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	<title>TRANSATLANTIC FORUM &#187; Osmanisches Reich</title>
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	<description>Liberty and Democracy in East and West.</description>
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		<title>Amrum-Algier und zurück</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 19:08:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Zweite Fernsehprogramm von Danmamrks Radio eine Dokumentation &#8220;Wei&#223;e Sklaven&#8221; über europäische Seeleute, die im 18. Jahrhundert im Mittelmeer und im Atlantik von nordafrikanischen Piraten gefangen genommen und versklavt wurden. Für Marokko und die lose zum Osmanischen Reich gehörenden Staaten Algier, Tunis und Tripolis waren diese Gefangenen ein nicht unerheblicher Wirtschaftsfaktor. Ein gro&#223;er Teil von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Zweite Fernsehprogramm von Danmamrks Radio eine Dokumentation &#8220;<a href="http://www.dr.dk/Templates/CommonMediaArticle.aspx?NRMODE=Published&#038;NRNODEGUID={21727CB7-70E3-4AEB-B4F9-7AD65FFC7A36}&#038;NRORIGINALURL=%2FDR2%2FH%2FHvide_slaver%2F20100809095926%3F&#038;NRCACHEHINT=Guest">Wei&szlig;e Sklaven</a>&#8221; über europäische Seeleute, die im 18. Jahrhundert im Mittelmeer und im Atlantik von nordafrikanischen Piraten gefangen genommen und versklavt wurden. Für Marokko und die lose zum Osmanischen Reich gehörenden Staaten Algier, Tunis und Tripolis waren diese Gefangenen ein nicht unerheblicher Wirtschaftsfaktor. Ein gro&szlig;er Teil von ihnen wurde nämlich von den europäischen Staaten mit Geld aus eigens eingerichteten Sklavenkassen freigekauft. Die meisten der Gefangenen waren naturgemä&szlig; Südeuropäer, wobei hinzuzufügen ist, dass zumindest Spanien und Portugal in geringerem Umfang dasselbe Geschäft betrieben. Unter den Versklavten waren allerdings auch dänisch-norwegische Untertanen.</p>
<p>Einer davon war Hark Olufs (1708-1754) von der nordfriesischen Insel Amrum, der mit 12 zur See fuhr und vor Cornwall (!) in Gefangenschaft geriet. Aus der dänischen Sklavenkasse wurde er jedoch nicht freigekauft, da das Schiff, mit dem er fuhr, unter Hamburger Fahne segelte. Er entging schwerer Zwangsarbeit, und wurde stattdessen Hausdiener des Gouverneurs von Constantine. Er stieg schlie&szlig;lich; zum Chef der Leibgarde des Gouverneurs auf. Âhnlich wie die Antike, aber anders als die transatlantische Sklaverei war ihm Rahmen der islamischen sozialer Aufstieg durchaus möglich. Hark Olufs wurde zumindest pro forma Muslim und begleitete den Gouverneur bei der Pilgerfahrt.  1735 wurde er nach erfolgreichen Feldzügen freigelassen, und er kehrte nach Amrum zurück, wo er sich dann konfirmieren lie&szlig; und sein Leben niederschrieb. Das dänische Original und die historische deutsche Übersetzung finden sich auf der <a href="http://web.sdu.dk/mrh/background.htm">Website</a> des Historikers Martin Rheinheimer von der Syddansk Universitet.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Fußballdiplomatie mit Vorgeschichte</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 18:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 14.10. treffen in Bursa die tükische und die armenische Fußballnationalmannschaft zu einem WM-Qualifikationspiel aufeinander. Sportlich ist für die Türkei wohl nichts zu retten, die Armenier waren eh chancenlos.
Viel ergiebiger war das Hinspiel in Eriwan, dass die sogenannte &#8220;Fußballdiplomatie&#8221; einläutete, die zum gestern unterzeichneten Vertrag zur Normalisierungen der Beziehungen führte.
Ayşe Hür, die Kolumnistin für historische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 14.10. treffen in Bursa die tükische und die armenische Fußballnationalmannschaft zu einem <a href="http://www.11freunde.de/newsticker/124304">WM-Qualifikationspiel</a> aufeinander. Sportlich ist für die Türkei wohl <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/wm/wm-quali/wm-qualifikation-europa/2008-09/13/833865/letzte-10-spiele_tuerkei_armenien.html">nichts zu retten</a>, die Armenier waren eh chancenlos.</p>
<p>Viel ergiebiger war das Hinspiel in Eriwan, dass die sogenannte &#8220;<a href="http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E9782D42242B9417396690737A09325D5~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Fußballdiplomatie</a>&#8221; einläutete, die zum gestern unterzeichneten Vertrag zur <a href="http://www.welt.de/politik/article4803006/Tuerkei-und-Armenien-beenden-ihre-Feindschaft.html">Normalisierungen der Beziehungen</a> führte.</p>
<p>Ayşe Hür, die Kolumnistin für historische Themen der Zeitung &#8220;Taraf&#8221;, <a href="http://taraf.com.tr/makale/7875.htm">nimmt dies zum Anlass</a>, darauf hinzuweisen, dass die historische türkisch-armenische Fußballbegegnung eine Vorgeschichte hat, denn die Entstehung des türksichen Fußballs ist mit der Auseinandersetzung der Türken mit den Nichtmuslimen im Osmanischen Reich verknüpft.</p>
<p>Die Geschichte des Fubballs im Osmanischen Reich beginnt in den 1870er Jahren, Türken hatten daran zunächst aber keinen Anteil. Sport betrieben Griechen, Armenier und Juden, die meisten Muslime einschließlich Sultan Abdülhamit II. hielten dies für ungläubigen Unfug. Als erst 1901 der erste türkische Fußballverein gegründet wurde, hatten Armenier in ganz Anatolien bereits einhundert Klubs ins Leben gerufen. Die Vereine der Nichtmuslime in Istanbul spielten seit 1904 sonntags in der &#8220;Constantinople Football League&#8221;, 1912 gab es schließlich so viele türkische Vereine, dass sie eine eigene Liga gründen konnten, die freitags spielte.</p>
<p>In İzmir war die Entwicklung des türkischen Fußballs von Beginn an nationalistisch geprägt. Benannte sich der erste Klub, Karşıyaka, schlicht nach dem Stadtviertel, in dem er angesiedelt war, legte sich der zweite, Altay, die Urheimat der Türken als Namen zu. Beide traten allerdings bewusst mit dem Ziel auf, &#8220;Griechen, Armeniern und Engländern mit nationaler Gesinnung entgegenzutreten&#8221;. Während der Besatzung Istanbuls durch Briten und Franzosen (<em>mütareke</em>), wurden Fußballspiele zwischen den Teams der Besatzungsmächte und Türken, bzw. zwischen türkischen und griechischen Mannschaften zu Ersatzschlachten. </p>
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		<title>&#8220;Ein alter Friedhof&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 17:55:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Nähe der südostanatolischen Stadt Van wurden bei Bauarbeiten zehn Skelette entdeckt. Vermutlich ein alter Friedhof, behaupten die Behörden. Kugeln in einigen Schädeln und Spuren von Schlägen deuten aber eher in das Jahr 1915&#8230;
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Nähe der südostanatolischen Stadt Van wurden bei Bauarbeiten zehn Skelette <a href="http://www.radikal.com.tr/Default.aspx?aType=RadikalDetay&#038;ArticleID=943408&#038;Date=03.07.2009&#038;CategoryID=77">entdeckt</a>. Vermutlich ein alter Friedhof, behaupten die Behörden. Kugeln in einigen Schädeln und Spuren von Schlägen deuten aber eher in das Jahr 1915&#8230;</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Unglauben bei den &#8220;Ungläubigen&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 18:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt sicher Wichtigeres in der Türkei als diesen kleinen Vorfall in einer Talkshow, er wirft aber doch ein bezeichnendes Licht auf die Distinktionsmerkmale im dortigen Kulturkampf. Die Pianistin Süher Pekinel erklärte in Anwesenheit des kemalistischen Publizisten Mehmet Ali Birand, dass Sümmeyye Erdoğan, die jüngere Tochter des Ministerpräsidenten Geige spiele, Unterricht in klassischem Gesang[1] nehme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt sicher Wichtigeres in der Türkei als diesen kleinen Vorfall in einer Talkshow, er wirft aber doch ein bezeichnendes Licht auf die Distinktionsmerkmale im dortigen Kulturkampf. Die Pianistin <a href="http://www.pekinel.com/EN/index.html">Süher Pekinel</a> <a href="http://www.stargazete.com/guncel/sumeyye-erdogan-m-ali-birandi-saskina-cevirdi-haber-184801.htm">erklärte</a> in Anwesenheit des kemalistischen Publizisten Mehmet Ali Birand, dass Sümmeyye Erdoğan, die jüngere Tochter des Ministerpräsidenten Geige spiele, Unterricht in klassischem Gesang[<a href="#footnote-1-5690" id="footnote-link-1-5690" title="See the footnote.">1</a>] nehme und in Amerika, wo sie studiert, gar in einem Chor singe. Birand habe sie darauf an sich gedrückt, und gerufen:</p>
<blockquote><p>Was sagen Sie? Gott o Gott, das habe ich nicht gewusst. Mit einem Mal hat sich das Mädchen in meinen Augen völlig verändert. Also das Image in unseren Augen, ein konservatives Fräulein, dass mit dergleich nichts zu tun hat&#8230;</p></blockquote>
<p>Das mag zunächst trivial erscheinen, man muss jedoch wissen, dass das Verordnen polyphoner Musik (die er selbst nicht so sehr mochte) ein nicht unwichtiger Bestandteil von Atatürks Reformprogramm ist[<a href="#footnote-2-5690" id="footnote-link-2-5690" title="See the footnote.">2</a>]. <a href="http://www.radikal.com.tr/Default.aspx?aType=RadikalYazarYazisi&#038;ArticleID=933450&#038;Yazar=NUR%20%C7%DDNTAY%20A.&#038;Date=29.04.2009">Laut</a> der &#8220;Radikal&#8221;-Kommentatorin Nur &Ccedil;intay A. hat dieser Aspekt in den letzten Jahren wieder an Bedeutung gewonnen. Neben dem Weinglas, sei das Spielen eines westlichen Instruments (am beten einer Harfe) zum Beweis dafür geworden, dass man kein Gülen-Anhänger sei. <a href="http://sabah.com.tr/2009/04/29/haber,4423A085B76A42738067087D622611BD.html">Ähnlich sieht</a> dies auch Emre Aköz von &#8220;Sabah&#8221;. Er weist darauf hin, dass der damalige Präsident Demirel beim &#8220;postmodernen Putsch&#8221; von 1997 gesagt habe, ein moderner Türke sei, wer die &#8220;Neunte&#8221; höre. Der Musik sei damit am allerwenigsten ein Gefallen getan worden, meint Aköz. Er verweist auf ein Buch mit Postkarten und Fotografien aus osmanischer Zeit. Darunter zeigen einige Herren mit Fes beim Fagottspielen. In Provinznestern wie Merzifon habe es damals Hobbyorchester gegeben:</p>
<blockquote><p>Die Welle der Modernität, die im Saray und beim Militär begann, verbreitete sich ganz langsam in der ganzen gesellschaft: Diese Leute kamen aus der Moschee und gingen ins Konzert.<br />
Aber die Republik hat dieses Band durchtrennt: Zwischen denen oben und denen unten gab es außer der Staatsbürgerschaft nichts Gemeinsames mehr.<br />
Da die &#8220;Modernen&#8221; da oben sich bemüht haben, die westliche  Kultur per &#8220;Aufdrängen&#8221; zu vermitteln, haben sie die da unten nicht angenommen und nicht nachgeahmt.</p></blockquote>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-5690">Neues Wort gelernt: şan = chant  <a href="#footnote-link-1-5690">⇧</a></li><li id="footnote-2-5690">Dazu gibt es einen Abschnitt in der <a href="http://www.amazon.de/Atat%C3%BCrk-Eine-Biographie-Klaus-Kreiser/dp/3406576710">Atatürk-Biografie</a> von Klaus Kreiser  <a href="#footnote-link-2-5690">⇧</a></li></ol><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Waffenbrüderschaft</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 12:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Bündnis zwischen Deutschen und &#8220;Türken&#8221; im Ersten Weltkrieg werde nicht ausreichend gewürdigt, meint Uğur Acar, Attaché für Bildung am Generalkonsulat in Köln. Bei einer Veranstaltung anlässlich des 94. Jahrestages des Sieges in der Dardanellenschlacht, forderte er, die Beteiligung deutscher Generäle und Offiziere an diesen Kämpfen müsse in deutschen Schulbüchern gebührend gewürdigt werden. Ihm scheint [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bündnis zwischen Deutschen und &#8220;Türken&#8221; im Ersten Weltkrieg werde nicht ausreichend gewürdigt, <a href="http://euro.zaman.com.tr/euro/detaylar.do?load=detay&#038;link=48368">meint</a> Uğur Acar, Attaché für Bildung am Generalkonsulat in Köln. Bei einer Veranstaltung anlässlich des 94. Jahrestages des Sieges in der Dardanellenschlacht, forderte er, die Beteiligung deutscher Generäle und Offiziere an diesen Kämpfen müsse in deutschen Schulbüchern gebührend gewürdigt werden. Ihm scheint entgangen zu sein, dass man sich in Deutschland mit dieser Epoche mittlerweile kritisch auseinandersetzt. In seiner Position eine beachtliche Leistung.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Orientalismus&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 18:16:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;mittlerweile ein Schimpfwort, bezeichnete ursprünglich die romantisierende Darstellung orientalischer Motive in der Malerei. Im Westen ist sie in Verruf geraten, der ägyptische Unternehmer Shafik Gabr ist jedoch begeistert von den Werken wie auch den Lebenswegen ihrer Schöpfer und hat die bedeutendste Sammlung dieses Genres aufgebaut.
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Nachtrag: der in dem Artikel erwähnte Osman Hamdi Bey war nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;mittlerweile ein Schimpfwort, bezeichnete ursprünglich die romantisierende Darstellung orientalischer Motive in der Malerei. Im Westen ist sie in Verruf geraten, der ägyptische Unternehmer <a href="http://www.artnet.com/magazineus/features/dannatt/dannatt3-17-09.asp">Shafik Gabr</a> ist jedoch begeistert von den Werken wie auch den Lebenswegen ihrer Schöpfer und hat die bedeutendste Sammlung dieses Genres aufgebaut.<br />
_____________<br />
Nachtrag: der in dem Artikel erwähnte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Osman_Hamdi_Bey">Osman Hamdi Bey</a> war nicht nur Maler. Er war als erster Türke als Archäologe tätig. Im Auftrag des Sultan unternahm er eine erste Survey des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nemrut_(Berg)">Nemrut Dağı</a> und er gründete das Antikenmuseum in İstanbul.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Warum gibt es kein cem mehr wie früher?</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 20:23:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Besonderheit der Bewegung von Fethullah Gülen ist, dass sie die Notwendigkeit des Dialogs und des zivilisierten Umgang mit anderen Religionen betont. Dazu gehören auch die Aleviten. Diese Einstellung ist nicht gerade üblich für türkische Sunniten. Zum einen, weil Lehren und Riten der Aleviten vielfach als Ketzerei gelten. Zum anderen, weil die Aleviten säkulare und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Besonderheit der Bewegung von Fethullah Gülen ist, dass sie die Notwendigkeit des Dialogs und des zivilisierten Umgang mit anderen Religionen betont. Dazu gehören auch die Aleviten. Diese Einstellung ist nicht gerade üblich für türkische Sunniten. Zum einen, weil Lehren und Riten der Aleviten vielfach als Ketzerei gelten. Zum anderen, weil die Aleviten säkulare und oft dezidiert linke Kräfte unterstützen. Die Republik halten sie in Ehren, weil sie unter der osmanischen Herrschaft diskriminiert wurden.</p>
<p>Unter diesem Aspekt ist ein <a href="http://www.zaman.com.tr/haber.do?haberno=815291&#038;title=iste-alevilerin-gorgu-sorgu-cemi">Bericht</a> recht interessant, der am Sonntag in &#8220;Zaman&#8221; erschien. Der Reporter besucht eine Gemeinde türkmenischer Aleviten im südostanatolischen Kısas bei Urfa, die noch das &#8220;görgü-sorgu&#8221;[<a href="#footnote-1-5129" id="footnote-link-1-5129" title="See the footnote.">1</a>]-Ritual praktiziert, das bei Aleviten in Großstädten außer Gebrauch gekommen ist. Einmal im Jahr müssen die Mitglieder einer Alevitengemeinde erscheinen, andernfalls dürfen sie nicht an den wöchentlichen Zeremonien (<i>cem</i>) teilnehmen. Teil des Rituals ist, dass alle vor dem <i>dede</i> ihr Verhalten gegenüber der Gemeinschaft rechtfertigen müssen (quasi eine öffentliche Beichte). Daraus folgt natürlich ein hohes Maß sozialer Kontrolle.</p>
<p>Die zitierten Aleviten beklagen jedoch nicht diesen Aspekt sondern, dass das alevitische Gemeindeleben in den <i>cemevleri</i> der Metropolen verflache, weil dieses Ritual nicht praktiziert wird. Ohnehin war in den kleinen Gemeinschaften alles besser:</p>
<blockquote><p>Wenn wird den Worten des Sängers (<em>ozan</em>) &#8220;Früher gab es mehr Glauben als heute&#8221;  Glaueben schenken, hat das cem, das wir jetzt gesehen haben, nur noch eine verblichene Ähnlichkeit mit dem von früher. Der Sänger (<i>ozan</i>), der sagt &#8220;Heute gibt es alles, diese Liebe, diese Wärme aber nicht&#8221; bringt auch ein Beispiel aus der Vergangenheit an: &#8220;Vor der Republik gab es im Dorf einen Sänger (<em>âşık</em>), Âşık Mustafa&#8230; Eines Tages ging seine Saz[<a href="#footnote-2-5129" id="footnote-link-2-5129" title="See the footnote.">2</a>], im Dorf gab es keinen zweiten, der die Rezitationen hätte durchführen konnte, auch in der Stadt gab es niemanden der <em>bağlama</em> hätte spielen können; aber ohne <em>bağlama</em> gibt es kein  . Trotz Schnee und Winter marschierte Mustafa nach Antep&#8217;e, um die <em>bağlama</em> richten zu lassen, und zum <i>cem</i> war er wieder da. Welch eine Liebe!&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Moral von der Geschicht: Auch die Aleviten lebten vor der Republik in einer heilen Welt.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-5129">Anschauen und Befragen  <a href="#footnote-link-1-5129">⇧</a></li><li id="footnote-2-5129">Anatolisches Saiteninstrument, <em>bağlama</em> dgl.  <a href="#footnote-link-2-5129">⇧</a></li></ol><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Die erste neue Moschee in Serbien&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 14:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südosteuropa]]></category>
		<category><![CDATA[Welt des Islam]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; seit dem Ende der osmanischen Herrschaft wurde letztes Jahr im nordserbischen Subotica eröffnet. Sie wird von den (nach &#8220;Zaman&#8220;) 10 000 muslimischen Roma der Region genutzt.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; seit dem Ende der osmanischen Herrschaft wurde letztes Jahr im nordserbischen Subotica eröffnet. Sie wird von den (nach &#8220;<a href="http://zaman.com.tr/haber.do?haberno=804840&#038;title=muhacir-camii-hep-beyaz-kalsin">Zaman</a>&#8220;) 10 000 muslimischen Roma der Region genutzt.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Ereignisse von 1915</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 14:10:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lautet nun die offizielle Sprachregelung des türkischen Bildungsministeriums hinsichtlich der Deportation der Armenier im Ersten Weltkrieg, berichtet &#8220;Taraf&#8221;. Die Formulierungen &#8220;sogenannter Völkermord&#8221; und &#8220;grundlose armenische Behauptungen&#8221; werden entfernt. Als Vorbild dienen Sprachregelungen, die zuvor eine griechisch-türkische Kommission mit Blick auf die Konflikte zwischen beiden Ländern empfohlen hatte.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Lautet nun die offizielle Sprachregelung des türkischen Bildungsministeriums hinsichtlich der Deportation der Armenier im Ersten Weltkrieg, <a href="http://www.taraf.com.tr/haber/26130.htm">berichtet</a> &#8220;Taraf&#8221;. Die Formulierungen &#8220;sogenannter Völkermord&#8221; und &#8220;grundlose armenische Behauptungen&#8221; werden entfernt. Als Vorbild dienen Sprachregelungen, die zuvor eine griechisch-türkische Kommission mit Blick auf die Konflikte zwischen beiden Ländern empfohlen hatte.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Afrotürken feiern auch</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 18:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der &#8220;Solidaritäts- und Hilfsverein der aus Afrika Stammenden&#8221; feiert heute im Ferienort Ortaca den Amtsantritt von Obama. Etwa zwanzigtausend Türken ostafrikanischer Herkunft leben an der Ägäisküste. Ali Karakuş, ein Vorstandsmitglied, erzählt in &#8220;Taraf&#8221;:
Unsere Vorväter wurden im 18.Jahrhundert hierher gebracht, um sie auf den Baumwollfeldern arbeiten zu lassen. Die zweite Gruppe der aus Afrika Stammenden Anfang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der &#8220;<a href="http://www.afro-turk.org/">Solidaritäts- und Hilfsverein der aus Afrika Stammenden</a>&#8221; feiert heute im Ferienort Ortaca den Amtsantritt von Obama. Etwa zwanzigtausend Türken ostafrikanischer Herkunft leben an der Ägäisküste. Ali Karakuş, ein Vorstandsmitglied, <a href="http://www.taraf.com.tr/haber/26009.htm">erzählt</a> in &#8220;Taraf&#8221;:</p>
<blockquote><p>Unsere Vorväter wurden im 18.Jahrhundert hierher gebracht, um sie auf den Baumwollfeldern arbeiten zu lassen. Die zweite Gruppe der aus Afrika Stammenden Anfang ist Anfang des 19. Jahrhunderts vom ägyptischen Khediven Abbas Paşa gebracht worden, um sie auf den Plantagen (?, üretim çiftliği) in Dalaman arbeiten zu lassen. Nach Schließung der Plantage hat uns der Staat unter Atatürk kostenlos Land zugeteilt.</p></blockquote>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Ich bitte um Entschuldigung&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 08:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Website der Kampagne, mit der einige türkische Intellektuelle ihre Anteilnahme mit dem armenischen Volk und ihre Distanzierung von der offiziellen Linie des Leugnens und Rechtfertigens der Massaker zum Ausdruck bringen, ist freigeschaltet worden.
Ich werde versuchen, in den nächsten Tagen den Aufruf des Initiators Baskın Oran zu übersetzen.
____________
Nachtrag 17.12.2008

Mittlerweile haben Nationalisten eine Seite &#8220;Wir fordern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Website der <a href="/?p=2696">Kampagne</a>, mit der einige türkische Intellektuelle ihre Anteilnahme mit dem armenischen Volk und ihre Distanzierung von der offiziellen Linie des Leugnens und Rechtfertigens der Massaker zum Ausdruck bringen, ist <a href="http://www.ozurdiliyoruz.com/">freigeschaltet</a> worden.</p>
<p>Ich werde versuchen, in den nächsten Tagen <a href="http://www.radikal.com.tr/Radikal.aspx?aType=EklerDetay&#038;ArticleID=912867&#038;Date=16.12.2008&#038;CategoryID=42">den Aufruf</a> des Initiators Baskın Oran zu übersetzen.</p>
<p>____________</p>
<p>Nachtrag 17.12.2008<br />
<a href="http://www.radikal.com.tr/Radikal.aspx?aType=RadikalDetay&#038;Date=17.12.2008&#038;ArticleID=913117"><br />
Mittlerweile</a> haben Nationalisten eine Seite &#8220;Wir fordern eine Entschuldigung&#8221; in Netz gestellt. Sie ist im Layout identisch, zeigt aber Bilder von Anschlägen armenischer Terroristen und eine Vertreibungsszene, vermutlich aus dem Konflikt um Berg-Karabach.</p>
<p>Der Ministerpräsident<a href="http://yenisafak.com.tr/Politika/?t=17.12.2008&#038;c=2&#038;i=156779"> meinte</a>, das gehe ihn nichts an, er wisse nicht wofür er sich entschuldigen müsse. Anders Ali Bayramoğlu, Kolumnist für dessen Hausblatt &#8220;Yeni Şafak&#8221;. Er <a href="http://yenisafak.com.tr/Yazarlar/?i=14333&#038;y=AliBayramoglu">begrüßte</a> gestern bereits in einem Artikel, dass nun das Schweigen gebrochen werde, und heute <a href="http://yenisafak.com.tr/Yazarlar/?i=14349&#038;y=AliBayramoglu">setzt</a> er der konservativen Leserschaft eine historisch hieb-und stichfeste Zusammenfassung vor:</p>
<blockquote><p>Das erste Stadium begann in den 1870er Jahren.</p>
<p>Unumstritten waren die Maßnahmen von (Sultan) Abdülhamit gegen den armenischen Nationalismus und armenische Aufstände, gegen den westlichen Druck besonders 1894-1896 von äußerster Härte. Diese Periode Epoche war eine Zeit, zu der der Staat unverhältnismäßige, teilweise das Ausmaß von Massakern annehmende Aktionen zur Aufstandbekämpfung vornahm, es war die Zeit eines Konflikts zwischen Gegnern.</p>
<p>1915 ist das zweite Stadium</p>
<p>Das Kommitee für Einheit und Fortschritt (Jungtürken) ging daran, Anatolien von der neben den Juden letzten verbliebenen nichtmuslimischen Volksgruppe zu reinigen.</p>
<p>Zuerst wurden alle Männer eingezogen, dann wurden die zurückgebliebenen Frauen, Kinder und Alten, den Sicherheitsbedürfnissen entsprechend, zum Auszug von Edirne nach Antakya, von Erzurum nach Yozgat gezwungen, in einem Ausmaß, dass man sich nicht vorstellen kann.</p>
<p>Das Ziel war die syrische Wüste. Eine Deportation unter staatlicher Aufsicht.</p>
<p>Nach den Aufzeicnungen von Talat Paşa lebten vor der Deportation auf osmanischem Gebiet 1,2 Mio Armenier. Denselben Aufzeichnungen zufolge waren danach (die syrische Wüste eingeschlossen) 400 000 übrig. 800 000 Armenier sind also in der einen oder der anderen Form vernichtet worden.</p></blockquote>
<p>Die Racheakte armenischer Freischärler nach der Niederlage, die bis zu 150 000 Türken das Leben kosteten, und die Terrorakte von Armeniern in der Diaspora nennt er Stadium drei und vier. Aus zwei Gründen könnten aber weder dieser Terrorismus, noch die Racheakte noch der Konflikt im späten 19. Jh. mit dem gleichgesetzt werden, was 1915 geschah:</p>
<blockquote><p>1. Es gab keinen Konflikt. Es gab eine neun Monate dauernde Deportation. Unterstreichen wir es noch einmal: Unter der Kontrolle der Regierung des Kommitees für Einheit und Fortschritt sind unbestritten 800 000 Menschen umgekommen.</p>
<p>2. Die Armenier sind 1915 aus Anatolien vertrieben worden und die große Mehrheit hat dabei ihr Leben verloren.</p></blockquote>
<p>&#8212;&#8212;&#8211; Nachtrag 5.1.2009 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Die privaten Aufzeichnungen hat erstmals 2005 der Journalist Murat Bardakçı veröffentlicht. Heute <a href="´http://www.milliyet.com.tr/Guncel/HaberDetay.aspx?aType=HaberDetay&#038;Kategori=guncel&#038;ArticleID=1042903&#038;Date=05.01.2009&#038;b=Tehcir%20farki%20972%20bin&#038;ver=22">reproduziert</a> Milliyet die Tabelle, wo Provinz für Provinz aufgelistet wird, wieviele Armenier vor und nach der Provinz dort lebten.<br />
___________________________</p>
<p>Nachtrag 19.12.2008</p>
<p>Die Seite ist oft (wie im Moment) nicht aufrufbar oder die Unterschriftfunktion arbeitet nicht. <a href="http://www.radikal.com.tr/Radikal.aspx?aType=RadikalDetay&#038;ArticleID=913420&#038;Date=19.12.2008&#038;CategoryID=77">Laut Aussage</a> eines Technikers wurde die Seite von einem Rechner mit einer IP-Adresse des Innenministeriums in einer Minute eine Millionen mal angeklickt, um sie lahmzulegen.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Respekt für Kultur&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 13:10:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Golfstaaten]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; wird in der islamischen Welt gerne eingefordert, seltener praktiziert, auch dann nicht, wenn es um islamisches Kulturerbe geht. So beklagt ein in Mekka ansässiger türkischer Bibliothekar, dass ein 450 Jahre alter Aquädukt, den die Tochter des Sultan Süleyman gestiftet hat, dem Verfall preisgegeben wird.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; wird in der islamischen Welt gerne eingefordert, seltener praktiziert, auch dann nicht, wenn es um islamisches Kulturerbe geht. So <a href="http://yenisafak.com.tr/Aktuel/?t=09.12.2008&#038;c=5&#038;i=155195">beklagt</a> ein in Mekka ansässiger türkischer Bibliothekar, dass ein 450 Jahre alter Aquädukt, den die Tochter des Sultan Süleyman gestiftet hat, dem Verfall preisgegeben wird.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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