Die Idee einer Überwindung der europäischen Nationalstaaten zugunsten «einer immer engeren Union der Völker Europas» ist vor allem in Deutschland ausgesprochen populär. Der Nationalstaat wird vielfach als Relikt gesehen, Nationalstaat und europäische Friedensordnung scheinen für viele nur schwer zusammenzugehen. Da kommt das Buch des Politikwissenschaftlers Wilhelm Bleek gerade zur rechten Zeit.
Monat: Juli 2021
Gesundheit ohne Ende?
Die liberalen Demokratien stellen die Freiheit des Individuums in den Mittelpunkt der politischen Ordnung, aber es gibt zwei Situationen, in denen es keine Individuen mehr gibt: Im Krieg und in einer Pandemie. Je nachdem, wie heftig eine Pandemie ausfällt, lassen sich gewisse, zeitlich begrenzte Einschränkungen bürgerlicher Freiheiten daher legitimieren.
Kohle für nichts
Von der «Süddeutschen» (SZ) wird Annalena Baerbock mit Zähnen und Klauen gegen Kritik verteidigt, ein Promotionsstipendium erhalten, aber nie eine Promotion abgeliefert zu haben. «Na und?», fragt die Süddeutsche, das sei eben Wissenschaft, da wisse man nie, was am Ende herauskommt. Wer etwas anderes behauptet, so SZ-Autor Ronen Steinke, habe «schlicht keine Ahnung, wie Wissenschaft funktioniert.» Tatsächlich?
Gedankenschnipsel
Um es klar zu sagen: Annalena Baerbock produziert Versprecher am laufenden Band und redet sich in Talkshows um Kopf und Kragen mit Äusserungen wie: «Wir müssen nicht nur auf die Grundschauen schulen» oder «Start-Ups haben Innozvation erwickelt» und gebraucht seltsame Wörter wie «Umfragegewerte» oder «Autobilindustrie«.
Wider die Rassismus-Hysterie
Eine gebürtige Somalierin, die als Flüchtling nach Deutschland kam, hat manches an ihrer neuen Heimat zu kritisieren, vor allem was die Bürokratie angeht und die damit verbundene jahrelange Ungewissheit vieler Flüchtlinge über ihren weiteren Aufenthalt.
