Serie

Zwischen Religion und Politik II – Religion und Imperium

Religionen tragen ein imperiales Erbe in sich, denn mit oder gegen ein Imperium sind sie grossgeworden. Die Herausbildung einer jüdischen, christlichen und muslimischen Zivilisation fand auf dem historischen Spielfeld von Imperien statt. Religionen haben haben dazu beigetragen, Imperien zu begründen und diese, jene zu verbreiten. In der Diskussion um das Spannungsverhältnis von Politik und Religion muss die Erkenntnis einen Platz haben, dass die Politik auf Glaubensfundamenten ruht, auf einem „religiösen Mutterboden‟ den es sichtbar zu machen gelte, wie Jacob Taubes formulierte, und der, wie wir hinzufügen möchten, von imperialen Bedingungen geprägt ist. Diese haben vielfältige Spuren an den Religionen hinterlassen.

(mehr …)

Serie

Zwischen Religion und Politik I

Gerade angesichts des zunehmenden Terrorismus, aber auch des wachsenden Populismus ist vermehrt die Rede davon, wie wir unsere liberalen und demokratischen Gesellschaftsordnungen angesichts des vordringenden Antiliberalismus verteidigen können.

(mehr …)

In eigener Sache

Zum Jahreswechsel

Liebe Leserin, lieber Leser,

kommen Sie gut ins neue Jahr!

Auf diesem Blog geht es im kommenden Jahr munter weiter – nämlich mit einer zehnteiligen Reihe zum Thema „Religion und Politik“.

Bis dahin,

Ihr Michael Kreutz

Naher Osten

Aleppo und die Logik des Krieges

Der Westen, hört man dieser Tage immer wieder, habe in Aleppo versagt. Hätte der Weste Assad nur rechtzeitig gestürzt, dann gäbe es jetzt nicht über 400.000 Tote und läge Aleppo nicht in Trümmern. Wer trägt dafür die Verantwortung?

(mehr …)

Syrien

Dschihadistenträume

Dem IS gehen die Selbstmordattentäter aus. Anders lässt sich nicht interpretieren, was jüngst in der nordsyrischen Stadt Manbidsch gefundene Dokumente aus den Beständen der Terrororganisation preisgegeben haben, wovon der in Dubai ansässige Fernsehsender Al Aan berichtet.

(mehr …)

Radikalismus und Gewalt

Nach dem Massaker von Berlin

Soweit bekannt, hat der mutmassliche Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz zwölf Menschen das Leben gekostet. Unverständlich ist, warum es so weit kommen konnte.

(mehr …)

Politik und Geschichte

Die Verteidigung des Liberalismus gegen den Nationalismus

Das Erstarken nationalistischer Kräfte, die durch den Wahlsieg Trumps in den USA weiteren Auftrieb erhalten haben, zerrt an der liberalen Substanz Europas, wobei es jedoch pragmatische Gründe gibt, am Nationalstaat festzuhalten.
(mehr …)

Türkei

Beitrittsperspektive muss erhalten bleiben

Es mag ohnehin zweifelhaft sein, ob die Türkei auch ohne Erdogan auf absehbare Zeit eine realistische Chance auf eine Mitgliedschaft in der EU hätte, aber auszuschliessen ist es auch nicht. Tatsache ist, dass eine Mitgliedschaft in der EU kein Gnadenakt ist, sondern auf dem Gedanken einer Win-Win-Gemeinschaft beruht. Vom Freihandel profitieren alle.

(mehr …)