Triste linke Welt

Die linken Parteien in Deutschland, also Ex-SED, Grüne und SPD, können in Umfragen fast die Hälfte der Wähler überzeugen. Dass die drei Parteien eine hauchdünne Mehrheit gewinnen könnten, ist nicht auszuschliessen. Links ist in, links ist hipp, links ist die Zukunft und die Zukunft sieht trist aus, wenn die Linken an die Macht kommen.

Zur Deindustrialisierung des Landes kommt dann eine Ausweitung des öffentlichen Dienstes und des Sozialstaates. Vielfalt wird jetzt schon auf ethnische Vielfalt reduziert, weswegen in Zukunft die Hautfarbe noch wichtiger sein wird, wenn es darum geht, eine Anstellung zu bekommen. Talent, Ausbildung und Erfahrung zählen umso weniger.

Von der Politik ermutigt, machen die grossen Konzerne mit, wenn es darum geht, linken Lifestyle und linke Wahrheiten zu verbreiten. Desinformation und Fake News sind nur ein Problem, wenn sie von rechts kommen. Islamistische Gewalt wird für inexistent erklärt, fortan gibt es nur noch Männergewalt.

Ein umfassendes Anreizsystem, grün zu leben, wird aufgebaut. Das Betriebsrestaurant von Volkswagen soll demnächst fleischfrei werden, denn vorauseilender Gehorsam macht sich für einen Konzern, in dem der Staat eine starke Hand hat, möglicherweise bezahlt (ein Irrtum!).

Umverteilung im Namen einer nicht näher definierten “sozialen Gerechtigkeit” wird Kreativität, Eigeninitiative und Innovation verdrängen – schliesslich gilt Kapitalismus als Übel und muss ein aufgeblähter öffentlicher Dienst bezahlt werden. Gespart wird dafür im Gesundheitssystem und bei der Polizei.

Weisse, Heterosexuelle und Männer werden in Trainingskursen für ihre Privilegien sensibilisiert. Niemand wird gezwungen mitzumachen, aber wer nicht mitmacht, wird soziale und vielleicht sogar berufliche Nachteile in Kauf nehmen müssen.

Die Verspargelung der Landschaft wird intensiviert, der Mindestabstand von Windrädern zu Wohngegenden verringert. Die Sicherheit der Energieversorgung nimmt ab und diese wird damit vom Ausland abhängiger. Die Erderwärmung nimmt trotzdem zu, denn Staaten wie China oder Indien denken nicht daran, dem deutschen Vorbild zu folgen. Umso verbissener wird Deutschland seinen Grünkurs fortsetzen.

Dazu gehört auch, die Souveränität der Nationalstaaten zugunsten eines europäischen Superstaates zu schwächen, der mehr und mehr Regelungskompetenzen an sich zieht und die Wettbewerbsfähigkeit der Gliedstaaten schwächt. Zugleich wird der Rechtsstaat weiter aufgeweicht, Unternehmertum entmutigt und die Herrschaft des Expertentums gefestigt.

So sieht sie aus: Die triste linke Welt, aufregend wie ein Knäckebrot. Schon knapp die Hälfte der Wähler sehnt sie herbei.


Ein Beitrag in der NZZ über die Auswirkungen einer Vermögenssteuer, wie sie in Deutschland im linken Lager beständig propagiert wird, argumentiert: “Bei geringeren Erträgen (…) wirkt die Kombination von Einkommenssteuer und Vermögenssteuer in einem angenommenen Zeitraum von 10 Jahren wie eine Steuer von 100 Prozent. Der Staat würde den Investor komplett enteignen. (…) Gerade die Familienunternehmen mit ihrem oft hohen Eigenkapitalanteil würden in ihrer Solidität angegriffen.

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