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	<title>TRANSATLANTIC FORUM &#187; Religion</title>
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	<description>Liberty and Democracy in East and West.</description>
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		<title>Aufklärung ohne Ende</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 15:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
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		<category><![CDATA[Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Rüdiger Safranski]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Und so kommt am Ende des 18. Jahrhunderts, 16 Jahre nach Kants Was ist Aufklärung?, Friedrich Schleiermacher und hält die Religion hoch – ist dabei aber ganz Aufklärer. Keine Offenbarung, keine Orthodoxie, keine Fremdbestimmung: Schleiermacher ruft zur Autonomie im Glauben auf. Geht in euch, da werdet ihr das Religiöse erfahren. Die Bibel, sagt er, kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Und so kommt am Ende des 18. Jahrhunderts, 16 Jahre nach Kants <em>Was ist Aufklärung?</em>, Friedrich Schleiermacher und hält die Religion hoch – ist dabei aber ganz Aufklärer. Keine Offenbarung, keine Orthodoxie, keine Fremdbestimmung: Schleiermacher ruft zur Autonomie im Glauben auf. Geht in euch, da werdet ihr das Religiöse erfahren. Die Bibel, sagt er, kann ein jeder selbst schreiben.</p></blockquote>
<p>meint der Publizist Rüdiger Safranski im <a href="http://blog.zeit.de/joerglau/2010/07/22/4050_4050" target="_blank">Gespräch</a> <a href="http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2010/02/Streitgespraech-Safranski-Greffrath?page=all" target="_blank">mit der „Zeit‟</a>. Diese Äusserung verdient eine Anmerkung. Und stellt eine gute Gelegenheit dar, an Johann Salomo Semler zu erinnern.</p>
<p>Angefangen hatte alles mit dem von Friedrich Heinrich Jacobi ausgelösten Pantheismusstreit. Jacobi hatte dem bekannten Aufklärer Lessing bei dessen Besuch in Wolfenbüttel 1780 das ungedruckte Gedicht „Prometheus‟ von Goethe gezeigt, worauf Lessing bekannte, dass er „die orthodoxen Begriffe der Gottheit‟ für sich nicht mehr annehmen könne: „<em>Hen kai Pan</em> (Eins und alles)! Ich weiß nicht anders. Dahin geht auch dies Gedicht; und ich muß bekennen, es gefällt mir sehr.‟</p>
<p>Auf Jacobis Bemerkung, dass er damit nahe bei Spinoza sei, dessen Philosophie gemeinhin mit Atheismus in Verbindung gebracht wurde, gestand Lessing: „Wenn ich mich nach jemand nennen soll, so weiß ich keinen andern‟, was Jacobi 1785 in öffentlichen Briefen an Moses Mendelssohn publik machte. Der Skandal war perfekt. Goethe erinnert sich später in „Dichtung und Wahrheit‟, dass sein  Gedicht „zum Zündkraut einer Explosion [diente], welche die geheimsten  Verhältnisse würdiger Männer aufdeckte und zur Sprache brachte:  Verhältnisse, die, ihnen selbst unbewußt, in einer sonst höchst  aufgeklärten Gesellschaft schlummerten.‟[<a href="#footnote-1-10119" id="footnote-link-1-10119" title="See the footnote.">1</a>]</p>
<p>Mit seiner Enthüllung hatte Jacobi nicht nur auf Lessing, sondern auf die gesamte deutsche Aufklärung abgezielt, doch ging der Schuss nach hinten los. Eine wahre Spinoza-Euphorie war die Folge und in Weimar betrachtete man ihn als Stifter einer Art aufgeklärter Religion.[<a href="#footnote-2-10119" id="footnote-link-2-10119" title="See the footnote.">2</a>] Davon anstecken liessen sich neben Herder, Hölderlin u.a. auch der genannte Schleiermacher. Schleiermachers Projekt einer aufgeklärten Religion griff dabei auch auf den von Johann Salomo Semler vertretenen Perfektibilitätsgedanken zurück, wenngleich dieser von Schleiermacher modifizierte wurde.</p>
<p>Die Vorstellung von einer Vervollkommnung des Christentums im geschichtlichen Prozess eines allgemeinen, von Gott gelenkten Erkenntnisfortschritts[<a href="#footnote-3-10119" id="footnote-link-3-10119" title="See the footnote.">3</a>], brach mit dem älteren Konzept einer bevorstehenden Vernichtung des Kosmos und einem Ende der Menschheitsgeschichte. Schleiermacher „Gemeingeist‟, der die Entwicklung der Gläubigen befördert, knüpft daran an.[<a href="#footnote-4-10119" id="footnote-link-4-10119" title="See the footnote.">4</a>] Auf diesen Zusammenhang hatte vor allem Kants Nachfolger auf seinem Königsberger Lehrstuhl, Wilhelm Traugott Krug (1770-1842), hingewiesen. Für den Theologen Emanuel Hirsch war Friedrich Schleiermacher sogar „der eigentliche vollmächtige Erbe Semlers.‟</p>
<p>Diese Episode zeigt, wie einzelne Ideen eine ungeahnte Wirkmächtigkeit entfalten und schliesslich sogar zu einer Umprägung der gesamten Gesellschaft führen können. Ob Fortschrittsdenken und Individualismus auch in der Islamischen Welt zum Durchbruch finden, mag die Zukunft zeigen.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-10119">Cassirer, 2007: 255; Blumenberg, 1981, Bd. 2: 442 ff.  <a href="#footnote-link-1-10119">⇧</a></li><li id="footnote-2-10119">Krochmalnik 2006: 149-50.  <a href="#footnote-link-2-10119">⇧</a></li><li id="footnote-3-10119">Eine Haltung, die einem <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/8212/romantische-raserei/" target="_blank">Kulturpessimisten</a> wie Safranski fremd sein muss.  <a href="#footnote-link-3-10119">⇧</a></li><li id="footnote-4-10119">Hornig 1996: 205.  <a href="#footnote-link-4-10119">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Kirchlicher Wucher</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 09:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Eggert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerliche Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Morgenpostkolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgenpostkolumne 04. Juli 2010 
Es war vor ungefähr dreißig Jahren. Als Pfarrer besuchte ich eine Frau in der Oybiner Kirchgemeinde, die siebzig Jahre alt geworden war. Unter den Geburtstagsgästen waren auch Verwandte aus dem Westen. Bei dem von ihnen mitgebrachten Jacobs-Kaffee entspann sich dann auch eine Diskussion über Kirche und Pfarrer.
Noch immer erbost, teilte der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Morgenpostkolumne 04. Juli 2010 </em></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-10011" title="Erfurt_Rosette__MKreutz" src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/Erfurt_Rosette__MKreutz.jpg" alt="Erfurt_Rosette__MKreutz" width="218" height="166" />Es war vor ungefähr dreißig Jahren. Als Pfarrer besuchte ich eine Frau in der Oybiner Kirchgemeinde, die siebzig Jahre alt geworden war. Unter den Geburtstagsgästen waren auch Verwandte aus dem Westen. Bei dem von ihnen mitgebrachten <em>Jacobs</em>-Kaffee entspann sich dann auch eine Diskussion über Kirche und Pfarrer.</p>
<p>Noch immer erbost, teilte der Verwandte mit, dass er aus der Kirche ausgetreten sei. Der Grund schien einleuchtend und verständlich. Seine Mutter, die ihr ganzes Leben lang in der Kirche war, bekam zum 90. Geburtstag nicht den Besuch des Pfarrers, sondern eine Glückwunschkarte, die mit dem Namensstempel des Pfarrers versehen war. Wer solange und so viel zahlt wie wir, war das Argument, hat auch das Recht, persönlich wahrgenommen und besucht zu werden.</p>
<p>Die Geburtstagsrunde gab ihm recht. Erst recht, als sie den für DDR-Verhältnisse nicht vorstellbaren Kirchensteuer-Jahresbeitrag zur Kenntnis bekam. In der letzten Zeit werde ich oft an dieses Gespräch erinnert. Besonders dann, wenn ich mit früheren Pfarrerskollegen spreche. Es scheint als gebe es selbst in der Kirche einen „Teufelskreis“. Weniger Kirchenmitglieder, weniger Steuereinnahmen, Stelleneinsparungen, größere Gemeinden, weniger persönliche Ansprache des Einzelnen, Vernachlässigung der Seelsorge. Es scheint, als ob mit den kirchlichen Spar-und Strukturdebatten eine Entmutigung der Pfarrer einhergeht.</p>
<p>Das wäre das letzte was wir gebrauchen könnten. Denn wenn die Hirten entmutigt sind, ist die Herde in Gefahr. Um einmal das kirchliche Bild von Hirt und Herde zu gebrauchen. Natürlich ist es eine Milchmädchenrechnung, die Kirchensteuern eines Lebens aufzurechnen gegen die erbrachten Dienstleistungen der Kirche. Taufe, Konfirmation, Hochzeit, Beerdigung!</p>
<p>Allerdings kann man manchmal auch die christliche Geduld verlieren. Wenn auf einer Beerdigungsrechnung in Zittau für eine 92-jährige, die über siebzig Jahre lang Kirchensteuern gezahlt hat, nur für das Zurverfügungstellen eines Kirchenraums für ihren Trauergottesdienst 190 Euro berechnet werden. Nur die Raummiete: 190 Euro! Musik, Blumen und Bestattungsunternehmen werden extra bezahlt. Kirchlicher Wucher!</p>
<p>Das Ganze in einer Region, die einkommensmäßig zu den schwächsten des Landes gehört. Mit wieviel Glaubwürdigkeit soll dann noch von den Kanzeln notwendigerweise über die sozialen Probleme des Landes gesprochen werden? Jeder weiß, dass unsere gesellschaftlichen Probleme und die persönlichen Belastungen für den Einzelnen sind nicht kleiner geworden.  Ihre Problemlast, persönliche Existenzsorgen, eigene Lebenskrisen halten die Sehnsucht nach persönlicher Annahme und Verständnis hoch.</p>
<p>Jeder Einzelne will zu Recht beachtet und verstanden werden. Beim Leben und beim Sterben!  Allerdings nicht mit solchen Instinktlosigkeiten und einem solchen Abkassieren. Oder?</p>
<p><em>Foto: Michael Kreutz</em></p>
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		<title>Die Grenzen der Toleranz: Homosexualität und Atheismus</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 17:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne/Antimoderne]]></category>
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		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Umfrage der Arbeitsgruppe &#8220;Alterisierung und Diskriminierung in der Türkei&#8221; der Open Society Foundation, brachte folgende Ergebnisse:
Zwei Gruppen, können sich nach Auffassung der Mehrheit der Befragten in der Türkei nicht sorglos ausdrücken: Homosexuelle (72%) und Atheisten (59%). Gefragt, ob sie selber der Einschränkungen der Rechte bestimmter Gruppen zustimmen würden, antworteten im Falle der Homosexuellen 53% [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Umfrage der Arbeitsgruppe &#8220;<a href="http://www.aciktoplumvakfi.org.tr/otekilik_ayrimcilik.php">Alterisierung und Diskriminierung in der Türkei</a>&#8221; der Open Society Foundation, <a href="http://kaosgl.org/icerik/escinsel_ve_ateistler_tehlikede">brachte folgende Ergebnisse</a>:</p>
<p>Zwei Gruppen, können sich nach Auffassung der Mehrheit der Befragten in der Türkei nicht sorglos ausdrücken: Homosexuelle (72%) und Atheisten (59%). Gefragt, ob sie selber der Einschränkungen der Rechte bestimmter Gruppen zustimmen würden, antworteten im Falle der Homosexuellen 53% mit Ja. Die Frage wurde bereits vor fünf Jahren in einer vergleichbaren Umfrage gestellt, seither scheint die Akzeptanz um sechs Prozent gestiegen zu sein. 37% wollen eine völlige Aufgabe der Religion nicht zulassen, während nur 27% den Wechsel &#8220;von einer Religion zur anderen&#8221; verbieten wollen. Für Einschränkungen gegen nichttürkischsprachige und nichtmuslimische Minderheiten sprechen sich jeweils knapp unter 20% aus. Gefragt, welche Gruppen, Diskriminierung zu befürchten haben, antworten nur 19% nichttürkischsprachige Minderheiten aber 28% Nichtmuslime. Interessanterweise sieht die Gesellschaft jene beiden Gruppen, die sich am lautesten über Diskriminierung beklagen, als jene, die am wenigsten zu befürchten haben. Nur sieben Prozent betrachten Laizisten als diskriminiert, und nur 11% jene, &#8220;die als Muslime ihrem religiösen Glauben entsprechend leben wollen.&#8221; Aus der Zusammenfassung geht nicht hervor, was mit letzterem gemeint ist, ich vermute jedoch, dass hier vor allem auf die Kopftuchfrage Bezug genommen wird.</p>
<p>Der Artikel ist ursprünglich in &#8220;Milliyet&#8221; erschienen, dort jedoch nicht online zu finden. Hinweis von Berna Turam via Facebook.</p>
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		<title>Die Krise des Säkularismus in der Arabischen Welt</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/9273/hamas-saekularismuskrise/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 23:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Hamas]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Nahostkonflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Nahostfachmann Asher Susser, Associate Professor für Nahoststudien an der Universität Tel Aviv, beschreibt in einem lesenswerten Artikel (PDF) den Aufstieg der Hamas nicht nur als Gegenwicht zur Fatah, sondern vor allem als Ausdruck einer Krise des Säkularismus im Nahen Osten. Susser, der derzeit an einem neuen Buch über Jordanien, Israel und die Palästinenser arbeitet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Nahostfachmann Asher Susser, Associate Professor für Nahoststudien an der Universität Tel Aviv, beschreibt in einem lesenswerten <a href="http://www.scribd.com/doc/28377075/The-Rise-of-Hamas-In-Palestine-and-the-Crisis-of-Secularism-in-the-Arab-World" target="_blank">Artikel</a> (PDF) den Aufstieg der Hamas nicht nur als Gegenwicht zur Fatah, sondern vor allem als Ausdruck einer Krise des Säkularismus im Nahen Osten. Susser, der derzeit an einem neuen Buch über Jordanien, Israel und die Palästinenser arbeitet, kritisiert vor allem westliche Schönredner nahöstlicher Verhältnisse:</p>
<blockquote><p>There is a tendency on the part of scholars in the West, usually ideological multiculturalists, to underrate or even to ignore the cultural input of the “other” as a valid explanatory and analytical tool and to obfuscate the importance of religion as a factor in people’s behavior in the Middle East, even though it is fairly obvious that “religion is a key marker of identity in Muslim societies.”</p>
<p>(…) Processes of democratization and political pluralism, meanwhile, have tended to empower the Islamists. This has been true almost without exception, from Egypt to Morocco, and from Jordan and Palestine to Kuwait. The common refrain amongst Western observers of the Middle East had been that the Islamists dominated the opposition to authoritarian regimes primarily because no one else was given the chance—besides which, it was said, the Islamists always had the mosques at their disposal, no matter how repressive the regimes. Democratization and pluralistic politics have proven otherwise. Pluralism was intended by various Middle Eastern regimes and their Western supporters to counter Islamist influence by opening up opportunities for more secular political forces. But in practice, multiparty elections set the stage for the invariably strong showings of the Islamists, while secular liberals were exposed as having hardly any following at all.</p></blockquote>
<p>An dieser Stelle sei noch einmal an einen älteren <a href="http://www.meforum.org/51/why-the-middle-east-is-so-volatile" target="_blank">Aufsatz</a> von Efraim Karsh (&#8221;Why the Middle East is so Volative&#8221;) aus dem Jahre 2000 erinnert, der ebenfalls einen gescheiterten Säkularisierungsprozess als wichtigen Schwachpunkt arabischer Staatenbildung ausmacht (und diese Problematik noch mit einem historischen Erbe verknüpft, dem des Osmanischen Reiches). Susser erklärt nun den Aufstieg der Hamas nicht allein damit, die einzige Alternative zur Fatah gewesen zu sein, sondern auch, weil die islamistische Ideologie viel Zuspruch findet:</p>
<blockquote><p>In the Gaza Strip, it was said that the construction of mosques had greatly increased since the 1990s, and the attendance of worshippers had risen by 200 percent. Consistent polling data as of the mid-1990s revealed a Palestinian society steeped in religion and a religious worldview. A poll conducted in May 1995 at Birzeit University near Ramallah revealed that the most important self-descriptive categories for students were religiosity and political activism. Approximately one-third of respondents described themselves as religious and 43 percent said they were somewhat religious, while only the remaining fourth declared they were not religious. Just under 17 percent described themselves as leftist, and slightly less than 15 percent as secular. A similar poll conducted in 1996 at An-Najah University in Nablus—where the student body is almost entirely Muslim and partly rural, as opposed to Birzeit, where the student body is almost entirely urban and includes a significant population of Christians—likewise revealed that the most important self-descriptive category for students was religiosity, but the data showed far more extreme differences. Half of the respondents described themselves as religious and 42 percent as somewhat religious (that is, over 90 percent combined, as opposed to approximately 75 percent at Birzeit), while only the remaining 8 percent declared they were not religious. At most 7 percent described themselves as leftist, and only 4 percent as secular. In more recent polls, some 46 percent of the Palestinian public fully supported, and another 12 percent partially supported, a political system based on the Sharia even if this meant the absence of elections and political parties. A majority (56 percent) of the public agreed that men of religion ought to have influence over government decisions. Just over 46 percent of West Bankers and 57 percent of Gazans supported the imposition of the hijab in public spaces and schools, while only 20 percent in the West Bank and 15 percent in Gaza found that unacceptable. From all of the above, it was abundantly clear that the “the traditional nature of Palestinian society provide[d] Hamas with a highly fertile ground for expansion.”</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Reform&#8221; des Blasphemiegesetzes?</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 18:04:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen & Mächte]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
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		<category><![CDATA[Blasphemie]]></category>
		<category><![CDATA[Christen]]></category>
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		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Religiöse Minderheiten und Säkularisten fordern seit langem die Aufhebung der der Blasphemiegesetze (§§ 295 -298 des Pakistan Penal Code), da sie der willkürlichen .verfolgung von Nichtmuslimen (Christen udn Hindus) und angeblichen Apostaten (Ahmadiyya) Vorschub leisten. Die pakistanische Regierung plant laut &#8220;Dawn&#8221;, dieses Gesetz zaghaft zu reformieren:
Christians have long complained about the law because it offers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Religiöse Minderheiten und Säkularisten fordern seit langem die Aufhebung der der <a href="http://www.hrsolidarity.net/mainfile.php/1999vol09no07/1143/">Blasphemiegesetze</a> (§§ 295 -298 des Pakistan Penal Code), da sie der willkürlichen .verfolgung von Nichtmuslimen (Christen udn Hindus) und angeblichen Apostaten (Ahmadiyya) Vorschub leisten. Die pakistanische Regierung plant <a href="http://www.dawn.com/wps/wcm/connect/dawn-content-library/dawn/news/pakistan/03-government-intends-to-alter-blasphemy-law-ss-03">laut</a> &#8220;Dawn&#8221;, dieses Gesetz zaghaft zu reformieren:</p>
<blockquote><p>Christians have long complained about the law because it offers no protection if a Muslim accuses them of violations such as tearing a page of the Quran, and many accusations are levelled to settle personal scores. Just making an accusation is usually considered sufficient evidence to register a case.</p>
<p>Bhatti declined to elaborate on the proposed amendments but a government official said authorities were exploring “procedural changes” that might provide for registering a case only after an investigation and on the orders of a judge.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Muhammad und die grünen Männchen</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 20:35:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Tollhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Neoirrationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Welt des Islam]]></category>
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		<description><![CDATA[Grundlegende Einsichten zum Thema Islam und außerirdische Intelligenz verspricht Maulana Sayeedur Rahman aus Bangalore:
Are we alone? Is the Earth unique? Does life or the intelligent one exist merely on this humble planet or it enjoys many more similar abodes across this amazing universe too?
These are some of the questions my first book Extraterrestrial Intelligence: Amazing [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grundlegende Einsichten zum Thema Islam und außerirdische Intelligenz <a href="http://islamandscienceblog.blogspot.com/2009/11/extraterrestrials-and-quran.html">verspricht</a> Maulana Sayeedur Rahman aus Bangalore:</p>
<blockquote><p>Are we alone? Is the Earth unique? Does life or the intelligent one exist merely on this humble planet or it enjoys many more similar abodes across this amazing universe too?<br />
These are some of the questions my first book Extraterrestrial Intelligence: Amazing New Insights from Qur&#8217;an in the Light of its Own True Nature attempts at answering them from a Qur&#8217;anic perspective. </p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Peinlich für &#8220;uns Atheisten&#8221;&#8230;</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/8185/peinlich-fur-uns-atheisten/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 18:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Transatlantisches]]></category>
		<category><![CDATA[Atheismus]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Ruse]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
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		<category><![CDATA[Richard Dawkins]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; findet der Wissenschaftshistoriker und -philosoph Michael Ruse dieThesen von Dawkins und Konsorten:
Trying to understand how God could need no cause, Christians claim that God exists necessarily. I have taken the effort to try to understand what that means. Dawkins and company are ignorant of such claims and positively contemptuous of those who even try [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/belief/2009/nov/02/atheism-dawkins-ruse">findet</a> der Wissenschaftshistoriker und -philosoph <a href="http://www.fsu.edu/~philo/new%20site/staff/ruse.htm">Michael Ruse</a> dieThesen von Dawkins und Konsorten:</p>
<blockquote><p>Trying to understand how God could need no cause, Christians claim that God exists necessarily. I have taken the effort to try to understand what that means. Dawkins and company are ignorant of such claims and positively contemptuous of those who even try to understand them, let alone believe them. Thus, like a first-year undergraduate, he can happily go around asking loudly, &#8220;What caused God?&#8221; as though he had made some momentous philosophical discovery. Dawkins was indignant when, on the grounds that inanimate objects cannot have emotions, philosophers like Mary Midgley criticised his metaphorical notion of a selfish gene. Sauce for the biological goose is sauce for the atheist gander. There are a lot of very bright and well informed Christian theologians. We atheists should demand no less.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Can science and religion coexist in harmony?</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/8058/can-science-and-religion-coexist-in-harmony/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 21:20:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier im Blog kam ich bereits mehrfach auf den pakistanischen Physiker Abdus Salam zu sprechen, der als erster Muslim einen wissenschaftlichen Nobelpreis erhielt. Wenn man ihn denn als Muslim betrachten will, denn als Ahmadi gilt er vielen Muslimen als Apostat.
Vor einigen Wochen ist das Buch Eminent Lives in Twentieth-Century Science and Religion. In diesem von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier im Blog kam ich bereits mehrfach auf den pakistanischen Physiker <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/tag/abdus-salam/">Abdus Salam</a> zu sprechen, der als erster Muslim einen wissenschaftlichen Nobelpreis erhielt. Wenn man ihn denn als Muslim betrachten will, denn als Ahmadi gilt er vielen Muslimen als Apostat.</p>
<p>Vor einigen Wochen ist das Buch <a href="http://www.peterlang.com/Index.cfm?vID=58120&#038;vLang=D"><em>Eminent Lives in Twentieth-Century Science and Religion</em></a>. In diesem von <a href="http://wwwuser.gwdg.de/~uhwg/Rupke.html">Nicolaas Rupke</a> herausgegebenen Band findet sich ein Artikel von mir, in dem ich Abdus Salams Auffassungen zum Verhältnis von Religion und Wissenschaft analysiere, sowie Reaktionen auf die Nobelpreisverleihung beschreibe.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gülen-Anhänger verurteilt</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/5195/guelen-anhanger-verurteilt/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 11:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Usbekistan wurden elf Anhänger des hier bereits behandelten (1, 2) Fethullah Gülen zu Haftstrafen von sechseinhalb bis acht Jahren verurteilt. Die drei Türken darunter wurden ausgewiesen. Vorgeworfen werden ihnen &#8220;destruktive Aktivitäten&#8221; und &#8220;religiöse Propaganda&#8221;. Die von der Gülen-Bewegung betriebenen Schulen wurden bereits geschlossen.
Die Begleitumstände des Prozesses deuten aber darauf hin, dass Präsident Karimov generell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Usbekistan wurden elf Anhänger des hier bereits behandelten (<a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/3949/kemalisten-fethullah-gulen/">1</a>, <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/4297/medienkrieg-uber-studie/">2</a>) Fethullah Gülen zu Haftstrafen von sechseinhalb bis acht Jahren <a href="http://www.milliyet.com.tr/Dunya/SonDakika.aspx?aType=SonDakika&#038;Kategori=dunya&#038;KategoriID=&#038;ArticleID=1062494&#038;Date=21.02.2009&#038;b=Ozbekistanda%20Fethullahcilara%20ceza%20yagdi&#038;ver=36">verurteilt</a>. Die drei Türken darunter wurden ausgewiesen. Vorgeworfen werden ihnen &#8220;destruktive Aktivitäten&#8221; und &#8220;religiöse Propaganda&#8221;. Die von der Gülen-Bewegung betriebenen Schulen wurden bereits geschlossen.</p>
<p>Die Begleitumstände des Prozesses deuten aber darauf hin, dass Präsident Karimov generell bestrebt ist, den Einfluss der Türkei zurückzudrängen. Nach dem zitierten Bericht wurde der Prozess von einer Medienkampagne begleitet, in denen der Gülen-Bewegung zudem vorgeworfen wird, den Pantürkismus zu propagieren und die jahrtausendealte usbekische Kultur (<em>sic</em>!) zu zerstören.<br />
_________</p>
<p>Update 9.5.2009</p>
<p>Nun wurden in Bukhara weitere &#8220;Nurcus&#8221; zu Haftstrafen von sechs bis zehn Jahren <a href="http://www.milliyet.com.tr/2009/02/21/index.html?ver=53">verurteilt</a>. Das Misstrauen gegenüber den Aktivitäten ist aber auch in anderen zentralasiatischen Ländern sehr ausgeprägt, wie der aserbaidschanische Dienst von Radio Free Europe <a href="http://www.azadliq.org/content/article/1613130.html?spec=6">berichtet</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wie türkische Oberschüler die Welt sehen</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 18:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einer Studie in 25 Provinzen, die von Prof. İsa Eşme[1] geleitet wurde, halten 30 % der türkischen Schüler, die vor der Aufnahmeprüfung für die Universität stehen, der Religion für besser geeignet, das Universum zu verstehen, als die Wissenschaft. An den İmam Hatip-Oberschiulen, die seit dem &#8220;postmodernen Putsch&#8221; von 1997 keine &#8220;allgemeine Hochschulreife&#8221; mehr vergeben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer <a href="http://www.radikal.com.tr/Default.aspx?aType=RadikalDetay&#038;ArticleID=934615&#038;Date=06.05.2009&#038;CategoryID=77">Studie</a> in 25 Provinzen, die von Prof. İsa Eşme[<a href="#footnote-1-5756" id="footnote-link-1-5756" title="See the footnote.">1</a>] geleitet wurde, halten 30 % der türkischen Schüler, die vor der Aufnahmeprüfung für die Universität stehen, der Religion für besser geeignet, das Universum zu verstehen, als die Wissenschaft. An den İmam Hatip-Oberschiulen, die seit dem &#8220;postmodernen Putsch&#8221; von 1997 keine &#8220;allgemeine Hochschulreife&#8221; mehr vergeben dürfen und nur mehr den Zugang zum Theologiestudium ermöglichen, steigt dieser Wert auf 54 %, an auf Natuwissenschaft spezialisierten Oberschulen lehnen  diese Auffassung 70 % dezidiert ab. An den İmam Hatip-Oberschulen akzeptiert überraschenderweise etwa die Hälfte der Schüler die Evolutionstheorie.</p>
<p>Eşme bewertet das Ergebnis als Beleg für eine zunehmend konservative Einstellung, was ich insofern für problematisch halte, als keine Vergleichszahlen genannt werden. Sorge bereitet ihm, dass die Einstellung der Schüler an den &#8220;Lehreroberschulen&#8221;, die auf ein Lehramtsstudium vorbereiten sollen, jener der Schüler İmam Hatip-Oberschulen nahekommt.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-5756">Ehemaliger Vorsitzender der YÖK, des nationalen Gremiums für das Hochschulwesen.  <a href="#footnote-link-1-5756">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Muslime zufrieden aber unzufriedener als andere (Update)</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 14:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So lautet das widersprüchliche Ergebnis einer Gallup-Umfrage unter Muslimen in den USA, über welche die NYT berichtet (Tabelle). Danach gibt es nur zwei Länder in denen Muslime zufriedener sind: Saudi Arabien und &#8230; Deutschland!
Bei einem Vergleich der USA mit Europa muss jedoch bedacht werden, dass die afroamerikanischen Konvertiten das Ergebnis nach unten ziehen. Die Einwanderer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So lautet das widersprüchliche Ergebnis einer Gallup-Umfrage unter Muslimen in den USA, über welche die NYT <a href="http://www.nytimes.com/2009/03/02/us/02muslims.html?_r=1">berichtet</a> (<a href="http://www.nytimes.com/imagepages/2009/03/02/us/02muslim_graphic.ready.html">Tabelle</a>). Danach gibt es nur zwei Länder in denen Muslime zufriedener sind: Saudi Arabien und &#8230; Deutschland!</p>
<p>Bei einem Vergleich der USA mit Europa muss jedoch bedacht werden, dass die afroamerikanischen Konvertiten das Ergebnis nach unten ziehen. Die Einwanderer sind wesentlich zufriedener. Ihr Lebens- und ihr Bildungsstandard sind hoch[<a href="#footnote-1-5341" id="footnote-link-1-5341" title="See the footnote.">1</a>]. Übertroffen werden sie nur von den Juden. Aber sie sind auch religiös. Übertroffen werden sie in dieser Hinsicht nur von den Mormonen.</p>
<p>Mit Blick auf Europa finde ich den eklatanten Kontrast zwischen Deutschland (47% zufrieden) und Großbritannien interessant (7%). Das zeigt deutlich, dass eine klientelistisch-paternalistische Islampolitik kontraproduktiv ist[<a href="#footnote-2-5341" id="footnote-link-2-5341" title="See the footnote.">2</a>].</p>
<p>Die Umfrage ist leider auf der Website von Gallup noch nicht publiziert, dafür habe ich <a href="http://www.gallup.com/poll/107512/Moral-Issues-Divide-Westerners-From-Muslims-West.aspx">eine andere</a> von letztem Jahr gefunden, für die Muslime aus Berlin, London und Paris zu ihren Einstellungen zur Sexualmoral befragt wurden. Danach dulden von den Berliner Muslimen ähnlich wenige wie religiöse Amerikaner Homosexualität und vorehelichen Sex. Vor den Muslimen in London haben sie jedoch einen großen Vorsprung.<br />
____________________<br />
Nachtrag 7.3.2009</p>
<p><a href="http://www.muslimwestfacts.com/mwf/116074/Muslim-Americans-National-Portrait.aspx">Hier</a> kann die vollständige Dokumentation heruntergeladen werden..</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-5341">Der Bildungsstand ist zudem bei Frauen höher als bei Männern.  <a href="#footnote-link-1-5341">⇧</a></li><li id="footnote-2-5341">Vgl. hierzu einen <a href="http://www.economist.com/world/britain/displayStory.cfm?story_id=13186100&#038;source=hptextfeature">interessanten Beitrag</a> aus dem &#8220;Economist&#8221;  <a href="#footnote-link-2-5341">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Der Vatikan lädt zum Darwin-Jubiläum,</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/5267/vatikan-harun-yahya/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 18:10:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adnan Oktar]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Benedikt XVI.]]></category>
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		<category><![CDATA[Vatikan]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Harun Yahya kämpft für die Wahrheit:

As you might already know, there will be a conference about evolution theory
held at Pontifical Gregorian University between 3-7 March, 2009. Two
representatives of Science Research Foundation, whose Honorary President is
Mr. Adnan Oktar (aka Harun Yahya), will be present in Rome to follow the
issue and to participate as opponents with Atlante [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Harun Yahya kämpft für die Wahrheit:</p>
<blockquote><p>
As you might already know, there will be a conference about evolution theory<br />
held at Pontifical Gregorian University between 3-7 March, 2009. Two<br />
representatives of Science Research Foundation, whose Honorary President is<br />
Mr. Adnan Oktar (aka Harun Yahya), will be present in Rome to follow the<br />
issue and to participate as opponents with Atlante della Creazione (Atlas of<br />
Creation) and other Harun Yahya&#8217;s works.</p>
<p>Anyone who might be interested to conduct an interview with our members or<br />
take their comment on the agenda, please kindly contact me from the below<br />
information. For the ones interested, I will give you the contact details of<br />
the doctors who will be participating the event in Rome.</p>
<p>The Papacy is obviously under pressure and forced to present an image as if<br />
they are supporters of evolution theory. But in reality, we all know that<br />
this does not reflect their real opinion. Anyone who want to confirm this<br />
should ask the questions in the below link to the Pope:<br />
DEVOUT CHRISTIANS AND PRESS SHOULD POSE THESE QUESTIONS TO THE POPE<br />
http://us2.harunyahya.com/Detail/T/EDCRFV/productId/12696/<br />
For Italian:<br />
http://us1.harunyahya.com/Detail/T/ZK9GNVJF290/productId/12723/I_CRISTIANI_D<br />
EVOTI_DOVREBBERO_PORRE_QUESTE_DOMANDE_AL_PAPA<br />
For German:<br />
http://us1.harunyahya.com/Detail/T/N703OFTA187/productId/12746/<br />
For French:<br />
http://us2.harunyahya.com/Detail/T/2W0MZ22T188/productId/12730/</p></blockquote>
<p>Die Annäherung an die Piusbrüder müsste ihm aber eigentlich gefallen (<a href="http://www.bmi.bund.de/Internet/Content/Common/Anlagen/Broschueren/2002/Verfassungsschutzbericht__2001__Id__23516__de,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Verfassungsschutzbericht_2001_Id_23516_de.pdf">hier</a> S. 293).</p>
]]></content:encoded>
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