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	<title>TRANSATLANTIC FORUM &#187; Christlicher Fundamentalismus</title>
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	<description>Liberty and Democracy in East and West.</description>
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		<title>Äquidistanz</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 20:29:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne/Antimoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Neoirrationalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Welt des Islam]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein prächtiges Beispiel für Äquidistanz geben sieben Autoren des &#8220;Spiegel&#8221;. Unter dem Titel &#8220;Die Rückkehr des Allmächtigen&#8221;[1] zeigen sie ihrer Leserschaft, warum der Extremismus im Namen des Christentums hinter dem im Namen des Islam um nichts zurücksteht:
Dass dieser globale Wettstreit vor allem von den Heißblütigen beider Religionen ausgetragen wird, macht ihn auch gefährlich. Es waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein prächtiges Beispiel für Äquidistanz geben sieben Autoren des &#8220;Spiegel&#8221;. Unter dem Titel <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2009-52.html" target="_blank">&#8220;Die Rückkehr des Allmächtigen&#8221;</a>[<a href="#footnote-1-8689" id="footnote-link-1-8689" title="See the footnote.">1</a>] zeigen sie ihrer Leserschaft, warum der Extremismus im Namen des Christentums hinter dem im Namen des Islam um nichts zurücksteht:</p>
<blockquote><p>Dass dieser globale Wettstreit vor allem von den Heißblütigen beider Religionen ausgetragen wird, macht ihn auch gefährlich. Es waren überzeugte Wahhabiten, welche ihre gekaperten Flugzeuge in die Türme des World Trade Center steuerten, es sind Pastoren fundamentalistischer US-Kirchen, die inzwischen häufig vom &#8220;Islamofaschismus&#8221; sprechen.</p></blockquote>
<p>Ganz recht: Während die einen Flugzeuge in ein Bürogebäude rammen und tausende Menschen töten, geben sich die anderen nicht minder skrupellos, indem sie die Attentate als Islamofaschismus verurteilen – Heissblütige hier wie dort. Und auch in Afrika sind christliche Fanatiker nicht minder furchterregend als ihre muslimischen Brüder:</p>
<blockquote><p>Wenn die Anhänger Allahs in Afrika über die Sahara hinaus tief in den Süden des Kontinents vordringen und christliche Kirchen in Flammen aufgehen, dann hält der anglikanische Erzbischof Peter Akinola aus Nigeria nicht die andere Wange hin, sondern droht, dass die Muslime keineswegs &#8220;über ein Gewaltmonopol in diesem Staat verfügen&#8221;.</p></blockquote>
<p>Beide Gruppen neigen also auch hier gleichermassen zur Gewalt: Die einen zündeln und meucheln. Die anderen, anstatt die andere Wange hinzuhalten, drohen mit dem Rechtstaat.</p>
<p>Vielleicht sind hier einigen Journalisten jegliche Massstäbe abhanden gekommen. Vielleicht aber war das auch nur der geschickte Versuch, eine politisch korrekte Vorgabe der Chefredaktion zu unterlaufen.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-8689">Von Mark Hujer, Andreas Lorenz, Walter Mayr, Alexander Smoltczyk, Daniel Steinvorth, Volkhard Windfuhr, Bernhard Zand. Der Spiegel 52/ 2009, 102-13. S. 104  <a href="#footnote-link-1-8689">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
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