<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>TRANSATLANTIC FORUM &#187; Islamismus</title>
	<atom:link href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/tag/islamismus/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.transatlantic-forum.org</link>
	<description>Liberty and Democracy in East and West.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 22:55:14 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Israel und die Islamisten</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12099/israel-und-die-islamisten/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12099/israel-und-die-islamisten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 20:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus/Antizionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=12099</guid>
		<description><![CDATA[von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 30. November 2011
In Frankreich dürfen Frauen keine Burka tragen. In der Schweiz ist der Bau von Minaretten verboten. In Deutschland wird diskutiert, ob Islamophobie mit dem Antisemitismus vergleichbar sei.
Schon zu Beginn der „Arabellion“ wurde in deutschen Medien behauptet, Israel sei gegen eine Demokratiebewegung in den arabischen Ländern, weil es die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 30. November 2011</p>
<p>In Frankreich dürfen Frauen keine Burka tragen. In der Schweiz ist der Bau von Minaretten verboten. In Deutschland wird diskutiert, ob Islamophobie mit dem Antisemitismus vergleichbar sei.</p>
<p>Schon zu Beginn der „Arabellion“ wurde in deutschen Medien behauptet, Israel sei gegen eine Demokratiebewegung in den arabischen Ländern, weil es die Konkurrenz als „einzige Demokratie in Nahost“ scheue. Ebenso wurde Israel nachgesagt, das Gespenst des Islamismus zu fürchten. Gleichwohl ist Islamismus in Israel kein Thema. Von Randerscheinungen abgesehen gibt es keinen „Dialog“ zwischen Judentum und „dem Islam“, kein Bemühen um ein „theologisches Gespräch“, wie es Vatikan und deutsche Kirchen anstreben.<br />
In Jaffo beschweren sich mal jüdische Einwohner über den unerträglichen Lärm der muslimischen Gebetsrufe. In Jerusalem dient das ohrenbetäubende Gebrüll übersteuerter Lautsprecher als zuverlässiger Wecker um fünf Uhr in der Frühe. Das „Allah Uakbar“ erklingt zeitversetzt aus allen Richtungen und entbehrt jeglicher Harmonie. Doch kaum jemand würde es wagen, gegen den Krach gerichtlich vorzugehen. Nicht einmal die Franziskanermönche wagen Protest, obgleich ihr „Ave Maria“ bei der Freitagsprozession durch die Via Dolorosa trotz ihrer  batteriebetriebenen Megafone hoffnungslos übertönt wird.</p>
<p>Die Palästinenser galten einst als aufgeklärt und säkular. Entsprechend trugen ihre Frauen Jeans und tuppiertes Haar, altmodisch aber eben doch westlich. Diese Zeiten sind vorbei. In Jerusalem und Bethlehem tragen Schaufensterpuppen knöchellange Gewänder. Käuferinnen in schwarzen Tüchern äugen durch Sehschlitze auf bunte Büstenhalter in den Auslagen. Palästinensische Schülerinnen tragen fast ausnahmslos Kopftuch. Dennoch wird über diese sichtbare „Islamisierung“ im jüdischen Staat kaum thematisiert.</p>
<p>In Jerusalem mangelt es ohnehin nicht an „religiöser Verkleidung“. Fromme jüdische Frauen tragen unförmige Perücken und altmodische Sackkleider. Bis zur Hochzeit dürfen orthodoxe Jüdinnen ihre Zöpfe offen tragen. Dafür müssen züchtige Wollstrümpfe auch mitten im heißen Sommer alles nackte Fleisch bedecken. Die Talare der Popen, die Kaftane der Rabbiner und die Galabijes der islamischen Rechtsgelehrten mitsamt ulkiger Kopfbedeckungen gehören in der Heiligen Stadt unverzichtbar zum Straßenbild.</p>
<p>Die religiöse Ideologie sowohl der radikalen Hamas wie der islamischen Bewegung in Israel spielt lediglich eine Nebenrolle. Solange sich die Moslembruderschaft, aus der 1987 die Hamas hervorgegangen ist, auf Armenküchen, Sozialarbeit, Moscheenbau und Gebete beschränkte, kooperierten die Besatzer mit jenen frommen Palästinensern. Das führte zu dem Mythos, Israel habe die Hamas gegründet, etwa als Gegenpol zur PLO Jassir Arafats. Erst als die Hamas sich dem Terror zuwandte, ging Israel gegen sie mit aller Härte vor. Die hinter den Selbstmordattentätern stehende islamistische Ideologie der Hamas oder die politischen Motive der eher weltlichen Fatah waren aus Sicht der Israelis nebensächlich. Ob Attentäter Juden umbringen, weil das der Koran fordert, oder Busse voller Zivilisten sprengen, weil diese „Zionisten“ und „Besatzer“ sind, macht für Israelis keinen relevanten Unterschied.</p>
<p>Die jüdische Geschichte lehrt, dass es nie an Argumenten fehlte, Juden umzubringen. Mal galten sie als „Gottesmörder“ und hatten Brunnen vergiftet. Mit der Aufklärung wurden sie zur „minderwertigen Rasse“ und sollten als „Ungeziefer“ ausgerottet werden. Genauso wandelten sich die Argumente in der feindseligen arabischen Welt: Mal war es die Errichtung eines jüdischen Staates auf „arabischem Territorium“, dann der Imperialismus. Heute werden Besatzung und „illegale Siedlungen“ angeführt, um den Kampf gegen das „zionistische Regime“ zu rechtfertigen.</p>
<p>So hält man es in Israel für überflüssig, sich mit den wechselnden Motiven der Feinde des jüdischen Volkes oder heute des Staates Israel ernsthaft auseinander zu setzen. Hätten Juden Pogrome abwenden können, wenn sie den Christen erklärt hätten, dass sie nicht „Gottesmörder“ waren, weil allein die römischen Besatzer Kreuzigungen vollziehen konnten? Hätten sie den Holocaust durch einen „Dialog“ mit Hitler verhindern können oder durch den Nachweis, dass die Rassentheorie wissenschaftlicher Humbug ist?</p>
<p>Entsprechend kommentieren Israelis den Wahlsieg der einst verbotenen Moslembruderschaft in Ägypten. Obgleich israelische Korrespondenten in Kairo um ihr Leben rennen mussten, als sie in eine Demonstration nahe der Al-Azhar-Universität in Kairo gerieten, wo gegen Juden und Israel gehetzt wurde, glauben israelische „Experten“ fest an einen „Pragmatismus“ der künftigen Machthaber. Ohne Friedensvertrag mit Israel gibt es keine amerikanische Finanzhilfe. Ohne Alkohol und Bikini werden keine Touristen aus Europa kommen. Ohne Aufbau der Wirtschaft werden 80 Millionen Ägypter weder Bildung noch Arbeit haben.</p>
<p>Selbst bei der islamistischen Hamas ist Israel zum Gespräch bereit, sowie die vom Nahostquartett gestellten Bedingungen erfüllt sind: Anerkennung Israels, Absage an Terror und Akzeptanz bestehender Abkommen. Wenn Islamisten die Scharia einführen, oder Polygamie und andere westlichen Werten widersprechende Bräuche praktizieren wollen, interessiert Israel das nicht. Die Israelis wollen lediglich in Sicherheit in ihrem eigenen Staat leben, Tunesien und Marokko weiterhin besuchen können, in Qatar eine inoffizielle Botschaft unterhalten und den strategisch wichtigen Frieden mit Ägypten erhalten, gleichgültig wer in Kairo das Sagen hat.</p>
<p>(C) Ulrich W. Sahm</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12099/israel-und-die-islamisten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Islamistisch-rechtspopulistische Gemeinsamkeit</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/11913/islamistisch-rechtspopulistische-gemeinsamkeit/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/11913/islamistisch-rechtspopulistische-gemeinsamkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 17:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne/Antimoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Neoirrationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Dansk Folkeparti]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Hizb at-Tahrir]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime im Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtspopulismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=11913</guid>
		<description><![CDATA[Am Donnerstag (15.9.) wird in Dänemark der neue Folketing gewählt. In Kopenhagen begleitet den Wahlkampf eine Kampagne zur Einschüchterung muslimischer Politiker und Wähler. So wurden der linkssozialistischen Politikerin Özlem &#199;eki&#231; die Hälfte ihrer Wahlplakate gestohlen. Jene der sozialdemokratischen Kandidatin Yıldız Akdoğan wurden mit Aufklebern zugekleistert, auf denen zu lesen ist: &#8220;Gott steht zu Gesetze zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag (15.9.) wird in Dänemark der neue Folketing gewählt. In Kopenhagen begleitet den Wahlkampf eine Kampagne zur Einschüchterung muslimischer Politiker und Wähler. So wurden der linkssozialistischen Politikerin Özlem &Ccedil;eki&ccedil; die Hälfte ihrer Wahlplakate <a href="http://jp.dk/indland/indland_politik/article2542293.ece">gestohlen</a>. Jene der sozialdemokratischen Kandidatin Yıldız Akdoğan wurden mit Aufklebern <a href="http://politiken.dk/politik/ECE1373423/haervaerk-mod-valgplakater-demokrati-er-hykleri/">zugekleistert</a>, auf denen zu lesen ist: &#8220;Gott steht zu Gesetze zu erlassen &#8211; Demokratie ist Heuchelei &#8211; zur Hölle mit Heuchelei&#8221;, der linkssozialisische Kandidat Kamal Qureshi wurde gar <a href="http://politiken.dk/politik/ECE1376193/sf-ordfoerer-overfaldet-under-ramadan-fest/">physisch bedrängt</a>, als er anlässlich des Festes zum Ende des Ramadans Glückwunschkarten verteilte.</p>
<p>Muslimische Politiker machen die international agierende islamistische Organisation Hizb at-Tahrir (Befreiungspartei) für diese Kampagne verantwortlich. Sie bestreitet jedoch hinter diesen Aktionen zu stehen. &#8220;Unsere Organisation ist dafür bekannt, Argumente statt Gewalt zu gebrauchen&#8221; <a href="http://politiken.dk/politik/ECE1388834/hizb-ut-tahrir-vi-har-ikke-taenkt-os-at-staa-og-true-til-ikke-at-stemme/">sagte</a> Chadi Freigeh, der Medienbeauftragte für Skandinavien, der Zeitung &#8220;Politiken&#8221;. Tatsächlich verkündet die Hizb at-Tahrir jedoch, dass wer sich an der Wahl beteilige, sich zu westlichen Werten bekenne. Daneben werben jedoch auch Salafisten aktiv für einen Wahlboykott. Gegenüber dem Boulevardblatt &#8220;Ekstra Bladet&#8221; <a href="http://ekstrabladet.dk/nyheder/politik/danskpolitik/article1614391.ece">offenbarte</a> sich einer von ihnen als Fan von Pia Kjærsgaard, der Führerin der rechtspopulistischen Dänischen Volkspartei: &#8220;Sie sagt Demokratie und Islam passen nicht zusammen, Sie hat recht, die Dänische Volkspartei hat recht, genauso ist es.&#8221;<br />
________________________<br />
Nachtrag 15.09.2011</p>
<p>Vor einem Wahllokal in Kopenhagen versuchten heute tatsächlich einige junge Muslime, Wähler von der Stimmabgabe <a href="http://politiken.dk/politik/ECE1394031/unge-muslimer-skraemmer-folk-fra-at-stemme/">abzuhalten</a>.<br />
________________________<br />
Nachtrag 13.09.2011</p>
<p>Einen recht fehlerhaften <a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/nur-idioten-fuerchten-den-islam-nicht/4602100.html">Artikel</a> zu Pia Kjærsgaard gibt es heute im &#8220;Tagesspiegel&#8221;. Die Frage, ob sie attraktiv ist, ist wohl Geschmackssache, doch ist sie 1972 nicht der Dänischen Volkspartei beigetreten, sondern der Fortschrittspartei. Diese Partei war in der Tat eine Partei von Steuerrebellen. Kjærsgaard führte  1995 die Riege derer an, die sich von der Fortschrittspartei absetzten, um die Dänische Volkspartei zu gründen. Die Dänische Volkspartei richtete sich dann im Gegensatz zur Fortschrittspartei sozialstaatlich aus, und profilierte sich als Verteidiger von Renterninteressen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/11913/islamistisch-rechtspopulistische-gemeinsamkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Letztes Aufbäumen</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/11446/letztes-aufbaeumen/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/11446/letztes-aufbaeumen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 May 2011 19:18:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Welt des Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Jihadismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=11446</guid>
		<description><![CDATA[Es war einmal ein anerkannter Nahostexperte, der hatte ein Buch über den Islamismus geschrieben. Darin behauptete er, dass dieser schon längst längst im Niedergang sei. Forscherpech: Als das Buch erschien, dauerte es nur noch ein Jahr bis zu den Anschlägen von 9/11, vier Jahre bis zu den Anschlägen von Madrid und fünf bis zum Anschlag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal ein anerkannter Nahostexperte, der hatte ein Buch über den Islamismus geschrieben. Darin behauptete er, dass dieser schon längst längst im Niedergang sei. Forscherpech: Als das Buch erschien, dauerte es nur noch ein Jahr bis zu den Anschlägen von 9/11, vier Jahre bis zu den Anschlägen von Madrid und fünf bis zum Anschlag in London. Der Name des Experten: Gilles Kepel. Ich schätze ihn trotz allem.</p>
<p>Es gibt aber auch Leute, die selbst zehn Jahre später nichts dazugelernt haben. So <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1449354/" target="_blank">meint</a> eine Zürcher Islamwissenschaftlerin:</p>
<blockquote><p>Auch die Islamwissenschaft ist eigentlich schon seit sehr, sehr langer  Zeit davon überzeugt, dass es zwar in den 70ern eine Bewegung des  sogenannten Islamismus gab, der sich dann aber irgendwann politisch  überlebt hatte, und dass die Anschläge, die wir beobachtet haben, auch  in den 90er-Jahren, wirklich nur noch das letzte Aufbäumen einer  politischen Ideologie waren, die sich überlebt hatte, die gar keine  Anhänger mehr fand und die sich genau deswegen gerade radikalisiert  hatte.</p></blockquote>
<p>Mag ja sein, dass der Islamismus auf viele Muslime an Strahlkraft verloren hat, aber die Kepel&#8217;sche These, dass dies bereits in den 90ern geschah, dürfte kaum aufrechzuerhalten sein. Eher hat der Horror von 9/11 und die sich anschliessenden Attentate und vor allem die horrenden Sprengstoffmassaker im Irak das Bewusstsein auch in der <a href="http://pewresearch.org/pubs/1977/poll-osama-bin-laden-death-confidence-muslim-publics-al-qaeda-favorability" target="_blank">Islamischen Welt</a> dafür geschärft, wohin diese Ideologie in letzter Konsequenz führt. In Zürich jedenfalls ist die Welt noch in Ordnung:</p>
<blockquote><p>Aber den Unkenrufen zum Trotz, die wir ja auch sehr, sehr stark gehört  haben in den ersten Wochen &#8211; in den ersten Wochen waren ja, anstatt dass  man sich wirklich darüber freute, was jetzt nun passiert in der  islamischen Welt, die ersten Reaktionen bei uns in Europa &#8220;oh Gott,  jetzt kommen die Islamisten&#8221;, und nichts dergleichen ist bisher  geschehen.</p></blockquote>
<p>Nein, natürlich nicht: Mittlerweile <a href="http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/657393/Aegypten_Aussenpolitischer-Kurs-fordert-Israel-heraus?direct=657419&amp;_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/index.do&amp;selChannel=" target="_blank">befürworten</a> 54% der Ägypter einen Abbruch der Beziehungen mit Israel (s. auch <a href="http://www.ipacademy.org/images/pdfs/egypt-poll-results-april2011.pdf" target="_blank">hier</a>), während das Land am Nil gleichzeitig seine diplomatischen Fühler gen Iran ausstreckt. Und auch die anvisierte <a href="http://www.faz.net/p/Rub013457531D514A289550C982F21BCDBF/Dx1~Edd77e0176c2b304032c60fcffc03ffe7~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Verfassungsreform</a> stimmt nicht eben optimistisch. Doch so kann man den Islamisten eben auch das Wasser abgraben: Durch vorauseilenden Gehorsam.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/11446/letztes-aufbaeumen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nach der Euphorie</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/11181/nach-der-euphorie/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/11181/nach-der-euphorie/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 14:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen & Mächte]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Muslimbrüder]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=11181</guid>
		<description><![CDATA[Welche Richtung nimmt die ägyptische Revolution? Im Augenblick scheint das noch völlig offen zu sein, so die &#8220;New York Times&#8221;:
There is a battle consuming Egypt about the direction of its revolution,  and the military council that is now running the country is sending  contradictory signals. On Wednesday, the council endorsed a plan to [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Richtung nimmt die ägyptische Revolution? Im Augenblick scheint das noch völlig offen zu sein, so die &#8220;New York Times&#8221;:</p>
<blockquote><p>There is a battle consuming Egypt about the direction of its revolution,  and the military council that is now running the country is sending  contradictory signals. On Wednesday, the council endorsed a plan to  outlaw demonstrations and sit-ins. Then, a few hours later, the public  prosecutor announced that the former interior minister and other  security officials would be charged in the killings of hundreds during  the protests.</p>
<p>Egyptians are searching for signs of clarity in such declarations,  hoping to discern the direction of a state led by a secretive military  council brought to power by a revolution based on demands for democracy,  rule of law and an end to corruption.</p>
<p>“We are all worried,” said Amr Koura, 55, a television producer,  reflecting the opinions of the secular minority. “The young people have  no control of the revolution anymore. It was evident in the last few  weeks when you saw a lot of bearded people taking charge. The youth are  gone.”</p></blockquote>
<p>Auch wenn die Muslimbruderschaft vergleichsweise wenige Anhänger haben mag – wer kann ausschliessen, dass sie die Revolution nicht dennoch stiehtl?</p>
<p>(<a href="http://www.nytimes.com/2011/03/25/world/middleeast/25egypt.html?_r=1&amp;pagewanted=print" target="_blank">Quelle</a>)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/11181/nach-der-euphorie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kein Grund zur Besorgnis – es war nur ein Einzeltäter</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/11050/einzeltaeter/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/11050/einzeltaeter/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 14:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Galla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=11050</guid>
		<description><![CDATA[Als Ende letzten Jahres unser damaliger Innenminister Thomas de Maizière verkündete, dass konkrete Hinweise auf geplante Terroranschläge vorlegen, war die Aufregung groß. Quer durch alle Medien war dies die Top-Nachricht und unsere ganze Aufmerksamkeit galt über Wochen dem Terror. Dies, obwohl eigentlich jedem hätte klar sein müssen, Deutschland ist schon länger im Visier der islamistischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Ende letzten Jahres unser damaliger Innenminister Thomas de Maizière verkündete, dass konkrete Hinweise auf geplante Terroranschläge vorlegen, war die Aufregung groß. Quer durch alle Medien war dies die Top-Nachricht und unsere ganze Aufmerksamkeit galt über Wochen dem Terror. Dies, obwohl eigentlich jedem hätte klar sein müssen, Deutschland ist schon länger im Visier der islamistischen Terroristen und damit ist die Bedrohung auch nichts wirklich Neues. Es ist eine Frage der Zeit gewesen, dass hier etwas passiert. Die Bevölkerung guckte pflichtbewusst nach auffälligen Personen und herrenlosen Taschen, überlegte sich, ob sie Weihnachtsmärkte angesichts der Gefahr besuchen solle und verfolgte mit Spannung und Sorge, wie die Politik sie zu schützen gedenke.</p>
<p>Und nun ist es eingetreten. Auch wir hatten unseren ersten islamistischen Terroranschlag und alle sind beruhigt. War es doch gar nicht so schlimm. Ein einzelner Verirrter, der nicht einmal Deutsche im Fokus hatte, sondern amerikanische Soldaten. Dass die aufständigen Islamisten sich gegen US-Soldaten wehren, ist ja auch irgendwie verständlich, besetzen die USA doch den Irak, Afghanistan und eigentlich auch Pakistan. Diesen Attentäter kann man also abhakten unter Kämpfer gegen Besatzer, wie auch die  Hamas, wenn sie wieder Raketen gen Israel schickt, um lieber weiter über den glamourösen zu Guttenberg zu <a href="http://www.zeit.de/2011/10/Guttenberg-Freundeskreis">diskutieren</a>.</p>
<p>Dass die Medien diesen Anschlag vergleichbar niedrig aufhängen, hat auch nachvollziehbare Gründe. Zum einen will man natürlich nicht beunruhigen, denn ein Einzelner kann viel unauffälliger Terrorakte planen, als eine Gruppe, die sich  absprechen muss. Die Chance der Entdeckung und damit der Verhinderung eines Attentates ist bei einem Einzeltäter gering. Die Gefahr, dass schon heute ein Anschlag an einem anderen Ort passiert, ist keine Paranoia, sondern ein Faktum. Und hier sind wir beim zweiten Punkt, warum vermutlich die Medien den Terrorakt in Frankfurt so zurückhaltend behandeln. Es drängt sich die Frage auf, wie viele radikalisierte Muslime gibt es, die ebenfalls bereit wären, solche Terroranschläge zu begehen. Und darauf hat keiner eine Antwort. Eine Diskussion darüber birgt die Gefahr, dass Muslime unter Generalverdacht gestellt würden. Also hält man sich lieber zurück.</p>
<p>Sieht man sich einschlägige Webseiten von Islamisten an, erkennt man schnell worauf die abzielen: Die <em>Kuffar</em> ermorden und unterdrücken in Afghanistan, Gaza etc. die muslimischen Schwestern und Brüder. Der Westen misshandele die Geschwister im Glauben und die muslimischen Schwestern und Brüder hier lassen das zu. Man findet reihenweise Bilder von blutenden Kindern und verletzten und getöteten muslimischen Brüdern, die angeblich alle auf das Konto des Westens gehen. Dazwischen dann Photos von getöteten westlichen Soldaten und bejubelt als Helden diejenigen, welche den Tod zu verantworten haben. Zumindest unterschwellig, aber auch offen, wird aufgefordert, den Schwestern und Brüdern in der Ferne zu helfen. Dabei bleibt es nicht. Auch die Situation der Muslime in Deutschland wird als Unterdrückung und ständige Demütigung durch die Kuffar dargestellt.</p>
<p>Der Attentäter von Frankfurt war offensichtlich empfänglich dafür und wollte nun selbst aktiv werden; seinen Schwestern und Brüdern gegen die Soldaten der Kuffar zur Hilfe kommen, indem er sie ermordet. Laut Medienberichten sei ausschlaggebend für den Entschluss des Täters ein Video über ein angeblich von amerikanischen Soldaten vergewaltigtes Mädchen gewesen.</p>
<p>Solange sich Menschen als Muslime hier abgelehnt fühlen, besteht die Gefahr, dass sie sich von solchen Internetseiten radikalisieren lassen, weil deren Ansagen auf fruchtbaren Boden stoßen können. Es steht außer Zweifel, dass Vorbehalte in der Bevölkerung gegen Muslime öffentlich angesprochen werden müssen. Aber es sollte auch darüber nachgedacht werden, ob die Art und Weise unserer Diskussionen und hierbei allen voran die von Verbandsvertretern der Muslime nicht auch dazu führt, dass Öl ins Feuer gegossen wird, indem Muslimen immer wieder erklärt wird, dass sie diskriminiert würden und <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article4079998/Marwa-wurde-aus-Hass-auf-Muslime-erstochen.html">weite Teile</a> der übrigen Bevölkerung sie eigentlich gar nicht hier haben wollen, gipfelnd in der Behauptung, dass Muslime <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article12703157/Aleviten-die-anderen-Tuerken-in-Deutschland.html">die Juden von heute</a> seien.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/11050/einzeltaeter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ende der politischen Korrektheit?</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10760/ende-der-politischen-korrektheit/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10760/ende-der-politischen-korrektheit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 21:09:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Korrektheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10760</guid>
		<description><![CDATA[Der Anschlag von Stockholm hat offenbart, dass es Schweden an einer nationalen Strategie gegen islamistischen Extremismus mangelt, meint Tore Bjørgo, Professor an der Polizieuniversität Oslo, gegenüber &#8220;Dagens Nyheter&#8221;. Er führt dies darauf zurück, dass man entsprechende Probleme anders als in Dänemark und Norwegen lange verleugnet habe. Das ist nicht ganz richtig insofern, es diverse Studien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Anschlag von Stockholm hat offenbart, dass es Schweden an einer nationalen Strategie gegen islamistischen Extremismus mangelt, <a href="http://www.dn.se/nyheter/sverige/svensk-plan-saknas-mot-extremister-1.1226620">meint</a> Tore Bjørgo, Professor an der Polizieuniversität Oslo, gegenüber &#8220;Dagens Nyheter&#8221;. Er führt dies darauf zurück, dass man entsprechende Probleme anders als in Dänemark und Norwegen lange verleugnet habe. Das ist nicht ganz richtig insofern, es diverse Studien gibt die das Problem benennen. Doch während in Dänemark viele Ressourcen zur Entradikalisierung durch lokale Intitativen eingesetzt werden, fehlen derartige Programme in Schweden, wo der Fokus einseitig auf Neonazis liege.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10760/ende-der-politischen-korrektheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wieder Anschlag auf Sufi-Schrein in Pakistan</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10577/wieder-anschlag-auf-sufi-schrein-in-pakistan/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10577/wieder-anschlag-auf-sufi-schrein-in-pakistan/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 15:14:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Südasien]]></category>
		<category><![CDATA[Welt des Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Karachi]]></category>
		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Sufismus]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10577</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem im Juli dieses Jahres das berühmte Grabmal von Ali Huwiri (Data Ganj Bakhsh) in Lahore angegriffen wurde (37), haben Selbstmordattentäter nun das bekannteste Sufi-Heiligtum in Pakistans grö&#223;ter Stadt Karachi, den Schrein von Abdullah Shah Ghazi, angegriffen. &#8220;Dawn&#8221; meldet zum gegenwärtigen Zeitpunkt acht Tote. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem im Juli dieses Jahres das berühmte Grabmal von Ali Huwiri (Data Ganj Bakhsh) in Lahore <a href="http://www.dawn.com/wps/wcm/connect/dawn-content-library/dawn/the-newspaper/editorial/21-data-darbar-attack-370-sk-08">angegriffen wurde</a> (37), haben Selbstmordattentäter nun das bekannteste Sufi-Heiligtum in Pakistans grö&szlig;ter Stadt Karachi, den Schrein von Abdullah Shah Ghazi, angegriffen. &#8220;Dawn&#8221; <a href="http://www.dawn.com/wps/wcm/connect/dawn-content-library/dawn/news/pakistan/44-two-explosions-abdullah-shah-ghazi-karachi-fa-01">meldet</a> zum gegenwärtigen Zeitpunkt acht Tote. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10577/wieder-anschlag-auf-sufi-schrein-in-pakistan/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Flutkatastrophe in Pakistan: Ahmadis Hilfe verweigert</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10297/flutkatastrophe-in-pakistan-ahmadis-hilfe-verweigert/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10297/flutkatastrophe-in-pakistan-ahmadis-hilfe-verweigert/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 15:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen & Mächte]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Südasien]]></category>
		<category><![CDATA[Welt des Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Ahmadiyya]]></category>
		<category><![CDATA[Flutkatastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10297</guid>
		<description><![CDATA[The government and local clerics refused to shelter around 500 flood-affected families belonging to the Ahmadiya community in South Punjab’s relief camps. Not only that, the government also did not send relief goods to the flood-hit areas belonging to the Ahmadiya community, The Express Tribune has learnt during a visit to the devastated Punjab districts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>The government and local clerics refused to shelter around 500 flood-affected families belonging to the Ahmadiya community in South Punjab’s relief camps. Not only that, the government also did not send relief goods to the flood-hit areas belonging to the Ahmadiya community, The Express Tribune has learnt during a visit to the devastated Punjab districts of Muzaffargarh, Dera Ghazi Khan and Rajanpur.</p></blockquote>
<p><a href="http://tribune.com.pk/story/40435/the-politics-of-relief-aliens-in-their-own-land/#comment-52065">Zum ganzen Artikel</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10297/flutkatastrophe-in-pakistan-ahmadis-hilfe-verweigert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hobbyaußenpolitik</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9881/hobbyausenpolitik/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9881/hobbyausenpolitik/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 13:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich/Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik des Paternalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kurden]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime im Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Serben]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Türken]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=9881</guid>
		<description><![CDATA[In der Wiener &#8220;Presse&#8221; schildert (ungekürzt) der linke Poitikwissenschaftler Thomas Schmidinger, wie die österreichischen Parteien, versuchen, unter Migranten eine Klientel aufzubauen, indem sie sich durch das Schüren von Ressentiments bei einer bestimmten Klientel anbiedern. Die FPÖ nimmt die Seren und neurdings die Kurden unter ihre Fittiche, die ÖVP türkische Nationalisten und die SPÖ Islamisten:
In der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Wiener &#8220;Presse&#8221; <a href="http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/572431/index.do">schildert</a> (<a href="http://homepage.univie.ac.at/thomas.schmidinger/ethnisierung.pdf">ungekürzt</a>) der linke Poitikwissenschaftler Thomas Schmidinger, wie die österreichischen Parteien, versuchen, unter Migranten eine Klientel aufzubauen, indem sie sich durch das Schüren von Ressentiments bei einer bestimmten Klientel anbiedern. Die FPÖ nimmt die Seren und neurdings die Kurden unter ihre Fittiche, die ÖVP türkische Nationalisten und die SPÖ Islamisten:</p>
<blockquote><p>In der SPÖ hält Gemeinderat Omar al Rawi, der in Personalunion als Integrationsbeauftragter der offiziellen Islamischen Glaubensgemeinschaft fungiert, die wichtigste Position als Kontaktmann zum politischen Islam aufrecht. Seine freundliche Fassade bröckelt immer dann, wenn es um sein wahres Herzensanliegen, die Mobilisierung gegen Israel, geht. Schon in der Vergangenheit trat er immer wieder als einpeitschender Redner auf Demonstrationen arabischer und türkischer Islamisten auf, die sich der Solidarität mit dem Hamas-regierten Gaza verschrieben hatten. Zuletzt kam ich vergangenen Freitag zufällig gerade aus der Nationalbibliothek, als mir schon von Weitem die <a href="http://vimeo.com/12316642">wutentbrannte Stimme al Rawis</a> entgegenschlug. Vor einer aufgepeitschten Menge schimpfte er über das „Freiluftgefängnis“ Gaza, in dem „eineinhalb Millionen Menschen eingesperrt sind“, huldigte ein bisschen dem Märtyrerkult, indem er donnerte, dass die palästinensischen Opfer „nicht umsonst gestorben“ wären und deren Kampf weitergeführt werden sollte. Unterbrochen wurde er nur durch antiisraelische Parolen einer aufgebrachten Menge, die Israel als „Terroristen“ und „Kindermörder“ bezeichneten. Al Rawi war sich seiner Sache sicher, konnte er sich doch explizit auf den einstimmigen Beschluss des Wiener Gemeinderates beziehen, der Israel einseitig verurteilte.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9881/hobbyausenpolitik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine Absetzbewegung</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9814/eine-absetzbewegung/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9814/eine-absetzbewegung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 18:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Welt des Islam]]></category>
		<category><![CDATA[AKP]]></category>
		<category><![CDATA[CHP]]></category>
		<category><![CDATA[Erdoğan]]></category>
		<category><![CDATA[Fethullah Gülen]]></category>
		<category><![CDATA[Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Opposition]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=9814</guid>
		<description><![CDATA[Die Unterstützung der Gaza Flotilla durch die türkische Regierung wird mit Erdoğans neoosmanischen Großmachambitionen in Verbindung gebracht. Umso interessanter ist, dass sich eine der profiliertesten Persönlichkeiten des islamischen Lagers gerade jetzt von ihm absetzt.
Der in Amerika lebende Prediger Fethullah Gülen äußerte gegenüber dem &#8220;Wall Street Journal&#8221;:

&#8220;What I saw was not pretty,&#8221; he said. &#8220;It was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Unterstützung der Gaza Flotilla durch die türkische Regierung wird mit Erdoğans neoosmanischen Großmachambitionen in Verbindung gebracht. Umso interessanter ist, dass sich eine der profiliertesten Persönlichkeiten des islamischen Lagers gerade jetzt von ihm absetzt.</p>
<p>Der in Amerika lebende Prediger Fethullah Gülen <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704025304575284721280274694.html">äußerte</a> gegenüber dem &#8220;Wall Street Journal&#8221;:</p>
<blockquote><p>
&#8220;What I saw was not pretty,&#8221; he said. &#8220;It was ugly.&#8221;<br />
Mr. Gülen said organizers&#8217; failure to seek accord with Israel before attempting to deliver aid &#8220;is a sign of defying authority, and will not lead to fruitful matters.&#8221;<br />
&#8230;<br />
Mr. Gülen said he had only recently heard of IHH, the Istanbul-based Islamic charity active in more than 100 countries that was a lead flotilla organizer. &#8220;It is not easy to say if they are politicized or not,&#8221; he said. He said that when a charity organization linked with his movement wanted to help Gazans, he insisted they get Israel&#8217;s permission. He added that assigning blame in the matter is best left to the United Nations.</p></blockquote>
<p>Das mag nicht besonders spektakulär klingen, in Anbetracht der Tatsache, dass antiisraelische Ressentiments in religiösen Lager besonders stark verbreitet sind, sind diese Worte jedoch als Fundamentalansage an das Vorgehen der &#8220;Aktivisten&#8221; zu betrachten. So wurde es in der Türkei auch aufgenommen, alldieweil Gülen, der den Aufstieg der AKP zunächst unterschätzt hatte, Erdoğan bei den letzten Wahlen unterstützte. Während säkulare Zeitungen sachlich <a href="http://www.radikal.com.tr/Radikal.aspx?aType=RadikalDetay&#038;ArticleID=1000668&#038;Date=04.06.2010&#038;CategoryID=77">berichteten</a>, ließ Bülent Yıldırım, der Chef der İHH, in Erdoğans Hausblatt &#8220;Yeni Şafak&#8221; <a href="http://yenisafak.com.tr/Gundem/?t=04.06.2010&#038;i=261075">verkünden</a> &#8220;Gott gebe, dass das nicht wahr sei.&#8221; Aber auch seine eigenen Sprecher stellte Gülen vor eine schwierige Aufgabe. Abdülhamit Bilici <a href="http://zaman.com.tr/haber.do?haberno=991822&#038;title=gulenden-sehitlere-taziye-yonteme-elestiri">betont</a> in der Gülen-Zeitung &#8220;Zaman&#8221;, dass der &#8220;Lehrer&#8221; (<em>hocaefendi</em>), die Leitung kritisiere, den Märtyrern aber sein Beileid bekunde (<i>Gülen&#8217;den şehitlere taziye, yönteme eleştiri</i>). Dabei bedient er sich eines Vokabulars, auf das Gülen selbst offensichtlich verzichtet: Freiluftgefängnis (<i>açık hapishane Gazze&#8217;ye</i>).</p>
<p>Was das zu bedeuten hat, bleibt abzuwarten. Der Stern der AKP sinkt ohnehin. Die Wirtschaft dümpelt, und nachdem der unsägliche Deniz Baykal als Chef der Republikanischen Volkspartei (CHP) zurücktreten musste, weil er <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/tuerkischer-oppositionschef-stolpert-ueber-sex-affaere/1820408.html">den Berlusconi gemacht hat</a>, gibt es wieder eine <a href="http://www.cnnturk.com/2010/turkiye/05/29/sonar.anketi.chp.32.48.ile.ak.partiyi.gecti/578170.0/index.html">für viele Türken wählbare</a> säkulare Alternative, denn sein Nachfolger Kılıçdaroğlu versucht nicht mehr die AKP an Paranoia zu überbieten. Mit der Unterstützung der Aktivisten wollte Erdoğan wohl nicht zuletzt einen Befreiungsschlag vorlegen. Sehr sicher scheint er sich ohnehin nicht zu sein, denn Google wurde heute <a href="http://www.arlesheimreloaded.ch/article/tuerkei-google-zensur">gesperrt</a>. Hat Gülen, der außer beim Aufstieg der AKP, fast immer ein sicheres Gefühl dafür bewiesen hat, wer politisch eine Zukunft hat, Erdoğan nun aufgegeben?</p>
<p>Die säkularistischen Zeitungen wird durchaus auf die Gewaltbereitschaft der Aktivisten hingewisen, wie Doris Akrap in der TAZ <a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&#038;dig=2010%2F06%2F04%2Fa0126&#038;cHash=a1593226e9">zeigt</a>.<br />
_____________<br />
Update 6.6.2010</p>
<p>Dass sich Gülen von Erdoğan absetzen will,<a href="http://cumhuriyet.com.tr/?hn=146476&#038;kw=%27Cemaat+ve+G%FClen+aras%FDnda+%E7atlak+m%FD+var%3F%27">vermutet auch</a> die erzkemalistische &#8220;Cumhuriyet&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9814/eine-absetzbewegung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Krise des Säkularismus in der Arabischen Welt</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9273/hamas-saekularismuskrise/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9273/hamas-saekularismuskrise/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 23:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Hamas]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Nahostkonflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=9273</guid>
		<description><![CDATA[Der Nahostfachmann Asher Susser, Associate Professor für Nahoststudien an der Universität Tel Aviv, beschreibt in einem lesenswerten Artikel (PDF) den Aufstieg der Hamas nicht nur als Gegenwicht zur Fatah, sondern vor allem als Ausdruck einer Krise des Säkularismus im Nahen Osten. Susser, der derzeit an einem neuen Buch über Jordanien, Israel und die Palästinenser arbeitet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Nahostfachmann Asher Susser, Associate Professor für Nahoststudien an der Universität Tel Aviv, beschreibt in einem lesenswerten <a href="http://www.scribd.com/doc/28377075/The-Rise-of-Hamas-In-Palestine-and-the-Crisis-of-Secularism-in-the-Arab-World" target="_blank">Artikel</a> (PDF) den Aufstieg der Hamas nicht nur als Gegenwicht zur Fatah, sondern vor allem als Ausdruck einer Krise des Säkularismus im Nahen Osten. Susser, der derzeit an einem neuen Buch über Jordanien, Israel und die Palästinenser arbeitet, kritisiert vor allem westliche Schönredner nahöstlicher Verhältnisse:</p>
<blockquote><p>There is a tendency on the part of scholars in the West, usually ideological multiculturalists, to underrate or even to ignore the cultural input of the “other” as a valid explanatory and analytical tool and to obfuscate the importance of religion as a factor in people’s behavior in the Middle East, even though it is fairly obvious that “religion is a key marker of identity in Muslim societies.”</p>
<p>(…) Processes of democratization and political pluralism, meanwhile, have tended to empower the Islamists. This has been true almost without exception, from Egypt to Morocco, and from Jordan and Palestine to Kuwait. The common refrain amongst Western observers of the Middle East had been that the Islamists dominated the opposition to authoritarian regimes primarily because no one else was given the chance—besides which, it was said, the Islamists always had the mosques at their disposal, no matter how repressive the regimes. Democratization and pluralistic politics have proven otherwise. Pluralism was intended by various Middle Eastern regimes and their Western supporters to counter Islamist influence by opening up opportunities for more secular political forces. But in practice, multiparty elections set the stage for the invariably strong showings of the Islamists, while secular liberals were exposed as having hardly any following at all.</p></blockquote>
<p>An dieser Stelle sei noch einmal an einen älteren <a href="http://www.meforum.org/51/why-the-middle-east-is-so-volatile" target="_blank">Aufsatz</a> von Efraim Karsh (&#8221;Why the Middle East is so Volative&#8221;) aus dem Jahre 2000 erinnert, der ebenfalls einen gescheiterten Säkularisierungsprozess als wichtigen Schwachpunkt arabischer Staatenbildung ausmacht (und diese Problematik noch mit einem historischen Erbe verknüpft, dem des Osmanischen Reiches). Susser erklärt nun den Aufstieg der Hamas nicht allein damit, die einzige Alternative zur Fatah gewesen zu sein, sondern auch, weil die islamistische Ideologie viel Zuspruch findet:</p>
<blockquote><p>In the Gaza Strip, it was said that the construction of mosques had greatly increased since the 1990s, and the attendance of worshippers had risen by 200 percent. Consistent polling data as of the mid-1990s revealed a Palestinian society steeped in religion and a religious worldview. A poll conducted in May 1995 at Birzeit University near Ramallah revealed that the most important self-descriptive categories for students were religiosity and political activism. Approximately one-third of respondents described themselves as religious and 43 percent said they were somewhat religious, while only the remaining fourth declared they were not religious. Just under 17 percent described themselves as leftist, and slightly less than 15 percent as secular. A similar poll conducted in 1996 at An-Najah University in Nablus—where the student body is almost entirely Muslim and partly rural, as opposed to Birzeit, where the student body is almost entirely urban and includes a significant population of Christians—likewise revealed that the most important self-descriptive category for students was religiosity, but the data showed far more extreme differences. Half of the respondents described themselves as religious and 42 percent as somewhat religious (that is, over 90 percent combined, as opposed to approximately 75 percent at Birzeit), while only the remaining 8 percent declared they were not religious. At most 7 percent described themselves as leftist, and only 4 percent as secular. In more recent polls, some 46 percent of the Palestinian public fully supported, and another 12 percent partially supported, a political system based on the Sharia even if this meant the absence of elections and political parties. A majority (56 percent) of the public agreed that men of religion ought to have influence over government decisions. Just over 46 percent of West Bankers and 57 percent of Gazans supported the imposition of the hijab in public spaces and schools, while only 20 percent in the West Bank and 15 percent in Gaza found that unacceptable. From all of the above, it was abundantly clear that the “the traditional nature of Palestinian society provide[d] Hamas with a highly fertile ground for expansion.”</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9273/hamas-saekularismuskrise/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Äquidistanz</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/8689/aequidistanz/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/8689/aequidistanz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 20:29:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne/Antimoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Neoirrationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Welt des Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Christlicher Fundamentalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=8689</guid>
		<description><![CDATA[Ein prächtiges Beispiel für Äquidistanz geben sieben Autoren des &#8220;Spiegel&#8221;. Unter dem Titel &#8220;Die Rückkehr des Allmächtigen&#8221;[1] zeigen sie ihrer Leserschaft, warum der Extremismus im Namen des Christentums hinter dem im Namen des Islam um nichts zurücksteht:
Dass dieser globale Wettstreit vor allem von den Heißblütigen beider Religionen ausgetragen wird, macht ihn auch gefährlich. Es waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein prächtiges Beispiel für Äquidistanz geben sieben Autoren des &#8220;Spiegel&#8221;. Unter dem Titel <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2009-52.html" target="_blank">&#8220;Die Rückkehr des Allmächtigen&#8221;</a>[<a href="#footnote-1-8689" id="footnote-link-1-8689" title="See the footnote.">1</a>] zeigen sie ihrer Leserschaft, warum der Extremismus im Namen des Christentums hinter dem im Namen des Islam um nichts zurücksteht:</p>
<blockquote><p>Dass dieser globale Wettstreit vor allem von den Heißblütigen beider Religionen ausgetragen wird, macht ihn auch gefährlich. Es waren überzeugte Wahhabiten, welche ihre gekaperten Flugzeuge in die Türme des World Trade Center steuerten, es sind Pastoren fundamentalistischer US-Kirchen, die inzwischen häufig vom &#8220;Islamofaschismus&#8221; sprechen.</p></blockquote>
<p>Ganz recht: Während die einen Flugzeuge in ein Bürogebäude rammen und tausende Menschen töten, geben sich die anderen nicht minder skrupellos, indem sie die Attentate als Islamofaschismus verurteilen – Heissblütige hier wie dort. Und auch in Afrika sind christliche Fanatiker nicht minder furchterregend als ihre muslimischen Brüder:</p>
<blockquote><p>Wenn die Anhänger Allahs in Afrika über die Sahara hinaus tief in den Süden des Kontinents vordringen und christliche Kirchen in Flammen aufgehen, dann hält der anglikanische Erzbischof Peter Akinola aus Nigeria nicht die andere Wange hin, sondern droht, dass die Muslime keineswegs &#8220;über ein Gewaltmonopol in diesem Staat verfügen&#8221;.</p></blockquote>
<p>Beide Gruppen neigen also auch hier gleichermassen zur Gewalt: Die einen zündeln und meucheln. Die anderen, anstatt die andere Wange hinzuhalten, drohen mit dem Rechtstaat.</p>
<p>Vielleicht sind hier einigen Journalisten jegliche Massstäbe abhanden gekommen. Vielleicht aber war das auch nur der geschickte Versuch, eine politisch korrekte Vorgabe der Chefredaktion zu unterlaufen.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-8689">Von Mark Hujer, Andreas Lorenz, Walter Mayr, Alexander Smoltczyk, Daniel Steinvorth, Volkhard Windfuhr, Bernhard Zand. Der Spiegel 52/ 2009, 102-13. S. 104  <a href="#footnote-link-1-8689">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/8689/aequidistanz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

