Zu oft schon hatten man gehofft, den Iranern würde es gelingen, ihr so verhasstes klerikales Regime abzuwerfen, das in Sachen Hinrichtugen von Rekord zu Rekord eilt und das Land fest in seinem Griff hat, doch hat die Vergangenheit Vorsicht gelehrt. Am Ende hat das Regime noch immer die Oberhand behalten.
Schlagwort: Israel
Der Soziologe Hans Joas verwechselt Universalismus mit Äquidistanz.
Israels neue Allianzen
Einerseits scheint Israel nach dem Krieg im Gazastreifen international isolierter denn je zuvor – obwohl die Hamas die Schuld an der dortigen Zerstörung trägt –, was ebenso unfair ist, wie es vorhersehbar war. Doch aussenpolitisch hat Israel auch Gewinne zu verzeichen, die nicht nur im Nahen Osten die Kräfteverhältnisse verändern könnten.
Forschende sehen einen Gegensatz, wo keiner ist.
Vor einigen Monaten erschien ein als «Offener Brief der Wissenschaft» betitelter Aufruf zum Boykott israelischer Hochschulen, dem zahlreiche ähnliche Aufrufe an westlichen Universitäten vorausgegangen oder gefolgt sind. Doch die Unterzeichnenden wissen nicht, dass sie sich als Wissenschaftler damit nur selbst disqualifizieren. Dabei ist unerheblich, ob die darin gegen Israel gerichteten Vorwürfe zutreffen oder nicht.
Danke, Israel!
Wenn Worte Geschichte schreiben: «Wir Israelis, Nachkommen von Holocaust-Überlebenden, wünschen uns ein starkes und prosperierendes Deutschland, stolz und führend in Europa und der Welt«, sagte der Generaldirektor des Verteidigungsministeriums, Amir Baram, bei der Einweihung des israelischen Raketenabwehrsystems «Arrow 3» in Deutschland. Es ist kaum zu glauben.
Der Philosoph Jason Stanley wurde einer deutschen Öffentlichkeit bekannt, als er angeblich aus politischen Gründen seine amerikanische Universität verliess, um an eine kanadische zu wechseln. Einer seiner Forschungsschwerpunkte der Faschismus , den er aktuell in den USA unter Trump am Werke sieht. Dann sollte Stanley eine Rede im Frankfurter Westend halten und schaffte es, fast alles falsch zu machen.
Ohne Ansehen der Person sollten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Forschungarbeiten ihrer Kollegen berücksichtigen, sofern sie für die eigene Forschung relevant und zugänglich sind. Das ist das wissenschaftliche Ethos, also das Selbstverständnis all derer, die in der Wissenschaft tätig sind, in einen Satz gefasst. Doch im Zeitalter der Dekolonisierung sieht die Wirklichkeit anders aus – mit Konsequenzen für die Politik.
Bei der Simchat Tora, dem jüdischen Fest der Torafreude, wird die Torarolle tanzend davongetragen. In Israel feierte man Simchat Tora, als die Hamas am frühen Morgen Israel mit tausenden von Raketen angriff und das Land mit Terroristen flutete. Jetzt sind die letzten Geiseln freigekommen, aber einen Frieden wird es nicht geben, solange die Hamas an der Macht bleibt.
Zwei Jahre nach dem Massaker
In Israel feierte man Simchat Tora, das Fest der Torafreude, als am frühen Morgen die Terrororganisation Hamas aus dem Gazastreifen heraus Israel mit tausenden von Raketen angriff, bevor sie das Land mit Terroristen infiltrierte, um zahllose Zivilisten zu töten oder zu entführen. Die Terrororganisation nannte das grösste Gemetzel an Juden seit dem Zweiten Weltkrieg die „Schlacht der Aqsa-Flut“.
