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	<title>TRANSATLANTIC FORUM &#187; Palästinensergebiete</title>
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	<description>Liberty and Democracy in East and West.</description>
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		<title>Abbruch der Beziehungen</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 19:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Golfstaaten]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Als letzte palästinensische Hochschule bricht die al-Quds Universität ihre Beziehungen zu israelischen Hochschulen ab. Fraglich ist, ob es allein an Empörung liegt:
Al Quds faculty members told The Chronicle that some Arab donors, notably Kuwait, had refused to provide funds to the university because of its policy of dialogue and cooperation with Israel. Al Quds has [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als letzte palästinensische Hochschule bricht die al-Quds Universität ihre Beziehungen zu israelischen Hochschulen ab. Fraglich ist, ob es allein an Empörung liegt:</p>
<blockquote><p>Al Quds faculty members told The Chronicle that some Arab donors, notably Kuwait, had refused to provide funds to the university because of its policy of dialogue and cooperation with Israel. Al Quds has about 60 joint projects with Israeli institutions, with a combined budget of about $5-million.</p></blockquote>
<p>Weiter heißt es:</p>
<blockquote><p>Ending academic cooperation is aimed at, first of all, pressuring Israel to abide by a solution that ends the occupation, a solution that has been needed for far too long and that the international community has stopped demanding.</p></blockquote>
<p>Hier scheinen mir manche ihr Drohpotenzial zu überschätzen, denn was verliert Israel wissenschaftlich durch diesen Boykott und was die Studenten und Wissenschaftler von al-Quds?</p>
<p>(<a href="http://chronicle.com/news/article/5908/palestinian-university-suspends-contacts-with-israeli-academics">Quelle</a>, account muss angelegt werden)<br />
____________________<br />
Nachtrag 7.2.2009</p>
<p><a href="http://ibnlive.in.com/news/damage-is-done-kalyans-sorry-wont-move-up-muslims/84736-3.html">Überzeugt hat es nicht</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nicht nur Spielerei</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/4128/nicht-nur-spielerei/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 17:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Welt des Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Palästinensergebiete]]></category>

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		<description><![CDATA[Jörg Lau weist auf die Suchmaschine &#8220;Müslüman Google&#8221; hin[1]. Er schreibt:
Die Suchergebnisse sind aber nicht unbedingt helal. Sie unterscheiden sich nicht vom normalen Google.
So einfach ist das nicht. unter /hakkimizda (&#8221;über uns&#8221;) heißt es:
Reklam tıklamalarından elde edilecek gelir ise Filistin&#8217;e yardım için Yardım Kuruluşlarına bağışlanacaktır. 
(Die Einkünfte, die beim Anklicken der Werbung anfallen, werden Hilfsorganisationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jörg Lau <a href="http://blog.zeit.de/joerglau/2009/01/13/das-islamische-google-ist-da_1878/trackback">weist</a> auf die Suchmaschine &#8220;Müslüman Google&#8221; hin[<a href="#footnote-1-4128" id="footnote-link-1-4128" title="See the footnote.">1</a>]. Er schreibt:</p>
<blockquote><p>Die Suchergebnisse sind aber nicht unbedingt helal. Sie unterscheiden sich nicht vom normalen Google.</p></blockquote>
<p>So einfach ist das nicht. unter /hakkimizda (&#8221;über uns&#8221;) heißt es:</p>
<blockquote><p>Reklam tıklamalarından elde edilecek gelir ise Filistin&#8217;e yardım için Yardım Kuruluşlarına bağışlanacaktır. </p>
<p>(Die Einkünfte, die beim Anklicken der Werbung anfallen, werden Hilfsorganisationen für Palästina gespendet)</p></blockquote>
<p>Da bleibe ich beim hergebrachten reinen Kommerz.</p>
<p>Dank an Claudia Dantschke.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-4128">http://muslumangoogle.com  <a href="#footnote-link-1-4128">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Von Israel besessen</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2008/2373/von-israel-besessen/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Sep 2008 10:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Aus dem Tollhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Antizionismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Palästinensergebiete]]></category>
		<category><![CDATA[Paternalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, es gibt demokratische Wahlen, es gibt &#8216;Basis&#8217;-Rechte für alle. Aber der zionistische Staat Israel definiert sich als &#8216;jüdisch&#8217;, das provoziert viele Fragen, die sich die Broders nicht stellen und ihren Lesern vorenthalten wollen:
- Was ist mit den über 20% Nichtjuden?
fragt eine besorgte Raumplanerin aus Dortmund, die das Nahostproblem als Hobby für sich entdeckt hat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span style="font-size: 100%;">Ja, es gibt demokratische Wahlen, es gibt &#8216;Basis&#8217;-Rechte für alle. Aber der zionistische Staat Israel definiert sich als &#8216;jüdisch&#8217;, das provoziert viele Fragen, die sich die Broders nicht stellen und ihren Lesern vorenthalten wollen:<br />
- Was ist mit den über 20% Nichtjuden?</span></p></blockquote>
<p>fragt eine besorgte <a href="http://zionismus-israel-raumplanung.blogspot.com/2008/09/henryk-m-broder-hofnarr-und-ttig-am.html" target="_blank">Raumplanerin aus Dortmund</a>, die das Nahostproblem als Hobby für sich entdeckt hat. Nun, was soll mit den Nichtjuden in Israel sein? Die haben in aller Regel die israelische Staatsangehörigkeit, zumindest die Araber unter ihnen.</p>
<p>Was unsere Raumplanerin aber so skandalös findet, ist die Tatsache, dass Israel sich als jüdischer Staat versteht, sind doch die Israelis eine Religionsnation. Daran ist nichts weiter bemerkenswert ausser der Tatsache, dass eine gewisse Spezies von Intellektuellen diese Eigenschaft immer nur an Israel bemängelt.</p>
<p>Denn wer sich einmal in in der Welt umschaut, wird mühelos feststellen, dass es da <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2006/516/yom-atz-3/" target="_blank">noch ein paar andere Religionsnationen</a> gibt: So definiert sich Griechenland als Nation über griechische Abkunft und Zugehörigkeit zur griechisch-orthodoxen Kirche gleichermassen. Man könnte fragen: Und was ist mit der muslimischen/türkischen Minderheit? Aber diese Frage stellt niemand.</p>
<p>Ebenso versteht sich die Türkei als Religionsnation: Turkophonie und sunnitischer Islam sind die Elemente, aus denen die türkische Nation geschmiedet ist. Man könnte fragen: Und was ist mit der griechischen/christlichen Minderheit, was mit den Juden und Armeniern, die in der Türkei leben? Aber diese Frage stellt niemand.</p>
<p>Auch Japan versteht sich als Religionsnation, ebenso Russland, Serbien und viele andere. Man mag darüber befinden, wie man will, kritisiert aber wird merkwürdigerweise immer nur Israel dafür. Und das, obwohl man leichter Jude und Israeli werden kann als Japaner.</p>
<p>Was nun die Vertreibungen anbetrifft – man kann es nicht oft genug wiederholen: Alle heute existierenden Staaten, die auf dem Boden des ehemaligen Osmanischen Reiches entstanden sind, haben zu Beginn ihrer Staatswerdung und zum Teil noch danach eine Politik der Homogenisierung betrieben. Entweder durch Vertreibung, oder durch staatliche Marginalisierung, Diskriminierung oder Assimilierung.</p>
<p>Im Grunde brauchen wir uns gar nicht auf Südosteuropa und den Nahen Osten zu beschränken, wir finden das Phänomen Vertreibung auch anderswo. Immerhin hat nun aber gerade Israel im Verhältnis sehr viel weniger Menschen vertrieben, <a href="http://www.logosjournal.com/morris.htm" target="_blank">als dies anderswo der Fall war</a>. Zugleich war Arabisch von Anfang an zweite Nationalsprache und alle Araber auf israelischem Staatsgebiet wurden israelische Staatsbürger. Die Situation selbst der Palästinenser in der Westbank heute dürfte besser sein als die <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2008/2368/erinnerungen-an-jalazoon/" target="_blank">vieler Menschen in anderen Regionen des Nahen Ostens</a>. Und während Israel eine Regierung wählte, die sich einen Ausgleich mit den Palästinensern auf die Fahnen geschrieben hat, kam in Gaza die radikale Hamas an die Macht.</p>
<p>Man vergleiche dies mit der Situation der Kurden in Syrien, denen massenhaft die Staatsangehörigkeit und alle Bürgerrechte entzogen wurden, weil sie keine Araber werden wollten oder der griechischen Politik in den 50er Jahren, die mehr als 50.000 griechischen Türken ihre Staatsbürgerschaft entzog – nie waren diese Praktiken ein grosses Thema für die Linken. Immer nur Israel.</p>
<p>Was also ist diese Art von Israelkritik, wenn nicht ein Antisemitismus im neuen Gewand? Allein die Obsession, mit der diese Art von Kritik betrieben wird, spricht für sich.</p>
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		<title>Erinnerungen an Jalazoon</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2008/2368/erinnerungen-an-jalazoon/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 21:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arabische Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik des Paternalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswelten]]></category>
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		<category><![CDATA[Palästinensergebiete]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich das erste Mal in Israel war, vor nunmehr 17 Jahren, da war ich auch in der Westbank, habe verschiedene palästinensische Dörfer besucht, interessante Leute kennengelernt, ich war in Bir Zeit und Ramallah und auch in einem Flüchtlingslager: Jalazoon. So ziemlich alle Palästinenser, die ich damals kennengelernt habe, waren mir ausgesprochen sympathisch und keiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich das erste Mal in Israel war, vor nunmehr 17 Jahren, da war ich auch in der Westbank, habe verschiedene palästinensische Dörfer besucht, interessante Leute kennengelernt, ich war in Bir Zeit und Ramallah und auch in einem Flüchtlingslager: Jalazoon. So ziemlich alle Palästinenser, die ich damals kennengelernt habe, waren mir ausgesprochen sympathisch und keiner äusserte irgendetwas, was extremistisch oder antisemitisch hätte genannt werden können.</p>
<p>Dessen ungeachtet mache ich meine politischen Urteile nicht abhängig von persönlichen Sympathien. Sicher, aus europäischer Perspektive lebten die Leute, bei denen ich damals untergekommen war, in sehr bescheidenen Verhältnissen. Es lässt sich aber nicht übersehen, dass es unter der palästinensischen Bevölkerung eine weitverbreitete Mentalität des pemanenten Sich-Von-Aller-Welt-Betrogen-Fühlens gibt. Und diese ist Ursache für Selbstviktimisierung, eine politische Haltung des &#8220;Alles oder gar nichts&#8221; und letztendlich auch für den Terrorismus eines Teils von ihnen.</p>
<p>Denn den Palästinensern in der Westbank geht es gut, sobald man die Perspektive ändert: Verglichen mit dem Lebensstandard ländlicher Gebiete in Syrien oder Ägypten ist der durchschnittliche Palästinenser in Nablus oder Hebron weitaus besser dran. Das Flüchtlingslager Jalazoon besteht selbstverständlich nicht aus Zelten, sondern aus Häusern aus Stein, mit einem Generator vor dem Haus und fliessend Wasser. Und einem Dach. Anderswo ist das keine Selbstverständlichkeit.</p>
<p>Als ich das erste Mal in Syrien war, in einem Dorf weit ausserhalb von Aleppo, wurde der Unterschied sofort klar: Das Haus unseres Gastgebers war nur zum Teil überdacht und auch die anderen Häuser waren an Komfort einem Flüchtlingslager in der Westbank zumindest in nichts voraus. Aber es gab noch einen weiteren Unterschied: In Syrien konnte unser Gastgeber uns nicht ohne weiteres durch sein Dorf führen, da der allgegenwärtige Geheimdienst, so wurde uns erzählt, sehr darauf bedacht sei, dass sich niemand ein Zubrot als unregistrierter Fremdenführer verdiene. Das nämlich sei strafbar.</p>
<p>Und so schlich unser Gastgeber, sich vorab in alle Richtungen umsehend, dreissig Meter voran, verschanzte sich an einer Häuserecke, bedeutete uns ihm nachzufolgen, worauf er sich an die nächste Ecke heranprischte, uns ein Zeichen gab – und immer so weiter. Ein normaler Spaziergang durch das Dorf war mit unserem Gastgeber unmöglich. In der Westbank dagegen kein Problem.</p>
<p>Auch in Kairo hatte ich selten den Eindruck, dass es den Leuten bessergeht als in der Westbank. Sieht man einmal von wohlhabenden Vierteln wie Zamalek, Maadi oder Mohandesin ab. Besonders befremdlich erscheint in westlichen Augen, dass es in Ägypten Menschen gibt, die auf Friedhöfen hausen, ohne Strom und ohne Wasser. Da möchte man lieber das westliche Ufer des Jordan sein zuhause nennen.</p>
<p>Selbst das historische Judenviertel von Istanbul, in dem ich vor acht Jahren zugegen war, machte einen unerwartet elenden Eindruck und wies augenscheinlich schlechtere hygienische Verhältnisse als die in einem durchschnittlichen palästinensischen Dorf unter israelischer Besatzung auf.</p>
<p>Trotzdem haben <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_hungersnot_in_gaza/" target="_blank">Berichte</a>, die von einem Massenelend in den von Israel besetzten (und ehedem besetzten) Gebieten sprechen, ungebrochen Konjunktur. Auch wenn die Lage der Palästinenser (drücken wir es mal vornehm aus:) in vielem verbessert werden könnte – ein Ghetto, ein grosses Freiluftgefängnis, in dem die Menschen dahinsiechen, ist es <a href="http://spiritofentebbe.wordpress.com/2008/09/10/ghetto-westjordanland/" target="_blank">wahrhaftig nicht</a>, ja im Vergleich zu anderen Regionen in der Arabischen Welt muss man es sogar wohlhabend nennen. Und nun auch noch das:</p>
<blockquote><p>Palestinian Economy in Judea and Samaria Strengthens in First Half of 2008</p>
<p>The Palestinian economy in Judea and Samaria has shown signs of strengthening since the beginning of the year, according to a recent analysis by the Civil Administration. (…) There have been large increases in the passage of commercial goods as a direct result of the increase in employment licenses and trade permits issued to Palestinian merchants and business owners by the Civil Administration since the beginning of 2008.</p>
<p>There has also been a significant rise in the number of Palestinians using public transportation in the region, as well as a large expansion of the tourism industries in central cities such as Bethlehem and Jericho. Fresh agricultural crops exported to Israel have grown by 25% (despite significant damage caused by the frost that hit the region during the last winter). The &#8220;Al Kuds&#8221; Palestinian capital markets index has risen, as opposed to the trend on global stock markets, and the successful Bethlehem Investor Conference in May is predicted to lead to an increase in foreign investment.</p>
<p>All these indicators reflect on the significant improvement in the Palestinian economy in Judea and Samaria in the first half of 2008. (…)</p></blockquote>
<p>Zugegeben, diese Meldung stammt aus dem IDF Spokesperson&#8217;s Office (8. September 2008). Allerdings: &#8220;The analysis was based on data gathered by the Civil Administration as well as publicly available figures.&#8221;</p>
<p>Die Armee weist darauf hin, dass an die hundert Kontrollstationen (in Ziffern: 100) in den letzten Monaten abgebaut wurden. Ebenso wurden mehrere Grenzübergänge, die geschlossen waren, wiedereröffnet. Die Zahl der Inhaber von VIP-Transitausweisen ist ebenso gestiegen, wie die ausländische Investition in der Westbank.</p>
<p>Und nun fragen wir: Wer aus den Reihen der Friedensbewegung will davon wissen?</p>
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		<item>
		<title>Islamische Welt und Globalisierung (2)</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2008/2358/muslime-und-globalisierun/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 21:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik des Paternalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Welt des Islam]]></category>
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		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

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		<description><![CDATA[“Die muslimische Welt verweigert sich der Globalisierung” urteilte der Politikwissenschaftler Peter Pawelka noch vor zwei Jahren. Wenn dieser Satz jemals seine Richtigkeit hatte, so gilt er jedenfalls heute nicht mehr. Denn zumindest die Einstellung der Bevölkerung in der Islamischen Welt weist auf das Gegenteil hin, so WorldPublicOpinion.org:
Contrary to the common assumption that Muslims view globalization [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Die muslimische Welt verweigert sich der Globalisierung” <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2006/408/islamischewelt-globalisierung/" target="_blank">urteilte</a> der Politikwissenschaftler Peter Pawelka noch vor zwei Jahren. Wenn dieser Satz jemals seine Richtigkeit hatte, so gilt er jedenfalls heute nicht mehr. Denn zumindest die Einstellung der Bevölkerung in der Islamischen Welt weist auf das Gegenteil hin, so <a href="http://www.worldpublicopinion.org/pipa/articles/home_page/528.php?nid=&amp;id=&amp;pnt=528&amp;lb=" target="_blank">WorldPublicOpinion.org</a>:</p>
<blockquote><p>Contrary to the common assumption that Muslims view globalization as a threat to their society, a new poll of Muslim countries finds that globalization is generally viewed positively. The poll was conducted by WorldPublicOpinion.org in six nations with predominantly Muslim populations in different regions of the world including Egypt, Turkey, Azerbaijan, Iran, Indonesia, and the Palestinian Territories, plus the Muslim population of Nigeria.</p></blockquote>
<p>Für Globalisierungs&#8221;kritiker&#8221; wie Naomi Klein ist das natürlich ein Ärgernis. Frau Klein, die sich gerne als <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2007/1868/diktator-wider-willen/" target="_self">Anwältin nichtwestlicher Nationen</a> ausgibt, muss wieder einmal mit ansehen, wie die von ihr vorgeblich Vertretenen wenig Stimmung an den Tag legen, sich vor den Chancen und Risiken der Weltwirtschaft behüten zu lassen. Zuvor schon hatte die Chavez-Bewunderin Schiffbruch erlitten, als 72% der Venezolaner <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2007/1780/no-thinko/" target="_self">in einer Umfrage kundtaten</a>, dass sie das Leben in einer freien Marktwirtschaft bevorzugen.</p>
<p>Tatsächlich ist Globalisierung nichts anderes als Partizipation, und zwar an internationalen Märkten. Die wiederum bringt keineswegs nur den reichen Ländern Vorteile (Beispiele <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2007/1753/alle-werden-reicher/" target="_self">hier</a>, <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2008/2200/635-mio-chinesen/" target="_self">hier</a>, <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2007/1887/vietnam-textilindustrie/" target="_self">hier</a>, <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2008/2335/explodierende-mittelschichten/" target="_self">hier</a> und <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2006/287/osteuropa-als-zugpferd-der-eu/" target="_self">hier</a>), liegt es doch im Wesen des Handels, dass beide Seiten von ihm profitieren. Freilich verträgt sich Partizipation nicht mit einem in der Robin-Hood-Pose vorgetragenen intellektuellen Paternalismus. Dieser nämlich, in der Tat, ist ein Luxus, den <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2007/1680/globalisierung-ftharris/" target="_self">nur die Wohlhabenden</a> sich leisten können. Noch einmal WorldPublicOpinion: &#8220;Asked whether international trade is good or bad for their country&#8217;s economy, majorities in five of six nations polled say that it is good.&#8221;</p>
<p>Immerhin befürwortet in allen befragten Ländern eine Mehrheit einen Minimalstandard an Sozial- und Umweltnormen. Dafür zu werben, dürfte für die Linke ein weitaus konstruktiveres Betätigungsfeld sein als Globalisierung und Marktwirtschaft als solche zu dämonisieren.</p>
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