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	<title>TRANSATLANTIC FORUM &#187; Deutschland</title>
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	<description>Liberty and Democracy in East and West.</description>
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		<title>Eine Erfolgsgeschichte</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 09:55:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer sagt, dass Deutschland keine Chancen bietet?  Die Zahl der in Deutschland beruflich Selbstständigen mit ausländischer Staatsangehörigkeit steigt seit Jahren an. Allein 2007 gab es 135.000 ausländische Gewerbeanmeldungen, darunter viele im hochwertigen Dienstleistungsbereich. Der &#8220;Nationalatlas&#8221; konstatiert:
Neben ihrer wirtschaftlichen Bedeutung erfüllen die von MigrantInnen  geführten Unternehmen häufig eine Brückenfunktion in die  Herkunftsländer. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sagt, dass Deutschland keine Chancen bietet?  Die Zahl der in Deutschland beruflich Selbstständigen mit ausländischer Staatsangehörigkeit steigt seit Jahren an. Allein 2007 gab es 135.000 ausländische Gewerbeanmeldungen, darunter viele im hochwertigen Dienstleistungsbereich. Der &#8220;Nationalatlas&#8221; <a href="http://aktuell.nationalatlas.de/" target="_blank">konstatiert</a>:</p>
<blockquote><p>Neben ihrer wirtschaftlichen Bedeutung erfüllen die von MigrantInnen  geführten Unternehmen häufig eine Brückenfunktion in die  Herkunftsländer. Sie sind zu einem wichtigen Bestandteil städtischer  Entwicklung geworden und leisten teilweise über ihre soziale Funktion  auch einen Beitrag zur Stabilisierung urbaner Nachbarschaften (&#8230;).</p>
<p>Quantitativ am stärksten waren 2007 GründerInnen aus den neuen EU10-Staaten vertreten. Dies erklärt sich in erster Linie durch die EU-Erweiterung 2004 und die damit verbundenen Erleichterungen für eine Unternehmensgründung. Einen besonders starken Anstieg von 60% verzeichneten die Nicht-EU-OsteuropäerInnen. Die derzeitig starke Gründungsdynamik von Nicht-EU-OsteuropäerInnen könnte darin begründet sein, dass der Großteil dieser Menschen erst nach 1991 in die Bundesrepublik eingewandert ist. Weiterhin geht der gleichzeitige Rückgang der türkischen Gewerbeanmeldungen vermutlich unter anderem auf die erfolgten Einbürgerungen zurück.</p></blockquote>
<p>Auch wenn nicht jede Gewerbeanmeldung automatisch eine Erfolgsgeschichte bedeutet, so zeigt sich doch, dass das Gesamtbild selbständiger Erwerbstätigkeit insgesamt bunter geworden ist. Das ist freilich nicht so spektakulär wie die täglichen Horrormeldungen über gescheiterte Integration.</p>
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		<title>Zu Reich und zu Arm?</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 08:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Eggert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Tollhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgenpost Kolumne, 18. Juli 2010
Berlin, am 9. Juli. 37°. Die Stadt stöhnt unter der Hitze. Ministerpräsident Tillich und ich führen im Schatten und mit Blick auf den Reichstag das schon lange verabredete Interview. Es geht um das, was wir und der Staat nicht genügend haben – ums Geld. Bei einer Umfrage in Leipzig sagte eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Morgenpost Kolumne, 18. Juli 2010</em></p>
<p>Berlin, am 9. Juli. 37°. Die Stadt stöhnt unter der Hitze. Ministerpräsident Tillich und ich führen im Schatten und mit Blick auf den Reichstag das schon lange verabredete Interview. Es geht um das, was wir und der Staat nicht genügend haben – ums Geld. Bei einer Umfrage in Leipzig sagte eine Frau: Die Reichen werden immer reicher und die Armen werden immer ärmer. Ein Satz, der oft zu hören ist. Auch dazu befrage ich Tillich.</p>
<p>Nach der Sendung sitze ich im Schatten eines Restaurants neben dem ARD Hauptstadt-Studio, trinke Wasser und beobachte die Leute. Die freundlichen Kellnerinnen bedienen. Mitarbeiter von Bundestagsabgeordneten, die sich ausgesprochen wichtig nehmen und so laut darüber reden, dass es wahlkampfschädigend für ihre Chefs sein könnte. Sarah Wagenknecht rauscht vorüber ohne nach links und rechts zu sehen. Warum sollte sie die Welt auch wahrnehmen wollen, die sie retten will? Mit einer schönen Frau an seiner Seite, das cremefarbene Jackett – trotz der drückenden Hitze – lässig auf der Schulter tragend, nimmt ein ZDF-Moderator Platz unter den Schirmen an der Spree.</p>
<p>Alles scheint ruhig unter der heißen Mittagssonne, bis ein an Kleidung und Geist vernachlässigter bärtiger, sonnenverbrannter Mann – ungefähr 30 Jahre alt – mit seinem verschmutzten Jogginganzug an den Tisch des Moderators geht, der gerade seinen Essen serviert bekam. Ich vermute, um zu betteln, irre mich aber. Ein gellender Schrei der Empörung durchbricht die dösige Stimmung. Er kommt vom Moderator, dem gerade sein Essen gestohlen wird.</p>
<p>Der Dieb lässt sich nicht stören, legt sich mit dem Teller auf den Fußweg, verzichtet auf Messer und Gabel, und stopft alles mit den Fingern heißhungrig in sich hinein. Brüllend ergiesst sich die Empörung über die freundliche aber hilflose Kellnerin, während der Mann am Boden ungestört weiter isst. Er sei schon in der ganzen Welt gewesen, so der Bestohlene überlaut, aber so etwas „wie in dieser Scheiss-Stadt Berlin“ sei ihm noch nie passiert. Warum eigentlich kein Sicherheitsdienst vor den Tischen stehen würde und sie die Polizei immer noch nicht gerufen habe.</p>
<p>Verwirrt erklärt ihm die freundliche Kellnerin, daß so etwas noch nie passiert sei und daß er natürlich das Essen nicht bezahlen müsse und wie sie es überhaupt wieder gutmachen könne. Wütend ranzt er zurück, daß er auch nicht vorhabe zu zahlen, wirft sich sein cremefarbenes Jackett über die Schulter, das mehr Haltung beweist als sein Träger, steigt über den immer noch „Speisenden“ und verlässt mit der Dame den Platz des Geschehens. Offensichtlich waren ihm, der in seinen Sendungen Mitleid mit jedem Bettler in Kalkutta hat, diese „Aspekte“ des Lebens zu neu. Dann trollt sich auch der gesättigte Dieb, der vorsichtshalber von einem herbeigeeilten Koch mit Bodygard-Statur flankiert wird.</p>
<p>Ich versuche die verwirrte Kellnerin zu trösten, daß sie nun wirklich nichts dafür könne. Sie bedankt sich und meint zum Schluss, dass sie sehr hoffe, dass es bei dieser Ausnahme bleibe. Wenn nicht, würde es sie auch nicht verwundern, da ja die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer würden.</p>
<p>Da war er wieder der Satz. Offensichtlich hat er sich im Volksbewusstsein fest gesetzt. Wenn er nicht stimmt, muss die Politik ihn argumentativ entkräften. Sollte er aber stimmen, muss sie handeln!</p>
<p>Oder?</p>
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		<title>Eine Frage der Mentalität</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 10:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick auf den Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wir kleinen Leute&#8221; – diese in Deutschland so häufige Selbstverortung der Menschen in der Gesellschaft ist in Amerika unbekannt. Hier will jeder hoch hinaus:
Americans don&#8217;t plan to work in whatever meaningless job they currently occupy forever. Anyone who admitted doing so will be the target of brutal mockery. No, all Americans, even the most insignificant, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wir kleinen Leute&#8221; – diese in Deutschland so häufige Selbstverortung der Menschen in der Gesellschaft ist in Amerika unbekannt. Hier will jeder <a href="http://andrewhammel.typepad.com/german_joys/2010/06/the-associated-press-bp-small-people-comment-causes-anger-along-gulf.html" target="_blank">hoch hinaus</a>:</p>
<blockquote><p>Americans don&#8217;t plan to work in whatever meaningless job they currently occupy forever. Anyone who admitted doing so will be the target of brutal mockery. No, all Americans, even the most insignificant, have big plans. They&#8217;re going to start their own martial-arts academy, or invent a new kind of exercise dance, or kill Bin Laden with their bare hands. And if all that  fails, they can still open up their own church. They&#8217;re gonna make it big, or die trying.</p></blockquote>
<p>Idealismus? Selbstüberschätzung? Ideologie? Egal, ich finde das grossartig.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Einsamkeit des Präsidenten</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9812/koehler-bilanz/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 11:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Eggert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen & Mächte]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Köhler]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgenpost Kolumne, 6. Juni 2010
Wenn man den ersten Reaktionen auf den Rücktritt  Horst Köhlers als Bundespräsident glauben durfte, handelte es sich um ein politisches Erdbeben oder einen riesigen politischen Paukenschlag. Erstaunlich wie schnell politische Erdbeben oder Paukenschläge in Deutschland verebben. Denn schon Minuten später wurde in Stundenfrist ein Nachfolgername nach dem anderen durch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Morgenpost Kolumne, 6. Juni 2010</em></p>
<p>Wenn man den ersten Reaktionen auf den Rücktritt  Horst Köhlers als Bundespräsident glauben durfte, handelte es sich um ein politisches Erdbeben oder einen riesigen politischen Paukenschlag. Erstaunlich wie schnell politische Erdbeben oder Paukenschläge in Deutschland verebben. Denn schon Minuten später wurde in Stundenfrist ein Nachfolgername nach dem anderen durch die Nachrichten gejagt.</p>
<p>Natürlich war die Begründung Köhlers für diesen Schritt keine überzeugende Begründung.<br />
Aber es war auch kein einfaches „Beleidigtsein“, wie ihm von manchem unterstellt worden ist.<br />
Es musste der berühmte Tropfen gewesen sein, der für ihn und seine Frau das Fass überlaufen ließ. Natürlich kann man vieles an ihm kritisieren und wer ihn genau kannte, kannte auch seine Schwachstellen, seine Empfindlichkeit und seinen Stolz. Jene, die öffentlich dann ihre Finger in seine Wunde legten, kannten sie natürlich auch.</p>
<p>Schon seit Monaten wurden von illoyalen Mitarbeitern in seiner Nähe  vertrauliche Informationen an die Presse weitergegeben. Er wusste nie von wem. Im März wurde er  in einem Nachrichtenmagazin als das „<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,683549,00.html" target="_blank">Schlossgespenst</a>“ bezeichnet, dessen Tage gezählt seien. Eine solche öffentliche Häme wäre in keinem anderen demokratischen Land denkbar. Er wusste, dass dieses in der ganzen Welt gelesen wurde, in der er die Bundesrepublik würdig vertreten sollte.</p>
<p>Er hatte einen großen Drang  zur politischen Unabhängigkeit. Er kritisierte die Politik und die Banker, wenn es für richtig hielt. Zwar selten – aber dann bildeten das Amt und er eine Einheit. Er hatte das Amt nicht als Belohnung dafür bekommen, weil er  den Stuhl eines  Ministerpräsidenten geräumt hatte und er hat auch nicht die Eloquenz eines Richard von Weizsäckers, der selbst mit dem Verlesen des Wetterberichts das Bildungsbürgertum bewegen könnte.</p>
<p>Er war gefragt worden. Möglich, daß  er sich mit seiner Zusage überschätzt hat. Möglich aber auch, dass er die Bedingungen anders eingeschätzt hat. Als nach seinem Rücktritt die Kanzlerin und ihr Vizekanzlist von ihrer großen Überraschung sprachen, war ich überrascht. Da fällt der erste Mann des Staates in einsamer Zweisamkeit mit seiner Frau eine solche, auch emotional, schwere Entscheidung und bespricht sie mit niemandem.</p>
<p>Größer können Einsamkeit und Misstrauen an der Spitze eines Staates nicht sein. Während die politischen Eliten  schon zur Tagesordnung übergegangen sind, fragt man im Volk immer noch nach den Gründen. Denn dort war er sehr angesehen. Weil er eben nicht vom Schlage einer politischen Westerwelle-Kaste war, die sich alles zutrauen und damit anderen alles zumuten.</p>
<p>Als Politiker hat Köhler versagt. Weil er sich nicht alles zumuten lassen wollte, hat er vielleicht als Mensch gewonnen. Oder?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Missglückte Entschärfung</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9796/missglueckte-entschaerfung/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 10:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Bombenentschärfung]]></category>
		<category><![CDATA[Göttingen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Zweiter Weltkrieg]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern abend sind hier in Göttingen drei Mitglieder des Kampfmittelräumdienstes beim Versuch eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg zu entschärfen getötet worden. Ich verneige mich vor dem Mut dieser Männer und drücke den Hinterbliebenen meine Anteilnahme aus.
Sie detonierte noch bevor das Kommando begonnen hatte an ihr selbst zu arbeiten. Es sollte eine neue Methode angewandt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern abend sind hier in Göttingen drei Mitglieder des Kampfmittelräumdienstes beim Versuch eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg zu entschärfen <a href="http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Dossiers/Alles-ueber-die-Bombe/Drei-Tote-Bombe-auf-Schuetzenplatz-explodiert">getötet worden</a>. Ich verneige mich vor dem Mut dieser Männer und drücke den Hinterbliebenen meine Anteilnahme aus.</p>
<p>Sie detonierte noch bevor das Kommando begonnen hatte an ihr selbst zu arbeiten. Es sollte eine neue Methode angewandt werden, bei der ein Roboter den Zünder herausschneidet. Auf diese Weise wurde am letzten Donnerstag erfolgreich eine Bombe <a href="http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Dossiers/Alles-ueber-die-Bombe/Erste-Bombe-erledigt-zweite-noch-im-Boden">unschädlich gemacht</a>.</p>
<p>Göttingen blieb im Krieg von größeren Zerstörungen verschont, nur der Bereich des Bahnhofes war mehrfach das <a href="http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Dossiers/Alles-ueber-die-Bombe/Stadt-kaum-zerstoert-obwohl-mit-vielen-Bomben-belegt">Ziel von Angriffen</a>. Unfälle mit Blindgängern gab es <a href="http://www.hna.de/nachrichten/landkreis-goettingen/goettingen/gefahr-lauert-noch-immer-789544.html">bereits zuvor</a>.</p>
<p>Die Vorgehensweise der Entschärfer <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Es-ist-beim-ersten-Mal-genauso-gefaehrlich-wie-beim-tausendsten/story/12801524">erklärt</a> Volker Scherff, Geschäftsführer des «Bund Deutscher Feuerwerker und Wehrtechniker».<br />
___________________</p>
<p><a href="http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Bombe-Trauer-und-Suche-nach-der-Ursache">Nachtrag</a>:</p>
<blockquote><p>Und noch etwas muss geklärt werden: ob weitere gefährliche Bomben unter dem Schützenplatz verborgen liegen. Stadtrat Hans-Peter Suermann: „Es gibt weitere Verdachtsflächen“. Wie viele? „Im zweistelligen Bereich“, so Suermann. Die Auswertung von Luftbildern sowie Ergebnisse von Probebohrungen und Sondierungen sollen Klarheit bringen. Bislang, so Suermann, seien die Verdachtsflächen nur „grob skizziert“. Bevor der Kampfmittelräumdienst den Schützenplatz nicht für „unbedenklich“ erklärt habe, werde der Bereich nicht freigegeben.</p></blockquote>
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		<title>Pfingsten</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9569/pfingsten/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 11:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Eggert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerliche Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Pfingsten]]></category>

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		<description><![CDATA[ Morgenpost Kolumne, 23. Mai 2010

Wenn man eine Umfrage in Deutschland starten würde: Würden Sie zu einer Feier gehen, ohne zu wissen was dort gefeiert wird? würde ein Teil der Befragten das entrüstet zurückweisen. Sie wollen schon wissen, was gefeiert wird. Feiern ohne Grund ist für sie nicht denkbar. Vielleicht würde man sie deshalb auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em></em><em> </em><em>Morgenpost Kolumne, 23. Mai 2010</em></p>
<p><img class="size-full wp-image-9571   alignleft" title="gerd-wittka-pfingsten" src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/uploads/2010/05/gerd-wittka-pfingsten.jpg" alt="Pfingsten" width="239" height="179" /></p>
<p>Wenn man eine Umfrage in Deutschland starten würde: Würden Sie zu einer Feier gehen, ohne zu wissen was dort gefeiert wird? würde ein Teil der Befragten das entrüstet zurückweisen. Sie wollen schon wissen, was gefeiert wird. Feiern ohne Grund ist für sie nicht denkbar. Vielleicht würde man sie deshalb auch in Argumentationschwierigkeiten bringen, wenn wir weiter nachfragen, warum sie dann eigentlich Pfingsten feiern?<em></em><em></p>
<dt class="wp-caption-dt"><em></em></dt>
<p> </em></p>
<p>Da gilt der Verweis auf einen arbeitsfreien Tag bei schönem Wetter wenig. Denn den könnten wir völlig unabhängig vom Pfingsten des Öfteren gut gebrauchen. Über 50% der Deutschen kennen nach einer aktuellen Umfrage, die Bedeutung des Pfingstfestes nicht.</p>
<p>Einige sind dabei schon gut raus, wenn sie etwas von Geburtstag der Kirche murmeln. Bingo, würde man schon sagen, bei der Erklärung: Pfingsten ist das „Fest des Heiligen Geistes“ und nach Weihnachten und Ostern das dritte Hauptfest des christlichen Kirchenjahres.</p>
<p>Und völlig verblüfft wären wir, wenn wir von jemanden hören würden: Pfingsten geht auf das griechische Wort „pentekoste“ (der fünfzigste) zurück, weil das Pfingstfest seit etwa Ende des vierten Jahrhunderts fünfzig Tage nach Ostern gefeiert wird. In Erinnerung an die in der Bibel geschilderte Ausgießung des Heiligen Geistes wird Pfingsten auch als Geburtstag der Kirche verstanden. Aber von wem<em></em><em> </em>hört man das und wer <a href="http://www.pfingsten-info.de/name-bedeutung/index.html" target="_blank">weiß</a> das schon.</p>
<p>Viele werden wir mit einer solchen Frage schon gar nicht mehr nachdenklich oder verlegen machen. Denn sie würden auf unsere Spaßgesellschaft mit dem Argument verweisen: Man muss auch grundlos feiern können, wenn&#8217;s sonst nicht geht! Denn Feiern geht immer und Party ist immer angesagt. Grundlos, unverbindlich und folgenlos. Da wird die Überzeugungslehre schnell zur Überzeugungsleere.</p>
<p>Manchmal ist es ja schon gut, wenn Menschen in unserer geschwätzigen Welt nachdenklicher oder verlegen werden. Und wenn unsere Antworten nicht nur durch die eigene egoistische Blickrichtung bestimmt werden. Die Pfingstgeschichte der Bibel ist nicht einfach zu entschlüsseln. Das ist nicht schlimm, denn es ist wie im wirklichen Leben. Von Belang ist für jeden von uns immer nur das, was wir selbst verstehen, erahnen oder uns sehnsüchtig wünschen.</p>
<p>In der Pfingstgeschichte wird erzählt, dass sich auf einmal – gottgewollt-  alle Menschen, trotz unterschiedlicher Sprachen, unterschiedlicher Kulturen und unterschiedlicher Herkunft verstanden. In einem Geist, der nicht  an die Irrtümer und Schwierigkeiten sprachlicher Verständigung gebunden ist. Menschen sehen sich an, hören einander zu und wissen, dass sie keine Angst voreinander haben müssen, weil ihre Hoffnungen, Sehnsüchte und Erwartungen deckungsgleich sind.</p>
<p>Vielleicht lohnt es sich doch, sich mit dieser Pfingstgeschichte zu beschäftigen, um besser zu wissen, was unsere Gesellschaft zusammenhalten kann. Dann haben wir auch gemeinsam etwas zu feiern. Oder?</p>
<p><em>Abbildung © Gerd Wittka / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">PIXELIO</a></em></p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was geschah am &#8220;9. April&#8221;?</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9336/was-geschah-am-9-april/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9336/was-geschah-am-9-april/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 16:42:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Zweiter Weltkrieg]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hälfte der Dänen kann mit diesem Datum nichts anfangen. Von den 18-25jährigen wissen nur 17%, dass Dänemark an diesem Tag im Jahr 1940 von deutschen Truppen besetzt wurde, ergab eine Umfrage der &#8220;Jyllands Posten&#8221;. Dieser Befund alarmierte Historiker und Politiker, die nun offenkundig merken, wie problematisch es ist, dass die Besatzungszeit nur in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hälfte der Dänen kann mit diesem Datum nichts anfangen. Von den 18-25jährigen wissen nur 17%, dass Dänemark an diesem Tag im Jahr 1940 von deutschen Truppen besetzt wurde, ergab eine <a href="http://jp.dk/indland/article2033173.ece">Umfrage</a> der &#8220;Jyllands Posten&#8221;. Dieser Befund alarmierte Historiker und Politiker, die nun <a href="http://politiken.dk/indland/article942746.ece">offenkundig merken</a>, wie problematisch es ist, dass die Besatzungszeit nur in der Mittelschule und nicht auch in der Oberstufe behandelt wird.</p>
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		<title>Überfälliges und Überflüssiges</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 11:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Eggert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerliche Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialstaat]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgenpostkolumne 28.02.2010
Auf der Augustusbrücke in Dresden kommt mir am Vormittag ein kräftiger, junger, leicht alkoholisierter Mann entgegen. Es entwickelt sich folgender Dialog.
Er: Ach, der Eggert! Was tun sie eigentlich?
Ich (grinsend): Nichts!
Er grinst zurück: Ich tue heute auch nichts!!
Ich:  Ich vermute einmal, du hast gestern auch nichts getan!
Er lachend: Bingo, und morgen auch nicht. Und, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Morgenpostkolumne 28.02.2010</em></p>
<p>Auf der Augustusbrücke in Dresden kommt mir am Vormittag ein kräftiger, junger, leicht alkoholisierter Mann entgegen. Es entwickelt sich folgender Dialog.</p>
<p>Er: Ach, der Eggert! Was tun sie eigentlich?</p>
<p>Ich (grinsend): Nichts!</p>
<p>Er grinst zurück: Ich tue heute auch nichts!!</p>
<p>Ich:  Ich vermute einmal, du hast gestern auch nichts getan!</p>
<p>Er lachend: Bingo, und morgen auch nicht. Und, geht’s mir schlecht?</p>
<p>Ich grinsend: Nee, siehst nicht so aus.</p>
<p>Also zwei momentane Nichtstuer, könnte man meinen. Mit einem Unterschied – ich habe 49 Arbeitsjahre hinter mir und er offensichtlich  keins und lebt trotzdem ganz gut, wenn sich nichts ändert. Aber es muss sich etwas ändern.</p>
<p>Denn es  ist schon lange nicht mehr lustig. Gemeinsam haben der junge Mann und ich, dass wir beide von denen finanziert werden, die jetzt arbeiten, Steuern  und Abgaben zahlen, finanziell für die Fehler der Banker und die Verschwendungen der Politiker geradestehen müssen und nicht wissen, wie ihre eigene Altersabsicherung einmal aussehen wird.</p>
<p>Dazu kommt noch, dass die Lebenserwartung zugenommen hat – was menschlich nur zu begrüßen, finanziell  aber eingerechnet werden muss. Es darf auch nicht übersehen werden, dass  die zu versorgenden Alten zu- und die jungen Arbeitsfähigen abnehmen. Das soziale Netz wurde  einmal  zu Zeiten geknüpft, als es darum ging, die größte Not zu lindern für Menschen, die sich wirklich nicht selbst helfen konnten.</p>
<p>Leider  gibt es  heute auch Menschen, die nur noch auf die Unterhaltungspflicht des Staates vertrauen und keinerlei Leistungsbereitschaft zeigen. Oftmals auch, weil es sich  für sie auf Grund ihrer Geringqualifizierung nicht  lohnt. Sie nutzen ein System aus, das sie selbst nicht geschaffen haben und in das – alleine für Hartz IV – jährlich 45 Milliarden Euro gepumpt werden.</p>
<p>Natürlich  sind  sie nicht in der Mehrheit und sind auch nicht das alleinige Problem dieses  Systems, das überlastet und nicht mehr tragfähig ist. Ideologien erweisen sich als zu  teurer Realitätsverlust. Der soziale Frieden ist ein sehr hohes Gut. Wer mit der Brechstange Änderungen vornehmen will, gefährdet ihn genauso, wie der, der  auf dem jetzigen Status verharrt. Keine Überlegung darf ausgespart werden, wenn sie sich realitätsbezogen an verantwortbaren Zahlen festmacht.</p>
<p>Das soziale Netz ist sehr filigran und kann  nur behutsam verändert werden. Wer auf stetige Staatsverschuldung setzt, muss wissen, dass  er heute gewissenlos das Holz verfeuert, das später einmal die Enkel wärmen sollte. Beleidigende Holzhackermentalität ist aber  genauso unangemessen. Wenn Westerwelle einmal ein Jahr lang von Hartz IV gelebt hat und dann meint, dass der Betrag zu hoch sei, wäre er bestimmt  glaubwürdiger als jetzt.</p>
<p>Oder?</p>
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		<title>&#8220;Ehrenmord&#8221; und Mauer</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9028/ehrenmord-und-mauer/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 18:37:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Welt des Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenmord]]></category>
		<category><![CDATA[Fäuleton]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Früchte des Appeasement]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Henryk M. Broder]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturrelativismus]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime im Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Necla Kelek]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zahl aller hierzulande bekannten Ehrenmörder mit (noch so diffusem) islamischem Hintergrund macht weniger als 0,01 Prozent der hier lebenden Namensmuslime aus. Dies systematisch zu verschweigen, heißt verleumden.
meint Till R. Stoldt in der &#8220;Welt&#8221;. H.M. Broder entgegnet hierauf:
Und jetzt machen Sie mal eine Rechnung auf: In den 70er Jahren lebten in der Bundesrepublik rund 60 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Zahl aller hierzulande bekannten Ehrenmörder mit (noch so diffusem) islamischem Hintergrund macht weniger als 0,01 Prozent der hier lebenden Namensmuslime aus. Dies systematisch zu verschweigen, heißt verleumden.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article5906693/Islamkritik-als-Schlachtgesang-der-Gehaessigen.html">meint</a> Till R. Stoldt in der &#8220;Welt&#8221;. H.M. Broder <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/weg_mit_dem_tunnelblick/">entgegnet</a> hierauf:</p>
<blockquote><p>Und jetzt machen Sie mal eine Rechnung auf: In den 70er Jahren lebten in der Bundesrepublik rund 60 Millionen Menschen. Etwa 60 von Ihnen gehörten der RAF an. Das waren genau 0.0001% der Bevölkerung. Das Verhältnis der RAF-Angehörigen zu den Ehrenmördern mit islamischem Hintergrund liegt also bei 1 zu 100. Das heisst, relativ betrachtet gab es viel weniger RAF-Täter als Ehrenmörder mit islamischem Hintergrund. Und die meisten sind inzwischen voll resozialisiert, wie z.B. Christian Klar &#8211; neun vollendete Morde, elf Mordversuche. Worüber regen wir uns also auf? Über 0.01 Ehrenmörder mit diffusem Hintergrund, die ab und zu eine Verwandte umlegen? Dies systematisch zu verschweigen, heisst Wasser auf die Mühlen der Islamophobie treiben.</p></blockquote>
<p>Dieser Einwand geht m.E. an der eigentlichen Problematik vorbei, ein <a href="http://www.berlinermaueronline.de/geschichte/mauertote.htm">anderer</a> drängt sich stattdessen auf:</p>
<blockquote><p>An der innerdeutschen Grenze und an der Seegrenze (Ostsee) wurden nach dem 13. August 1961 mindestens 50 Personen gewaltsam durch Schusswaffen oder andere Gewaltakte der Grenztruppen getötet, 33 Personen kamen durch Erd- oder Splitterminen ums Leben (2).</p></blockquote>
<p>Man könnte sagen, 50 Tote, das ist nicht so wahnsinnig viel, im Vergleich zu, sagen wir, Ruanda. Wichtig ist jedoch vor allem, dass jeder wusste, welche Gefahr der Grenzübertritt mit sich brachte, und dass dieses Wissen das Handeln und die Lebensentwürfe bestimmte. Nicht grundlegend anders verhält es sich mit dem Ehrenmord. Wer in einem Umfeld aufwächst, in dem die Familie und kulturelativistische Richter diese Sanktion für legitim halten, der zieht, wenn er nicht todesmutig ist, bestimmte Verhaltensweisen eben gar nicht erst in Betracht.</p>
<p>Aber wie Regina Mönch heute in der FAZ <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E02D56D692E4C48EFBD72D33B3932019A~ATpl~Ecommon~Scontent.html">bemerkt</a> (und wie Necla Kelek schon vor Jahren <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2006/371/historische-kontinuitat/">sagte</a>) hat die Unfähigkeit, dies nachzuvollziehen, ihren Grund darin, dass unsere Linksintellektuellen von jeher Probleme mit dem Begriff der individuellen Freiheit haben:</p>
<blockquote><p>Es erinnert zuweilen an die Ost-West-Debatten, die Dissidenten im Osten ihrer Konflikte enteignete, weil man sich gestört fühlte und weiter entspannen wollte, koste es, was es wolle. Wer nach dem Mauerfall autoritäre, sozialistisch geprägte Kollektivstrukturen geißelte, wurde oft angegriffen, weil „wir im Osten“ so nicht seien. So gereizt wie auf diese Selbstbehauptung reagiert man nun auf Muslime, die darauf bestehen, dass die europäischen Freiheiten für alle gelten, auch für sie.</p></blockquote>
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		<title>Führungskräfte</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/8937/fuehrungskraefte/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 15:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Eggert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerliche Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgenpostkolumne  17. Januar 2010
Am letzten Dienstag fuhren wir nach Wiesbaden. Obwohl die Autobahnen schnee- und  eisfrei waren, war es eine schwere Fahrt. Viele sächsische Kollegen und Kolleginnen hatten sich in dieser Nacht auf den Weg zur Trauerfeier für Peter Raisch  gemacht. Aus Achtung und Trauer für und um ihn.
Zwölf Jahre lang war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Morgenpostkolumne  17. Januar 2010</em></p>
<p>Am letzten Dienstag fuhren wir nach Wiesbaden. Obwohl die Autobahnen schnee- und  eisfrei waren, war es eine schwere Fahrt. Viele sächsische Kollegen und Kolleginnen hatten sich in dieser Nacht auf den Weg zur Trauerfeier für Peter Raisch  gemacht. Aus Achtung und Trauer für und um ihn.</p>
<p>Zwölf Jahre lang war er Präsident des Landeskriminalamtes in Dresden und war dann 2003 nach Wiesbaden gegangen, um dort das hessische Landeskriminalamt zu führen. Wir haben uns im Herbst 1991 in Dresden kennengelernt. Peter Raisch war damals aus dem Westen nach Sachsen gekommen, um beim Aufbau zu helfen. Im Gegensatz zu manchen aus dem Westen, die nur sich selbst geholfen haben, war er allerdings für Sachsen tatsächlich ausgesprochen hilfreich.</p>
<p>In einer Zeit des Umbruchs und des Neuanfangs, in der die Kriminellen sich immer unangefochten glauben, mit einer völlig verunsicherten sächsischen Polizei, nicht funktionierenden alten Strukturen, ständig laufenden Vergangenheitsüberprüfungen – wem konnte man trauen und wem nicht – hat er das Landeskriminalamtes in Sachsen aufgebaut.</p>
<p>Ich war damals Minister und er war mir unterstellt. Aber Peter Raisch war in dieser Zeit mein Lehrmeister und wurde mir zum Freund. Von ihm habe damals  gelernt, dass Sicherheit kein Spielball politischer Interessen sein darf. Dazu ist das Thema zu ernst.</p>
<p>Ich habe gelernt, dass es keine politischen Entscheidungen gegen den Sach- und Fachverstand von Sicherheitsexperten geben darf. Der Preis ist zu hoch. Und ich habe gelernt, dass Polizist kein Beruf, sondern eine Berufung ist, und dass unsere Gesellschaft nur deswegen so sicher lebt, weil sich viele in diesem Beruf selbst nicht schonen. So wie auch Peter Raisch sich nie geschont hat. Dass die sächsische Polizei nach sehr kurzer Zeit schon  einen so guten Ruf hatte, ist auch seinem Sachverstand und seinen Führungsqualitäten zu verdanken.</p>
<p>Über 500 Menschen folgten der bewegenden Trauerfeier. Es wurde ganz deutlich: Die hohe Achtung vor ihm hing nicht nur mit seiner fachlichen, sondern auch mit seiner sozialen Kompetenz zusammen. Denn er hatte immer ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter und stellte  sich ohne Wenn und Aber vor seine Leute, wenn sie seiner Meinung nach von anderen  ungerecht angegriffen wurden. Dafür hat er auch nicht den Konflikt mit dem Minister  gescheut.</p>
<p>Nach der Trauerfeier fragten mich einige junge Kriminalisten, warum es eigentlich so wenige Führungskräfte wie ihn gebe, die so viel Vertrauen bei ihren Mitarbeitern haben. Vielleicht werden sie manchmal  falsch ausgesucht, in dem man nur auf Fachkompetenz und politische Anpassungsfähigkeit setzt.</p>
<p>Nur: ohne soziale Kompetenz können sie nicht wirklich führen. Oder?</p>
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		<title>&#8220;Nationalsozialistische Propagandabehauptung&#8221;</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/8799/nazivorwurf-sarrazin/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 19:27:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Aus dem Tollhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswelten]]></category>
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		<category><![CDATA[Thilo Sarrazin]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Kuriose an dem Streit über die Sarrazinsche Schwadronage ist, dass seine linken Gegner sie mit noch größerem Schwachsinn beantworten:
SPD-Vorstände aus Spandau und Alt-Pankow ein Gutachten zu Sarrazins umstrittenem Interview mit dem Magazin Lettre International vorgelegt.
An diesem diesem Gutachten von Gideon Botsch, einem Mitarbeiter des Moses-Mendelssohn-Zentrums der Universität Potsdam, springt ins Auge, dass der Autor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Kuriose an dem Streit über die Sarrazinsche Schwadronage ist, dass seine linken Gegner sie mit <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/sarrazin-besteht-rassismustest/">noch größerem Schwachsinn</a> beantworten:</p>
<blockquote><p>SPD-Vorstände aus Spandau und Alt-Pankow ein Gutachten zu Sarrazins umstrittenem Interview mit dem Magazin Lettre International vorgelegt.</p></blockquote>
<p>An diesem diesem Gutachten von Gideon Botsch, einem Mitarbeiter des Moses-Mendelssohn-Zentrums der Universität Potsdam, springt ins Auge, dass der Autor Sarrazin gerade seine positiven Äußerungen über die bedeutende wirtschaftliche Stellung der Juden in Berlin vor 1933 ankreidet:</p>
<blockquote><p>Das Gutachten wirft Sarrazin außerdem vor, er verbreite eine &#8220;nationalsozialistische Propagandabehauptung&#8221;, als er in dem Interview erklärt habe, dass in der Weimarer Republik 30 Prozent aller Ärzte Juden gewesen seien &#8211; dies stimme schlicht nicht. Auch der Einzelhandel sei nicht, wie Sarrazin verkündet habe, &#8220;großenteils in jüdischem Besitz&#8221; gewesen. Die Nationalsozialisten hatten diese Behauptungen aufgestellt, um damit den hohen Einfluss von Juden zu belegen &#8211; tatsächlich habe nach Schätzungen lediglich jedes zehnte Einzelhandelsgeschäft einem Juden gehört.</p></blockquote>
<p><a href="http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/station11.html">Der Darstellung</a> des Bildungsservers Berlin-Brandenburg zufolge hat Sarrazin mit Blick auf die Ärzteschaft jedoch eher untertrieben:</p>
<blockquote><p>Mitte 1938 war die Ausschaltung jüdischer Ärzte aus dem Gesundheitswesen abgeschlossen. Für das Gesundheitswesen hatte diese Vertreibung katastrophale Folgen. In Berlin arbeiteten 1933 ca. 6500 Ärzte. <strong>Die Hälfte davon waren Juden</strong> (Hervorhebung M.R.). Besonders viele waren als Kassenärzte zugelassen, nämlich ca. 2000. Ab 1934 durfte ein Großteil dieser Kassenärzte nicht mehr arbeiten. Mit dem Entzug der Approbation, d. h. der Zulassung als Arzt, sank 1938 die Zahl der jüdischen Ärzte insgesamt in Berlin auf gerade einmal 279! Das hat zu einer erheblichen medizinischen Unterversorgung der Bevölkerung geführt. Welche exakten Auswirkungen die Ausschaltung der jüdischen Ärzteschaft hatte, muss von der Wissenschaft noch genauer untersucht werden.</p></blockquote>
<p>Für den Einzelhandel habe ich keine Zahlen speziell für Berlin gefunden, aber so falsch sind Sarrazins Zahlen wohl nicht, wenn man nicht den Anteil der Juden an den Geschäftsinhabern, sondern deren Anteil am Gesamtumsatz zugrundelegt. Avraham Barkai fasst die vorliegenden Daten aus den frühen 1930er Jahren folgendermaßen zusammen[<a href="#footnote-1-8799" id="footnote-link-1-8799" title="See the footnote.">1</a>]:</p>
<blockquote><p>Anfang 1933 gab es in Deutschland über 100 000 selbständige Betriebe. Es waren zum größten Teil kleine und mittlere Firmen, vornehmlich im kommerziellen Sektor. Ende 1932 wurde ca. 52 000 jüdische Einzelhandelsgeschäfte und knapp 10 000 Handwerksbetriebe, zum Teil mit eigenen Verkausfslokalen, gezählt. Obwohl die jüdischen Läden und Geschäfte zahlenmäßig nur gegen 6% aller Einzelhandelsbetriebe ausmachten, umfaßten sie gegen ein Viertel des gesamten deutschen Einzelhandels, sowohl nach dem Umsatz als auch nach der Beschäftigung.</p></blockquote>
<p>Die Zahlen beziehen sich wie gesagt auf das ganze Reich, in dem der Bevölkerungsanteil der Juden 0,9% betrug, während er in in Berlin bei über 4% lag.</p>
<p>Aus zweierlei Gründen erscheint mir die Argumentation, die in den mir zugänglichen Fragementen dieses Gutachtens aufscheint, als typisch für die Diskussionskultur bezüglich der Themen Antisemitismus, Rassismus und &#8220;Islamophobie&#8221;. Aus einem <em>a priori</em> feststehenden negativen Werturteil über einen Diskurs wird gefolgert, dass die in ihm vermittelnden Inhalte falsch sein müssen. Entgegen kommt er damit Auftraggebern, die über den Antisemitismus nicht gescheit reden können, weil sie vom Antikapitalismus schweigen wollen. Gehasst wird Sarrazin in seiner Partei ja weniger deswegen, weil er etwas gegen Türken und Araber hat, sondern weil er sich der Tatsache bewusst ist, dass Geld, das Partylöwen und Bezirksfunktionäre ausgeben wollen, von irgendjemandem erwirtschaftet werden muss. Darauf ist zurückzuführen, dass sich seine Einstellung zu Unternehmern grundsätzlich von der von SPD-Vorständen aus Spandau und Alt-Pankow unterscheidet, und auch, dass er die unternehmerische Aktivität von Juden vor 1933 und Vietnamesen in der Gegenwart unbefangen gutheißen kann.</p>
<p>Das soll kein Freispruch für Sarrazin sein. Nichts spricht dagegen, dass jemand in seinen Urteilen über Juden und zu wirtschaftpolitische Fragen richtig liegen und gleichzeitig ein Rassist sein kann. Ich bin in dieser Frage nicht sonderlich bewandert, halte es aber für durchaus möglich, dass die Art und Weise, wie er sich über Türken und Araber auslässt, eine Parallele im Diskurs der Nazis über die Sinti und Roma hat. Würde das in einem Gutachten, dessen Anspruch Solidität und kein Skandalwert wäre, nachgewiesen, wäre das schlimm genug.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-8799">&#8221;Die deutschen Unternehmer und die Judenpolitik im Dritten Reich&#8221; <em>Geschichte und Gesellschaft</em> 15 (1989) S. 227 &#8211; 247, dort S. 230 auch die Quellenangaben; weiteres statistisches Material findet sich in: Esra Bennathan: &#8220;Demographische und wirtschaftliche Struktur der Juden&#8221; in: Werner E. Mosse (Hrsg.): <em>Entscheidungsjahr 1932. Zur Judenfrage in der Endphase der Weimarer Republik</em>, Tübingen: Mohr, 1966 (Schriftenreihe wissenschaftlicher Abhandlungen des Leo Baeck Instituts; 13) S. 87 &#8211; 131.  <a href="#footnote-link-1-8799">⇧</a></li></ol><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ärger in Jena&#8230;</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/8877/aerger-in-jena/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 08:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Jena]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Marx]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Karl-Marx-Platz ist 1991 umbenannt worden. Mittlerweile wurde Kompromittierendes über den neuen Namensgeber, den Reformpädagogen Peter Petersen[1], bekannt:
Vergangenen Sommer allerdings veröffentlichte der Frankfurter Erziehungswissenschaftler Benjamin Ortmeyer ein Buch mit wiederentdeckten Aufsätzen Petersens, die eine frappierende Nähe zur nationalsozialistischen Ideologie aufweisen. In der Zeitschrift Blut und Boden etwa charakterisiert Petersen 1933 Juden als &#8220;für uns zersetzend, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Karl-Marx-Platz ist 1991 umbenannt worden. Mittlerweile wurde Kompromittierendes über den neuen Namensgeber, den Reformpädagogen Peter Petersen[<a href="#footnote-1-8877" id="footnote-link-1-8877" title="See the footnote.">1</a>], <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/rassische-verunreinigung/">bekannt</a>:</p>
<blockquote><p>Vergangenen Sommer allerdings veröffentlichte der Frankfurter Erziehungswissenschaftler Benjamin Ortmeyer ein Buch mit wiederentdeckten Aufsätzen Petersens, die eine frappierende Nähe zur nationalsozialistischen Ideologie aufweisen. In der Zeitschrift Blut und Boden etwa charakterisiert Petersen 1933 Juden als &#8220;für uns zersetzend, verflachend, ja vergiftend&#8221;. 1941 erscheint von ihm ein Artikel über rassische Hochwertigkeit (&#8221;Sie verpflichtet!&#8221;).</p></blockquote>
<p>So what, <a href="http://www.mlwerke.de/me/me01/me01_347.htm">liest man</a> doch beim vorherigen Namensgeber:</p>
<blockquote><p>Sobald es der Gesellschaft gelingt, das empirische Wesen des Judentums, den Schacher und seine Voraussetzungen aufzuheben, ist der Jude unmöglich geworden, weil sein Bewußtsein keinen Gegenstand mehr hat, weil die subjektive Basis des Judentums, das praktische Bedürfnis vermenschlicht, weil der Konflikt der individuell-sinnlichen Existenz mit der Gattungsexistenz des Menschen aufgehoben ist.</p>
<p>Die gesellschaftliche Emanzipation des Juden ist die Emanzipation der Gesellschaft vom Judentum.</p></blockquote>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-8877">&#8221;Gruppenarbeit, altersgemischtes Lernen und antihierarchische Wissensvermittlung&#8221;  <a href="#footnote-link-1-8877">⇧</a></li></ol><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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