDakika.aspx?aType=SonDakika&#038;ArticleID=1107998&#038;Date=18.06.2009&#038;Kategori=siyaset&#038;b=Igdirli%20AKPliler%20Ermenistan%20gezisinden%20memnun%20dondu">besucht</a>. Ziel ihrer Reise war, für die Öffnung der Grenze und wirtschaftliche Zusammenarbeit zu werben. Dem Chef der Delegation zufolge seien sie durchweg freundlich aufgenommen worden, auch wenn sie nie verhehlt haben, dass sie Türken seien. Ganz nonchalant erzählt Herr Kısa auch vom Besuch des <a href="http://www.war-memorial.net/mem_det.asp?ID=50">Genoziddenkmals</a> in Erivan, ganz so, als gebe es keine offizielle Politik der Leugnung.</p>
<p>In Aserbaidschan jedenfalls wird man <a href="http://lent.az/news.php?id=25170">kaum erfreut</a> sein.</p>
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		<title>&#8220;Dhimmi Pfarrer von Imam bestochen&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 12:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sollen die Leser der Rüpelecke[1], wohl denken, wenn sie dieses Bild sehen. Dass es sich bei Pater Anusyan Patriarch Mesrob um einen Armenier handelt, kann beim Lesen des zugehörigen Texts kaum entgangen sein.
Einen interessanten Text vom &#8220;Dhimmi-Pfarrer&#8221; Gerhard Duncker findet man hier.
http://www.pi-news.net/2009/03/evangelischer-pfarrer-bittet-um-mehr-taqiyya/#more-50677  ⇧]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sollen die Leser der Rüpelecke[<a href="#footnote-1-5567" id="footnote-link-1-5567" title="See the footnote.">1</a>], wohl denken, wenn sie <a href="http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.lraper.org/Lraper/UploadedFiles/Image/160/05%252007%252017%2520duncker.jpg&#038;imgrefurl=http://www.lraper.org/main.aspx%3FAction%3DDisplayNews%26NewsCode%3DN000000767%26Lang%3DENG&#038;usg=__AXkXUDF_THs4xxq8z2z31J2vs2c=&#038;h=354&#038;w=300&#038;sz=163&#038;hl=de&#038;start=6&#038;um=1&#038;tbnid=ODyBK4vqaD1bwM:&#038;tbnh=121&#038;tbnw=103&#038;prev=/images%3Fq%3DGerhard%2BDuncker%26hl%3Dde%26rlz%3D1B3GGGL_deDE245DE248%26sa%3DN%26um%3D1">dieses Bild</a> sehen. Dass es sich bei <del datetime="2009-03-24T13:31:31+00:00">Pater Anusyan</del> Patriarch Mesrob um einen Armenier handelt, kann beim Lesen des zugehörigen Texts kaum entgangen sein.</p>
<p>Einen interessanten Text vom &#8220;Dhimmi-Pfarrer&#8221; Gerhard Duncker findet man <a href="http://www.cicero.de/97.php?ress_id=1&#038;item=295">hier</a>.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-5567">http://www.pi-news.net/2009/03/evangelischer-pfarrer-bittet-um-mehr-taqiyya/#more-50677  <a href="#footnote-link-1-5567">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Beleidigung des Türkentums</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/4041/beleidigung-des-turkentums/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 12:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Türkei]]></category>
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		<description><![CDATA[Wegen diesem Straftatbestand ermittelt die Staatsanwaltschaft Ankara nun gegen die Initiatoren der Kampagne gegen die offizielle Leugnung des Völkermords an den Armeniern.
______________
Update 26.1.2009
Das Verfahren wurde eingestellt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wegen diesem Straftatbestand <a href="http://www.radikal.com.tr/Radikal.aspx?aType=RadikalDetay&#038;ArticleID=916240&#038;Date=09.01.2009&#038;CategoryID=77">ermittelt die Staatsanwaltschaft Ankar</a>a nun gegen die Initiatoren der <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/3603/entschuldigung-armenierentschuldigung-armenier/">Kampagne gegen die offizielle Leugnung des Völkermords an den Armeniern</a>.<br />
______________</p>
<p>Update 26.1.2009</p>
<p>Das Verfahren wurde <a href="http://www.cumhuriyet.com.tr/?im=yhs&#038;hn=32264">eingestellt</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Ereignisse von 1915</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/4397/die-ereignisse-von-1915/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 14:10:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lautet nun die offizielle Sprachregelung des türkischen Bildungsministeriums hinsichtlich der Deportation der Armenier im Ersten Weltkrieg, berichtet &#8220;Taraf&#8221;. Die Formulierungen &#8220;sogenannter Völkermord&#8221; und &#8220;grundlose armenische Behauptungen&#8221; werden entfernt. Als Vorbild dienen Sprachregelungen, die zuvor eine griechisch-türkische Kommission mit Blick auf die Konflikte zwischen beiden Ländern empfohlen hatte.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lautet nun die offizielle Sprachregelung des türkischen Bildungsministeriums hinsichtlich der Deportation der Armenier im Ersten Weltkrieg, <a href="http://www.taraf.com.tr/haber/26130.htm">berichtet</a> &#8220;Taraf&#8221;. Die Formulierungen &#8220;sogenannter Völkermord&#8221; und &#8220;grundlose armenische Behauptungen&#8221; werden entfernt. Als Vorbild dienen Sprachregelungen, die zuvor eine griechisch-türkische Kommission mit Blick auf die Konflikte zwischen beiden Ländern empfohlen hatte.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Ich bitte um Entschuldigung&#8221;</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/3603/entschuldigung-armenier/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 08:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Website der Kampagne, mit der einige türkische Intellektuelle ihre Anteilnahme mit dem armenischen Volk und ihre Distanzierung von der offiziellen Linie des Leugnens und Rechtfertigens der Massaker zum Ausdruck bringen, ist freigeschaltet worden.
Ich werde versuchen, in den nächsten Tagen den Aufruf des Initiators Baskın Oran zu übersetzen.
____________
Nachtrag 17.12.2008

Mittlerweile haben Nationalisten eine Seite &#8220;Wir fordern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Website der <a href="/?p=2696">Kampagne</a>, mit der einige türkische Intellektuelle ihre Anteilnahme mit dem armenischen Volk und ihre Distanzierung von der offiziellen Linie des Leugnens und Rechtfertigens der Massaker zum Ausdruck bringen, ist <a href="http://www.ozurdiliyoruz.com/">freigeschaltet</a> worden.</p>
<p>Ich werde versuchen, in den nächsten Tagen <a href="http://www.radikal.com.tr/Radikal.aspx?aType=EklerDetay&#038;ArticleID=912867&#038;Date=16.12.2008&#038;CategoryID=42">den Aufruf</a> des Initiators Baskın Oran zu übersetzen.</p>
<p>____________</p>
<p>Nachtrag 17.12.2008<br />
<a href="http://www.radikal.com.tr/Radikal.aspx?aType=RadikalDetay&#038;Date=17.12.2008&#038;ArticleID=913117"><br />
Mittlerweile</a> haben Nationalisten eine Seite &#8220;Wir fordern eine Entschuldigung&#8221; in Netz gestellt. Sie ist im Layout identisch, zeigt aber Bilder von Anschlägen armenischer Terroristen und eine Vertreibungsszene, vermutlich aus dem Konflikt um Berg-Karabach.</p>
<p>Der Ministerpräsident<a href="http://yenisafak.com.tr/Politika/?t=17.12.2008&#038;c=2&#038;i=156779"> meinte</a>, das gehe ihn nichts an, er wisse nicht wofür er sich entschuldigen müsse. Anders Ali Bayramoğlu, Kolumnist für dessen Hausblatt &#8220;Yeni Şafak&#8221;. Er <a href="http://yenisafak.com.tr/Yazarlar/?i=14333&#038;y=AliBayramoglu">begrüßte</a> gestern bereits in einem Artikel, dass nun das Schweigen gebrochen werde, und heute <a href="http://yenisafak.com.tr/Yazarlar/?i=14349&#038;y=AliBayramoglu">setzt</a> er der konservativen Leserschaft eine historisch hieb-und stichfeste Zusammenfassung vor:</p>
<blockquote><p>Das erste Stadium begann in den 1870er Jahren.</p>
<p>Unumstritten waren die Maßnahmen von (Sultan) Abdülhamit gegen den armenischen Nationalismus und armenische Aufstände, gegen den westlichen Druck besonders 1894-1896 von äußerster Härte. Diese Periode Epoche war eine Zeit, zu der der Staat unverhältnismäßige, teilweise das Ausmaß von Massakern annehmende Aktionen zur Aufstandbekämpfung vornahm, es war die Zeit eines Konflikts zwischen Gegnern.</p>
<p>1915 ist das zweite Stadium</p>
<p>Das Kommitee für Einheit und Fortschritt (Jungtürken) ging daran, Anatolien von der neben den Juden letzten verbliebenen nichtmuslimischen Volksgruppe zu reinigen.</p>
<p>Zuerst wurden alle Männer eingezogen, dann wurden die zurückgebliebenen Frauen, Kinder und Alten, den Sicherheitsbedürfnissen entsprechend, zum Auszug von Edirne nach Antakya, von Erzurum nach Yozgat gezwungen, in einem Ausmaß, dass man sich nicht vorstellen kann.</p>
<p>Das Ziel war die syrische Wüste. Eine Deportation unter staatlicher Aufsicht.</p>
<p>Nach den Aufzeicnungen von Talat Paşa lebten vor der Deportation auf osmanischem Gebiet 1,2 Mio Armenier. Denselben Aufzeichnungen zufolge waren danach (die syrische Wüste eingeschlossen) 400 000 übrig. 800 000 Armenier sind also in der einen oder der anderen Form vernichtet worden.</p></blockquote>
<p>Die Racheakte armenischer Freischärler nach der Niederlage, die bis zu 150 000 Türken das Leben kosteten, und die Terrorakte von Armeniern in der Diaspora nennt er Stadium drei und vier. Aus zwei Gründen könnten aber weder dieser Terrorismus, noch die Racheakte noch der Konflikt im späten 19. Jh. mit dem gleichgesetzt werden, was 1915 geschah:</p>
<blockquote><p>1. Es gab keinen Konflikt. Es gab eine neun Monate dauernde Deportation. Unterstreichen wir es noch einmal: Unter der Kontrolle der Regierung des Kommitees für Einheit und Fortschritt sind unbestritten 800 000 Menschen umgekommen.</p>
<p>2. Die Armenier sind 1915 aus Anatolien vertrieben worden und die große Mehrheit hat dabei ihr Leben verloren.</p></blockquote>
<p>&#8212;&#8212;&#8211; Nachtrag 5.1.2009 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Die privaten Aufzeichnungen hat erstmals 2005 der Journalist Murat Bardakçı veröffentlicht. Heute <a href="´http://www.milliyet.com.tr/Guncel/HaberDetay.aspx?aType=HaberDetay&#038;Kategori=guncel&#038;ArticleID=1042903&#038;Date=05.01.2009&#038;b=Tehcir%20farki%20972%20bin&#038;ver=22">reproduziert</a> Milliyet die Tabelle, wo Provinz für Provinz aufgelistet wird, wieviele Armenier vor und nach der Provinz dort lebten.<br />
___________________________</p>
<p>Nachtrag 19.12.2008</p>
<p>Die Seite ist oft (wie im Moment) nicht aufrufbar oder die Unterschriftfunktion arbeitet nicht. <a href="http://www.radikal.com.tr/Radikal.aspx?aType=RadikalDetay&#038;ArticleID=913420&#038;Date=19.12.2008&#038;CategoryID=77">Laut Aussage</a> eines Technikers wurde die Seite von einem Rechner mit einer IP-Adresse des Innenministeriums in einer Minute eine Millionen mal angeklickt, um sie lahmzulegen.</p>
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		<title>Noch eine Entschuldigung in der Türkei</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Dec 2008 17:08:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ahmet Türk]]></category>
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		<category><![CDATA[Syrische Christen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Chef der pro-kurdischen Demokratischen Gesellschaftspartei, dessen Vorfahren den Nachnamen Türk verpasst bekamen, als selbige 1935 eingeführt wurden, hat sich bei den syrischen Christen entschuldigt. Mit Blick darauf, dass 1915 nicht nur Armenier sondern auch syrische Christen verfolgt wurden, sagte er:
An der Ermordung dieses Reichtums (an Kulturen ?) hatten auch wir, die Kurden unsere Finger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Chef der pro-kurdischen Demokratischen Gesellschaftspartei, dessen Vorfahren den Nachnamen Türk verpasst bekamen, als selbige 1935 eingeführt wurden, hat sich bei den syrischen Christen <a href="http://www.radikal.com.tr/Radikal.aspx?aType=RadikalDetay&#038;ArticleID=914943&#038;Date=30.12.2008&#038;CategoryID=78">entschuldigt</a>. Mit Blick darauf, dass 1915 nicht nur Armenier sondern auch syrische Christen verfolgt wurden, sagte er:</p>
<blockquote><p>An der Ermordung dieses Reichtums (an Kulturen ?) hatten auch wir, die Kurden unsere Finger mit im Spiel. Wenn wir heute einen Armenier oder Süryani sehen, die wir heute als Brüder betrachten, empfinden wir Scham. </p></blockquote>
<p>An sich zu begrüßen, langfristig wäre es aber sinnvoll, wenn eine nicht gerade PKK-ferne Partei die jüngere Vergangenheit ebenfalls aufarbeiten würde (<a href="http://www.suryoyo.uni-goettingen.de/aram/ta-eindrucke.html">1</a>, <a href="http://www.bethnahrin.de/IGFMChristenTuerkei01.htm">2</a>)</p>
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		<title>Der wahre Schuldige</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Dec 2008 18:13:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Dem Alevitenmassaker von Maraş gedachte auch das türkische Staatsfernsehen, allerdings in eigentümlicher Form. Schuld sein soll der armenische Journalist Hrant Dink, den türkische Nationalisten vor nun fast zwei Jahren ermordet hatten. In einer Dokumentation über den Putsch von 1980 soll einer der Hauptbeschuldigten von damals gesagt haben:
Dink und die Organisation seiner Freunde waren es[1]. Unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/?p=3733">Dem Alevitenmassaker von Maraş</a> gedachte auch das türkische Staatsfernsehen, allerdings in eigentümlicher Form. <a href="http://www.taraf.com.tr/haber/24354.htm">Schuld sein soll</a> der armenische Journalist <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hrant_Dink">Hrant Dink</a>, den türkische Nationalisten vor nun fast zwei Jahren ermordet hatten. In einer Dokumentation über den Putsch von 1980 soll einer der Hauptbeschuldigten von damals gesagt haben:</p>
<blockquote><p>Dink und die Organisation seiner Freunde waren es[<a href="#footnote-1-3797" id="footnote-link-1-3797" title="See the footnote.">1</a>]. Unter den Leichen hat man 6/7 Unbeschnittene gefunden, die haben mit Aleviten und Sunniten nichts zu tun.</p></blockquote>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-3797">Gemeint ist die maoistische Befreiungsarmee der türkischen Arbeiter und Bauern (TİKKO), der Dink damals angehört hatte.  <a href="#footnote-link-1-3797">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Schokolade und Politik</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 19:29:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benelux]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer öfters mal &#8220;beim Türken&#8221; einkauft, der kennt die Firma Ülker, die pappige Süßwaren und köstliche Sesamstangen herstellt. Der türkischen Armee war die Firma nie geheuer, da sie deren Besitzer als herausragende Vertreter des islamisch orientierten &#8220;grünen Kapitals&#8221; betrachtet. Nach dem sogenannten &#8220;postmodernen Putsch&#8221; vom 28.2.1997 fand sich die Firma daher auf einer Liste von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer öfters mal &#8220;beim Türken&#8221; einkauft, der kennt die Firma Ülker, die pappige Süßwaren und köstliche Sesamstangen herstellt. Der türkischen Armee war die Firma nie geheuer, da sie deren Besitzer als herausragende Vertreter des islamisch orientierten &#8220;grünen Kapitals&#8221; betrachtet. Nach dem sogenannten &#8220;postmodernen Putsch&#8221; vom 28.2.1997 fand sich die Firma daher auf einer Liste von Firmen wieder, deren Produkte vdie Armee nicht anschafft. Für Ülker war dies wohl ein herber Schlag, weswegen sich die Firma bemühte, bei der Elite gut Wetter zu machen, etwa, indem sie das &#8220;Zentrum für eurasische strategische Studien&#8221; (ASAM) finanziell unterstützte. In diesem Thinktank sind vor allem Diplomaten und Offiziere im Ruhestand aktiv, er fungiert außerdem als ideologisches Bindeglied zwischen Rechtsnationalisten und Kemalisten und tut sich durch antiarmenische Propaganda hervor[<a href="#footnote-1-3707" id="footnote-link-1-3707" title="See the footnote.">1</a>]. Der EU gegenüber ist diese Institution feindlich eingestellt. Anscheinend hält man bei Ülker diese ideologische Ausrichtung zusehends für eine Belastung, schließlich möchte man auf dem europäischen Markt expandieren (wie kürzlich mit dem Erwerb der belgischen Pralinenmarke Godiva geschehen). Ülker stellt  daher die Unterstützung für ASAM ein, und gründet daher einen eigenen Thinktank, der die EU-freundliche Politik der Regierung unterstützen soll.</p>
<p>In diesem Sinne: afiyet olsun!</p>
<p>(<a href="http://www.taraf.com.tr/haber/23951.htm">Quelle</a>)</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-3707">http://www.asam.org.tr/tr/index.asp; http://www.eraren.org/  <a href="#footnote-link-1-3707">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Armenischstudiengänge</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 15:28:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf die Debatte über einen möglichen Lehrstuhl für Kurdisch an einer türkischen Universität habe ich bereits verwiesen. Serdar berichtet darüber, dass ab nächstem Jahr an zwei Unis Armenisch als Hauptfach gelehrt wird (und über andere Aspekte der türkisch-armenischen Beziehungen).
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die Debatte über einen möglichen Lehrstuhl für Kurdisch an einer türkischen Universität habe ich bereits <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2008/2560/kurdisch-tuerkei/">verwiesen</a>. Serdar <a href="http://serdargunes.wordpress.com/2008/12/11/armenisch-offensive-in-der-turkei/">berichtet</a> darüber, dass ab nächstem Jahr an zwei Unis Armenisch als Hauptfach gelehrt wird (und über andere Aspekte der türkisch-armenischen Beziehungen).</p>
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