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Naher und Mittler Osten

Waffengeschäfte

Woher bekommt die libanesische Hisbullah ihre Waffen? Im Interview mit der Beiruter Zeitung “Al-Akhbar” ergeht sich Chinas Botschafter im Libanon, Wu Zexian, in Andeutungen. Auf die Frage, ob Gerüchte zutreffen, nach denen die Hisbollah 2006 von hochentwickelten Waffen aus China Gebrauch gemacht haben soll, um ein israelisches Kriegsschiff anzugreifen – wie lautet da die Antwort des Botschafters?

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Menschen und Mächte Naher und Mittler Osten Radikalismus und Gewalt

Noch ein Dementi

Hatte es anfangs noch geheissen, die Hamas werde sich im Falle eine Kriegs zwischen Israel und dem Iran heraushalten, so folgt nun das Dementi (via Times of Israel). Kommt einem das bekannt vor?

Wir erinnern uns: Westliche Meldungen, denen zufolge islamistische Terroristen moderat geworden seien, sind in der Vergangenheit von den entsprechenden Gruppen regelmässig dementiert worden.

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Naher und Mittler Osten

“Iran muss Israel bis 2014 angreifen”

Vor kurzem machte eine Äusserung des iranischen Revolutionsführers Khamenei Furore, der wieder einmal gegen Israel hetzte. In diesem Zusammenhang war von einer neuen Doktrin die Rede, die die Zerstörung Israels religiös rechtfertigen soll. Diese Doktrin stammt von Alireza Forghani, der zu den strategischen Beratern Khameneis gehört und der seine Doktrin auf der Webpräsenz von Alef näher ausführt.

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Naher und Mittler Osten

Nachdenken über die Endlösung

Der kürzlich bei einem Attentat in Iran ums Leben gekommene Mostafa Ahmadi-Roushan war nicht nur als Wissenschaftler am Atomprogramm des Iran beteiligt und einer der ersten, denen die Urananreicherung gelang. Er war auch damit beschäftig, sich über die Vernichtung Amerikas und Israels Gedanken zu machen.

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Menschen und Mächte Naher und Mittler Osten Radikalismus und Gewalt

Doppeltes Spiel

Die Annäherung von Hamas-Führer Mashaal an Präsident Abbas auf Grundlage einer gewaltfreien Politik ist Wasser auf die Mühlen mancher Versöhnungsschwärmer. Die Rolle des Störenfrieds wird daher wieder einmal der israelischen Regierung zugewiesen:

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Naher und Mittler Osten

Handlanger

Dass Handlanger des iranischen Mullahregimes auch in Syrien ihr Unwesen treiben, dafür hatte es schon manche Anzeichen gegeben. Nun wurde bekannt, dass offenbar einige hundert Mitglieder der iranischen Pasdaran ergriffen wurden, die das Regime zur Niederschlagung des Aufstands eingesetzt hat.

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Antisemitismus Naher und Mittler Osten

Ahmadinejad und der Feminismus

Wenn Ahmadinejad sich zum Thema Feminismus äussert, ahnt man schon, was kommt. Auch dieses Mal ist das Ergebnis mindestens pythonesk. Feminismus ist nämlich nicht etwa unislamisch, ganz im Gegenteil. Der Feminismus ist nur leider korrumpiert. Und zwar durch die Zionisten. (Wie das? – Fragen Sie besser nicht.)

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Naher und Mittler Osten Religion und Gesellschaft

Die Christianisierung der Arabischen Welt

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Viele Muslime, kritisiert Nivin, laden Andersgläubige gerne dazu ein, sich über den Islam zu informieren, ohne selbst jemals auf den Gedanken zu kommen, sich mit dem Christentum oder anderen Religionen vertraut zu machen. Nivin weiss, wovon sie spricht. Sie selbst ist vor drei Jahren vom Islam zum Christentum konvertiert.

Nachdem sie zuerst mit dem Judentum angebändelt hatte, gehört sie jetzt als Mitglied der Unitarischen Kirche zu einer Minderheit in der Minderheit. In Jordanien, wo sie übergetreten ist, kenne sie viele Muslime, die zum Christentum konvertiert seien. Man trifft sich dort in vertrauter Runde, um zu beraten, wie man sein „Coming Out“ am besten durchführt. Wie in schwulen Selbsthilfegruppen, scherzt Nivin.

Die jordanischen Behörden raten den Konvertiten zu entsprechender Diskretion – aus eigenem Interesse. Deshalb, so Nivin, hört man in arabischen Ländern so häufig von Konversionen zum Islam, nicht aber vom Islam zu anderen Religionen. Ihrer eigenen Einschätzung nach gibt es jedoch mindestens ebensoviele, die vom Islam zum Christentum wechseln wie umgekehrt.

Abbildung (c) 2010 Michael Kreutz

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Naher und Mittler Osten

Aufpoliert

Was den Internetdienst Mideastwire.com von MEMRI unterscheidet, ist vor allem die Wahl der Quellen. Zentrales Kriterium ist der Publikationsort, nicht die Sprache. Im Klartext: Eine so wichtige iranische Exilantenzeitung wie die Londoner Kayhan findet in der Presseschau von Mideastwire.com keine Berücksichtigung.

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Antisemitismus Naher und Mittler Osten Politische Schwärmereien Radikalismus und Gewalt

Sind Hamas und Hisbollah antisemitisch?

Sind Hamas und Hisbollah antisemitisch? Die Gender-Expertin Judith Butler weiss es nicht so genau. Dafür ist sie sich sicher: Bei beiden handelt es sich um progressive Bewegungen. Zumindest aus einer sehr verqueeren Perspektive.

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