<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>TRANSATLANTIC FORUM &#187; Muslime im Westen</title>
	<atom:link href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/tag/muslime-im-westen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.transatlantic-forum.org</link>
	<description>Liberty and Democracy in East and West.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 19:54:07 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Islamistisch-rechtspopulistische Gemeinsamkeit</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/11913/islamistisch-rechtspopulistische-gemeinsamkeit/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/11913/islamistisch-rechtspopulistische-gemeinsamkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 17:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne/Antimoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Neoirrationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Dansk Folkeparti]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Hizb at-Tahrir]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime im Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtspopulismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=11913</guid>
		<description><![CDATA[Am Donnerstag (15.9.) wird in Dänemark der neue Folketing gewählt. In Kopenhagen begleitet den Wahlkampf eine Kampagne zur Einschüchterung muslimischer Politiker und Wähler. So wurden der linkssozialistischen Politikerin Özlem &#199;eki&#231; die Hälfte ihrer Wahlplakate gestohlen. Jene der sozialdemokratischen Kandidatin Yıldız Akdoğan wurden mit Aufklebern zugekleistert, auf denen zu lesen ist: &#8220;Gott steht zu Gesetze zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag (15.9.) wird in Dänemark der neue Folketing gewählt. In Kopenhagen begleitet den Wahlkampf eine Kampagne zur Einschüchterung muslimischer Politiker und Wähler. So wurden der linkssozialistischen Politikerin Özlem &Ccedil;eki&ccedil; die Hälfte ihrer Wahlplakate <a href="http://jp.dk/indland/indland_politik/article2542293.ece">gestohlen</a>. Jene der sozialdemokratischen Kandidatin Yıldız Akdoğan wurden mit Aufklebern <a href="http://politiken.dk/politik/ECE1373423/haervaerk-mod-valgplakater-demokrati-er-hykleri/">zugekleistert</a>, auf denen zu lesen ist: &#8220;Gott steht zu Gesetze zu erlassen &#8211; Demokratie ist Heuchelei &#8211; zur Hölle mit Heuchelei&#8221;, der linkssozialisische Kandidat Kamal Qureshi wurde gar <a href="http://politiken.dk/politik/ECE1376193/sf-ordfoerer-overfaldet-under-ramadan-fest/">physisch bedrängt</a>, als er anlässlich des Festes zum Ende des Ramadans Glückwunschkarten verteilte.</p>
<p>Muslimische Politiker machen die international agierende islamistische Organisation Hizb at-Tahrir (Befreiungspartei) für diese Kampagne verantwortlich. Sie bestreitet jedoch hinter diesen Aktionen zu stehen. &#8220;Unsere Organisation ist dafür bekannt, Argumente statt Gewalt zu gebrauchen&#8221; <a href="http://politiken.dk/politik/ECE1388834/hizb-ut-tahrir-vi-har-ikke-taenkt-os-at-staa-og-true-til-ikke-at-stemme/">sagte</a> Chadi Freigeh, der Medienbeauftragte für Skandinavien, der Zeitung &#8220;Politiken&#8221;. Tatsächlich verkündet die Hizb at-Tahrir jedoch, dass wer sich an der Wahl beteilige, sich zu westlichen Werten bekenne. Daneben werben jedoch auch Salafisten aktiv für einen Wahlboykott. Gegenüber dem Boulevardblatt &#8220;Ekstra Bladet&#8221; <a href="http://ekstrabladet.dk/nyheder/politik/danskpolitik/article1614391.ece">offenbarte</a> sich einer von ihnen als Fan von Pia Kjærsgaard, der Führerin der rechtspopulistischen Dänischen Volkspartei: &#8220;Sie sagt Demokratie und Islam passen nicht zusammen, Sie hat recht, die Dänische Volkspartei hat recht, genauso ist es.&#8221;<br />
________________________<br />
Nachtrag 15.09.2011</p>
<p>Vor einem Wahllokal in Kopenhagen versuchten heute tatsächlich einige junge Muslime, Wähler von der Stimmabgabe <a href="http://politiken.dk/politik/ECE1394031/unge-muslimer-skraemmer-folk-fra-at-stemme/">abzuhalten</a>.<br />
________________________<br />
Nachtrag 13.09.2011</p>
<p>Einen recht fehlerhaften <a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/nur-idioten-fuerchten-den-islam-nicht/4602100.html">Artikel</a> zu Pia Kjærsgaard gibt es heute im &#8220;Tagesspiegel&#8221;. Die Frage, ob sie attraktiv ist, ist wohl Geschmackssache, doch ist sie 1972 nicht der Dänischen Volkspartei beigetreten, sondern der Fortschrittspartei. Diese Partei war in der Tat eine Partei von Steuerrebellen. Kjærsgaard führte  1995 die Riege derer an, die sich von der Fortschrittspartei absetzten, um die Dänische Volkspartei zu gründen. Die Dänische Volkspartei richtete sich dann im Gegensatz zur Fortschrittspartei sozialstaatlich aus, und profilierte sich als Verteidiger von Renterninteressen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/11913/islamistisch-rechtspopulistische-gemeinsamkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Solidarität mit den Kopten</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/10848/solidaritat-mit-den-kopten/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/10848/solidaritat-mit-den-kopten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 11:09:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Galla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Transatlantisches]]></category>
		<category><![CDATA[Welt des Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime im Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10848</guid>
		<description><![CDATA[Wer Solidarität von anderen fordert, sollte selbst auch aktiv werden. Ich fragte am Mittwoch bei der koptischen Gemeinde in Düsseldorf an, ob man sich über einen Besuch zum Weihnachtsgottesdienst freuen würde oder ob das eher beeinträchtigend für die Feierlichkeiten wäre.  Man würde sich über Besucher sehr freuen und so fuhr ich gestern nach Düsseldorf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/10805/muslime-wollen-koptische-kirchen-bewachen/">Wer Solidarität von anderen fordert</a>, sollte selbst auch aktiv werden. Ich fragte am Mittwoch bei der koptischen Gemeinde in Düsseldorf an, ob man sich über einen Besuch zum Weihnachtsgottesdienst freuen würde oder ob das eher beeinträchtigend für die Feierlichkeiten wäre.  Man würde sich über Besucher sehr freuen und so fuhr ich gestern nach Düsseldorf zu der St. Maria Kirche. Zunächst fiel mir auf, dass ich weit und breit keine Polizei sah. Nicht einmal ein Polizeiwagen stand vor der Kirche und dies obwohl doch in den Medien zu lesen war, dass die Behörden die koptischen Kirchen wegen Terrordrohungen bewachen würden. Ich wurde sehr freundlich begrüßt und zu einem Sitzplatz geführt. Überhaupt war es auffallend, wie herzlich die Menschen dort miteinander umgingen.  </p>
<p>Nachdem die eigentliche Weihnachts-Zeremonie beendet war, kam der Priester auf den Anschlag in Alexandria in der Neujahrsnacht zu sprechen. Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider sprach später aus, was ich auch gedacht hatte, die Botschaft von Frieden und Liebe hätte nicht eindrucksvoller von Pater Boules N. Shehata  vermittelt werden können. Die lange leidvolle Geschichte der Kopten in Ägypten klang in seinen Worten durch ohne jede Bitterkeit. Er sprach von Religionsfreiheit und Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau als fundamentale Menschenrechte. Dass er erst wenige Stunden vor dem Gottesdienst erfahren habe, dass erneut eine Bombe vor einer koptischen Kirche in Ägypten gefunden worden sei. Diese aber entschärft werden konnte und so weiteres Unglück verhindert wurde. Dass die Kopten Leid gewohnt sein, aber ertragen können und daran erstarken würden.</p>
<p>Shehata ging sehr ausführlich darauf ein, dass er dankbar für die Solidarität sei, die seiner Kirche in den letzten Tagen zuteilwurde. Ob darin auch ein, leider erst in den letzten Tagen, müssen wir doch schon so lange leiden, enthalten war und ob er Vorwürfe an die ägyptischen Behörden und die muslimische Gesellschaft vermieden hat, um die Kopten in Ägypten nicht zu gefährden, würde nichts an dem Tenor, dass man für seine Feinde beten und kein Schwert benutzen solle, ändern. </p>
<p>Einer Frau, die als muslimische Schwester vorgestellt wurde, und die unter unterdrücktem Schluchzen erklärte, dass sie nicht sehe, dass sich in Ägypten etwas zum Besseren für die Kopten wandeln könne, erwiderte Shehata, dass man die Hoffnung nicht aufgeben dürfe. Überhaupt wurde viel von muslimischen Schwestern und Brüdern gesprochen, die auch in Ägypten an der Seite der Kopten stünden und auch das Schluchzen war keine Ausnahme. Hinter mir saß eine junge Frau, deren Tränen in Strömen flossen. Dennoch war die Stimmung des Abends nicht bedrückend.  Auch eine Botschaft des koptischen Papstes aus Ägypten wollte Zuversicht verbreiten, sorgt Euch nicht um uns, es geht uns gut. </p>
<p>Aiman A.Mazyek, der Vorsitzende des ZDM, sprach ebenfalls sein Mitgefühl aus. Er fand deutliche Worte zu dem jüngsten Anschlag und erklärte den Kopten seine Solidarität. Auch er sprach von Schwestern und Brüdern im Zusammenhang mit den Kopten.  Und dann erzählte er, dass Muslime zu den koptischen Christen eine besondere Beziehung hätten. Seien diese es doch gewesen, welche der ersten muslimischen Gemeinde Asyl gewährt hätten. Das sei im kollektiven Gedächtnis der Muslime gespeichert. </p>
<p>Wie bekannt wurde, wollte Mazyek mit einer großen Delegation an dem Gottesdienst teilnehmen. Dies war nicht möglich wegen der beschränkten Räumlichkeiten. Seine Erklärung zu dem Anschlag in der Neujahrsnacht hätte nicht deutlicher ausfallen können. Es wäre damit unfair ihn zu fragen, wie es zu der kollektiven Dankbarkeit der Muslime passe, dass <a href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article11985107/Alexandria-hat-sich-in-der-Diktatur-verloren.html">sie Kopten in Ägypten verfolgen, diskriminieren und sogar ermorden</a>. Diese Frage drängt sich dennoch auf und zeigt, es ist nicht möglich, hierbei zur Abgrenzung eine klare Linie zwischen Muslimen und Islamisten zu ziehen. In zu weiten Teilen der Bevölkerung Ägyptens bestehen Ressentiments gegenüber den Kopten, nicht nur bei radikalisierten Moslems. Auch findet von behördlicher Seite Diskriminierung der Kopten statt. Die Religionsfreiheit ist nicht gewährleistet. Es gibt auch in Ägypten Moslems, die sich an die Seite der Kopten stellen und für deren Rechte eintreten. Alle anderen aber als Islamisten abzutun, wird der Sache nicht gerecht. Ebenso wenig kann man allerdings Muslime in Deutschland für das verantwortlich machen, was ihre Glaubensbrüder in Ägypten anrichten.  </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/10848/solidaritat-mit-den-kopten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Muslime wollen koptische Kirchen bewachen</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/10805/muslime-wollen-koptische-kirchen-bewachen/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/10805/muslime-wollen-koptische-kirchen-bewachen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 14:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Galla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Welt des Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime im Westen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10805</guid>
		<description><![CDATA[Wie die Welt berichtet, haben die drei größten muslimischen Verbände in den Niederlanden angeboten, die Kopten vor islamistischem Terror zu beschützen, indem sie deren Gotteshäuser bewachen wollen. Das ist weitaus mehr als eine Distanzierung von den Verbrechen al-Qaidas. 
Die christlichen Kirchen sollten darüber nachdenken, ob sie sich diesem Angebot anschließen, um damit ebenfalls Solidarität gegenüber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die <em><a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article11969657/Muslime-wollen-koptische-Kirchen-bewachen.html">Welt</a></em> berichtet, haben die drei größten muslimischen Verbände in den Niederlanden angeboten, die Kopten vor islamistischem Terror zu beschützen, indem sie deren Gotteshäuser bewachen wollen. Das ist weitaus mehr als eine Distanzierung von den Verbrechen al-Qaidas. </p>
<p>Die christlichen Kirchen sollten darüber nachdenken, ob sie sich diesem Angebot anschließen, um damit ebenfalls Solidarität gegenüber den koptischen Christen zu zeigen. Obwohl das Christentum weltweit die am häufigsten verfolgte Religionsgemeinschaft ist (<a href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article11942578/Christen-werden-weltweit-verfolgt.html">100 Millionen Christen in etwa 50 Ländern</a>), konnte man in Europa kaum wahrnehmen, dass sich Christen mit ihren bedrohten Glaubensbrüdern solidarisierten. Überhaupt hörte man selten jemanden, der für die Rechte dieser Christen eintrat, auch wenn in den letzten Wochen diese Stimmen mehr wurden. Aber nicht nur deshalb sollten sich auch nichtchristliche Gruppen gemeinsam mit den niederländischen Muslimen vor die koptischen Christen und gegen al-Qaida stellen. Man könnte so Islamisten signalisieren, Terror wird den Westen nicht spalten, sondern zusammen schweißen. </p>
<p>Das Angebot der islamischen Verbände werde ernsthaft überprüft, so die <em>Welt</em>. Ob es umsetzbar ist und zwar ohne dass sich Muslime in Gefahr begeben, werden die niederländischen Behörden entscheiden. Unabhängig von dem Ergebnis zeigt dieser Vorschlag, wie weit die niederländischen Muslime zu gehen bereit sind, um sich gegen islamistischen Terror zu positionieren. Ein deutlicheres Zeichen, dass Muslime diesen Terror ablehnen, ist kaum zu senden &#8211; sowohl an die europäische Gesellschaft als auch an Islamisten weltweit. </p>
<p>Update: <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article11976607/Ja-wir-haben-Angst-Alle-leben-in-grosser-Angst.html">Hier</a> finden Sie ein Interview mit Bischof Anba Damian, der die Kopten in Deutschland vertritt. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/10805/muslime-wollen-koptische-kirchen-bewachen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Keine Satellitenschüsseln in Vollsmose</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10671/keine-satellitenschusseln-in-vollsmose/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10671/keine-satellitenschusseln-in-vollsmose/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 17:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Dansk Folkeparti]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Flemming Rose]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Liberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime im Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Naser Khader]]></category>
		<category><![CDATA[Pia Kjærsgaard]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtspopulismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10671</guid>
		<description><![CDATA[Vollsmose ist ein Plattenbauviertel in Odense, der drittgrö&#223;ten Stadt Dänmarks. In den dänischen Medien erscheint dieser Stadtteil als Inbegriff der von Arbeitslosigkeit, Verwahrlosung, Gewalt und Radikalisierung gekennzeichneten &#8220;Ghettos&#8221;[1]. Die Regierung hat dieser Tage den sogenannten Ghettoplan vorgelegt, der vorwiegend sozial- und baupolitische Ma&#223;nahmen zur Aufwertung der entsprechenden Quartiere enthält. So sollen die am schlimmsten heruntergekommenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vollsmose ist ein Plattenbauviertel in Odense, der drittgrö&szlig;ten Stadt Dänmarks. In den dänischen Medien erscheint dieser Stadtteil als Inbegriff der von Arbeitslosigkeit, Verwahrlosung, Gewalt und Radikalisierung gekennzeichneten &#8220;Ghettos&#8221;[<a href="#footnote-1-10671" id="footnote-link-1-10671" title="See the footnote.">1</a>]. Die Regierung hat dieser Tage den sogenannten Ghettoplan vorgelegt, der vorwiegend sozial- und baupolitische Ma&szlig;nahmen zur Aufwertung der entsprechenden Quartiere enthält. So sollen die am schlimmsten heruntergekommenen Wohnblöcke <a href="http://www.nordschleswiger.dk/SEEEMS/19708.asp?artid=26135">abgerissen</a> und Wohnungen in diesen Bezirken <a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article10551446/Daenemark-will-Normalverdiener-in-Ghettos-ansiedeln.html">verstärkt Normalverdienern zugewiesen werden</a>.  Darüber hinaus soll die Polizei verstärkt Präsenz zeigen.</p>
<p>Der Dänischen Volkspartei (DF) gehen diese Ma&szlig;nahmen der von ihr gestützten Regierung jedoch nicht weit genug oder besser noch in die falsche Richtung. In einem Interview mit der konservativen Tageszeitung &#8220;Berlingske Tidende&#8221; <a href="http://www.berlingske.dk/kommentarer/har-loekke-afblaest-vaerdikampen">wirft</a> Parteichefin Pia Kjærsgaard dem Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen vor, er habe den &#8220;Wertekampf&#8221; seines Vorgängers Anders Fogh Raasmussen  &#8220;abgeblasen&#8221;. Mit dem Ghettoplan doktere er allein an den Symptomen herum, anstatt westliche Werte unter muslimischen Einwanderern durchzusetzen. So gehe es nicht an, dass Stadtteilen wie Vollsmose mit Sattelitenschüsseln vollgepflastert werden. Sie sollten daher entfernt werden, ebenso sollten Fernsehsender, die &#8220;mittelöstliche Werte&#8221; vermitteln wie al-Jazeera und al-Arabiya verboten werden.<br />
Eine derartige Gesinnungskontrolle geht selbst der in Einwanderungsfragen nicht eben zartbesaiteten &#8220;Jyllands Posten&#8221; <a href="http://jp.dk/opinion/leder/article2229913.ece">zu weit</a>. In einem Editorial, der unverkennbar die Handschrift des für die Publikation der Muhammadkarikaturen verantwortlichen <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10320/neuabdruck-der-muhammadkarikaturen/">Flemming Rose</a> trägt, wird ihr Ansinnen westliche Werte mit Eingriffen in die Meinungs- und Eigentumsfreiheit zu verteidigen für absurd erklärt. Die Regierungsparteien Venstre (Rechtsliberale) und Konservative zeigen sich <a href="http://politiken.dk/politik/ECE1097661/regeringen-skyder-df-forbud-mod-paraboler-ned/">peinlich berührt</a> und erklären das Ansinnen für illiberal. Etwaige gefährliche Tendenzen in arabischen Fernsehsendern müssten statt mit Verboten argumentativ bekämpft werden, meint etwa <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/7122/burkaverbot-in-danemark/">Naser Khader</a>, ein konservativer Abgeordneter syrisch-palästinensischer Herkunft. Jacob Mchangama vom liberalen Think Tank CEPOS <a href="http://politiken.dk/politik/ECE1097653/cepos-pia-k-glemmer-ytringsfrihed/">hebt</a> den Kontrast zur Forderung der DF, den <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10615/rassismusparagraph-behalten/">Rassismusparagaphen</a> abzuschaffen hervor, weil er gegen die Meinungsfreiheit verstö&szlig;t.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-10671">Ein <a href="http://www.berlingske.dk/danmark/danmarks-29-ghettoer">Ghetto</a> ist nach der offiziellen Definition der dänischen Regierung ein Stadtteil, der zwei der drei folgenden Kriterien erfüllt: über 50% Einwanderer und deren Nachfahren, über 40% vom Arbeitsmarkt angehängt, mehr als 270 wegen verbrechen verurteilte pro 10 000 Einwohner.  <a href="#footnote-link-1-10671">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10671/keine-satellitenschusseln-in-vollsmose/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Moschee für Kirche: Nicht in Dänemark</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10653/moschee-fur-kirche-nicht-in-danemark/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10653/moschee-fur-kirche-nicht-in-danemark/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 17:07:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen & Mächte]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Saudi-Arabien]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Dansk Folkeparti]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Moschee]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime im Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10653</guid>
		<description><![CDATA[korrigiert 23.20.2010
Der Norwegens sozialdemokratischer Au&#223;enminister Jonas Gahr Støre hat diese Woche die Fianzierung des Baus einer Moschee in Tromsø durch Saudi-Arabien untersagt. Der Grund war, dass diese Moschee von Saudi-Arabien finanziert wurde, das selbst Nichtmuslimen nicht erlaubt Gotteshäuser zu errichten  (hier mehr zum aus Australien stammenden Gründer).
In Dänemark wurde diese Ma&#223;nahme sogleich von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>korrigiert 23.20.2010</p>
<p>Der Norwegens sozialdemokratischer Au&szlig;enminister Jonas Gahr Støre hat diese Woche die Fianzierung des Baus einer Moschee in Tromsø durch Saudi-Arabien <a href="http://www.vg.no/nyheter/innenriks/artikkel.php?artid=10041746">untersagt</a><del datetime="2010-10-23T17:09:31+00:00">. Der Grund war, dass diese Moschee von Saudi-Arabien finanziert wurde, das selbst Nichtmuslimen nicht erlaubt Gotteshäuser zu errichten </del> (<a href="http://www.jihadica.com/an-ex-jihadi-in-the-arctic/">hier</a> mehr zum aus Australien stammenden Gründer).</p>
<p>In Dänemark wurde diese Ma&szlig;nahme sogleich von der Dänischen Volkspartei  <a href="http://www.kristeligt-dagblad.dk/artikel/385128:Danmark--Grundlov-hindrer-stop-for-udenlandske-penge-til-moskeer?all=1">begrü&szlig;t</a>, die fordert, man soll hierzulande ähnlich verfahren. Keine Chance, meint der Verwaltungsrechtler Jens Elo Rytter. Ein solches Vorgehen, stünde im Widerspruch zum Grundgesetz und der Europäischen Menschrechtskonvention, solange die Gelder nicht nachweislich aus illegalem Wege erworben wurden oder gar mit terroristischen Aktivitäten im Zusammenhang stehen.</p>
<p>In Dänemark war es Anfang des Jahres zum Streit gekommen, weil der linke Kopenhagener Stadtrat den Bau einer wesentlich von Iran finanzierten Moschee genehmigt hatte (<a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/7399/moscheestreit-in-kopenhagen/">I</a>, <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9387/moschee-in-kopenhagen-ii/">II</a>).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10653/moschee-fur-kirche-nicht-in-danemark/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schwedisch-dänischer Wahlk(r)ampf</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10496/schwedisch-danischer-wahlkrampf/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10496/schwedisch-danischer-wahlkrampf/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 17:49:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Antiislamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Dansk Folkeparti]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime im Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Naser Khader]]></category>
		<category><![CDATA[Pia Kjærsgaard]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtspopulismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Sverigedemokraterna]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10496</guid>
		<description><![CDATA[Morgen wählen die Schweden einen neuen Reichstag. Dabei erscheint es möglich, dass erstmals eine bürgerliche Regierung im Amt bestätigt wird und dass die Moderaten (Konservativen) die Sozialdemokraten erstmals seit 90 Jahren als stärkste Partei ablösen.
Viele Dänen interessiert an dieser Wahl etwas ganz anderes, nämlich die vermeintliche Diskriminierung der Sverigedemokrater. Hintergrund ist die Tatsache, dass weder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,717796-2,00.html">Morgen wählen die Schweden einen neuen Reichstag</a>. Dabei erscheint es möglich, dass erstmals eine bürgerliche Regierung im Amt bestätigt wird und dass die Moderaten (Konservativen) die Sozialdemokraten erstmals seit 90 Jahren als stärkste Partei ablösen.</p>
<p>Viele Dänen <a href="http://lisbethknudsen.blogs.berlingske.dk/2010/09/05/dansk-svensk-politisk-ordkrig-om-tolerance/">interessiert</a> an dieser Wahl etwas ganz anderes, nämlich die vermeintliche Diskriminierung der Sverigedemokrater. Hintergrund ist die Tatsache, dass weder das staatliche Fernsehen noch Privatsender einen Spot dieser rechtspopulistischen Partei senden wollen. Deswegen forderten einige Politiker der bürgerlichen Regierungsparteien in Kopenhagen zusammen mit der Dänischen Volkspartei die Entsendung von internationalen Beobachtern.<br />
Der Film[<a href="#footnote-1-10496" id="footnote-link-1-10496" title="See the footnote.">1</a>] zeigt zunächst wie das Staatsdefizit wächst, und dann, wie eine alte Frau mit Rollator versucht im Wettlauf mit einer Gruppe burkabekleideter, Kinderwagen schiebender Frauen zu bestehen. Zum Schluss recken sich zwei Hände nach Hebeln einer Notbremse, auf der einen ist “Renten” zu lesen, auf der anderen “Einwanderung”.<br />
Anders als in Deutschland werden Wahlspots in Schweden nicht nach Parteistärke vergeben, sondern wie kommerzielle Werbung bezahlt, zudem sind die Sverigedemokraterna bisher nicht im Reichstag vertreten. Kein Aufreger sollte man also meinen. Der Vorfall schlägt in Dänemark aber deswegen so hohe Wellen, weil er als Symbol für zwei grundlegend andere Herangehensweisen an alle mit Migration und Islam zusammenhängenden Fragen erscheint. Naser Khader, ein Abgeordneter der dänischen Konservativen mit syrisch-palästinensischem Hintergrund, <a href="http://naser.blogs.berlingske.dk/2010/08/30/sverige-er-et-u-land-hvad-angar-ytringsfriheden/">wirft</a> der politischen Klasse im Nachbarland vor, alle entsprechenden Probleme zu leugnen. Nicht zuletzt Sozialarbeiter, die mit der Realität in Stadtteilen wie Malmö-Rosengård in Kontakt kommen, seien deswegen frustriert. Grundlage einer solchen Politik sei die Auffassung, dass (rassistische) Worte zu Handlungen führen. Diese These betrachtet er aber als unhaltbar, da rassistische Gruppen in Schweden viel gewalttätiger seien als in Dänemark, und da eine höhere Zahle rassistischer Übergriffe zu verzeichnen sei. Die harte Rhetorik in Dänemark habe hingegen nicht verhindert, dass sich Einwanderer recht gut ins Wirtschaftsleben integrieren[<a href="#footnote-2-10496" id="footnote-link-2-10496" title="See the footnote.">2</a>].<br />
Etliche Kommentatoren schossen jedoch über das Ziel hinaus und entzogen einer seriösen Auseinandersetzung den Boden, indem sie groben Unfug behaupteten. Der bekannte Kommentator Ralf Pittelkow, einst einer der führenden Achtundsechziger Dänemarks, nun irgendwo zwischen dem rechten Flügel der Regierungsparteien und der Dänischen Volkspartei anzusiedeln, fragte, ob Dänemark noch eine Demokratie sei (<a href="http://jp.dk/opinion/pittelkow/article2166865.ece">1</a>, <a href="http://jp.dk/opinion/pittelkow/article2168733.ece">2</a>). Die schwedische politische Elite sei gewählt zu kontrollieren, wie sich die Bürger politisch verhalten. Das fange schon beim Wahlvorgang an. Erhalte man in Dänemark einen Zettel, den man unbeobachtet ausfülle, müsse man sich in Schweden die Stimmkarte der jeweiligen Partei abholen. Da erlaube zu kontrollieren, ob jemand gegen den Konsens verstoßen wolle.<br />
Solche Rundumschläge werden östlich des Ø/Öresunds zurecht <a href="http://www.berlingske.dk/kommentarer/sverige-et-demokratisk-uland-...-saa-stopper-vi">nicht ernst genommen</a>. Die meisten Wähler benutzen Stimmkarten, die ihnen die Parteien vor der Wahl zukommen lassen. In den Wahllokalen werden nur für diejenigen, sie sich kurzfristig entscheiden, weitere vorrätig gehalten.<br />
Aber die Auffassung, dass die schwedischen Wähler dem politischen Establishment besser gehorchen, <a href="http://www.berlingske.dk/kommentarer/sverige-et-demokratisk-uland-...-saa-stopper-vi">meinen auch</a> von der linken “Information” interviewte dänische und schwedische Sozialwissenschaftler. Dass die Sverigedemokrater jedoch boykottiert würden, erklären sie zu Unfug. Der Wahlspot sei wegen seiner generalisierenden Darstellung von Einwanderern möglicherweise gesetzwidrig.</p>
<p>Die Spitzenkandidatin der schwedischen Sozialdemokraten Mona Sahlin wiederum <a href="http://video.tv2.dk/index.php/id-33314793.html">stellte</a> Dänemark als abschreckendes Beispiel für Hetze gegen Minderheiten dar, und der schwedische Krimi(Gähn)-Autor Jan Guillou <a href="http://jp.dk/indland/article2170770.ece">wirft den Dänen vor</a>, sie hätten nur den Islam im Hirn. Man muss allerdings wirklich kein Freund der Sverigedemokraterna sein, um diese Selbstbeeweihräucherung der moralischen Großmacht angesichts der <a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article9382767/Das-schwedische-Malmoe-vertreibt-seine-Juden.html">Gewalt und des Antisemitismus</a> in den Vorstädten von Malmö, befremdlich zu finden.<br />
Dänische Linke <a href="http://politiken.dk/debat/signatur/1049552/det-gamle-europa-slutter-i-dragoer/">loben</a> die schwedischen Bürgerlichen dafür, dass sie sich erfolgreich um Wirtschaftsthemen statt um “Wertepolitik” kümmern, während Dänemark stagniere.[<a href="#footnote-3-10496" id="footnote-link-3-10496" title="See the footnote.">3</a>] Pia Kjærsgaard, die Chefin der Dänischen Volkspartei, sprang dagegen den Sverigedemokrater bei und <a href="http://www.dn.se/nyheter/valet2010/kjarsgaard-draglok-pa-sd-mote-1.1169011">trat</a> auf deren Wahlkampfveranstaltungen auf.</p>
<p>Das größte Kopfzerbrechen bereiten die Sverigedemokrater jedoch wohl den schwedischen Bürgerlichen. Sollten die rechtspopulisten die Vierprozenthürde überspringen – und darauf deuten die letzten Umfragen hin – dann wäre der Traum von der Mehrheit zerplatzt. Vielleicht hat sich aber auch Sahlin verkalkulierte, indem sie das Thema hochspielte, da sich vielleicht gerade Wähler aus der Arbeiterschaft begonnen haben, sich für die Sverigedemokrater zu interessieren. Morgen wissen wir mehr.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-10496">Der Spot ist in mehreren der hier verlinkten Artikel eingebettet. Er wurde pikanterweise von einer dänischen Firma produziert, der Journalist, der ihn gestaltet hat, bekommt vom schwedischen Fernsehen keine Aufträge mehr. Mittlerweile zeigt der Privatsender TV 4 eine neue Version, in der die Frauen mit Burka abgedeckt werde und stattdessen zensiert von TV 4 zu sehen ist.  <a href="#footnote-link-1-10496">⇧</a></li><li id="footnote-2-10496">Diesen Punkt hat bereits davor der schwedische Sozialwissenschaftler Janus Brandin <a href="http://blogs.jp.dk/positivintegration/2010/08/12/integration-danmark-vs-sverige-%E2%80%93-del-i/">ausführlich dargelegt</a>.  <a href="#footnote-link-2-10496">⇧</a></li><li id="footnote-3-10496">Das stimmt im Prinzip, aber der jüngste schwedische Aufstieg begann auf einem deutlich niedrigeren wirtschaftlichen Niveau, die Arbeitslosigkeit sinkt, während sie in Dänemark steigt, sie ist jedoch immer noch deutlich höher.  <a href="#footnote-link-3-10496">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10496/schwedisch-danischer-wahlkrampf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Moscheebau: Viel Lärm um Nichts?</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10226/moscheebau-viel-larm-um-nichts/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10226/moscheebau-viel-larm-um-nichts/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 19:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Welt des Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Moschee]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime im Westen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10226</guid>
		<description><![CDATA[Wie in anderen westlichen Ländern rufen Pläne zum Bau von Moscheen in Dänemark heftige Reaktionen vor. In den letzten Monaten haben die Räte der drei grö&#223;ten Städte, neben Kopenhagen Århus und Odense, den Bau repräsentativer Moscheen gebilligt. Der Vollendung der Projekte steht nun ein anderes Problem im Wege: Geldmangel.
Wie die Zeitung &#8220;Kristelig Dagblad&#8221; berichtet, hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie in anderen westlichen Ländern rufen Pläne zum Bau von Moscheen in Dänemark <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10263/einwanderung-und-islam/">heftige Reaktionen</a> vor. In den letzten Monaten haben die Räte der drei grö&szlig;ten Städte, neben Kopenhagen Århus und Odense, den Bau repräsentativer Moscheen gebilligt. Der Vollendung der Projekte steht nun ein anderes Problem im Wege: Geldmangel.<br />
Wie die Zeitung &#8220;Kristelig Dagblad&#8221; <a href="http://www.kristeligt-dagblad.dk/artikel/376296:Danmark--Moske-projekter-venter-paa-penge">berichtet</a>, hat die Islamische Vereinigung in Århus erst 1,1, Mio Kronen (€ 70 K) zusammen, allein das Grundstück kostet jedoch 6 Mio, der Bau einer Moschee mit 800 Plätzen würde 50 Mio erfordern.</p>
<p>Offensichtlich ist für viele Muslime ihre Religion weit weniger zentral als Lobbyisten und Alarmisten behaupten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10226/moscheebau-viel-larm-um-nichts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die TAZ entdeckt die schwarze Pädagogik</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10350/taz-schwarze-padagogik-sarrazin/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10350/taz-schwarze-padagogik-sarrazin/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 16:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik des Paternalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Libanon]]></category>
		<category><![CDATA[Linke Schwärmereien]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime im Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Thilo Sarrazin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10350</guid>
		<description><![CDATA[Neues aus der Serie &#8220;Unerträglicher als Sarrazin sind nur seine Gegner&#8220;.
Am Wochenende las man in der TAZ:
Zu dieser &#8220;kulturell bedingten&#8221; Mentalität gehöre, dass muslimische Jungen am liebsten unter sich blieben, Frauen jeden Respekt verweigerten und ihre Lehrer gern als &#8220;Hurensöhne&#8221; titulierten.
Als Beweis zitiert Sarrazin den arabischstämmigen Berlin-Neuköllner Sozialarbeiter Fadi Saad: &#8220;Mit Kuschelpädagogik kommt man bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neues aus der Serie &#8220;<a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/8799/nazivorwurf-sarrazin/">Unerträglicher als Sarrazin sind nur seine Gegner</a>&#8220;.</p>
<p>Am Wochenende <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/die-gene-sind-schuld/">las man</a> in der TAZ:</p>
<blockquote><p>Zu dieser &#8220;kulturell bedingten&#8221; Mentalität gehöre, dass muslimische Jungen am liebsten unter sich blieben, Frauen jeden Respekt verweigerten und ihre Lehrer gern als &#8220;Hurensöhne&#8221; titulierten.</p>
<p>Als Beweis zitiert Sarrazin den arabischstämmigen Berlin-Neuköllner Sozialarbeiter Fadi Saad: &#8220;Mit Kuschelpädagogik kommt man bei diesen abgebrühten Jungs nicht weiter&#8221;, sagt Saad, selbst ehemaliges Gang-Mitglied. Gleichzeitig berichtet dieser noch, dass es in Schulen im Libanon üblich sei, saubere Fingernägel vorzuzeigen &#8211; und völlig undenkbar, den Lehrer als &#8220;Hurensohn&#8221; zu begrüßen.</p>
<p>Offenbar gibt es doch keine Mentalität, die aus der Herkunftskultur importiert wird &#8211; sonst wäre das Verhalten der muslimischen Jugendlichen in Berlin und im Libanon ja nicht so unterschiedlich.</p></blockquote>
<p>Einmal abgesehen davon, dass die Darstellung Sarrazins nicht eben widerlegt, ist bemerkenswert, dass die Generation Kinderladen autoritäre Erziehungsmethoden wie zu Kaisers Zeiten bewundert, wenn es darum geht, die Existenz probematischer Sozialisationsmuster zu verdrängen. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10350/taz-schwarze-padagogik-sarrazin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einwanderung und Islam&#8230;</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10263/einwanderung-und-islam/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10263/einwanderung-und-islam/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 18:18:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Moschee]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime im Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10263</guid>
		<description><![CDATA[&#8230; spalten die Dänen, berichtet &#8220;Jyllands Posten&#8221;. Die nackten Prozentzahlen der Umfrage von Rambøll/Analyse Danmark legen dies in der Tat nahe. So beurteilen 49,7 % der Dänen die Zuwanderung der letzten vier Jahrzehnte positiv, während 42,4 % sie negativ beurteilen. Deutlich negativer wird die Frage beantwortet, ob sich der Islam angepasst habe. 54,9 % beantworten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; spalten die Dänen, <a href="http://jp.dk/indland/article2152803.ece">berichtet</a> &#8220;Jyllands Posten&#8221;. Die nackten Prozentzahlen der Umfrage von Rambøll/Analyse Danmark legen dies in der Tat nahe. So beurteilen 49,7 % der Dänen die Zuwanderung der letzten vier Jahrzehnte positiv, während 42,4 % sie negativ beurteilen. Deutlich negativer wird die Frage beantwortet, ob sich der Islam angepasst habe. 54,9 % beantworten dies skeptisch, wenn nicht ablehnend, während nur 39,9 % kein Problem sehen.</p>
<p>Schaut man sich die die Antworten nach Parteipräferenz an (leider nicht online verfügbar), zeigt sich jedoch, dass es einen breiten Konsens über die Lager hinweg gibt. Unter den Anhängern der Sozialdemokraten und der beiden urbanen bürgerlichen Parteien Konservative und Liberale Alliance beurteilen 55%+ die Einwanderung positiv. Hiervon weichen die Regierungspartei Venstre, offiziell liberal, aber doch wohl eher die ländlich-kleinstädtischen Konservative, (44%) und die Sozialistische Volkspartei (69%) in entgegengesetzter Richtung ab. Ein eklatanter Unterschied besteht jedoch zur Dänischen Volkspartei auf der einen Seite (18%) und der linksbürgerlichen Radikalen und der linksinfantilen Enhedliste (96%+) auf der anderen. Wichtiger als der Unterschied zwischen Links und Rechts scheint also der Unterschied zwischen Stadt und Land zu sein.</p>
<p>Die Zahl derer, die die Integration des Islams extrem negativ einschätzen, liegt Anhängern von Sozialdemokraten und Burgerlichen in etwa gleich niedrig (+/- 15%), aber selbst bei den sozialdemokratischen Wählern überwiegen die mit einer stark und weniger stark negativen Einschätzung (48%) diejenigen mit einer positiven (46%), bei den bürgerlichen Wählern kommen absolute Mehrheiten zwischen 53% und 71% zusammen. Dagegen ist die Einschätzung von 70% der Wähler der Radikalen und 60% der Linkssozialisten positiv. Das andere extrem deckt erwartungsgemä&szlig; die Dänische Volkspartei ab (42% extrem, 41% weniger negativ).</p>
<p>Interessant ist <a href="http://www.infomedia.dk/ms/GetArticleFull.aspx?outputFormat=Full&#038;Duid=e2245abe">eine weitere Umfrage</a>[<a href="#footnote-1-10263" id="footnote-link-1-10263" title="See the footnote.">1</a>] zur Akzeptanz von Moscheen vom 18.08. Gefragt, ob Sie eine erkennbare Moschee in ihrer Gemeinde ablehnen oder akzeptieren, teilen sich die Dänen in zwei gleich starke Lager. Und auch in dieser Frage zeigt sich ein eklatanter Gegensatz zwischen Stadt und Land. In der Hauptstadtregion lehnen dies nur 34,9% ab, im ländlichen Norjütland dagegen 67,5%! In den drei anderen Regionen (Mittjütland, Süddänemark und Seeland) liegt die Ablehnung jeweils etwas über 50%. Die Ablehnung wird also offenkundig durch die Nichtpräsenz von Muslimen befördert.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-10263">Die anklick- aber nicht verlinkbare PDF Version enthält die Umfrageergebnisse  <a href="#footnote-link-1-10263">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10263/einwanderung-und-islam/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Ausländer sterben aus!</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10156/die-auslaender-sterben-aus/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10156/die-auslaender-sterben-aus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 14:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne/Antimoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Antiislamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Demographie]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftsstruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime im Westen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10156</guid>
		<description><![CDATA[Können Brawer, Heinsohn, Laqueur &#038; Co. ihre Bücher über die Islamisierung Europas zum Altpapier geben? Das sollten sie zumindest dann, wenn das, was das Dänische Statistikamt herausgefunden hat, Vorbote eines breiteren Trends ist. In Dänemark bekommen heute Einwanderinnen weniger Kinder als ethnische Däninnen, nämlich 1,6 im Vergleich zu 1,9.
Garbi Schmidt von Nationalen Wohlfahrtsforschungzentrum macht hierfür [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Können Brawer, Heinsohn, Laqueur &#038; Co. ihre Bücher über die Islamisierung Europas zum Altpapier geben? Das sollten sie zumindest dann, wenn das, was das Dänische Statistikamt herausgefunden hat, Vorbote eines breiteren Trends ist. In Dänemark <a href="http://www.kristeligt-dagblad.dk/artikel/374898:Danmark--Indvandrerkvinder-foeder-nu-faerre-boern-end-danske-kvinder">bekommen heute Einwanderinnen weniger Kinder</a> als ethnische Däninnen, nämlich 1,6 im Vergleich zu 1,9.</p>
<p><a href="http://www.sfi.dk/Default.aspx?ID=1264">Garbi Schmidt</a> von Nationalen Wohlfahrtsforschungzentrum macht hierfür verschiedene Gründe verantwortlich. Zunächst sei die Ausbildungsneigung von Einwanderinnen stark angestiegen. Es sei aber außerdem zu beoobachten, dass sie Einwandererfamilien zunehmend der &#8220;dänischen Lebensweise&#8221; annähern und Werte und Normen mit Bezug zu Ehe, Familie und Ausbildung übernehmen. Schon deshalb warten die Frauen länger, bis sie eine Familie gründen. Die Untersuchung unterscheidet offensichtlich nicht zwischen muslimischen und anderen Zuwanderern, doch ist sie unverkennbar vor dem Hintergrund der dänischen Islamdebatte zu betrachten. Dass die Muslime in Dänemark sich an westliche Wertvorstellungen auffllig stark angenähert haben, wurde aber auch schon in anderen Zusammenhängen festgestellt (TF <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/5532/es-ist-nichts-faul-im-staate-danemark/">hat berichtet</a>).</p>
<p>Schmidt weist allerdings auch der umstrittenen strengen Ausländerpolitik eine Rolle zu, besonders, der Regel, dass der Partner bei der Familienzusammenführung <a href="http://www.nyidanmark.dk/en-us/coming_to_dk/familyreunification/spouses/spouses.htm">mindestens 24 Jahre alt</a> sein muss (die rechtspopulistische/ nationalsozialdemokratische Dänische Volkspartei <a href="http://www.information.dk/telegram/239958">fordert</a> die Erhöhung auf 28 Jahre).</p>
<p>____________________</p>
<p>In Deutschland lässt sich nun Ähnliches beobachten, <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article8924001/Migranten-bekommen-nicht-mehr-Kinder-als-Deutsche.html">berichtet</a> die &#8220;Welt&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10156/die-auslaender-sterben-aus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hobbyaußenpolitik</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9881/hobbyausenpolitik/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9881/hobbyausenpolitik/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 13:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich/Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik des Paternalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kurden]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime im Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Serben]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Türken]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=9881</guid>
		<description><![CDATA[In der Wiener &#8220;Presse&#8221; schildert (ungekürzt) der linke Poitikwissenschaftler Thomas Schmidinger, wie die österreichischen Parteien, versuchen, unter Migranten eine Klientel aufzubauen, indem sie sich durch das Schüren von Ressentiments bei einer bestimmten Klientel anbiedern. Die FPÖ nimmt die Seren und neurdings die Kurden unter ihre Fittiche, die ÖVP türkische Nationalisten und die SPÖ Islamisten:
In der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Wiener &#8220;Presse&#8221; <a href="http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/572431/index.do">schildert</a> (<a href="http://homepage.univie.ac.at/thomas.schmidinger/ethnisierung.pdf">ungekürzt</a>) der linke Poitikwissenschaftler Thomas Schmidinger, wie die österreichischen Parteien, versuchen, unter Migranten eine Klientel aufzubauen, indem sie sich durch das Schüren von Ressentiments bei einer bestimmten Klientel anbiedern. Die FPÖ nimmt die Seren und neurdings die Kurden unter ihre Fittiche, die ÖVP türkische Nationalisten und die SPÖ Islamisten:</p>
<blockquote><p>In der SPÖ hält Gemeinderat Omar al Rawi, der in Personalunion als Integrationsbeauftragter der offiziellen Islamischen Glaubensgemeinschaft fungiert, die wichtigste Position als Kontaktmann zum politischen Islam aufrecht. Seine freundliche Fassade bröckelt immer dann, wenn es um sein wahres Herzensanliegen, die Mobilisierung gegen Israel, geht. Schon in der Vergangenheit trat er immer wieder als einpeitschender Redner auf Demonstrationen arabischer und türkischer Islamisten auf, die sich der Solidarität mit dem Hamas-regierten Gaza verschrieben hatten. Zuletzt kam ich vergangenen Freitag zufällig gerade aus der Nationalbibliothek, als mir schon von Weitem die <a href="http://vimeo.com/12316642">wutentbrannte Stimme al Rawis</a> entgegenschlug. Vor einer aufgepeitschten Menge schimpfte er über das „Freiluftgefängnis“ Gaza, in dem „eineinhalb Millionen Menschen eingesperrt sind“, huldigte ein bisschen dem Märtyrerkult, indem er donnerte, dass die palästinensischen Opfer „nicht umsonst gestorben“ wären und deren Kampf weitergeführt werden sollte. Unterbrochen wurde er nur durch antiisraelische Parolen einer aufgebrachten Menge, die Israel als „Terroristen“ und „Kindermörder“ bezeichneten. Al Rawi war sich seiner Sache sicher, konnte er sich doch explizit auf den einstimmigen Beschluss des Wiener Gemeinderates beziehen, der Israel einseitig verurteilte.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9881/hobbyausenpolitik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Moschee in Kopenhagen II</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9387/moschee-in-kopenhagen-ii/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9387/moschee-in-kopenhagen-ii/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 18:41:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Welt des Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Kopenhagen]]></category>
		<category><![CDATA[Moschee]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime im Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Schia]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=9387</guid>
		<description><![CDATA[Der Stadtrat von Kopenhagen hat letzte Woche den Bau der ersten Großmoschee in Dänemark genehmigt. Sozialdemokraten, Sozialisten, Linksradikale (Enhedslisten) und Linksbürgerliche (Radikale) stimmten dafür, Konservative und Dänische Volkspartei dagegen, die im Lande regierenden Liberalen (Venstre) enthielten sich. Allerdings enthielt sich auch ein Abgeordneter der Enhedslisten, ein iranischer Exilant. Kein Zufall, denn da der schiitischen Organisation, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Stadtrat von Kopenhagen hat letzte Woche den Bau der ersten Großmoschee in Dänemark <a href="http://www.berlingske.dk/koebenhavn/stort-flertal-omstridt-moske">genehmigt</a>. Sozialdemokraten, Sozialisten, Linksradikale (Enhedslisten) und Linksbürgerliche (Radikale) stimmten dafür, Konservative und Dänische Volkspartei dagegen, die im Lande regierenden Liberalen (Venstre) enthielten sich. Allerdings enthielt sich auch ein Abgeordneter der Enhedslisten, ein iranischer Exilant. Kein Zufall, denn da der schiitischen Organisation, die hinter dem Projekt steht, <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/7399/moscheestreit-in-kopenhagen/">enge Verbindungen zu Iran nachgesagt werden</a>. Iranische Exilorganisationen haben daher Proteste gegen diesen Bau <a href="http://www.berlingske.dk/koebenhavn/demonstration-mod-stormoske-i-koebenhavn">angekündigt</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9387/moschee-in-kopenhagen-ii/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

