Tag Archive

Überfälliges und Überflüssiges

By Heinz Eggert

Morgenpostkolumne 28.02.2010 Auf der Augustusbrücke in Dresden kommt mir am Vormittag ein kräftiger, junger, leicht alkoholisierter Mann entgegen. Es entwickelt sich folgender Dialog. Er: Ach, der Eggert! Was tun sie eigentlich? Ich (grinsend): Nichts! Er grinst zurück: Ich tue heute auch nichts!! Ich: Ich vermute einmal, du hast gestern auch nichts getan! Er lachend: Bingo, und morgen auch nicht.... »

“Ehrenmord” und Mauer

By Martin Riexinger

Die Zahl aller hierzulande bekannten Ehrenmörder mit (noch so diffusem) islamischem Hintergrund macht weniger als 0,01 Prozent der hier lebenden Namensmuslime aus. Dies systematisch zu verschweigen, heißt verleumden. meint Till R. Stoldt in der “Welt”. H.M. Broder entgegnet hierauf: Und jetzt machen Sie mal eine Rechnung auf: In den 70er Jahren lebten in der Bundesrepublik rund... »

Führungskräfte

By Heinz Eggert

Morgenpostkolumne 17. Januar 2010 Am letzten Dienstag fuhren wir nach Wiesbaden. Obwohl die Autobahnen schnee- und eisfrei waren, war es eine schwere Fahrt. Viele sächsische Kollegen und Kolleginnen hatten sich in dieser Nacht auf den Weg zur Trauerfeier für Peter Raisch gemacht. Aus Achtung und Trauer für und um ihn. Zwölf Jahre lang... »

“Nationalsozialistische Propagandabehauptung”

By Martin Riexinger

Das Kuriose an dem Streit über die Sarrazinsche Schwadronage ist, dass seine linken Gegner sie mit noch größerem Schwachsinn beantworten: SPD-Vorstände aus Spandau und Alt-Pankow ein Gutachten zu Sarrazins umstrittenem Interview mit dem Magazin Lettre International vorgelegt. An diesem diesem Gutachten von Gideon Botsch, einem Mitarbeiter des Moses-Mendelssohn-Zentrums der Universität Potsdam, springt ins Auge, dass der... »

Ärger in Jena…

By Martin Riexinger

Der Karl-Marx-Platz ist 1991 umbenannt worden. Mittlerweile wurde Kompromittierendes über den neuen Namensgeber, den Reformpädagogen Peter Petersen, bekannt: Vergangenen Sommer allerdings veröffentlichte der Frankfurter Erziehungswissenschaftler Benjamin Ortmeyer ein Buch mit wiederentdeckten Aufsätzen Petersens, die eine frappierende Nähe zur nationalsozialistischen Ideologie aufweisen. In der Zeitschrift Blut und Boden etwa charakterisiert Petersen 1933 Juden als “für uns... »

Kaffeesatzleserei

By Heinz Eggert

Morgenpostkolumne, 3. Januar 2010 Als Papst Innozenz XII. 1691 den 1. Januar als den ersten Tag des Jahres endgültig festlegte beseitigte er den Streit über den Kalender, der oft genug Zankapfel zwischen Kaisern oder Päpsten war. Wenn er nur geahnt hätte, was er uns damit an tut. Aber wie alle Jahre wieder ist es... »

Iqbals Vision

By Michael Kreutz

“The political Future of Germany is largely dependent on her Attitude Towards Islam.” –Mohammed Iqbal (1876-1938), muslimischer Theologe, vor bald einhundert Jahren in einem Brief an den deutschen Orientalisten Martin Hartmann 1910. Das Zitat entstammt einem undatierten Brief Hartmanns an den ungarischen Islamwissenschaftler Ignaz Goldziher, in dem er Bezug nimmt auf dessen Schreiben vom 10.9. des... »

Weihnachtsmarkttreiben

By Heinz Eggert

Morgenpostkolumne 6.12.2009 Nicht immer richtet sich das Wetter nach dem Kalender. Bei herbstlichem Wetter wird der Dresdner Weihnachtsmarkt eröffnet. Er ist wie eine kleine Weihnachtsstadt, die sich romantisch durch die Dresdner Innenstadt zieht. An vielen Glühweinständen und Fressbuden vorbei, können die Besucher von der Hauptstraße, vorbei an den historischen Weihnachtsmärkten im Stallhof... »

Im Schweinsgalopp

By Heinz Eggert

Morgenpostkolumne, 8.11.2009 Da es modern ist, momentan zu diesem Thema ein öffentliches Bekenntnis abzulegen, will ich es auch tun: Ja, ich habe mich gegen Schweinegrippe impfen lassen. Gegen alle Bedenken, gegen alle Diskussionen, sogar gegen die Einschätzung des neuen Gesundheitsministers Philipp Rösler, der die normale Herbstgrippe derzeit noch für ein höheres gesundheitliches Risiko hält... »

Das transatlantische Wunder

By Michael Kreutz

Klare Kante: Angela Merkels Rede vor dem US-Kongress bestach durch ihr glasklares transatlantisches Bekenntnis, ihr Eintreten für die Freiheit von Wirtschaft und Gesellschaft und den Hinweis auf die Bedeutsamkeit der europäisch-amerikanischen Zusammenarbeit auch in der Zukunft. Fabelhaft. Madam Speaker,Mr. Vice President,Distinguished Members of Congress, ich danke Ihnen allen für die große Ehre, heute, kurz vor... »

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