<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>TRANSATLANTIC FORUM &#187; Nationalismus</title>
	<atom:link href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/tag/nationalismus/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.transatlantic-forum.org</link>
	<description>Liberty and Democracy in East and West.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 22:55:14 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Mord in Anatolien</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/10883/mord-in-anatolien/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/10883/mord-in-anatolien/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 14:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Minderheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Tiefer Staat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=10883</guid>
		<description><![CDATA[Christliche Missionare verhalten sich zu türkischen Nationalisten ungefähr so wie Wasser zu heissem Öl. Dass seit dem Mehrfachmord an Christen in Malatya 2007 das Ausmass antichristlicher Hetze abgenommen hat, ist immerhin die gute Nachricht, wie die Berliner &#8220;Europäische Stabilitätsinitiative&#8221; in ihrer Dokumentation mitteilt:
One of the most important and encouraging changes in Turkey since the Malatya [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Christliche Missionare verhalten sich zu türkischen Nationalisten ungefähr so wie Wasser zu heissem Öl. Dass seit dem Mehrfachmord an Christen in Malatya 2007 das Ausmass antichristlicher Hetze abgenommen hat, ist immerhin die gute Nachricht, wie die Berliner &#8220;<a href="http://www.esiweb.org/index.php?lang=de&amp;id=156&amp;document_ID=124" target="_blank">Europäische Stabilitätsinitiative</a>&#8221; in ihrer <a href="http://www.esiweb.org/pdf/esi_document_id_124.pdf" target="_blank">Dokumentation</a> mitteilt:</p>
<blockquote><p>One of the most important and encouraging changes in Turkey since the Malatya court case began in late 2007 has been a decrease in openly anti-Christian media reports. There has also been a noticeable decline in the violence targeting Christians in Turkey. This can be quantified: in recent years the Association of Protestant Churches in Turkey has published annual reports about human rights violations against Protestants. According to the most recent report, “many church leaders and the Protestant Community’s legal counsel continue to find themselves under police protection because their lives are under threat.” However, there is an encouraging trend. The 2007 Report listed 19 physical attacks, including the Malatya murders.233 In 2008 the number of incidents was down to 14, and nobody was killed. In 2009, the report lists only two attacks.</p></blockquote>
<p>Unumkehrbar, so schliesst die Dokumentation, wird der Weg der Türkei gen Demokratie allerdings erst sein, wenn die türkische Justiz entschlossen gegen Anschläge auf religiöse Minderheiten vorgeht und die &#8220;ultranationalistische <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2006/305/die-mensch-gewordene-querfront/" target="_self">Subkultur des Hasses</a>&#8221; unter ihre Kontrolle bringt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/10883/mord-in-anatolien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hobbyaußenpolitik</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9881/hobbyausenpolitik/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9881/hobbyausenpolitik/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 13:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich/Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik des Paternalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kurden]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime im Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Serben]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Türken]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=9881</guid>
		<description><![CDATA[In der Wiener &#8220;Presse&#8221; schildert (ungekürzt) der linke Poitikwissenschaftler Thomas Schmidinger, wie die österreichischen Parteien, versuchen, unter Migranten eine Klientel aufzubauen, indem sie sich durch das Schüren von Ressentiments bei einer bestimmten Klientel anbiedern. Die FPÖ nimmt die Seren und neurdings die Kurden unter ihre Fittiche, die ÖVP türkische Nationalisten und die SPÖ Islamisten:
In der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Wiener &#8220;Presse&#8221; <a href="http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/572431/index.do">schildert</a> (<a href="http://homepage.univie.ac.at/thomas.schmidinger/ethnisierung.pdf">ungekürzt</a>) der linke Poitikwissenschaftler Thomas Schmidinger, wie die österreichischen Parteien, versuchen, unter Migranten eine Klientel aufzubauen, indem sie sich durch das Schüren von Ressentiments bei einer bestimmten Klientel anbiedern. Die FPÖ nimmt die Seren und neurdings die Kurden unter ihre Fittiche, die ÖVP türkische Nationalisten und die SPÖ Islamisten:</p>
<blockquote><p>In der SPÖ hält Gemeinderat Omar al Rawi, der in Personalunion als Integrationsbeauftragter der offiziellen Islamischen Glaubensgemeinschaft fungiert, die wichtigste Position als Kontaktmann zum politischen Islam aufrecht. Seine freundliche Fassade bröckelt immer dann, wenn es um sein wahres Herzensanliegen, die Mobilisierung gegen Israel, geht. Schon in der Vergangenheit trat er immer wieder als einpeitschender Redner auf Demonstrationen arabischer und türkischer Islamisten auf, die sich der Solidarität mit dem Hamas-regierten Gaza verschrieben hatten. Zuletzt kam ich vergangenen Freitag zufällig gerade aus der Nationalbibliothek, als mir schon von Weitem die <a href="http://vimeo.com/12316642">wutentbrannte Stimme al Rawis</a> entgegenschlug. Vor einer aufgepeitschten Menge schimpfte er über das „Freiluftgefängnis“ Gaza, in dem „eineinhalb Millionen Menschen eingesperrt sind“, huldigte ein bisschen dem Märtyrerkult, indem er donnerte, dass die palästinensischen Opfer „nicht umsonst gestorben“ wären und deren Kampf weitergeführt werden sollte. Unterbrochen wurde er nur durch antiisraelische Parolen einer aufgebrachten Menge, die Israel als „Terroristen“ und „Kindermörder“ bezeichneten. Al Rawi war sich seiner Sache sicher, konnte er sich doch explizit auf den einstimmigen Beschluss des Wiener Gemeinderates beziehen, der Israel einseitig verurteilte.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9881/hobbyausenpolitik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Grenzen der Toleranz: Homosexualität und Atheismus</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9707/grenzen-toleranz-homosexualitaet-atheismus/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9707/grenzen-toleranz-homosexualitaet-atheismus/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 May 2010 17:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne/Antimoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Atheismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftsstruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Homophobie]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=9707</guid>
		<description><![CDATA[Eine Umfrage der Arbeitsgruppe &#8220;Alterisierung und Diskriminierung in der Türkei&#8221; der Open Society Foundation, brachte folgende Ergebnisse:
Zwei Gruppen, können sich nach Auffassung der Mehrheit der Befragten in der Türkei nicht sorglos ausdrücken: Homosexuelle (72%) und Atheisten (59%). Gefragt, ob sie selber der Einschränkungen der Rechte bestimmter Gruppen zustimmen würden, antworteten im Falle der Homosexuellen 53% [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Umfrage der Arbeitsgruppe &#8220;<a href="http://www.aciktoplumvakfi.org.tr/otekilik_ayrimcilik.php">Alterisierung und Diskriminierung in der Türkei</a>&#8221; der Open Society Foundation, <a href="http://kaosgl.org/icerik/escinsel_ve_ateistler_tehlikede">brachte folgende Ergebnisse</a>:</p>
<p>Zwei Gruppen, können sich nach Auffassung der Mehrheit der Befragten in der Türkei nicht sorglos ausdrücken: Homosexuelle (72%) und Atheisten (59%). Gefragt, ob sie selber der Einschränkungen der Rechte bestimmter Gruppen zustimmen würden, antworteten im Falle der Homosexuellen 53% mit Ja. Die Frage wurde bereits vor fünf Jahren in einer vergleichbaren Umfrage gestellt, seither scheint die Akzeptanz um sechs Prozent gestiegen zu sein. 37% wollen eine völlige Aufgabe der Religion nicht zulassen, während nur 27% den Wechsel &#8220;von einer Religion zur anderen&#8221; verbieten wollen. Für Einschränkungen gegen nichttürkischsprachige und nichtmuslimische Minderheiten sprechen sich jeweils knapp unter 20% aus. Gefragt, welche Gruppen, Diskriminierung zu befürchten haben, antworten nur 19% nichttürkischsprachige Minderheiten aber 28% Nichtmuslime. Interessanterweise sieht die Gesellschaft jene beiden Gruppen, die sich am lautesten über Diskriminierung beklagen, als jene, die am wenigsten zu befürchten haben. Nur sieben Prozent betrachten Laizisten als diskriminiert, und nur 11% jene, &#8220;die als Muslime ihrem religiösen Glauben entsprechend leben wollen.&#8221; Aus der Zusammenfassung geht nicht hervor, was mit letzterem gemeint ist, ich vermute jedoch, dass hier vor allem auf die Kopftuchfrage Bezug genommen wird.</p>
<p>Der Artikel ist ursprünglich in &#8220;Milliyet&#8221; erschienen, dort jedoch nicht online zu finden. Hinweis von Berna Turam via Facebook.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9707/grenzen-toleranz-homosexualitaet-atheismus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neun Tote wegen Pukhtoonkhawa</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9359/neun-tote-wegen-pukhtoonkhawa/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9359/neun-tote-wegen-pukhtoonkhawa/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 17:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südasien]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[NWFP]]></category>
		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Paschtunen]]></category>
		<category><![CDATA[Punjabis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=9359</guid>
		<description><![CDATA[Geht es um Gewalt in Pakistan, finden in den Medien fast ausschließlich der Konflikt mit den Taliban entlang der afghanischen Grenze und Anschläge in den großen Städten Beachtung. Ignoriert wird hingegen das hohe Gewaltpotenzial von Auseinandersetzungen zwischen den ethnischen Gruppen.
Momentan ist die Lage in der North-West Frontier Province äußerst gespannt, weil sie in Kürze nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geht es um Gewalt in Pakistan, finden in den Medien fast ausschließlich der Konflikt mit den Taliban entlang der afghanischen Grenze und Anschläge in den großen Städten Beachtung. Ignoriert wird hingegen das hohe Gewaltpotenzial von Auseinandersetzungen zwischen den ethnischen Gruppen.</p>
<p>Momentan ist die Lage in der North-West Frontier Province äußerst gespannt, weil sie in Kürze nicht mehr so heißen wird. Heute <a href="http://www.dawn.com/wps/wcm/connect/dawn-content-library/dawn/news/pakistan/07-senate-begins-voting-on-18th-amendment-ha-02">stimmte</a> auch der pakistanische Senat dem Vorhaben zu, sie in &#8220;Khyber-Pakhtunkhwa&#8221;, also etwa &#8220;Khyber-Paschtunengebiet&#8221; umzubenennen. Dagegen hat in den letzten Tagen die Bevölkerung der westlich von Islamabad gelegenen Stadt Abbotabad <a href="http://www.dawn.com/wps/wcm/connect/dawn-content-library/dawn/news/pakistan/provinces/03-two-protestors-killed-70-injured-in-abbotabad-ss-06">heftig protestiert</a>.</p>
<p>Der Hazara-Distrikt, dessen Verwaltungszentrum Abbotabad ist, gehört zwar zur North-West Frontier Province, doch die Bevölkerung spricht nicht Paschtu, sondern einen Dialekt des Punjabi. Die Unruhen haben mittlerweile <a href="http://www.dawn.com/wps/wcm/connect/dawn-content-library/dawn/the-newspaper/front-page/19-abbottabad-unrest-toll-rises-to-nine-540-hh-01">neun Todesopfer gefordert</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9359/neun-tote-wegen-pukhtoonkhawa/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Türkei: Facebookgerüchte und Haftstrafen für Religionsunterricht</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9325/tire-hatay/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9325/tire-hatay/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 16:32:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Aleviten]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kurden]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=9325</guid>
		<description><![CDATA[Zwei Kurzmeldungen:

In der Stadt Tire (Provinz İzmir) musste die Polizei einen Mob von etwa 60 Leuten davon abhalten, ein Schülerwohnheim zu stürmen. Per Facebook war in dem Ort das Gerücht verbreitet worden, Oberschüler &#8220;aus dem Südosten&#8221; hätten eine türkische Fahne verbrannt.
In der Provint Hatay sind zehn Aleviten angeklagt worden, weil sie Kindern in ihrem cemevi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Kurzmeldungen:</p>
<ol>
<li>In der Stadt Tire (Provinz İzmir) musste die Polizei einen Mob von etwa 60 Leuten davon abhalten, <a href="http://www.radikal.com.tr/Radikal.aspx?aType=RadikalDetay&amp;ArticleID=989922&amp;Date=06.04.2010&amp;CategoryID=77">ein Schülerwohnheim zu stürmen</a>. Per Facebook war in dem Ort das Gerücht verbreitet worden, Oberschüler &#8220;aus dem Südosten&#8221; hätten eine türkische Fahne verbrannt.</li>
<li>In der Provint Hatay sind zehn Aleviten <a href="http://www.radikal.com.tr/Radikal.aspx?aType=RadikalDetay&amp;ArticleID=989899&amp;Date=06.04.2010&amp;CategoryID=78">angeklagt worden</a>, weil sie Kindern in ihrem <em>cemevi</em> religiöse Unterweisung erteilt hatten. Die Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafen zwischen sechs Monaten und drei Jahren. Rechtsgrundlage ist das nach dem &#8220;postmodernen Putsch&#8221; von 1997 erlassene Verbot privater Korankurse. Im schulischen Religionsunterricht, an dem die Aleviten teilnehmen müssen, werden jedoch nur sunnitische Lehren vermittelt.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9325/tire-hatay/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Graben zwischen der AKP und ihren Wählern?</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9016/graben-zwischen-der-akp-und-ihren-wahlern/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9016/graben-zwischen-der-akp-und-ihren-wahlern/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 18:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne/Antimoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[AKP]]></category>
		<category><![CDATA[Armee]]></category>
		<category><![CDATA[CHP]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftsstruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurden]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Säkularismus]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=9016</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Milliyet&#8221; hat am 17.01. die Ergebnisse einer Umfrage des Institut IPSOS publiziert. Untersucht wurde, wie sich Werte und politische Orientierung in fünf Hauptgruppen der türkischen Gesellschaft unterscheiden:

Urbane Traditionalisten
Vertreter des ländlichen Staus Quo
Urban-Moderne
Ungebundene Landbevölkerung
Nicht eindeutig Zuzuordnende

Interesanterweise gaben die Angehörigen der jeweiligen Schichten Antworten, die nur bedingt mit dem übereinstimmen, was die von ihnen jeweils bevorzugten politischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Milliyet&#8221; hat am 17.01. die <a href="http://www.milliyet.com.tr/-kentli-modern-kurtceye-ve-turbana-uzak/ekonomi/haberdetayarsiv/26.01.2010/1186992/default.htm?ver=98">Ergebnisse</a> einer Umfrage des Institut IPSOS publiziert. Untersucht wurde, wie sich Werte und politische Orientierung in fünf Hauptgruppen der türkischen Gesellschaft unterscheiden:</p>
<ol>
<li>Urbane Traditionalisten</li>
<li>Vertreter des ländlichen Staus Quo</li>
<li>Urban-Moderne</li>
<li>Ungebundene Landbevölkerung</li>
<li>Nicht eindeutig Zuzuordnende</li>
</ol>
<p>Interesanterweise gaben die Angehörigen der jeweiligen Schichten Antworten, die nur bedingt mit dem übereinstimmen, was die von ihnen jeweils bevorzugten politischen Parteien betreiben oder propagieren. Die &#8220;urbanen Traditionalisten&#8221;, die als Hauptanhänger der AKP gelten, halten zu 80% die Armee für die vertrauenswürdigste Institution der Türkei (Durchschnitt: 73%). Dass Erdoğan Unterstützung für seinen Konfrontationskurs findne könnte, erscheint also fraglich. Ebenso stößt bei ihnen die Öffnung gegenüber den Kurden auf wenig Gegenliebe. Nur 15% (Durchschnitt: 21 %) befürworten Kurdischunterricht. In dieser Hinsicht werden sie nur von den &#8220;Urban-Modernen&#8221;, dem Hauptwählerreservoir der kemalistischen CHP (10%). Die Zuneigung zur Armee ist dort etwa gleich groß (79%). Ebenso bewegt sich der Anteil derer, die meinen man dürfe einer Frau auch mal eine runterhauen, etwa gleich niedrig (7% &#8220;Urban-Moderne&#8221;, 5% &#8220;urbane Traditionalisten&#8221;). Bei den ebenfalls als AKP nah bewerteten &#8220;Vertretern des ländlichen Status Quo&#8221; sind hingegen 24% dieser Auffassung. Unter ihnen halten sogar 85% die Armee für am vertrauenswürdigsten. Deutlich mehr (28%) befürworten hingegen Kurdischuntericht. Diese Schicht ist am wenigsten &#8220;politkverdrossen&#8221; immerhin 52% vertrauen Staat und Politikern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9016/graben-zwischen-der-akp-und-ihren-wahlern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Armenier um Verzeihung bitten ist erlaubt</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/8997/armenier-verzeihung-kampagne-erlaubt/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/8997/armenier-verzeihung-kampagne-erlaubt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 08:46:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Armenier]]></category>
		<category><![CDATA[Baskın Oran]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=8997</guid>
		<description><![CDATA[Ein Strafgerichtshof in Ankara hat eine Klage gegen die vor etwas einem Jahr von Baskın Oran gestartete Internetunterschriftenkampagne &#8220;Ich bitte die Armener um Verzeihung&#8221; abgewiesen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Strafgerichtshof in Ankara hat eine Klage gegen die vor etwas einem Jahr von Baskın Oran gestartete <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/3603/entschuldigung-armenier/">Internetunterschriftenkampagne</a> &#8220;Ich bitte die Armener um Verzeihung&#8221; <a href="http://www.radikal.com.tr/Radikal.aspx?aType=RadikalDetay&#038;ArticleID=975238&#038;Date=18.01.2010&#038;CategoryID=77">abgewiesen</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/8997/armenier-verzeihung-kampagne-erlaubt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wieder Streit um &#8220;Vande Mataram&#8221;</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/8132/wieder-streit-um-vande-mataram/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/8132/wieder-streit-um-vande-mataram/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 11:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Welt des Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Deobandis]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Scharia]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=8132</guid>
		<description><![CDATA[Die Jamiat-e-Ulema Hind, eine Vereinigung von Islamgelehrten der Schule von Deoband, hat eine Fatwa erlassen, die Muslimen verbietet, die inoffizielle Nationalhymne Vande Mataram zu singen. Das Lied war so etwas wie die Hymne der Unabhängigkleitsbewegung, doch weil Indien im Text quasi als Muttergöttin gepreisen wird, und weil der Text einem Roman mit antimuslimischer Tendenz entstammt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Jamiat-e-Ulema Hind, eine Vereinigung von Islamgelehrten der Schule von <a href="http://www.suedasien.info/analysen/2555">Deoband</a>, hat eine <a href="http://ibnlive.in.com/news/vande-mataram-unislamic-says-deoband-seminary/104476-3.html?from=tn">Fatwa erlassen</a>, die Muslimen verbietet, die inoffizielle Nationalhymne <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vande_Mataram">Vande Mataram</a> zu singen. Das Lied war so etwas wie die Hymne der Unabhängigkleitsbewegung, doch weil Indien im Text quasi als Muttergöttin gepreisen wird, und weil der Text einem Roman mit antimuslimischer Tendenz entstammt, wurde es schließlich nicht zur Nationalhymne erklärt. Da es aber dennoch oft z. B. zum Fahnenappel in Schulen gesungen wird, kommt es <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2006/925/much-ado-about-a-song/">immer wieder</a> zu Protesten von Muslimen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/8132/wieder-streit-um-vande-mataram/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stolz und Vorurteil</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/7738/stolz-und-vorurteil/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/7738/stolz-und-vorurteil/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 18:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Blick auf den Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=7738</guid>
		<description><![CDATA[Neues aus der Stereotypenforschung. Eine türkische Forschergruppe unter Yücel Kabapınar hat sich ein hübsches Experiment ausgedacht: Man nehme eine Anzahl nationalistischer Selbstbeschreibungen aus türkischen Schulbüchern, ersetze &#8216;Türkei&#8217; durch &#8216;Grossbritannien&#8217; und &#8216;türkisch&#8217; durch &#8216;britisch&#8217; und frage Lehramtsstudenten, was sie davon halten.
Das Ergebnis: 60% der Befragten waren der Ansicht, dass die Art und Weise, in der die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neues aus der Stereotypenforschung. Eine türkische Forschergruppe unter Yücel Kabapınar hat sich ein hübsches <a href="http://www.hurriyetdailynews.com/n.php?n=it-is-biased-when-comes-to-the-british-2009-09-28" target="_blank">Experiment</a> ausgedacht: Man nehme eine Anzahl nationalistischer Selbstbeschreibungen aus türkischen Schulbüchern, ersetze &#8216;Türkei&#8217; durch &#8216;Grossbritannien&#8217; und &#8216;türkisch&#8217; durch &#8216;britisch&#8217; und frage Lehramtsstudenten, was sie davon halten.</p>
<p>Das Ergebnis: 60% der Befragten waren der Ansicht, dass die Art und Weise, in der die Briten dargestellt werden, ganz und gar unakzeptabel sei – nämlich überheblich, nationalistisch, von Vorurteilen geprägt und die eigene Kultur überschätzend. Auch, dass diese Art der Selbstdarstellung beleidigend für Muslime sei, wurde geäussert. Lediglich 14 von 140 Befragten äusserten, dass sie mit den Texten nicht einverstanden seien, weil sie sie zu sehr an die Beschreibungen in türkischen Schulbüchern erinnerten…</p>
<p>Besonders originell war die Antwort einiger, als man den Befragten mitteilte, dass die entfremdeten Sätze aus türkischen Schulbüchern stammten: Sie gaben zur Auskunft, dass die Darstellung für Briten nicht gerechtfertigt sei, für Türken aber sehr wohl zutreffend.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/7738/stolz-und-vorurteil/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Türkische Geschichtsthese</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/6875/die-tuerkische-geschichtsthese/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/6875/die-tuerkische-geschichtsthese/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 19:34:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Tollhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung & Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Neoirrationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Afet İnan]]></category>
		<category><![CDATA[Atatürk]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Vogt]]></category>
		<category><![CDATA[Etrusker]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hethiter]]></category>
		<category><![CDATA[Kemalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kurden]]></category>
		<category><![CDATA[Linksnationalismus (Türkei)]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Pseudowissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sumerer]]></category>
		<category><![CDATA[Türken]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=6875</guid>
		<description><![CDATA[Noch vor den Römern haben die Türken Italien besiedelt. Was, das glauben sie nicht? Es steht doch zweifelsfrei fest, dass die Etrusker Türken waren.
Das behaupten zumindest die Linksnationalisten bei der Zeitschrift &#8220;Türk Solu&#8221; (Türkische Linke) [1]. Sie haben Ideologem aus der Zeit der kemalistischen Einparteienherrschaft wieder ausgegraben, die &#8220;Türkische Geschichtsthese&#8221; (Türk Tarik Tezi). Ihren Ausdruck [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch vor den Römern haben die Türken Italien besiedelt. Was, das glauben sie nicht? Es steht doch zweifelsfrei fest, dass die Etrusker Türken waren.</p>
<p>Das behaupten zumindest die Linksnationalisten bei der Zeitschrift &#8220;Türk Solu&#8221; (Türkische Linke) [<a href="#footnote-1-6875" id="footnote-link-1-6875" title="See the footnote.">1</a>]. Sie haben Ideologem aus der Zeit der kemalistischen Einparteienherrschaft wieder ausgegraben, die &#8220;Türkische Geschichtsthese&#8221; (Türk Tarik Tezi). Ihren Ausdruck fand sie in dem Lehrwerk &#8220;Grundzüge der türkischen Geschichte&#8221;, das von 1931 &#8211; 1941 an türkischen Schulen verwendet wurde. Erarbeit wurde es unter Federführung von Atatürks Adoptivtochter Afet İnan. In diesem Werk werden zahlreiche Völker -etwa die Sumerer und die unzweifelhaft indoeuropäischen Hethiter &#8211; zu &#8220;Türken erklärt, und alle bedeutenden Zivilisationen werden auf &#8220;Türken&#8221; zurückgeführt.</p>
<p>Dass die Etrusker zu Türken erklärt werden, mag man noch als Skurrilität abtun. Andere wiederaufgegriffene Thesen aus diesem Fundus haben jedoch mehr politische Sprengkraft. In einem Artikel der neuesten Ausgabe dieses Hetzblattes[<a href="#footnote-2-6875" id="footnote-link-2-6875" title="See the footnote.">2</a>], wird behauptet, Anatolien seit jeher von Türken (oder zumindest &#8220;Prototürken&#8221;) besiedelt gewesen sei. zwar wird jetzt nicht mehr behauptet, bei den Sumerern habe es sich um Türken gehandelt, aber 168 angebliche sumerische Lehnwörter im Türkischen sollen belegen, dass vor 5000 jahren, aber wahrscheinlich zuvor, Türken in der Nähe der Sumerer gelebt haben. Damit wird gegen die durchaus korrekte Auffassung zu Felde gezogen, dass die Kurden vor den Türken in Anatolien gesiedelt haben.</p>
<p>Aber nicht allein mit sprachlichen Argumenten wird diese These untermauert, sonern auch mit &#8220;anthropologischen&#8221;. Schon Afet İnan war schließlich begeisterte Schädelvermesserin. In den 1930er Jahren hätte sich bei der Ausgrabung protohethitischer Stätten gezeigt, dass deren Bewohner brachycephal (kurzschädelig) und damit türkisch gewesen seien. Zurückgegriffen wird damit auf die schon unter den Jungtürken sehr populäre Einteilung der Menschheit in höherwertige kurz- und minderwertige langschädlige Rassen durch den <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2008/2667/vulgaermaterialismus-tuerkei/">Vulgärmaterialisten</a> Carl Vogt.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-6875">http://turksolu.org/241/izberk241.htm&#8221;; http://turksolu.org/242/izberk242.htm  <a href="#footnote-link-1-6875">⇧</a></li><li id="footnote-2-6875">http://turksolu.org/246/ozaltindere246.htm  <a href="#footnote-link-2-6875">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/6875/die-tuerkische-geschichtsthese/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verrat am Türkentum?</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/6302/verrat-am-tuerkentum/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/6302/verrat-am-tuerkentum/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 17:31:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kaukasus]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[AKP]]></category>
		<category><![CDATA[Armenien]]></category>
		<category><![CDATA[Armenier]]></category>
		<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=6302</guid>
		<description><![CDATA[Eine Delegation von AKP-Mitgliedern aus der Grenzprovinz Iğdır hat für drei Tage das Nachbarland Armenien besucht. Ziel ihrer Reise war, für die Öffnung der Grenze und wirtschaftliche Zusammenarbeit zu werben. Dem Chef der Delegation zufolge seien sie durchweg freundlich aufgenommen worden, auch wenn sie nie verhehlt haben, dass sie Türken seien. Ganz nonchalant erzählt Herr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Delegation von AKP-Mitgliedern aus der Grenzprovinz Iğdır hat für drei Tage das Nachbarland Armenien <a href="http://www.milliyet.com.tr/Siyaset/SonDakika.aspx?aType=SonDakika&#038;ArticleID=1107998&#038;Date=18.06.2009&#038;Kategori=siyaset&#038;b=Igdirli%20AKPliler%20Ermenistan%20gezisinden%20memnun%20dondu">besucht</a>. Ziel ihrer Reise war, für die Öffnung der Grenze und wirtschaftliche Zusammenarbeit zu werben. Dem Chef der Delegation zufolge seien sie durchweg freundlich aufgenommen worden, auch wenn sie nie verhehlt haben, dass sie Türken seien. Ganz nonchalant erzählt Herr Kısa auch vom Besuch des <a href="http://www.war-memorial.net/mem_det.asp?ID=50">Genoziddenkmals</a> in Erivan, ganz so, als gebe es keine offizielle Politik der Leugnung.</p>
<p>In Aserbaidschan jedenfalls wird man <a href="http://lent.az/news.php?id=25170">kaum erfreut</a> sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/6302/verrat-am-tuerkentum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Eine faschistoide Vorgehensweise&#8221;</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/5915/faschistoide-vorgehensweise/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/5915/faschistoide-vorgehensweise/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 May 2009 11:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[CHP]]></category>
		<category><![CDATA[Erdoğan]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kemalismus]]></category>
		<category><![CDATA[MHP]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtmuslime]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=5915</guid>
		<description><![CDATA[Angehörige ethnischer Minderheiten sind aus diesem Land vertrieben worden. Haben wir damit etwas gewonnen? Darüber muss man doch mal nachdenken. Das ist eigentlich das Resultat einer faschistoiden Vorgehensweise.
Farklı etnik kimlikte olanlar ülkemizden kovuldu. Acaba kazandık mı? Düşünmek lazım. Bu aslında faşizan bir yaklaşımın neticesiydi
Das sagte Erdoğan dieser Tage in einer Parlamentsdebatte. Von Vertretern der kemalistischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Angehörige ethnischer Minderheiten sind aus diesem Land vertrieben worden. Haben wir damit etwas gewonnen? Darüber muss man doch mal nachdenken. Das ist eigentlich das Resultat einer faschistoiden Vorgehensweise.</p>
<p>Farklı etnik kimlikte olanlar ülkemizden kovuldu. Acaba kazandık mı? Düşünmek lazım. Bu aslında faşizan bir yaklaşımın neticesiydi</p></blockquote>
<p>Das <a href="http://www.evrensel.net/haber.php?haber_id=51513">sagte</a> Erdoğan dieser Tage in einer Parlamentsdebatte. Von Vertretern der <a href="http://www.cnnturk.com/2009/turkiye/05/25/erdogana.kullandigi.fasizan.sozu.soruldu/528029.0/index.html">kemalistischen CHP</a> wie auch der <a href="http://www.habervitrini.com/haber.asp?id=403173">rechtsnationalistischen MHP</a> wurde er dafür heftig gescholten. Aber auch aus dem eigenen Lager kam <a href="http://www.milliyet.com.tr/Siyaset/HaberDetay.aspx?aType=HaberDetay&#038;ArticleID=1099411&#038;Date=27.05.2009&#038;b=Muhafazak%E2r%20kalemler%20Basbakani%20sert%20elestirdi&#038;KategoriID=4&#038;ver=91">Kritik</a> nach dem Motto &#8220;die Türkei hat sich nicht vorzuwerfen&#8221;.</p>
<p>Dass ihn Liberale wie Hasan Cemal <a href="http://www.milliyet.com.tr/Yazar.aspx?aType=YazarDetay&#038;ArticleID=1099403&#038;Date=27.05.2009&#038;Kategori=siyaset&#038;b=Erdoganin%20ozelestirisel%20fasizan%20yaklasim%20sozune%20katiliyorum%20ama...">unterstützen</a> verwundert nicht, eher schon, dass er auch in der stramm nationalistischen &#8220;Hürriyet&#8221; von Bekir Coşkun <a href="http://www.hurriyet.com.tr/yazarlar/11733994.asp?yazarid=2&#038;gid=61">gelobt</a> wird.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/5915/faschistoide-vorgehensweise/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

