<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>TRANSATLANTIC FORUM</title>
	<atom:link href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.transatlantic-forum.org</link>
	<description>Liberty and Democracy in East and West.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Jan 2012 23:19:51 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Weltuntergang</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2012/12367/weltuntergang/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2012/12367/weltuntergang/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 09:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Eggert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Tollhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung & Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Weltuntergang]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=12367</guid>
		<description><![CDATA[Morgenpost-Kolumne, 22. Januar 2012
Wussten sie es schon? Der Weltuntergang steht uns bevor. Zumindest, wenn man den Berechnungen der Maya glaubt. Nicht etwa am 30. Mai, wie so oft besungen. Geht es nach ihnen, dann ist der 21. Dezember 2012 der Tag, an dem alles Leben auf der Erde endet.
Ich wusste es nicht. Gut, dass ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Morgenpost-Kolumne, 22. Januar 2012</em></p>
<p>Wussten sie es schon? Der Weltuntergang steht uns bevor. Zumindest, wenn man den Berechnungen der Maya glaubt. Nicht etwa am 30. Mai, wie so oft besungen. Geht es nach ihnen, dann ist der 21. Dezember 2012 der Tag, an dem alles Leben auf der Erde endet.</p>
<p>Ich wusste es nicht. Gut, dass ich es noch rechtzeitig erfahren habe und nicht erst am 29.12. 2012. Denn dann wäre die dadurch im Internet und in den Medien entflammte Diskussion nicht mehr so spannend. Natürlich kann man es aus astronomischer Sicht diskutieren.</p>
<p>Denn es kann in der Tat etwas Außergewöhnliches beobachtet werden. Eine sehr ungewöhnliche und seltene Planetenkonstellation sorgt dafür, dass die Sonne an diesem Tag das Zentrum der Milchstraße einnimmt. Dies geschieht nur gut alle 26.000 Jahre und wird durch die schräge Erdachse ausgelöst, die sich einmal kreisförmig dreht. Respekt vor dem astronomischen Wissen der alten Mayas, dass sie geschickt und natürlicherweise mit ihrem Gottesglauben und ihrer Interpretation von Leben verbunden haben.</p>
<p>Übrigens: Wenn sie den Anfang aller Zeitläufe willkürlich festgelegt haben, warum sollten sie dann nicht auch das Ende willkürlich festlegen. Wir denken doch heute auch noch immer in geschlossenen Systemen. Außerdem waren sie nicht die einzigen, die den Untergang der Welt prophezeiten. Selbst ein Papst befand sich unter diesen unzähligen Untergangs- Propheten.</p>
<p>Überliefert ist, dass der damals amtierende Papst Sylvester II verkündete, dass um Mitternacht des 31. Dezember 999 die Welt untergehen würde. Überliefert, aber nicht bewiesen, ist auch, dass daraufhin hin in der christlichen Welt eine Massenhysterie ausbrach und Horden von Räubern das Land plünderten .Aber als die Welt sich am ersten Januar des Jahres 1000 noch immer drehte, beruhigte sich das Volk wieder. Papst Sylvester zog sich aus der Affäre, indem er behauptete, nur seine Gebete hätten den drohenden Weltuntergang verhindert. Clever der Mann!</p>
<p>Aber es zeigt, der Glaube an das Ende hat Konsequenzen. Da die Weltuntergänge nie eintrafen haben wir natürlich immer wieder Zeit uns darauf vorzubereiten, wobei die Diskussion darüber uns im Laufe der Zeit alle überleben werden.</p>
<p>Eines muss auch für alle Skeptiker klar sein, selbst wenn die Welt nicht untergeht, geht jeder einzelne von uns aus dieser Welt -ohne sein persönliches Datum zu kennen. Da müssen wir nicht gleich in Weltuntergangsstimmung verfallen , aber dann bekommt die Diskussion über den Weltuntergang doch eine völlig andere Brisanz.</p>
<p>Nur – was hat dieses Wissen für Konsequenzen? Nicht mehr sagen zu können, was unbedingt noch gesagt werden muss. Nicht mehr in Ordnung bringen oder vollenden können, was wir uns vorgenommen haben…und…und…und.</p>
<p>Dann bleibt doch wirklich nur noch die eine Konsequenz:  Es bald und gleich zu tun, gleich ob die Welt untergeht oder nicht.</p>
<p>Oder?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2012/12367/weltuntergang/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gedenken an Raoul Wallenberg</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2012/12363/gedenken-an-raoul-wallenberg/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2012/12363/gedenken-an-raoul-wallenberg/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 17:20:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerliche Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen & Mächte]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Holocaust]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=12363</guid>
		<description><![CDATA[Von Tal Gat
In diesem Jahr begehen wir den 100. Geburtstag von Raoul Wallenberg. Dies ist ein guter Anlass, an seine mutigen Taten zu erinnern, um sein Andenken auch für die nächsten Generationen lebendig zu halten.
Nachdem die ersten Augenzeugenberichte aus den deutschen Vernichtungslagern die Weltöffentlichkeit erreichten, gründeten die USA das War Refugee Board. Aufgabe des Board [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Tal Gat</em></p>
<p>In diesem Jahr begehen wir den 100. Geburtstag von Raoul Wallenberg. Dies ist ein guter Anlass, an seine mutigen Taten zu erinnern, um sein Andenken auch für die nächsten Generationen lebendig zu halten.</p>
<p>Nachdem die ersten Augenzeugenberichte aus den deutschen Vernichtungslagern die Weltöffentlichkeit erreichten, gründeten die USA das War Refugee Board. Aufgabe des Board war die Rettung der noch lebenden europäischen Juden vor der Vernichtung. Raoul Wallenberg, Sohn einer reichen schwedischen Unternehmerfamilie, wurde 1944 als Leiter der schwedischen Gesandtschaft mit Unterstützung des War Refugee Boards nach Budapest entsandt, um bei der Rettung der ungarischen Juden zu helfen.</p>
<p>Wallenberg konnte für seine Mission bereits auf einer Vorarbeit aufbauen: Per Anger, ein junger Diplomat der schwedischen Gesandtschaft, hatte bereits begonnen, schwedische Pässe für Juden auszustellen, die Verwandte oder Geschäftspartner in Schweden hatten. Und Anger stellte auch spezielle Dokumente für Juden aus, die sich um eine schwedische Staatsbürgerschaft beworben hatten.</p>
<p>Wallenbergs erste Amtshandlung war der Entwurf sogenannter Schutzpässe. Diese besaßen zwar eigentlich international keine Gültigkeit, doch durch seine geschäftlichen Erfahrungen mit Deutschland wusste Wallenberg, dass eine aufwendige Gestaltung mit offiziellen Wappen und Stempeln den Nationalsozialisten Respekt einflößen würde. Wallenberg erreichte ein Abkommen mit den ungarischen Behörden, 4.500 solcher Pässe anfertigen lassen zu dürfen – und druckte schließlich drei Mal so viele.</p>
<p>Doch die Schutzpässe waren erst der Anfang. Wallenberg eröffnete sogenannte „Schwedische Häuser“, in denen sich Juden verstecken konnten. 15.000 Juden fanden Zuflucht in den Häusern, die lediglich durch eine schwedische Flagge geschützt waren – und durch Wallenbergs Behauptung, dass es sich bei den Häusern um schwedisches Staatsgebiet handele.</p>
<p>Die Diplomaten anderer Länder waren anfangs von Wallenbergs Bemühungen überrascht, doch bald überzeugten sie seine Erfolge bei der Rettung von Juden von der Richtigkeit seines Handelns. Gesandtschaften anderer neutraler Länder folgten seinem Beispiel, stellten Schutzpässe aus und eröffneten Schutzhäuser.</p>
<p>Obwohl das Ende des Zweiten Weltkriegs bereits abzusehen war, ging die Judenvernichtung weiter. Adolf Eichmann, verantwortlich für die „Endlösung der Judenfrage“, befahl Todesmärsche der ungarischen Juden, bei denen zehntausende hungernder Männer, Frauen und Kinder gezwungen wurden, bei eisigen Temperaturen hunderte Kilometer weit zu laufen. Unzählige starben dabei.</p>
<p>Auch angesichts dieser grausamen Verbrechen blieb Raoul Wallenberg nicht untätig. In seinem Auto folgte er den Todesmärschen und versorgte die Menschen mit Essen, Kleidung, Medizin und seinen Schutzpässen. Durch Drohungen und Bestechung konnte er diejenigen Juden freipressen, die schwedische Pässe besaßen und sie mit zurück nach Budapest nehmen.</p>
<p>Auch die Deportationen in Zügen versuchte Wallenberg aufzuhalten: Unter den Augen bewaffneter Wehrmachtssoldaten kletterte er in Zugwaggons, die nach Auschwitz fahren sollten, verteilte seine Pässe und forderte, dass die Juden mit schwedischen Schutzpässen sofort aus den Zügen aussteigen dürften.</p>
<p>Mitte Januar 1945 plante Eichmann die Ermordung aller Juden im Budapester Ghetto. Wallenberg erfuhr von dem Plan und wurde sofort aktiv. Da er selbst diesen Plan nicht aufhalten konnte, musste er sich an den Mann wenden, der dazu in der Lage war, den deutschen Wehrmachtsoffizier Generalmajor Gerhard Schmidhuber. Über einen Vermittler ließ Wallenberg dem Generalmajor einen Brief zukommen, indem er Schmidhuber drohte, ihn nach Ende des Krieges persönlich für das Massaker verantwortlich zu machen und als Kriegsverbrecher anzuklagen. Diese Drohung verfehlte ihre Wirkung nicht, und das Massaker wurde in letzter Minute verhindert.</p>
<p>Kurze Zeit später marschierte die Rote Armee in Ungarn ein. 120.000 ungarische Juden waren der „Endlösung“ entkommen. Es ist nicht genau bekannt, wie viele von ihnen durch die Hilfe von Raoul Wallenberg überleben konnten, doch wird ihm nachgesagt, mehreren zehntausend Juden das Leben gerettet zu haben.</p>
<p>Nach dem Krieg hätte Wallenberg nach Schweden zurückkehren sollen, um dort als gefeierter Held bis an sein Lebensende glücklich zu leben, geehrt von denen, die er gerettet hatte und ihren Kindern und Enkeln. Doch leider kam es anders.</p>
<p>Am 17. Januar 1945 wurde Raoul Wallenberg von sowjetischen Soldaten abgeholt und in ihr Budapester Hauptquartier gebracht. Bereits auf dem Weg dorthin sagte er zu einem Kollegen, er werde nun entweder Gast oder Gefangener der Russen sein. Seit diesem Tag ist Raoul Wallenberg verschollen, sein Schicksal ist bis heute unbekannt.</p>
<p>In den dunklen und grausamen Jahren 1944 und 1945 waren Wallenbergs Handlungen ein heller Hoffnungsschimmer für viele von der Vernichtung bedrohte Juden in Ungarn. Deshalb bewahren wir und die Generationen von Familien, die dank seiner mutigen Taten am Leben sind, die Erinnerung an sein Erbe. Der US-Kongressabgeordnete Tom Lantos, der dank Wallenberg die Schoah überlebt hat, hat bewirkt, dass Wallenberg zum Ehrenbürger der USA ernannt wurde. Wallenberg ist außerdem Ehrenbürger von Kanada und Israel.</p>
<p>Wenn wir des 100. Geburtstags von Raoul Wallenberg gedenken, erinnern wir an sein Erbe, an seinen Beitrag zu unserer Welt, in einer Zeit, in der der Antisemitismus erneut sein hässliches Haupt erhebt. Raoul Wallenberg darf niemals vergessen werden.</p>
<p><em>Der Autor ist Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit an der Botschaft des Staates Israel in Berlin.</em></p>
<p>(Mit freundlicher Genehmigung der Botschaft des Staates Israel, Berlin.)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2012/12363/gedenken-an-raoul-wallenberg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Indigniert</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2012/12351/indigniert/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2012/12351/indigniert/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 08:35:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Tollhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Blick auf den Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik des Paternalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Linke Schwärmereien]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen & Mächte]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Atomprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Westliche Intellektuelle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=12351</guid>
		<description><![CDATA[Es war abzusehen. Kaum war ein weiterer iranischer Atomwissenschaftler Opfer eines Attentats geworden, melden sich westliche Intellektuelle indigniert zu Wort. Die zum Ausdruck gebrachte Empörung gilt freilich nicht den Menschenrechtsverletzungen des Teheraner Regimes, sondern den Attentaten, deren Urheber selbstredend im Westen gesucht werden.
This isn&#8217;t complicated; there are no shades of grey here. Do we  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war abzusehen. Kaum war ein weiterer iranischer Atomwissenschaftler Opfer eines Attentats geworden, melden sich westliche Intellektuelle indigniert zu Wort. Die zum Ausdruck gebrachte Empörung gilt freilich nicht den Menschenrechtsverletzungen des Teheraner Regimes, sondern den Attentaten, deren Urheber selbstredend im Westen gesucht werden.</p>
<blockquote><p>This isn&#8217;t complicated; there are no shades of grey here. Do we  disapprove of car bombings and drive-by shootings, or not? Do we  consistently condemn state-sponsored, extrajudicial killings as acts of  pure terror, no matter where in the world, or on whose orders, they  occur? Or do we shrug our shoulders, turn a blind eye and continue our  descent into lawless barbarism?</p></blockquote>
<p>&#8230; so ein <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2012/jan/16/iran-scientists-state-sponsored-murder" target="_blank">Kommentator</a> im linken &#8220;Guardian&#8221;. Das Gerede von der gesetzlosen Barbarei ist freilich im Zusammenhang mit legalen und extralegalen Tötungen durch Schergen der Islamischen Republik selten zu hören. Denselben Intellektuellen, die verstummen, wenn es um die Repression und die Willkürjustiz in Iran geht, schwillt der Kamm, wenn es einen Handlanger ebenjenes Staates trifft. Sogleich wird eine Petition formuliert, unter deren <a href="http://www.juancole.com/2012/01/petition-against-the-murder-of-iranian-scientists.html" target="_blank">Unterzeichnern</a> sich wieder die üblichen Verdächtigen finden.</p>
<p>Dass der getötete Atomwissenschaftler Ahmadi-Roushan nicht nur treusorgender Familienvater war, wie das Foto im &#8220;Guardian&#8221; zeigt, sondern offenbar auch ein <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2012/12328/nachdenken-ueber-die-endlosung/" target="_blank">glühender Amerika- und Israelhasser</a>, dessen berufliche Tätigkeit mit guter Wahrscheinlichkeit darin bestand, genau diejenigen technischen Voraussetzungen zu schaffen, die seine Vernichtungswünsche (“Wenn wir es nicht tun, wer soll es sonst machen?”) real werden lassen könnten, wird noch nicht einmal erwähnt. Nun muss die Heiligenlegende, die die Agentur FARS verbreitet, nicht unbedingt stimmen, doch ernstnehmen sollte man sie in jedem Fall. Was man von den Petitionsstellern nicht behaupten kann.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2012/12351/indigniert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachdenken über die Endlösung</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2012/12328/nachdenken-ueber-die-endlosung/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2012/12328/nachdenken-ueber-die-endlosung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 19:24:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antiamerikanismus]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Atomprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=12328</guid>
		<description><![CDATA[Der kürzlich bei einem Attentat in Iran ums Leben gekommene Mostafa Ahmadi-Roushan war nicht nur als Wissenschaftler am Atomprogramm des Iran beteiligt und einer der ersten, denen die Urananreicherung gelang. Er war auch damit beschäftig, sich über die Vernichtung Amerikas und Israels Gedanken zu machen.
Das jedenfalls berichtet die halbstaatliche Nachrichtenagentur FARS, die sich auf Informationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der kürzlich bei einem <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/anschlag_auf_atomwissenschafter_in_iran_1.14271031.html" target="_blank">Attentat</a> in Iran ums Leben gekommene Mostafa Ahmadi-Roushan war nicht nur als Wissenschaftler am Atomprogramm des Iran beteiligt und einer der ersten, denen die Urananreicherung gelang. Er war auch damit beschäftig, sich über die <a href="http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://www.farsnews.com/newstext.php?nn=13901022000551" target="_blank">Vernichtung Amerikas und Israels</a> Gedanken zu machen.</p>
<p>Das jedenfalls berichtet die halbstaatliche Nachrichtenagentur FARS, die sich auf Informationen aus dem Umfeld Ahmadi-Roushans bezieht. Dessen Freundeskreis soll demnach allein aus Hisbollahis und Basidjis bestanden haben; er selbst, der als Idealist galt, habe immer wieder davon gesprochen, dass &#8220;wir daran arbeiten müssen, dass Amerika und Israel vernichtet werden&#8221;.[<a href="#footnote-1-12328" id="footnote-link-1-12328" title="See the footnote.">1</a>] Denn: &#8220;Wenn wir es nicht tun, wer soll es sonst machen?&#8221;[<a href="#footnote-2-12328" id="footnote-link-2-12328" title="See the footnote.">2</a>]</p>
<p>Fragt sich nur, wie westliche Iraninterpreten diese Äusserungen wieder in eine Friedensbotschaft umdeuten werden.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-12328">So die wörtliche Übersetzung von<em> bāyad kārī konīm ke Āmrikā ve-Esrāʾīl nā-būd šawand</em>. Man kann auch übersetzen: &#8220;wir müssen daran arbeiten, Amerika und Israel zu vernichten.&#8221;  <a href="#footnote-link-1-12328">⇧</a></li><li id="footnote-2-12328">Wörtllich: &#8220;&#8230; wer sonst soll es zu Ende bringen?&#8221; Auf Pers.: <em>mī-goft agar mā nabāšīm če kasī īn kār-rā anǧām dehad?</em>&#8220;  <a href="#footnote-link-2-12328">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2012/12328/nachdenken-ueber-die-endlosung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Ruck des Bundespräsidenten</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2012/12317/ruck-des-bundespraesidenten/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2012/12317/ruck-des-bundespraesidenten/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 11:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Eggert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Tollhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Wulff]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=12317</guid>
		<description><![CDATA[Morgenpost Kolumne, 8. Januar 2012
Der Anfang der Affäre amüsierte mich noch. Inzwischen finde ich es beschämend für alle Beteiligten. Aber zurück zum Anfang: Ein Ministerpräsident trickste im Parlament die Fragesteller aus, die blöderweise nur nach seinen Verbindungen zu einem Geschäftsmann und nicht zu dessen Familie gefragt hatten. Korrekte Inkorrektheit!
Das kommt in deutschen Parlamenten -zigmal vor. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Morgenpost Kolumne, 8. Januar 2012</em></p>
<p>Der Anfang der Affäre amüsierte mich noch. Inzwischen finde ich es beschämend für alle Beteiligten. Aber zurück zum Anfang: Ein Ministerpräsident trickste im Parlament die Fragesteller aus, die blöderweise nur nach seinen Verbindungen zu einem Geschäftsmann und nicht zu dessen Familie gefragt hatten. Korrekte Inkorrektheit!</p>
<p>Das kommt in deutschen Parlamenten -zigmal vor. Mit einem Unterschied. Nicht alle Trickser werden Bundespräsidenten. Da wird dann noch einmal sehr genau hingeschaut und recherchiert und recherchiert und recherchiert. Oftmals auch ohne den nötigen Anstand und nicht immer zur Freude des Amtsinhabers – aber zu Recht. Denn immerhin geht es um das höchste deutsche Staatsamt.</p>
<p>Da ist es schon von Interesse, wie ein Bundespräsident seinen Hausbau finanziert hat. Dass hier besonders recherchiert wird, wusste Wulff schon seit 2010. In einem jahrelangen Verfahren hat nämlich der &#8220;Spiegel&#8221; das Recht darauf erstritten, Einsicht in das Grundbuch seines Hauses  zu nehmen. Also hätte Wulf auf diese Diskussion bestens vorbereitet sein können und auf Anfrage nur seinen Sprechzettel ziehen müssen. Aber nichts kam.</p>
<p>Sein langes Schweigen, das Platz für Spekulationen und Verdächtigungen schuf, irritierte. Es geht in der Politik nicht immer um knallharte Fakten, sondern auch um den Umgang mit ihnen. Dass er das nicht beachtete, sondern in Ignoranz und Arroganz, wie ein König seine Untergebenen lange zappeln ließ, um sie dann am 22.12.11 in seinem Palast zusammenzurufen, wo sie zwar zuhören aber keine Fragen stellen durften, ist ihm auf die Füße gefallen.</p>
<p>Er hat sich nicht wie ein Präsident der Bürger verhalten, obwohl diese lange zu ihm gehalten haben. Und er hat die Wut der <a href="http://www.tagesschau.de/inland/wulffpresseschau100.html" target="_blank">Journalisten</a> unterschätzt, die sich diese Geringschätzung nicht gefallen lassen wollten, obwohl sich dann einige päpstlicher als der Papst verhalten oder heftig über Bande gespielt haben, was die präsidialen Nerven erst recht nicht schonte. Also kam noch mehr dazu. Einflussnahme auf die <a href="http://www.zeit.de/news/2012-01/05/bundespraesident-zensurversuch-bild-widerspricht-wulffs-darstellung-05115424" target="_blank">Pressefreiheit</a>.</p>
<p>Die Vorwürfe sind bekannt und noch nicht ganz ausgestanden. Jetzt hat sich Wulff noch einmal <a href="http://www.spiegel.de/video/video-1170428.html" target="_blank">öffentlich zu allem erklärt</a>. Bundespräsident Herzog hat einmal gefordert, dass ein <a href="http://bibliothek.phoenix.de/videobeitrag,31.html" target="_blank">Ruck</a> durch die Gesellschaft gehen müsste. Vielleicht muss jetzt einmal ein Ruck durch den Bundespräsidenten gehen.</p>
<p>Abschied nehmen von der Berichterstattung aus der Glamourwelt, mit ihren falschen Küssen und sich den einfachen Bürgern mit ihren echten Problemen zuwenden. In allen Reden sorgsamer mit den Worten Wahrheit, Offenheit und Pressefreiheit umgehen, sie aber gleichzeitig offensiv praktizieren. Begreifen, dass man Freunde am besten schützen kann, indem man sich keine halbe Million von ihnen borgt und sie damit nicht unter den Generalverdacht der Bevorzugung oder der Vorteilsnahme stellt.</p>
<p>Denn irgendwann wollen wir uns wieder mit den wirklichen Problemen beschäftigen.</p>
<p>Oder?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2012/12317/ruck-des-bundespraesidenten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hamas bleibt sich treu</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2012/12274/hamas-bleibt-sich-treu/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2012/12274/hamas-bleibt-sich-treu/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 01:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Aus dem Tollhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen & Mächte]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gazastreifen]]></category>
		<category><![CDATA[Hamas]]></category>
		<category><![CDATA[Nahostkonflikt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=12274</guid>
		<description><![CDATA[Wenn es um die Chancen auf einen Frieden in Nahost geht und darum, sich auf vemeintlich veränderte Begebenheiten einzustellen, dann werden in der westlichen Berichterstattung die Rollen gerne schnell verteilt: Die Hamas geschmeidig wie ein Panther – die israelische Regierung steif wie ein Regenschirm. So glaubt ein Kommentator der &#8220;Tagesschau&#8221;:
Nun bewegt sich sogar die islamistische Hamas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12291" class="wp-caption alignleft" style="width: 396px"><img class="size-full wp-image-12291   " title="Barhoum_Hamas" src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/uploads/2012/12/Barhoum_Hamas.jpg" alt="Die Hamas dementiert." width="386" height="244" /><p class="wp-caption-text">Hamas: &quot;Frustration der Besatzer&quot;.</p></div>
<p>Wenn es um die Chancen auf einen Frieden in Nahost geht und darum, sich auf vemeintlich veränderte Begebenheiten einzustellen, dann werden in der westlichen Berichterstattung die Rollen gerne schnell verteilt: Die Hamas geschmeidig wie ein Panther – die israelische Regierung steif wie ein Regenschirm. So <a href="http://www.tagesschau.de/kommentar/netanjahu234.html" target="_blank">glaubt</a> ein Kommentator der &#8220;Tagesschau&#8221;:</p>
<blockquote><p>Nun bewegt sich sogar die islamistische Hamas auf Israel zu. Der ehemalige Hardliner Chalid Maschaal, Chef des Politbüros, hat unüberhörbar deutlich dem bewaffneten Kampf gegen Israel abgeschworen. Diese neue Milde ist das Ergebnis des Umbruchs in Syrien und des innerpalästinensischen Versöhnungsprozesses.</p></blockquote>
<p>Pustekuchen. Von Khaled Abu Toameh <a href="http://www.hudson-ny.org/2713/hamas-changed" target="_blank">kann man lernen</a>, was es mit der jüngsten Taktik der Hamas auf sich hat, auf einen &#8220;Volkskampf&#8221; umzuschwenken:</p>
<blockquote><p>On the contrary, Mashaal and other Hamas leaders have made it clear  that the armed struggle remains their most important strategy in the  fight against Israel. And they have also made it clear that they will  never recognize Israel&#8217;s right to exist even though they are prepared to  accept, for now, a Palestinian state in the pre-1967 lines.</p>
<p>But these statements are being ignored by <em>Haaretz</em> and other Western media outlets, which continue to insist that Hamas has changed.</p></blockquote>
<p>Dass die Hamas sich keinen Deut geändert hat, zeigt schon ein Blick auf aktuelle Pressemitteilungen der Organisation. In einer <a href="http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://www.hamasinfo.net/ar/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s72vbwvEwjOf4wRomUKi8mliIJzAXTH1hc1teVD2w1OAhXR821ghZ3ORDYMiIREEiy0zQI8PVSBtAXZHXeehwIIH0z3bqg8ue95k28nZ4hQho%3d" target="_blank">Mitteilung noch vom 27.12.</a> (&#8221;&#8230; Jihad und Märtyrertum sind unser Weg zum Sieg&#8221;)[<a href="#footnote-1-12274" id="footnote-link-1-12274" title="See the footnote.">1</a>] werden programmatisch Forderungen an die Arabische Welt aufgelistet. Unter Punkt 5 heisst es:</p>
<blockquote><p>Wir rufen unsere Arabisch-Islamische Gemeinschaft dazu auf, die Standhaftigkeit und heldenhaften Widerstand unseres Volkes weiterhin zu unterstützen, Jerusalem, die al-Aksa und die heiligen Stätten zu beschützen, sich des palästinensischen Problems anzunehmen, Palästina zu befreien und dem verbrecherischen zionistischen Feind standzuhalten.</p></blockquote>
<p>So also klingt die Sprache der Versöhnung! Nicht zum ersten Mal muss die Terrororganisation, die nie etwas anders als die Vernichtung Israels gewollt hat, westliche Gerüchte dementieren, sie sei auf Versöhnungskurs. (Wir erinnern uns an <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2006/648/die-hamas-wird-weissgewaschen/" target="_blank">diese</a> Geschichte oder auch an <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2006/911/ap-deif-korrektur/" target="_blank">jene</a>.)</p>
<p>Hamas-Sprecher Barhoum <a href="http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://www.hamasinfo.net/ar/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7hKiBOmn5edjfGz4hgxzSUqgrVsKyeLGHJ2XPumWkgrkvVEAJm%2f6CMYOBvHmCYb%2bCcvbyb7enGfoaz5tYuDOqYyu9JA%2fFhAzRENqIjpD%2fkZ8%3d" target="_blank">sagt es ganz unmissverständlich</a>, damit es auch der letzte Korrespondent versteht: Behauptungen der Besatzungsmacht[<a href="#footnote-2-12274" id="footnote-link-2-12274" title="See the footnote.">2</a>], Mashaal habe zu einem Waffenstillstand aufgerufen und zu einer Suspendierung der &#8220;Operationen&#8221;, seien &#8220;nichtig und keiner Antwort würdig&#8221;. Solche Äusserungen spiegelten nur die &#8220;Frustration&#8221; der &#8220;zionistischen Besatzerregierung&#8221; angesichts der Stärkung des palästinensischen Widerstands um sie herum wieder.</p>
<p>Die Hamas bleibt sich treu.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-12274">Erschienen kurz vor dem <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12219/doppeltes-spiel-2/" target="_blank">Artikel in der Ha&#8217;aretz</a>.  <a href="#footnote-link-1-12274">⇧</a></li><li id="footnote-2-12274">Die Zeitung Ha&#8217;aretz wird namentlich genannt: &#8220;Die zionistische Zeitung Ha&#8217;aretz hat behauptet, dass Mashaal Anweisung an die Qassam-Brigaden gegeben habe, gegenwärtig jegliche militärische Aktion aus dem Westjordanland oder dem Gazastreifen heraus gegen &#8216;Israel&#8217; zur Gänze einzustellen. So ihr Anspruch.&#8221;  <a href="#footnote-link-2-12274">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2012/12274/hamas-bleibt-sich-treu/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zum Jahreswechsel</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12248/zum-jahreswechsel/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12248/zum-jahreswechsel/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 23:01:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Transatlantisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=12248</guid>
		<description><![CDATA[Allen Leserinnen und Lesern einen erstklassigen Jahreswechsel – man sieht sich im neuen Jahr 2012! 


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12261" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.pixelio.de/"><img class="size-full wp-image-12261 " title="557322_web_R_by_Lizzy Tewordt_pixelio.de" src="http://www.transatlantic-forum.org/blog/wp-content/uploads/2011/12/557322_web_R_by_Lizzy-Tewordt_pixelio.de_.jpg" alt="557322_web_R_by_Lizzy Tewordt_pixelio.de" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: © Lizzy Tewordt  / PIXELIO.de</p></div>
<p>Allen Leserinnen und Lesern einen erstklassigen Jahreswechsel – man sieht sich im neuen Jahr 2012! <span style="color: #ffffff;"><br />
</span><br />
<em><a href="http://www.pixelio.de/" target="_blank"></a></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12248/zum-jahreswechsel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Zukunft der Arabellion</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12226/die-zukunft-der-arabellion/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12226/die-zukunft-der-arabellion/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 19:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arabische Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Blick auf den Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik des Paternalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen & Mächte]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne/Antimoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Arabellion]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=12226</guid>
		<description><![CDATA[Dass Demokratie, die politische Organisationsform freier Gesellschaften schlechthin, durchaus die Mittel hat, Freiheit grundsätzlich einzuschränken, ist eine Gefahr, die nicht nur der grosse liberale Ideenhistoriker Isaiah Berlin gesehen hat.[1] Die Vordenker westlicher Demokratie haben aus gutem Grund die Rechtsstaatlichkeit vor die Demokratie gesetzt und vor die Rechtssaatlichkeit die Befreiung des Individuums.
Die Rebellionen in einzelnen arabischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Demokratie, die politische Organisationsform freier Gesellschaften schlechthin, durchaus die Mittel hat, Freiheit grundsätzlich einzuschränken, ist eine Gefahr, die nicht nur der grosse liberale Ideenhistoriker Isaiah Berlin gesehen hat.[<a href="#footnote-1-12226" id="footnote-link-1-12226" title="See the footnote.">1</a>] Die Vordenker westlicher Demokratie haben aus gutem Grund die Rechtsstaatlichkeit vor die Demokratie gesetzt und vor die Rechtssaatlichkeit die Befreiung des Individuums.</p>
<p>Die Rebellionen in einzelnen arabischen Ländern werden also nicht allein dann mehr Freiheit bringen, wenn der jeweilige Diktator gestürzt ist, sondern erst, wenn die Freiheit nicht zugunsten einen höheren Ziels neuen autoritären Strukturen zum Opfer fällt. Wenn also die syrische Feminisitin Rana Kabbani zur Zukunft ihres Landes <a href="http://www.freitag.de/alltag/1151-hinter-die-barrikade" target="_blank">meint</a>:</p>
<blockquote><p>Wenn ich als Feministin gefragt werde, ob ich von einer islamistischen  Partei regiert werden möchte, lautet meine Antwort: Wenn eine solche  Partei ihre Macht an den Wahlurnen erhalten hat, ist das die legitime  Wahl des syrischen Volkes.</p></blockquote>
<p>&#8230; dann ist das wenig geeignet, mit Optimismus auf Syrien zu blicken. Berlin hatte die Opferung individueller Freiheit auf dem Alter der Kollektivismen, die eine höhere Form der Freiheit versprechen, als &#8220;positive&#8221; Freiheit bezeichnet. Dieser setzte er die &#8220;negative Freiheit&#8221; gegenüber, die allein echte Freiheit ist.</p>
<p>Der Unterschied zwischen Verfechtern der negativen und positiven Freiheit erklärte er so: Erstere wollen Autorität als solche eindämmen; letztere sie selber ausüben.[<a href="#footnote-2-12226" id="footnote-link-2-12226" title="See the footnote.">2</a>] In Ägypten kann man sehen, welche <a href="http://www.almasryalyoum.com/en/node/573361" target="_blank">Auswüchse</a> der Sturz einer Diktatur eben auch zeitigen kann.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-12226">»Democracy may disarm a given oligarchy, a given privileged individual  or set of individuals, but it can still crush individuals as  mercilessly as any previous ruler.« Isaiah Berlin, ›Two Concepts of  Liberty‹, in: Four Essays on Liberty, London/ Oxford/ New York 1969,  163-4.  <a href="#footnote-link-1-12226">⇧</a></li><li id="footnote-2-12226">Ebd., 166.  <a href="#footnote-link-2-12226">⇧</a></li></ol>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12226/die-zukunft-der-arabellion/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Doppeltes Spiel</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12219/doppeltes-spiel-2/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12219/doppeltes-spiel-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 17:42:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arabische Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Arabellion]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Gazastreifen]]></category>
		<category><![CDATA[Hamas]]></category>
		<category><![CDATA[Sinai]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=12219</guid>
		<description><![CDATA[Die Annäherung von Hamas-Führer Mashaal an Präsident Abbas auf Grundlage einer gewaltfreien Politik ist Wasser auf die Mühlen mancher Versöhnungsschwärmer. Die Rolle des Störenfrieds wird daher wieder einmal der israelischen Regierung zugewiesen:
Die Regierung in Jerusalem sieht die Hamas weiterhin als  Terrororganisation und verstärkte in den vergangenen Tagen die  Luftangriffe auf militante Palästinenser im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Annäherung von Hamas-Führer Mashaal an Präsident Abbas auf Grundlage einer gewaltfreien Politik ist Wasser auf die Mühlen mancher Versöhnungsschwärmer. Die Rolle des Störenfrieds wird daher wieder einmal der israelischen Regierung <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/hamas154.html" target="_blank">zugewiesen</a>:</p>
<blockquote><p>Die Regierung in Jerusalem sieht die Hamas weiterhin als  Terrororganisation und verstärkte in den vergangenen Tagen die  Luftangriffe auf militante Palästinenser im Gazasstreifen. Mehrere  Vertreter der israelischen Armee kündigten in dieser Woche eine groß  angelegte Militäroperation gegen den Gazastreifen an.</p></blockquote>
<p>Bei der Tagesschau mag das der eine oder andere töricht und verblüffend finden, aber die Einschätzung der israelischen Streitkräfte, dass die Hamas an einem grösseren Konflikt derzeit wohl nicht interessiert ist, gibt noch längst nicht Anlass zur Hoffnung, dass hier eine islamistische Regierung &#8220;<a href="http://www.haaretz.com/print-edition/opinion/israel-needs-to-listen-to-hamas-and-take-notice-1.404256#.Tvw6Ss0ElzE.facebook" target="_blank">eine legitime politische Partei</a>&#8221; werden könnte. Vielmehr droht der Gazastreifen zu einem Aufmarschgebiet für Terroristen zu werden, die über den Sinai kommen, so eine <a href="http://www.jpost.com/LandedPages/PrintArticle.aspx?id=251346" target="_blank">Analyse</a> der Jerusalem Post (JPost):</p>
<blockquote><p><span id="lblBody">Hamas’s main concern is the stability of its rule in Gaza,  challenged today by Islamic Jihad, which receives more Iranian support and  funding than Hamas, as well as from the direction of Mahmoud Abbas whose  unilateral moves at the UN caused Hamas to feel left behind. That is why it is  moving forward with the efforts to reach a reconciliation agreement with Fatah,  even though it will likely not last for long.</span></p>
<p>Where Hamas does operate or  turn a blind eye to others is in Egypt, which is turning into one the IDF’s  greatest concerns for 2012. A visit to the Israeli-Egyptian border on Wednesday  clarified just how concerned Israel is. Bulldozers work there 24 hours a day,  seven days a week, clearing mounds of sand to be able to lay cement and erect a  six-meter fence.</p></blockquote>
<p><span>Die israelischen Streitkräfte schätzen, dass der Waffenschmuggel in den Gazastreifen allein in diesem Jahr um 15 bis 20 Prozent zugenommen hat. Kaum vorstellbar, dass dies ohne Billigung der Hamas vonstatten geht. Naheliegend ist, dass die Hamas ein doppeltes Spiel treibt: Sie duldet Aggressionen gegen Israel, bekennt sich aber nicht zu deren Urheberschaft, um keine grössere Militäraktion von israelischer Seite zu provozieren. </span></p>
<p><span>Die Analyse zur Situation in Gaza wurde von der JPost entsprechend übertitelt: &#8220;</span><span id="lblTitle">A boiling pot waiting to explode.&#8221;</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12219/doppeltes-spiel-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Grün-rote Disziplinierungsmassnahmen</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12215/disziplinierungsmassnahmen/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12215/disziplinierungsmassnahmen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 21:24:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Tollhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik des Paternalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Linke Schwärmereien]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen & Mächte]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=12215</guid>
		<description><![CDATA[Nach der Niederlage um den Bau von Stuttgart 21 plagt die grün-rote Landesregierung von Baden-Württemberg eine weitere Sorge: Wie lässt sich die Verspargelung der Landschaft mit Windrädern durchsetzen, wenn Subventionen nur die Windradbetreiber glücklich machen?
Die FAZ berichtet in ihrer heutigen Ausgabe von einem Fallbeispiel, das es in sich hat: Das Fünf-Sterne-Hotel in Bad Peterstal-Griesbach, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Niederlage um den Bau von Stuttgart 21 plagt die grün-rote Landesregierung von Baden-Württemberg eine weitere Sorge: Wie lässt sich die Verspargelung der Landschaft mit Windrädern durchsetzen, wenn Subventionen nur die Windradbetreiber glücklich machen?</p>
<p>Die FAZ berichtet in ihrer heutigen Ausgabe von einem <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/erneuerbare-energie-der-wind-der-wind-ein-schwieriges-kind-11581794.html" target="_blank">Fallbeispiel</a>, das es in sich hat: Das Fünf-Sterne-Hotel in Bad Peterstal-Griesbach, das sogar Gäste aus Frankreich und der Schweiz anzieht. Dessen Betreiber befürchtet Einbussen angesichts des geplanten Baus von Windrädern – doch der grüne Landesminister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, sieht keinen Konflikt zwischen Tourismus und Windennergie, bzw. kann sich &#8220;nicht zu jedem Einzelkonflikt äussern&#8221;.</p>
<p>Die Einzelkonflikte jedenfalls dürften bald der Vergangenheit angehören, zumindest juristisch, plant die Landesregierung laut FAZ doch bereits die nächsten Disziplinierungsmassnahmen der Bevölkerung:</p>
<blockquote><p>Damit in jedem Jahr hundert zusätzliche Windräder gebaut werden können,  will die Landesregierung den meist CDU-dominierten Regionalverbänden die  Zuständigkeit entziehen.</p></blockquote>
<p>In der Sprache der Regierung klingt das freilich <a href="http://www.baden-wuerttemberg.de/de/Meldungen/256763.html" target="_blank">ganz anders</a>: &#8220;Durch die anstehende Novelle des Landesplanungsgesetzes bekommen die  Regionalverbände (&#8230;) die Chance, an entscheidender Stelle die  Energiewende mitzugestalten und sie durch die kluge Ausweisung neuer  Vorranggebiete für Windkraftanlagen zu steuern.&#8221;</p>
<p>Wie nett.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12215/disziplinierungsmassnahmen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von der Mönchszelle in die Gefängniszelle</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12213/von-der-monchszelle-in-die-gefangniszelle/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12213/von-der-monchszelle-in-die-gefangniszelle/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 20:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hellas]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Vatopedi]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=12213</guid>
		<description><![CDATA[In Griechenland hat die Finanzkrise längst auch die Kirche erfasst. Im Mittelpunkt steht der Verkauf eines Seegrundstücks, das bereits in byzantinischer Zeit dem Athoskloster übereignet, vom neugriechischen Staat allerdings zum Naturschutzgebiet erklärt worden war. Offenbar durch einen Fehler der Verwaltung hatten jedoch die Mönche, die den Eigentumsanspruch anscheinend dokumentieren konnten, den See 1998 zurückerhalten.
Einige Mönche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Griechenland hat die Finanzkrise längst auch die Kirche erfasst. Im Mittelpunkt steht der Verkauf eines Seegrundstücks, das bereits in byzantinischer Zeit dem Athoskloster übereignet, vom neugriechischen Staat allerdings zum Naturschutzgebiet erklärt worden war. Offenbar durch einen Fehler der Verwaltung hatten jedoch die Mönche, die den Eigentumsanspruch anscheinend dokumentieren konnten, den See 1998 zurückerhalten.</p>
<p>Einige Mönche unter Abt Efraim vom <a href="http://www.mountathos.gr/active.aspx?mode=el{bd411147-5023-4059-9fe0-465e1657a77a}View" target="_blank">Vatopedi</a>-Kloster (gehört zum Athos) fanden danach, so der Verdacht, einen Weg, das Seegrundstück gegen Regierungsobjekte einzutauschen und schienen selbst auf einmal <a href="http://www.cicero.de/weltbuehne/geschaeftst%C3%BCchtige-moenche-vom-berg-athos-unheilige-heilige/47631?print" target="_blank">zu Immobilienhaien zu mutieren</a>:</p>
<blockquote><p>Sie überredeten die Regierung zu einem ungewöhnlichen Schritt: In den  Bebauungsplänen wurden etliche nichtgewerbliche Anwesen zu gewerblichen  umgewidmet. Neben den Grundstücken, die sie bei dem Tausch erhalten  hatten – und die vom griechischen Parlament schlussendlich auf eine  Milliarde Euro geschätzt wurden –, erwarben die Mönche ohne jede Hilfe  zu 100 Prozent fremdfinanzierte gewerbliche Immobilien in Athen und  entwickelten diese.</p></blockquote>
<p>Nun wurde Abt Efraim vorläufig <a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article13787854/Immobilien-Abt-muss-in-Hochsicherheitstrakt.html" target="_blank">festgenommen</a>. Das dürfte in der neueren Geschichte Griechenlands wohl ein einmaliger Akt sein. Die griechische Staatsanwaltschaft jedenfalls zeigt sich <a href="http://www.tanea.gr/ellada/article/?aid=4683214" target="_blank">zuversichtlich</a>, dem Abt erhebliche kriminelle Energie nachweisen zu können. Dass dieser womöglich gute Kontakte in Regierungskreise nutzte, macht die Sache nicht weniger pikant.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12213/von-der-monchszelle-in-die-gefangniszelle/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dissidenz und Opposition</title>
		<link>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12208/dissidenz-und-opposition/</link>
		<comments>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12208/dissidenz-und-opposition/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 19:53:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kreutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritik des Paternalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen & Mächte]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Arabellion]]></category>
		<category><![CDATA[Protestbewegung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.transatlantic-forum.org/?p=12208</guid>
		<description><![CDATA[Der Weltreisende in Sachen Frieden, Jürgen Todenhöfer, spricht gerne mit der Opposition, wenn er in islamische Länder fährt. &#8220;Assad&#8221;, so sein abschliessendes Plädoyer angesichts der Ereignisse in Syrien, &#8220;muss einen fairen Dialog mit der innersyrischen und der Exil-Opposition beginnen&#8221;.
Man kann getrost davon ausgehen, dass die meisten Menschen in den Diktaturen des Nahen Ostens mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Weltreisende in Sachen Frieden, Jürgen Todenhöfer, spricht gerne mit der Opposition, wenn er in islamische Länder fährt. &#8220;Assad&#8221;, so sein abschliessendes <a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12165/nach-dem-postkolonialismus/" target="_blank">Plädoyer</a> angesichts der Ereignisse in Syrien, &#8220;muss einen fairen Dialog mit der innersyrischen und der Exil-Opposition beginnen&#8221;.</p>
<p>Man kann getrost davon ausgehen, dass die meisten Menschen in den Diktaturen des Nahen Ostens mit der Opposition wenig anzufangen wissen. Von dem jeweiligen Regime haben sie nicht viel zu erwarten und wäre es anders, gingen sie nicht auf die Strasse. Auch gäbe es schon längst freie Wählen. Nicht mit der Opposition, mit den Regimegegnern solle Todenhöfer sich besser unterhalten.</p>
<p>Was es mit der syrischen &#8220;Opposition&#8221; auf sich, zeigt zum Beispiel ein <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/syrien980.html" target="_blank">Beitrag</a> der ARD.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/12208/dissidenz-und-opposition/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

