«Das ‚prophetische Nein‘ ist exklusiv (…) und was immer dieser absoluten Wahrheit entgegensteht, ist gefährlich, verboten, sündig und muß, wie der Muslim sagen würde, ‚mit dem Schwert des lāʾ‘ abgeschnitten werden.» (Annemarie Schimmel, 1995)
Autor: Michael Kreutz, Dr. phil.
Orientalist (Dr. phil.), Politologe & Kulturjournalist. Website: www.michaelkreutz.net
Politischer Islam (1)
„Der Islam, die Regierung und das Volk sind wie das Zelt, die Stange, die Schnüre und die Pflöcke.‟ (Kaʿb ibn al-Aḥbār, überliefert von Ibn Qutaiba, 828-889)
Framing für Biden
Joe Biden ist frisch gewählter Präsident der USA und schon lassen manche Journalisten jede professionelle Distanz vermissen.
Werden die Medien dem künftigen US-Präsidenten Joe Biden genauso auf die Finger schauen, wie sie es bei Trump getan haben?
Erst wird der Islamismus schöngeredet, dann behauptet, Linke stünden oder «Linksliberale» stünden für alles, was Islamisten hassen. Niemand solle glauben, die Linke hätte im Umgang mit dem islamismus etwas falsch gemacht!
Demokratie ist eine feine Sache. Für den amerikanischen Präsidenten Donald Trump gilt das aber wohl nur für die medienwirksame Rhetorik gegenüber autoritären Staaten, denen gegenüber er demokratische Werte zu verfechten vorgibt: China, Iran, Belarus. Er verkörpert demokratische Werte nur dort, wo es darum geht, lokale Demokratiebewegungen zu unterstützen.
Ein Krisenherd und seine Experten
Meine Erwartungen an die Öffentlich-Rechtlichen sind ja gering, wenn es um Beiträge zum Thema Nahost geht. Vor allem beim Thema Iran versagen die Sender grundsätzlich. Immer treten dort vermeintliche Experten auf, die so reden, als seien sie vom Aussenministerium des iranischen Regimes noch morgens beim Frühstück instruiert worden.
Herzlich willkommen zu meiner Videokolumne «Kopfsache!»! Im ersten Video geht es um die Argumentation einer Wissenschaftlerin, die sich für die Frauenquote in der Wirtschaft stark macht.
Dass eine differenzierte Antisemitismusdebatte „in Deutschland offenbar unerwünscht‟ sei, beklagen beiden Kulturwissenschaftlerinnen Irit Dekel und Esra Özyürek. Belegt aber wird diese Behauptung nirgends. Stattdessen nehmen sie den wegen seiner Nähe zur antiisraelischen BDS-Bewegung in die Kritik geratenen Hochschullehrer Achille Mbembe in Schutz und suggerieren, hier werde eine Stimme allein deshalb unterdrückt, weil sie von einem Linken und Nicht-Weissen stammt. Auf die Kritik an Mbembe gehen sie gar nicht erst ein.
Historisch» nennen israelische Medien das Ereignis und auch auf emiratischer Seite überschlägt man sich fast vor Enthusiasmus. Die als «Abraham Accords» gefeierten Abkommen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) , die einen Friedensvertrag zwischen beiden Ländern vorsehen, könnten den Nahen Osten in Bewegung bringen.
