Kategorien
Naher und Mittler Osten

Auf dem Friedhof der Imperien triumphieren nur die Radikalen

Vor fünf Jahren schrieb der Militärhistoriker Andrew J. Bacevich in seinem Buch America’s War for the Greater Middle East, dass Afghanistan wie ein Tumorpatient behandelt worden sei, den man aus der Chemotherapie entlässt, sobald der Tumor verschwindet, ohne einen Gedanken an ein Rezidiv zu verschwenden. Hintergrund war ein neues Verteidigungskonzept, das sich als fatal erweisen sollte.

Kategorien
Naher und Mittler Osten

Israel und die Achse der Feindseligkeit

Man täusche sich nicht: Die Gewalt aus dem Gazastreifen hat nichts mit dem zu tun, was Israel macht. Sondern mit dem, was Israel ist: Der einzige jüdische Staat auf diesem Planeten.

Kategorien
Sicherheit

Politischer Islam (3)

„The political future of Germany is largely dependent on her attitude towards Islam.“ (Mohammed Iqbal in einem Brief an Martin Hartmann, 1910)

Kategorien
Sicherheit

Politischer Islam (2)

«Das ‚prophetische Nein‘ ist exklusiv (…) und was immer dieser absoluten Wahrheit entgegensteht, ist gefährlich, verboten, sündig und muß, wie der Muslim sagen würde, ‚mit dem Schwert des lāʾ‘ abgeschnitten werden.» (Annemarie Schimmel, 1995)

Kategorien
Debatte

Die Islamwissenschaftlerin gibt Entwarnung! | Kopfsache! #2

Erst wird der Islamismus schöngeredet, dann behauptet, Linke stünden oder «Linksliberale» stünden für alles, was Islamisten hassen. Niemand solle glauben, die Linke hätte im Umgang mit dem islamismus etwas falsch gemacht!

Kategorien
Debatte

Vom Islam zum Islamismus

Gibt es einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus? Die Antwort, die man erhält, fällt je nach dem aus, wo der Befragte politisch steht. Ich halte das für irreführend. Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus – aber eben auch eine Schnittmenge zwischen beiden. Allerdings möchte ich behaupten, dass die Schnittmenge ziemlich gross ist. Diese These gefällt natürlich nicht jedem.

Kategorien
Naher und Mittler Osten

Ein Treffen in Jerusalem: Über die Anfänge des islamistischen Terrors

Hätten die Briten den Mufti von Jerusalem vor achtzig Jahren auf die Seychellen deportiert, sähe die Welt heute anders aus, denn dann wäre der unter Führung des Muftis aufkeimende islamistische Terror nie zu einem globalen Phänomen geworden. Das ist eine starke These, die der Politikwissenschaftler Matthias Küntzel da aufstellt – und überaus fragwürdig. Beim Aufstieg des islamistischen Terrors sind noch andere Faktoren im Spiel, die zum Teil weit in die Geschichte zurückreichen, zum Teil jüngeren Datums sind.

Kategorien
Radikalismus und Gewalt

Nach dem Kalifat

Im Irak ist der das sog. Kalifat des Abu Bakr al-Baghdadi auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet, seitdem die irakische Armee Mosul zurückerobert hat. Auch Raqqa, die faktische Hauptstadt des Kalifats, wird fallen und eine unfassbar grausame Terrorbande, die nur dank der Uneinigkeit ihrer Feinde so lang hat existieren können, wird zertreten werden wie eine ausgerauchte Zigarette.

Kategorien
Naher und Mittler Osten

Trump in Riad

Das war eine erstsaunliche Rede, die der amerikanische Präsident da gehalten hat: auf dem arabisch-islamisch-armerikanischen Gipfel in der saudischen Hauptstadt. Trump, und das ist die gute Nachricht, hat gezeigt, dass er lernfähig ist. Befürchtungen, er würde sich wie der sprichwörtliche Elefant im Prozellanladen aufführen, erwiesen sich als grundlos. Vielmehr hat Trump gezeigt, dass er auch Diplomatie kann.

Kategorien
Syrien

Dschihadistenträume

Dem IS gehen die Selbstmordattentäter aus. Anders lässt sich nicht interpretieren, was jüngst in der nordsyrischen Stadt Manbidsch gefundene Dokumente aus den Beständen der Terrororganisation preisgegeben haben, wovon der in Dubai ansässige Fernsehsender Al Aan berichtet.

Translate