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	<title>TRANSATLANTIC FORUM &#187; Postzionismus</title>
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	<description>Liberty and Democracy in East and West.</description>
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		<title>Vorsicht vor dem Apartheid-Diskurs</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 18:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[Nahostkonflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Postzionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zionismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Gadi Taub
Israel tut sich schwer damit, seine Geistesverfassung zu ändern und sich von der alten Annahme zu verabschieden, wonach die Feinde  des Zionismus das Territorium des jüdischen Staats Stück für Stück wegfressen wollen. Wir haben das früher „Salami-Taktik“ genannt. Die Gegner des Zionismus haben jedoch realisiert, dass der gegenteilige Weg zur Vernichtung Israels [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Gadi Taub</em></p>
<p>Israel tut sich schwer damit, seine Geistesverfassung zu ändern und sich von der alten Annahme zu verabschieden, wonach die Feinde  des Zionismus das Territorium des jüdischen Staats Stück für Stück wegfressen wollen. Wir haben das früher „Salami-Taktik“ genannt. Die Gegner des Zionismus haben jedoch realisiert, dass der gegenteilige Weg zur Vernichtung Israels führt: die Teilung des Landes zu verhindern.</p>
<p>In der Vergangenheit war der demokratischen Welt das Wesen der Kräfte klar, die eine Teilung verhindern wollten. Es waren dies die Anhänger des arabischen Nationalismus, die den Juden das Recht auf Selbstbestimmung abzuerkennen suchten. Das Bild war eindeutig: Die Nationalisten waren gegen die Teilung, die Anhänger der Demokratie dafür. Inzwischen werden sowohl Nationalismus als auch Antisemitismus durch einen Schleier demokratischen Diskurses hindurch präsentiert.</p>
<p>Selbstverständlich ist die Position der arabischen Nationalisten dieselbe geblieben. Die Palästinenser haben sich gegen die von den Vereinten Nationen vorgeschlagene Teilung gestellt und widerstehen ihr noch immer. Auch der Grund dafür ist derselbe geblieben: Ein Staat zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer würde wie jeder andere arabische Staat sein, mit einer jüdischen Minderheit. Die Teilung würde einen Staat für die Juden mit einer jüdischen Mehrheit garantieren.</p>
<p>Die Ein-Staaten-Lösung wird immer mehr mit den Begriffen von Demokratie und Menschenrechten vertreten. Dies ist die Allianz zwischen den Goldstones und ihren Meistern: einem internationalen Forum von Staaten, die die Menschenrechte mit Füßen treten, aber dennoch einen Streiter für die Menschenrechte aussenden, um Israel als Feind der Menschenrechte darzustellen. Unterdessen verschleiert die andere Seite – eine rassistische Bewegung, die offen zum Mord an Juden aufruft – Raketenagriffe auf zivile Ziele hinter der Fassade dieser Rechte, während sie ihre Raketen hinter den Körpern ihres eigenen Volks versteckt.</p>
<p>Diese unheilige Allianz zwischen arabischen Nationalisten und Verfechtern der Demokratie wird immer raffinierter. Wir sollten auf ihre Bemühung achten, den Unterschied zwischen den besetzten Gebieten und dem eigentlichen Israel zu verwischen. Die öffentliche Meinung im Westen wird schrittweise darauf vorbereitet, vor allem weil die Welt in den Nachrichten Bilder von Straßensperren sieht, neben denen der Ausdruck „jüdischer Staat“ steht. Die (falsche) Schlussfolgerung daraus lautet, dass ein jüdischer Staat Apartheid bedeutet.</p>
<p>Dieser Vorbereitungsprozess wird von den Medien und von Intellektuellen unterstützt. Israels Gegner im Westen haben aufgehört, von Besatzung zu reden, und reden stattdessen von Apartheid. Der Begriff „Besatzung“ macht den Unterschied zwischen Gebieten diesseits und jenseits der Grünen Linie deutlich. Der Begriff „Apartheid“ jedoch nimmt auf die Vorstellung des jüdischen Staates an sich Bezug und stellt sie so dar, dass ein Volk ein anderes beherrscht, wobei die Gebiete nur eine der krasseren Manifestationen dessen sind.</p>
<p>Dieser Logik zufolge kann also eine gerechte Lösung auf der Grundlage von Gleichheit sich nicht mit einer Teilung in zwei Staaten begnügen, da dies lediglich die Fortexistenz des verachtenswerten jüdischen Staates garantieren würde. Da wird ein binationaler Staat als die gerechte Lösung angesehen; ein Konzept ähnlich Belgien oder der Schweiz oder der Bosnien von der internationalen Gemeinschaft aufgezwungenen – und durch internationale Besatzung aufrechterhaltene &#8211; Lösung.</p>
<p>Israelis, die derlei Vorschläge prüfen, realisieren, wie haltlos sie sind. Ein Staat mit einer arabischen Mehrheit würde nicht wie die Schweiz sein. Die Rechte einer jüdischen Minderheit in die Hände einer Hamas- oder Fatah-Mehrheit zu legen, würde der liberalen Demokratie nicht zum Aufschwung verhelfen. Nicht ein einziger arabischer Staat hat diesem national-arabischen Charakter abgeschworen, und wie Alexander Yacobson bemerkt hat, ist die Behauptung, ausgerechnet die Palästinenser würden dies für die „zionistischen Invasoren“ tun, völlig sinnlos.</p>
<p>Das ist aber nicht, was die internationale Gemeinschaft sieht. Das Trommelfeuer von Artikeln, die Israel als einen Apartheidstaat darstellen und das Trommelfeuer von scheinbar vernünftigen Vorschlägen für einen binationalen Staat schaffen Schritt für Schritt eine Situation, in der ein blutiger und festgefahrener Konflikt vermeintlich eine einfache demokratische Lösung hat.</p>
<p>Sollte es uns nicht gelingen, den Palästinensern bald die Teilung aufzuzwingen, könnte die internationale Gemeinschaft sich ersucht fühlen, Israel im Namen der Demokratie und unter dem Deckmantel der „binationalen Gleichheit“ auszulöschen.</p>
<p>(Yedioth Ahronot, 02.02.10. MIt freundlicher Genehmigung der Botschaft des Staates Israel, Berlin.)</p>
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		<title>Patrioten, Proleten und Proselyten</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 16:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung & Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Welt des Islam]]></category>
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		<category><![CDATA[Shlomo Sand]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu einem zünftigen akademischen Betrieb gehören auch immer ein paar schräge Vögel, die den Haufen durch extrem drollige Ansichten aufmischen, es am Ende mitunter aber selbst sind, die Federn lassen müssen. Israel z.B. verfügt über Shlomo Sand, der es mit seiner These, dass die heutigen Juden allesamt Nachfahren von Konvertiten sind, bis in die &#8220;Monde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu einem zünftigen akademischen Betrieb gehören auch immer ein paar schräge Vögel, die den Haufen durch extrem drollige Ansichten aufmischen, es am Ende mitunter aber selbst sind, die Federn lassen müssen. Israel z.B. verfügt über Shlomo Sand, der es mit seiner These, dass die heutigen Juden allesamt Nachfahren von Konvertiten sind, bis in die &#8220;<a href="http://www.monde-diplomatique.fr/2008/08/SAND/16205" target="_blank">Monde Diplomatique</a>&#8221;[<a href="#footnote-1-5768" id="footnote-link-1-5768" title="See the footnote.">1</a>] geschafft hat. Dass ein jüdischer Staat, der nur aus Konvertiten bestünde, nicht weniger jüdisch wäre, fällt für Sand nicht ins Gewicht. Entscheidend ist die <a href="http://beer7.wordpress.com/2008/04/10/alibijuden-shlomo-sand/" target="_blank">Delegitimierung Israels</a> als jüdischer Staat, was Sand denn auch in <a href="http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://eisernekrone.blogspot.com/2008/03/die-erfindung-der-jdischen-nation-durch.html" target="_blank">eurasistischen Kreisen</a> interessant macht.</p>
<p>Anita Shapira vom <em>Chaim Weizmann Institute for the Study of Zionism and Israel</em> zeigt in einer Rezension für das <em>Journal of Israeli History</em>, dass Sands Thesen allerdings <a href="http://www.isracampus.org.il/Extra%20Files/Anita%20Shapira%20-%20Shlomo%20Sand%20book%20review.pdf" target="_blank">auf Sand gebaut sind</a>.[<a href="#footnote-2-5768" id="footnote-link-2-5768" title="See the footnote.">2</a>]</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-5768">&#8221;La victoire de la religion de Jésus, au début du IVe siècle, ne met pas fin à l’expansion du judaïsme, mais elle repousse le prosélytisme juif aux marges du monde culturel chrétien. (…) L’expansion du judaïsme, du Caucase à l’Ukraine actuelle, engendre de multiples communautés, que les invasions mongoles du XIIIe siècle refoulent en nombre vers l’est de l’Europe.&#8221; – Und wie ich jetzt erst sehe, gibt&#8217;s das auch auf <a href="http://www.monde-diplomatique.de/pm/2008/08/08/a0028.text" target="_blank">Deutsch</a>.  <a href="#footnote-link-1-5768">⇧</a></li><li id="footnote-2-5768">Wortspiel nicht beabsichtigt.  <a href="#footnote-link-2-5768">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Die intellektuelle Nakba der Israel-Kritiker</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2008/2361/nakba-israelkritik/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 20:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik des Paternalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[Postzionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Viktimologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob das, was unter dem Etikett Israel-Kritik firmiert, antisemitisch ist, sei einmal dahingestellt. Auffällig ist aber, wie wenig sich die Generalkritiker Israels von Fakten beirren lassen oder auch nur bereit sind, in irgendeiner Weise auf sie einzugehen.
Denn 2005 ist etwas eingetreten, was viele schon nicht mehr für möglich gehalten haben: Israel hat sich aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob das, was unter dem Etikett Israel-Kritik firmiert, antisemitisch ist, sei einmal dahingestellt. Auffällig ist aber, wie wenig sich die Generalkritiker Israels von Fakten beirren lassen oder auch nur bereit sind, in irgendeiner Weise auf sie einzugehen.</p>
<p>Denn 2005 ist etwas eingetreten, was viele schon nicht mehr für möglich gehalten haben: Israel hat sich aus dem Gazastreifen zurückgezogen, und zwar nicht nur seine Truppen, sondern auch sämtliche seiner jüdischen Bewohner. Damit hätten die Palästinenser die Möglichkeit gehabt zu zeigen, dass sie ein prosperierendes Staatswesen, dass friedlich an Israels Seite existiert, aufzubauen in der Lage sind. Und Israel hätte keinen Grund mehr gehabt, sich nicht zumindest soweit aus dem Westjordanland zurückzuziehen, dass auch dort ein palästinensischer Staat hätte entstehen können.</p>
<p>Mit diesem Vorhaben kam Olmert an die Macht. Während Israel also eine Regierung wählt, die gewillt ist, das Erbe Sharons fortzuführen, entsteht im Gazastreifen ein Hamastan, weil offensichtlich nicht wenige Palästinenser jedes Zugeständnis Israels als Schwäche interpretieren. Wäre hier nicht ein wenig <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2005/91/nach-gaza-4/" target="_self">Kritik</a> an der palästinensischen Seite angebracht?</p>
<p>Die Israel-Kritiker jedoch <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dokumentation/?em_cnt=1320709&amp;em_cnt_page=1" target="_blank">ignorieren das</a>, oder aber sie wissen über Gaza nicht mehr zu sagen, als dass es ein israelisches Freiluftgefängnis sei. So schreibt Alfred Grosser in seiner <a href="http://www.faz.net/p/Rub013457531D514A289550C982F21BCDBF/Dx1~EFCEA557413B390502071B1FB534F9E9A~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Replik</a> auf Henryk Broder in der FAZ, dass der Antisemitismusvorwurf gegen ihn und seinesgleichen verhindern solle, dass über die israelische Besatzungspolitik gesprochen werde. Dass diese Besatzungspolitik aber schon längst der Vergangenheit angehören könnte, hält Grosser aber noch nicht einmal einer Erörterung für würdig.</p>
<p>Auch andere Israel-Kritiker reden heute immer noch so wie vor drei oder zehn oder zwanzig Jahren. Zwar zeigt sich in Umfragen eine Mehrheit der Israelis regelmässig überzeugt, dass zum Frieden kein Weg an einem palästinensischen Staat vorbeiführt. Und auch strebt Regierungschef Olmert nicht nur aus moralischen Gründen, sondern auch aus eigennützigen ein entsprechendes Abkommen an: So kann die Bevölkerung des Westjordanlandes im Falle eines zu errichtenden Palästinenserstaates dazu beitragen, die jüdische Bevölkerungsmehrheit im Kernland zu verstärken.</p>
<p>Aber dies hat wenig Zukunft, wenn ein Rückzug von der Gegenseite als Schwäche interpretiert und das einstmals besetzte Gebiet als Operationsbasis für Angriffe auf Israel zweckentfremdet wird. Wenn dies die Antwort auf israelisches Entgegenkommen ist, dann geht die Besatzung eben weiter.</p>
<p>Die Israel-Kritiker kann das freilich nicht erschüttern. Kein Wort verlieren sie darüber, dass Israel durchaus ein Interesse an einer Beendigung der Besatzung hat und Gaza lediglich der erste Schritt hätte sein können. Im Gegenteil, sie reden, als ob die Besatzung zunehme und von Tag zu Tag schlimmer werde. Und nur sie, die Israel-Kritiker wagen es, ihre Stimme zu erheben und gegen das Unrecht der Besatzung aufzutreten. Wofür sie von einer angeblichen Israel-Lobby mundtot gemacht werden sollen.</p>
<p>Nein, antisemitisch ist das nicht. Aber reichlich selbstgefällig und ignorant.</p>
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		<title>Postzionismus ist Antizionismus ist Antisemitismus</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 16:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Aus dem Tollhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Neoirrationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antizionismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Shlomo Avineri]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[I know deep inside me that the Hebraic identity is the most radical version of the idea of Jewish supremacy, which is a curse for Palestine, a curse for Jews and a curse for the world. It is a major destructive force&#8230;.  For an Israeli to humanise himself, he must de-zionise himself. In this [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>I know deep inside me that the Hebraic identity is the most radical version of the idea of Jewish supremacy, which is a curse for Palestine, a curse for Jews and a curse for the world. It is a major destructive force&#8230;.  For an Israeli to humanise himself, he must de-zionise himself. In this way, self-hating can become a very productive power. It&#8217;s the same sense of self-hating I find, too, in Jews who have given the most to humanity, like Christ, Spinoza or Marx. They bravely confronted their beast and, in doing so, they made sense to many millions.</p></blockquote>
<p>&#8230; äusserte sich einmal der antizionistische Jazzmusiker Gilad Atzmon. Ein überaus lesenswertes <a href="http://www.yale.edu/yiisa/workingpaper/hirsh/David%20Hirsh%20YIISA%20Working%20Paper1.pdf" target="_blank">working paper</a> (PDF, 164 Seiten) des Londoner Soziologen David Hirsh, erschienen in der <em>Yale Initiative for the Interdisciplinary Study of Antisemitism</em>, zeichnet das antizionistische Denken unter selbsthassenden jüdischen und anderen linken Intellektuellen nach:</p>
<blockquote><p>Contemporary left wing secular antiracist anti-Zionism cannot be understood solely as an intellectual or political critique of ‘Zionism’ but also needs to be understood as a broad and variegated movement which exists alongside a set of other anti-Zionist movements. Methodologically, therefore, it is necessary to look at the theory, the discourse and the claims of anti-Zionists, but it is also necessary to take into account the social reality of the ways in which these are actualized in the world. The movement is the site where the relationship between a set of shared conceptual meanings and understandings on the one hand, and the real-world political and social actualization of those understandings and meanings, on the other, are played out.</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8230; Some Jewish and antiracist anti-Zionists have flirted with Holocaust denial by defending the appropriateness of comparisons between Israel and Nazi Germany.  Some have routinely minimized antisemitism, often finding excuses for the rhetoric of Jewish conspiracy, Jewish domination of the media, Jewish power.  Some have found excuses for movements that wish to wipe Israel off the map.  Some have gone along with the ‘truism’ that people who talk about antisemitism do so dishonestly because they are part of a conspiracy to hide the crimes of ‘Zionism’.  Some have routinely fought for the commonsense notion that Israel is a uniquely serious human rights abuser.</p></blockquote>
<p>Der Politikwissenschaftler Shlomo Avineri hatte schon vor einem halben Jahr in der Haaretz <a href="http://www.haaretz.com/hasen/spages/878936.html" target="_blank">darauf hingewiesen</a>, dass Post- und Antizionisten gerne eine mehr als merkwürdige Doppelmoral pflegen:</p>
<blockquote><p>At the same time, those who are careful not to accept the Zionist narrative sometimes accept the Palestinian narrative without question.</p></blockquote>
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