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	<title>TRANSATLANTIC FORUM &#187; Umfrage</title>
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	<description>Liberty and Democracy in East and West.</description>
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		<title>Die Grenzen der Toleranz: Homosexualität und Atheismus</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 17:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Umfrage der Arbeitsgruppe &#8220;Alterisierung und Diskriminierung in der Türkei&#8221; der Open Society Foundation, brachte folgende Ergebnisse:
Zwei Gruppen, können sich nach Auffassung der Mehrheit der Befragten in der Türkei nicht sorglos ausdrücken: Homosexuelle (72%) und Atheisten (59%). Gefragt, ob sie selber der Einschränkungen der Rechte bestimmter Gruppen zustimmen würden, antworteten im Falle der Homosexuellen 53% [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Umfrage der Arbeitsgruppe &#8220;<a href="http://www.aciktoplumvakfi.org.tr/otekilik_ayrimcilik.php">Alterisierung und Diskriminierung in der Türkei</a>&#8221; der Open Society Foundation, <a href="http://kaosgl.org/icerik/escinsel_ve_ateistler_tehlikede">brachte folgende Ergebnisse</a>:</p>
<p>Zwei Gruppen, können sich nach Auffassung der Mehrheit der Befragten in der Türkei nicht sorglos ausdrücken: Homosexuelle (72%) und Atheisten (59%). Gefragt, ob sie selber der Einschränkungen der Rechte bestimmter Gruppen zustimmen würden, antworteten im Falle der Homosexuellen 53% mit Ja. Die Frage wurde bereits vor fünf Jahren in einer vergleichbaren Umfrage gestellt, seither scheint die Akzeptanz um sechs Prozent gestiegen zu sein. 37% wollen eine völlige Aufgabe der Religion nicht zulassen, während nur 27% den Wechsel &#8220;von einer Religion zur anderen&#8221; verbieten wollen. Für Einschränkungen gegen nichttürkischsprachige und nichtmuslimische Minderheiten sprechen sich jeweils knapp unter 20% aus. Gefragt, welche Gruppen, Diskriminierung zu befürchten haben, antworten nur 19% nichttürkischsprachige Minderheiten aber 28% Nichtmuslime. Interessanterweise sieht die Gesellschaft jene beiden Gruppen, die sich am lautesten über Diskriminierung beklagen, als jene, die am wenigsten zu befürchten haben. Nur sieben Prozent betrachten Laizisten als diskriminiert, und nur 11% jene, &#8220;die als Muslime ihrem religiösen Glauben entsprechend leben wollen.&#8221; Aus der Zusammenfassung geht nicht hervor, was mit letzterem gemeint ist, ich vermute jedoch, dass hier vor allem auf die Kopftuchfrage Bezug genommen wird.</p>
<p>Der Artikel ist ursprünglich in &#8220;Milliyet&#8221; erschienen, dort jedoch nicht online zu finden. Hinweis von Berna Turam via Facebook.</p>
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		<title>Was geschah am &#8220;9. April&#8221;?</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 16:42:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Hälfte der Dänen kann mit diesem Datum nichts anfangen. Von den 18-25jährigen wissen nur 17%, dass Dänemark an diesem Tag im Jahr 1940 von deutschen Truppen besetzt wurde, ergab eine Umfrage der &#8220;Jyllands Posten&#8221;. Dieser Befund alarmierte Historiker und Politiker, die nun offenkundig merken, wie problematisch es ist, dass die Besatzungszeit nur in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hälfte der Dänen kann mit diesem Datum nichts anfangen. Von den 18-25jährigen wissen nur 17%, dass Dänemark an diesem Tag im Jahr 1940 von deutschen Truppen besetzt wurde, ergab eine <a href="http://jp.dk/indland/article2033173.ece">Umfrage</a> der &#8220;Jyllands Posten&#8221;. Dieser Befund alarmierte Historiker und Politiker, die nun <a href="http://politiken.dk/indland/article942746.ece">offenkundig merken</a>, wie problematisch es ist, dass die Besatzungszeit nur in der Mittelschule und nicht auch in der Oberstufe behandelt wird.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Graben zwischen der AKP und ihren Wählern?</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 18:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Milliyet&#8221; hat am 17.01. die Ergebnisse einer Umfrage des Institut IPSOS publiziert. Untersucht wurde, wie sich Werte und politische Orientierung in fünf Hauptgruppen der türkischen Gesellschaft unterscheiden:

Urbane Traditionalisten
Vertreter des ländlichen Staus Quo
Urban-Moderne
Ungebundene Landbevölkerung
Nicht eindeutig Zuzuordnende

Interesanterweise gaben die Angehörigen der jeweiligen Schichten Antworten, die nur bedingt mit dem übereinstimmen, was die von ihnen jeweils bevorzugten politischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Milliyet&#8221; hat am 17.01. die <a href="http://www.milliyet.com.tr/-kentli-modern-kurtceye-ve-turbana-uzak/ekonomi/haberdetayarsiv/26.01.2010/1186992/default.htm?ver=98">Ergebnisse</a> einer Umfrage des Institut IPSOS publiziert. Untersucht wurde, wie sich Werte und politische Orientierung in fünf Hauptgruppen der türkischen Gesellschaft unterscheiden:</p>
<ol>
<li>Urbane Traditionalisten</li>
<li>Vertreter des ländlichen Staus Quo</li>
<li>Urban-Moderne</li>
<li>Ungebundene Landbevölkerung</li>
<li>Nicht eindeutig Zuzuordnende</li>
</ol>
<p>Interesanterweise gaben die Angehörigen der jeweiligen Schichten Antworten, die nur bedingt mit dem übereinstimmen, was die von ihnen jeweils bevorzugten politischen Parteien betreiben oder propagieren. Die &#8220;urbanen Traditionalisten&#8221;, die als Hauptanhänger der AKP gelten, halten zu 80% die Armee für die vertrauenswürdigste Institution der Türkei (Durchschnitt: 73%). Dass Erdoğan Unterstützung für seinen Konfrontationskurs findne könnte, erscheint also fraglich. Ebenso stößt bei ihnen die Öffnung gegenüber den Kurden auf wenig Gegenliebe. Nur 15% (Durchschnitt: 21 %) befürworten Kurdischunterricht. In dieser Hinsicht werden sie nur von den &#8220;Urban-Modernen&#8221;, dem Hauptwählerreservoir der kemalistischen CHP (10%). Die Zuneigung zur Armee ist dort etwa gleich groß (79%). Ebenso bewegt sich der Anteil derer, die meinen man dürfe einer Frau auch mal eine runterhauen, etwa gleich niedrig (7% &#8220;Urban-Moderne&#8221;, 5% &#8220;urbane Traditionalisten&#8221;). Bei den ebenfalls als AKP nah bewerteten &#8220;Vertretern des ländlichen Status Quo&#8221; sind hingegen 24% dieser Auffassung. Unter ihnen halten sogar 85% die Armee für am vertrauenswürdigsten. Deutlich mehr (28%) befürworten hingegen Kurdischuntericht. Diese Schicht ist am wenigsten &#8220;politkverdrossen&#8221; immerhin 52% vertrauen Staat und Politikern.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>SPD kein Einzelfall</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 06:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht nur in Deutschland stürzen die Sozialdemokraten ab.
Bei den Wahlen zum Grossrat im &#8220;linken&#8221; Genf ist die SP hinter die Grünen zurückgefallen (gewonnen haben die Rechtspopulisten des Mouvement des citoyens genevois). Eine Umfrage in den Niederlanden sagt der Partij van de Arbeid 13 Sitze voraus, das wären weniger als 10 % der Stimmen (vorne liegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur in Deutschland stürzen die Sozialdemokraten ab.</p>
<p>Bei den Wahlen zum Grossrat im &#8220;linken&#8221; Genf ist die SP hinter die Grünen <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/rechtspopulisten_in_genf_verdoppeln_ihre_sitzzahl_1.3846434.html">zurückgefallen</a> (gewonnen haben die Rechtspopulisten des Mouvement des citoyens genevois). Eine <a href="http://www.volkskrant.nl/binnenland/article1301382.ece/PvdA-top_laat_zich_niet_gek_maken_na_peiling">Umfrage</a> in den Niederlanden sagt der Partij van de Arbeid 13 Sitze voraus, das wären weniger als 10 % der Stimmen (vorne liegen Wilders und die linksliberalen Democraten &#8216;66).</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Pakistanis und die Taliban</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 17:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Al-Jazeera hat bei Gallup eine Umfrage zur politischen Situation in Pakistan in Auftrag gegeben. Danach befürworten 41 % das militärische Vorgehen gegen die Pakistan, nur 24 % lehnen es ab. Besonders aufschlussreich ist die Aufgliederung nach politischen Präferenzen und Muttersprache. Mehr als die Hälfte der Anhänger der Pakistan Peoples Party befürworten die Bekämpfung der Taliban, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Al-Jazeera hat bei Gallup eine <a href="http://english.aljazeera.net/focus/2009/08/2009888238994769.html">Umfrage</a> zur politischen Situation in Pakistan in Auftrag gegeben. Danach befürworten 41 % das militärische Vorgehen gegen die Pakistan, nur 24 % lehnen es ab. Besonders aufschlussreich ist die Aufgliederung nach politischen Präferenzen und Muttersprache. Mehr als die Hälfte der Anhänger der Pakistan Peoples Party befürworten die Bekämpfung der Taliban, und sogar 79 % der säkularen Paschtunenpartei Awami National Party. Für die Niederwerfung der Taliban sprechen sich 50 % der Urdusprecher aus, 69 % der Sindhis aber auch 49 % der Paschtunen, während nur 28 % der Punjabisprecher dafür eintreten. </p>
<p>Allerdings ist diese Behauptung zu spezifizieren. Dass die USA die Taliban mit Marschflugkörpern bekämpfen, wird einhellig abgelehnt. Die USA &#8211; und nicht Indien &#8211; gelten zudem relativ unabhängig von regionaler Herkunft/ Sprache und politischer Orientierung als größter Feind Pakistans.</p>
<p>Schlechte Nachrichten für den Präsidenten Asif Zardari: <del datetime="2009-10-07T19:13:55+00:00">Selbst unter den Anhängern seiner PPP sind nur 11 % sind mit seiner Politik zufrieden.</del> Nur 11 % der Pakistanis sind mit seiner Politik zufrieden. Die Schlafmützen haben das Gesamtergebnis der PPP zugeiwesen. In Anbetracht der Tatsache, dass unter den Sindhis, den treuesten Wählern der PPP 36 % Zardaris Amtsführung gutheißen, müsste die Zustimmung bei PPP-Wählern deutlich höher liegen.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Die verbotene Umfrage</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 08:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage über den marokkanischen König, wegen derer die Magazine &#8220;Telquel&#8221; und &#8220;Nichane&#8221; letzte Woche beschlagnahmt und eingestampft[1] worden sind, veröffentlicht heute &#8220;Le Monde&#8221;. Das Urteil fällt überwiegend positiv aus. Dies gilt gerade auch für Aspekte, die von den beiden Magazinen sehr kritisch betrachtet werden. Die enorme wirtschaftliche Macht des König rechnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage über den marokkanischen König, wegen derer die Magazine &#8220;Telquel&#8221; und &#8220;Nichane&#8221; letzte Woche <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/6961/zehn-jahre-mohammed-vi/">beschlagnahmt</a> und eingestampft[<a href="#footnote-1-6986" id="footnote-link-1-6986" title="See the footnote.">1</a>] worden sind, <a href="http://www.lemonde.fr/afrique/article/2009/08/03/maroc-le-sondage-interdit_1225217_3212.html#ens_id=1225305">veröffentlicht</a> heute &#8220;Le Monde&#8221;. Das Urteil fällt überwiegend positiv aus. Dies gilt gerade auch für Aspekte, die von den beiden Magazinen sehr kritisch betrachtet werden. Die enorme wirtschaftliche Macht des König rechnen ihm nur 17% der Bevölkerung negativ an. Man hält ihm vielmehr zugute, dass er damit die marokkanische Wirtschaft nach oben ziehe. Dass der König weiterhin höchste juristische und politische Instanz ist, wird ebenfalls positiv bewertet, da die meisten Marokkanern den Politikern misstrauen.</p>
<p>Zu einer Frage fällt das Urteil jedoch negativ aus. Die Maßnahme, für die die Mohammed VI. gerade im Westen viel Beifall bekommt, wird von den meisten Marokkanern abgelehnt: Die Hälfte verwirft die Moudaouana, das neue Familienrecht, das Frauen die Scheidung erleichtert, die Heirat ohne Vormund erlaubt und das die Polygynie praktisch unmöglich macht. Überraschenderweise sollen dabei die Unterschiede nach Herkunftsregion, Bildungsstand und sozioökonomischem Status gering sein.</p>
<p>_______________</p>
<p>Nachtrag 06.09.2009</p>
<p><a href="http://90plan.ovh.net/~helpyass/">Hier</a> kann die zensierte Umfrage heruntergeladen werden (gefunden bei <a href="http://maghrebinenglish.wordpress.com/2009/09/05/maghreb-link-dump/">Maghreb Politics Review</a>).<br />
_______________</p>
<p>Nachtrag 07.09.2009</p>
<p>In dem Artikel von &#8220;Le Monde&#8221;, den ich meinem Beitrag zunächst zugrundegelegt habe, heißt es mit Blick auf die Einstellung zum neuen Familienrecht (der <i>Moudaouana</i>):</p>
<blockquote><p>
Le principe de l&#8217;égalité des sexes est encore fort peu intégré au Maroc, et cela aussi bien par les femmes que par les hommes. Pour l&#8217;heure, le trait dominant des Marocains semble être&#8230; le machisme, et celui des Marocaines, la soumission au machisme, et ce quels que soient l&#8217;âge, la région et la catégorie socio-économique.</p>
<p>Das Prinzip der Gleichheit der Geschlechter wird in Marokko kaum akzepptiert, und zwar von Männern und Frauen gleichermaßen. Momentan scheint der dominate Charakterzug der Marokkaner der Machismus zu sein, und jener der Marokkanerinnen die Unterwerfung unter den Machismus, unabhängig von Alter, Region und sozio-ökonomischem Status</p></blockquote>
<p>Sieht man sich die Auswertung der Umfrage (S. 72) an, lässt sich diese Behauptung nicht aufrechterhalten. Abgesehen davon, dass sich ein deutlicher Gender-Gap feststellen lässt, bestehen beträchtliche Unterschiede, wenn man den Bildungshintergrund in Betracht zieht. Bei den Männern findet die Auffassung, die <i>Moudaouana</i> habe den Frauen zu viele Rechte gebracht, bei jenen mit Hoschulbildung am wenigsten Zustimmung (49%), die höchste jedoch nicht bei dejenigen ohne oder mit nur geringer Schulbildung, sondern bei jenen, die über eine abgeschlossene Schulausbildung verfügen (72%). Bei den weiblichen Befragten aus dem entsprechenden Segment erhält gerade diese Antwort den geringsten Zuspruch (27%), während die gegenteilige Antwort, dass die Rechte der Frauen weiter gestärkt werden müssten, in diesem Segment den größten Anklang findet (33%). Das Kleinbürgertum scheint also das Hauptschlachtfeld im marokkanischen Geschlechterkampf zu sein.</p>
<p>51 % der Befragten wünschen sich eine stärkere Rolle der Religion in der Politik (S. 81). Die Zustimmung fällt in den beiden urbanisierten Regionen Norden und Atlantik deutlich höher aus als im ländlichen Süden und dem Zentrum mit den vermeintlich konservativen Königsstädten Fes, Marrakesch und Meknès. Besonders hohe Zustimmung findet sie bei Analphabeten und Hochschulabsolventen. Aber entgegen der verbreiteten Youth-Bulge-Theorie zur Erklärung des Islamismus stimmen deutlich weniger Befragte unter vierzig als ältere dieser Forderung zu.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-6986">Dagegen, dass alle Exemplare ohne Gerichtsentscheidung vernichtet wurden, will Ahmed Benchemsi, der Herausgeber, nun <a href="http://www.lemonde.fr/afrique/article/2009/08/03/presse-et-pouvoir-dans-le-royaume-le-grand-malentendu_1225237_3212.html#ens_id=1225305">seinerseits juristisch vorgehen</a>.  <a href="#footnote-link-1-6986">⇧</a></li></ol><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Update: Burkaverbot in Dänemark?</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/7122/burkaverbot-in-danemark/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 11:31:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verschleierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=7122</guid>
		<description><![CDATA[Naser Khader, dänischer Politiker syrisch-palästinensicher Herkunft, ist nach dem Scheitern seiner eigenen Partei Liberal Alliance bei den Konservativen gelandet. Auf  seinem Blog hat er heute gefordert, nach französischem Vorbild auch in Dänemark das Tragen einer Burka in der Öffentlichkeit zu verbieten.  Gespalten hat er mit diesem Vorschlag aber nicht nur die Sozialdemokraten, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2006/391/europas-muslimische-eliten/">Naser Khader</a>, dänischer Politiker syrisch-palästinensicher Herkunft, ist nach dem Scheitern seiner eigenen Partei Liberal Alliance bei den Konservativen gelandet. Auf  seinem Blog hat er heute <a href="http://naser.blogs.berlingske.dk/2009/08/17/burka-et-mobilt-f%C3%A6ngsel/">gefordert</a>, nach <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/6298/burkaverbot-in-frankreich/">französischem Vorbild</a> auch in Dänemark das Tragen einer Burka in der Öffentlichkeit zu verbieten.  Gespalten hat er mit diesem Vorschlag aber nicht nur die <a href="http://www.berlingske.dk/article/20090817/politik/90817052/">Sozialdemokraten</a>, sondern auch seine eigene Partei, wo ihm manche <a href="http://www.berlingske.dk/article/20090817/politik/908170350/">nahelegen</a>, er solle der Dänischen Volkspartei beitreten. Diese Partei hatte vor einigen Monaten bei ihren Gegnern <a href="http://www.welt.de/politik/article1978566/Daenische_Partei_schockiert_mit_Burka_Anzeige.html">Empörung ausgelöst</a>, als sie eine Plakataktion mit einer <a href="http://blog.politiken.dk/engelbreth/2008/05/03/jp-inspiration-df-propaganda-og-s-medloeberi/">verschleierten Richterin und einer verschleierten Justitia</a> gestartet hatte.<br />
____________<br />
Nachtrag 19.8.2009</p>
<p>Laut einer <a href="http://politiken.dk/newsinenglish/article770709.ece">Umfrage</a> wird die Forderung nach einem Burkaverbot von 56% der Dänen begrüßt und von 30% abgelehnt.</p>
<blockquote><p>The Conservative proposal receives extensive support from Liberal, Conservative, Danish People’s Party and Social Democratic voters while Social Liberal, Socialist People’s Party and Unity List voters are generally against a ban. </p></blockquote>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Drei Nachträge zur marokkanischen Zensuraffäre</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 09:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Libyen & Maghreb]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen & Mächte]]></category>
		<category><![CDATA[Postkommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[Arabische Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Khalid Naciri]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>
		<category><![CDATA[Mohammed VI.]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Netz berichtet &#8220;Telquel&#8221; über die Beschlagnahme der letzten Auflage wegen der Umfrage über König Mohammed VI. Aus folgenden Gründen ist das Vorgehen der Staatsgewalt anfechtbar:

Die amtliche Anordnung zur Beschlagnahme nannte keinen Grund, es handelt sich also um keinen  “arrêt motivé”.
Der Druckerei, wo die Beschlagnahme stattfand, wurde nicht einmal eine solche Anordnung vorgelegt.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Netz <a href="http://www.telquel-online.com/386/images/censure.pdf">berichtet</a> &#8220;Telquel&#8221; über die Beschlagnahme der letzten Auflage wegen der <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/6986/die-verbotene-umfrage/">Umfrage</a> über König Mohammed VI. Aus folgenden Gründen ist das Vorgehen der Staatsgewalt anfechtbar:</p>
<ol>
<li>Die amtliche Anordnung zur Beschlagnahme nannte keinen Grund, es handelt sich also um keinen  “arrêt motivé”.</li>
<li>Der Druckerei, wo die Beschlagnahme stattfand, wurde nicht einmal eine solche Anordnung vorgelegt.  </li>
<li>Die Polizisten versuchten den herausgeber Benchemisi mit auf ein Polizeirevier zu nehmen, konnten aber ihm aber keine Vorladung vorlegen.</li>
<li>Der angeblich beauftragte Staatsanwaltschaft habe beteuert, mit der Sache nicht zu tun zu haben, und meinte es sei eine Angelegenheit des Innenministeriums und der Dienste.</li>
<li>Die Exemplare wurden ohne Gerichtsurteil eingestampft.</li>
</ol>
<p>Der Kommunikationsminister Khalid Naciri holt derweil zu einem <a href="http://www.lematin.ma/Actualite/Journal/Article.asp?idr=110&#038;id=117875">Rundumschlag</a> aus. Zwar stehe in Marokko noch manches im Argen, aber die Öffentlichkeit sehe sich einem wildgewordenen Nihilismius der Presse ausgesetzt, für den &#8220;Telquel&#8221; und &#8220;Nichane&#8221; mit ihrer (auch hier <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/6961/zehn-jahre-mohammed-vi/">besprochenen</a>) Serie zum zehnten Jahrestag der Thronbesteigung die besten Beispiele seien. Er behauptet sogar, die &#8220;nihilistische Presse&#8221; habe eine Diktatur errichtet, die den &#8220;bleiernen Jahren&#8221; (d.i. die Herrschaft von Hasan II., <i>M.R.</i>) in nichts nachstehe.</p>
<p>In Anspielung auf seinen früheren <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,246719,00.html">irakischen Amtskollegen</a> <a href="http://ibnkafkasobiterdicta.wordpress.com/2009/08/06/comical-khalid-neo-makhzenien-sublime/">nennt man</a> Naciri mittlerweile &#8220;Comical Khalid&#8221;.<br />
_______________<br />
Nachtrag 13.08.2009</p>
<p>Naciri gehört der Parti du Progrès et du Socialisme an, die aus der Union socialiste des Forces populaires hervorgegangen ist, der 1974 legalisierten kommunistischen Partei. Ibn Kafka ist <a href="http://ibnkafkasobiterdicta.wordpress.com/2009/08/11/khalid-naciri-ou-le-post-communisme-a-la-marocaine/#comments">nicht wirklich überrascht</a>, dass zur Verteidigung der Monarchie stalinistische Diffamierungskompetenz genutzt wird.</p>
<p>Kleine Anmerkung: In den verlinkten Texten wird das Wort <em>makhzén(ien)</em> gebraucht, dieser Begriff (maḫzan = Schatzhaus) bezeichnet im marokkanischen Arabisch und Französisch den (autoritären) Staat.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zehn Jahre Mohammed VI.</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/6961/zehn-jahre-mohammed-vi/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 18:35:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Kürzlich hat sich der Regierungsantritt von König Mohammed VI. von Marokko zum zehntenmal gejährt. Einen interessatnten Überlick über die gravierenden Veränderungen in diesem Zeitraum bietet eine Serie des Nachrichtenmagazins &#8220;Telquel&#8221;.
Im ersten Teil wird dargestellt, wie Mohammed die Selbstdarstellung der Monarchie veränderte. Der auffälligste Unterschied zu seinen Vorgängern ist, dass seine Frau in der Öffentlichkeit auftritt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich hat sich der Regierungsantritt von König Mohammed VI. von Marokko zum zehntenmal gejährt. Einen interessatnten Überlick über die gravierenden Veränderungen in diesem Zeitraum bietet eine Serie des Nachrichtenmagazins &#8220;Telquel&#8221;.</p>
<p>Im <a href="http://www.telquel-online.com/380/couverture_380.shtml">ersten Teil</a> wird dargestellt, wie Mohammed die Selbstdarstellung der Monarchie veränderte. Der auffälligste Unterschied zu seinen Vorgängern ist, dass seine Frau in der Öffentlichkeit auftritt. behandelt wird auch die Alltagskultur wie das Vordringen des Dialekts (<em>darīja</em>) in den Medien, die erfolgreichsten Filme und der Niedergang des Sports.</p>
<p>Im <a href="http://www.telquel-online.com/381/couverture_381.shtml">zweiten Teil</a> wird die Selbstdarstellung von Mohammed als Demokrat in Frage gestellt. Zwar werde nicht mehr systematisch gefoltert wie unter seinem Vater. Aber letztlich hält der König politisch alle Zügel in der Hand. Treten bestimmte Parteien oder Medien dann doch zu keck, werden sie eingeschüchtert.</p>
<p>Das größte Problem kommt im <a href="http://www.telquel-online.com/382/couverture_382.shtml">dritten Teil</a> zur Sprache: der enorme wirtschaftliche Einfluss des Königs. Angeblich erwirtschaften die Firmen in seinem besitz 6% des marokkanischen BSP, während die Konzerne des viel gescholtenen Berlusconi nur 0,4% des italienischen erwirtschaften. Gleichwohl kommt &#8220;Telquel&#8221; nicht umhin zu konzedieren, dass Marokko in den letzten Jahren erheblich weiter entwickelt hat: Das jährliche Wirtschaftswachstum hängt nicht mehr davon ab, wie die Ernte ausfällt.</p>
<p>Im <a href="http://www.telquel-online.com/383/couverture_383.shtml">vierten Teil</a> wird thematisiert, dass Mohammed VI. auch das religiöse Oberhaupt der marokkanischen Muslime ist. In dieser Funktion hat er sich dem Ziel verschrieben, den islamismus zu bekämpfen. Dies drückte sich in der Ernennung eines Sufis statt eines Gelehrten zum Minister für religiöse Angelegenheiten aus. Nach dem 11. September und den Anschlägen in Casablanca 2003 wurde gegen extremistische Literatur, die bis dahin ungehindert aus Saudi-Arabien nach Marokko importiert worden war, vorgegangen. Momentan richtet sich der Kampf vor allem gegen den Versuch Irans auf Marokko Einfluss zu nehmen. Der marokkanische Fernsehsender, der zur Bekämpfung von extremistischem Gedankengut gegründet wurde, stieß jedoch auf Deinteresse. Die wichtigste Reform war aber sich die &#8220;Moudaouana&#8221;, das neue Familienrecht von 2003, in dem die Rechte der Frau erheblich gestärkt werden, etwa indem sie nun eine Scheidung beantragen können.<br />
_________________________<br />
Nachtrag</p>
<p>Als ich diesen Text tippte, wunderte ich mich, warum, heute nicht wie samstags üblich die aktuelle Ausgabe von &#8220;Telquel&#8221; ins Netz gestellt wurde. Gerade habe ich gelesen, dass die aktuelle Nummer und auch die neuste Nummer des arabischen Schwestermagazines &#8220;Nichane&#8221; <a href="http://www.lemonde.fr/web/depeches/0,14-0,39-40005643@7-37,0.html">beschlagnahmt worden sind</a>. Grund: eine Umfrage über Mohammed VI.</p>
<p>Für seine <a href="http://www.elpais.com/articulo/internacional/Rabat/secuestra/semanarios/publicar/primer/sondeo/Mohamed/VI/elpepuint/20090801elpepuint_8/Tes">Umfragewerte</a> bräuchte der Monarch sich nicht einmal schämen: 91 % ziehen eine positive Bilanz, 53 % meinen er habe das Land erheblich reformiert. Aber allein die Frage nach der Bewertung des Königs zu stellen, bleibt eben ein kleines Sakrileg.</p>
<p>Am Montag will &#8220;Le Monde&#8221; die Ergebnisse en détail veröffentlichen.<br />
__________________________<br />
Nachtrag 03.08.2009</p>
<p><a href="http://www.telquel-online.com/383/images/communique_censure.pdf">Hier</a> die offizielle Stelllungnahme von &#8220;TelQuel&#8221;. Le Monde <a href="http://www.lemonde.fr/web/depeches/0,14-0,39-40010207@7-37,0.html">berichtet</a>:</p>
<blockquote><p>Bien que ce sondage soit favorable au roi Mohammed VI qui a fêté le 30 juillet ses dix premières années de règne, le ministre de la Communication Khalid Naciri a déclaré samedi à l&#8217;AFP que &#8220;la monarchie au Maroc n&#8217;est pas en équation et ne peut faire l&#8217;objet d&#8217;un débat même par voie de sondage&#8221;.</p>
<p>&#8220;Si Le Monde publie ce sondage (dans édition datée de mardi, ndrl) il ne pourra être mis en vente au Maroc, c&#8217;est une question de cohérence&#8221;, a affirmé M. Naciri.</p></blockquote>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mehrheit der Pakistanis unterstützt den Kampf gegen die Taliban</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/6712/mehrheit-pakistanis-gegen-taliba/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 18:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antiamerikanismus]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Südasien]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[Allerdings nur dann, wenn Pakistan ihn führt, zeigt eine Umfrage:
However, this does not bring with it a shift in attitudes toward the US. A large majority continue to have an unfavourable view of the US government. Almost two-thirds say they do not have confidence in Obama. An overwhelming majority opposes US drone attacks in Pakistan.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allerdings nur dann, wenn Pakistan ihn führt, zeigt eine <a href="http://www.dawn.com/wps/wcm/connect/dawn-content-library/dawn/news/world/09-pakistani-opinion-turns-against-pak-taliban-al-qaeda-poll-szh--03">Umfrage</a>:</p>
<blockquote><p>However, this does not bring with it a shift in attitudes toward the US. A large majority continue to have an unfavourable view of the US government. Almost two-thirds say they do not have confidence in Obama. An overwhelming majority opposes US drone attacks in Pakistan.</p></blockquote>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Margin of Error</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/6351/margin-of-error/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 13:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlfälschung]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen geisterte eine Meinungsumfrage durch die Medien, in der sich Zweidrittel der Befragten für Ahmadinejad als Präsidenten ausgesprochen haben. Hierzu nun Joshua Muravchik:
Consider: You&#8217;re a citizen of Iran, rated by Freedom House as one of the two dozen least free countries in the world. Secret police are everywhere, as are storm troopers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Tagen geisterte eine <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/06/14/AR2009061401757.html">Meinungsumfrage</a> durch die Medien, in der sich Zweidrittel der Befragten für Ahmadinejad als Präsidenten ausgesprochen haben. <a href="http://www.nypost.com/seven/06192009/postopinion/opedcolumnists/junk_poll_boosted_tehran_tyrants_175090.htm?page=0">Hierzu nun</a> Joshua Muravchik:</p>
<blockquote><p>Consider: You&#8217;re a citizen of Iran, rated by Freedom House as one of the two dozen least free countries in the world. Secret police are everywhere, as are storm troopers called &#8220;white shirts.&#8221; Many of your follow citizens are in prison, exiled or dead for dissent.</p>
<p>Your phone rings, and the caller, whom you don&#8217;t know, explains that he or she wants to ask your opinion on a few dozen controversial political issues and also how you intend to vote.</p>
<p>The call comes from abroad. Why? Because the pollsters are afraid to ask their questions from inside Iran. Nonetheless, they assume that you won&#8217;t be afraid to answer frankly. What do you do?</p>
<p>Only a reader who went to Ballen and Dougherty&#8217;s Web site and ploughed through their original 75-page report would know the answer.</p>
<p>It turns out that their callers reached 1,731 people. Fully 730 refused to speak to them. Of the remaining 1,001, half (501) either refused to say how they&#8217;d vote or said they didn&#8217;t know or had no preference.</p>
<p>That left just 500 who answered the presidential poll &#8212; 338 who said they favored Ahmadinejad, 162 who expressed support for another candidate. Voila, the two-to-one margin that Ballen and Dougherty trumpeted: 19.5 percent for Ahmadinejad to only 9.5 percent for the others.</p>
<p>To reach their conclusions, Ballen and Dougherty assumed that the opinions of the 71 percent who either hung up or refused to divulge a presidential preference also must have been two-to-one for Ahmadinejad.</p></blockquote>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Muslime zufrieden aber unzufriedener als andere (Update)</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/5341/muslime-zufrieden-aber-unzufriedener-als-andere/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/5341/muslime-zufrieden-aber-unzufriedener-als-andere/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 14:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Riexinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Grossbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik des Paternalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Saudi-Arabien]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Afroamerikaner]]></category>
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		<category><![CDATA[Muslime im Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualmoral]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[So lautet das widersprüchliche Ergebnis einer Gallup-Umfrage unter Muslimen in den USA, über welche die NYT berichtet (Tabelle). Danach gibt es nur zwei Länder in denen Muslime zufriedener sind: Saudi Arabien und &#8230; Deutschland!
Bei einem Vergleich der USA mit Europa muss jedoch bedacht werden, dass die afroamerikanischen Konvertiten das Ergebnis nach unten ziehen. Die Einwanderer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So lautet das widersprüchliche Ergebnis einer Gallup-Umfrage unter Muslimen in den USA, über welche die NYT <a href="http://www.nytimes.com/2009/03/02/us/02muslims.html?_r=1">berichtet</a> (<a href="http://www.nytimes.com/imagepages/2009/03/02/us/02muslim_graphic.ready.html">Tabelle</a>). Danach gibt es nur zwei Länder in denen Muslime zufriedener sind: Saudi Arabien und &#8230; Deutschland!</p>
<p>Bei einem Vergleich der USA mit Europa muss jedoch bedacht werden, dass die afroamerikanischen Konvertiten das Ergebnis nach unten ziehen. Die Einwanderer sind wesentlich zufriedener. Ihr Lebens- und ihr Bildungsstandard sind hoch[<a href="#footnote-1-5341" id="footnote-link-1-5341" title="See the footnote.">1</a>]. Übertroffen werden sie nur von den Juden. Aber sie sind auch religiös. Übertroffen werden sie in dieser Hinsicht nur von den Mormonen.</p>
<p>Mit Blick auf Europa finde ich den eklatanten Kontrast zwischen Deutschland (47% zufrieden) und Großbritannien interessant (7%). Das zeigt deutlich, dass eine klientelistisch-paternalistische Islampolitik kontraproduktiv ist[<a href="#footnote-2-5341" id="footnote-link-2-5341" title="See the footnote.">2</a>].</p>
<p>Die Umfrage ist leider auf der Website von Gallup noch nicht publiziert, dafür habe ich <a href="http://www.gallup.com/poll/107512/Moral-Issues-Divide-Westerners-From-Muslims-West.aspx">eine andere</a> von letztem Jahr gefunden, für die Muslime aus Berlin, London und Paris zu ihren Einstellungen zur Sexualmoral befragt wurden. Danach dulden von den Berliner Muslimen ähnlich wenige wie religiöse Amerikaner Homosexualität und vorehelichen Sex. Vor den Muslimen in London haben sie jedoch einen großen Vorsprung.<br />
____________________<br />
Nachtrag 7.3.2009</p>
<p><a href="http://www.muslimwestfacts.com/mwf/116074/Muslim-Americans-National-Portrait.aspx">Hier</a> kann die vollständige Dokumentation heruntergeladen werden..</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-5341">Der Bildungsstand ist zudem bei Frauen höher als bei Männern.  <a href="#footnote-link-1-5341">⇧</a></li><li id="footnote-2-5341">Vgl. hierzu einen <a href="http://www.economist.com/world/britain/displayStory.cfm?story_id=13186100&#038;source=hptextfeature">interessanten Beitrag</a> aus dem &#8220;Economist&#8221;  <a href="#footnote-link-2-5341">⇧</a></li></ol><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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